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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 141 bis 160 von 209 Treffern

Kann der Arbeitgeber aufgrund einer durchgeführten Gefährdungsbeurteilung die Anschnallpflicht an Flurförderzeugen aussetzen, da nur kurze Strecken gefahren werden?

Der Arbeitgeber hat gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz  (ArbSchG) durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.  Die einschlägige Unfallverhütungsvorschrift für den Betrieb von Flurförderzeugen ist die BGV D 27 "Flurförderzeuge" . Danach hat der Arbeitgeber für den Betrieb von Flurförderze ...

Stand: 12.06.2012

Dialog: 13244

Ist die Benutzung von Zugstangen beim Palettenentladen erlaubt?

Nach unserer Bewertung handelt es sich bei den Zugstangen um Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV, die den im § 7 BetrSichV genannten Anforderungen an die Beschaffenheit von Arbeitsmittel entsprechen müssen. Da es sich bei der Zugstange nicht um ein Lastaufnahmemittel im Sinne der Richtlinie 2006/42/EG handelt (siehe auch weitergehende Informationen unter www.baua.d ...

Stand: 24.05.2012

Dialog: 16269

Müssen Gabelstaplerfahrer prinzipiell Schutzhelme tragen?

Nein. Eine generelle Pflicht zum Tragen von Kopfschutz (Schutzhelme) besteht für Gabelstaplerfahrer nicht. Vielmehr muss der Arbeitgeber auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung ermitteln, ob für den Gabelstaplerfahrer im Rahmen seiner Tätigkeit Gefährdungen für den Kopf durch Anstoßen, herabfallende Teile etc. bestehen. Sind technische und organisatorische Maßnahmen zur Gefährdungsbeseitigung ...

Stand: 16.05.2012

Dialog: 16237

Gibt es für den Transport einzelner Druckgaspackungen mit UN 1950 Freistellungsgrenzen?

Für den Transport einzelner Druckgaspackungen können die Freistellungen nach Kapitel 1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung Buchstabe c) des ADR in Anspruch genommen werden. Beförderungen, die von Unternehmen in Verbindung mit ihrer Haupttätigkeit durchgeführt werden, wie Lieferungen für oder Rücklieferungen von Baustellen im Hoch- und Tiefbau, oder im Zusa ...

Stand: 15.05.2012

Dialog: 16230

Ist ein Baumarkt für die Ladungssicherung von Kundenfahrzeugen mitverantwortlich?

Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts wie der Straßenverkehrsordnung (§ 22 StVO) in Bezug auf Ladungssicherung gelten nicht nur für den Fahrzeugführer, sondern auch für den Verlader. Dabei wird nicht zwischen privaten und gewerblichen Transporten unterschieden. Als Verlader ist die Person anzusehen, die berechtigt ist, eigenverantwortliche Entscheidungen im Bereich der Verladung zu treffen. D ...

Stand: 09.05.2012

Dialog: 16187

Welchen Vorschriften bzw. Anforderungen muss die vordere Laderaumwand eines LKWs genügen?

Die Konstruktion der Fahrzeugaufbauten unterliegt keiner gesetzlichen Bestimmung, sondern nur einer technischen Norm. • Fahrzeuge vor April 2002. Keine Konstruktionsnorm • Fahrzeuge nach April 2002. Norm DIN EN 12642 (>3,5t)  www.beuth.de Die folgenden Belastungswerte müssen gemäß der DIN EN 12642 als Prüfkriterium ohne bleibende Verformung erreicht werden: Stirnwand 40% der Nutzlast, max. 5000 da ...

Stand: 09.03.2012

Dialog: 15757

Werden chemische Abfälle, welche durch einen Entsorger (Fremdbetrieb) abgeholt werden, der Gesamtmenge des betrieblich in den Verkehr gebrachten Gefahrguts zugerechnet?

Es müssen alle im Unternehmen anfallenden gefährlichen Güter angegeben werden. Das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter -  Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG) macht diesbezüglich keine Unterscheidung, ob gefährliche Abfälle oder sonstige Stoffe/Gegenstände vorliegen. § 2 GGBefG „Begriffsbestimmungen“ (1) Gefährliche Güter im Sinne dieses Gesetzes sind Stoffe und Gegenstände, von denen a ...

Stand: 24.01.2012

Dialog: 15391

Ist es bei einem Gabelstapler mit einem durch Streben vergittertem Dach zwingend notwendig, dass zusätzlich oben eine Scheibe vorhanden ist?

Nein, in jedem Fall zwingend sind die Scheiben nicht. Allerdings muss ein Stapler/Flurförderzeug die Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG www.gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16489/2_09_1.pdf  erfüllen, hier Anhang 1 Nr. 3.4.4. "Herabfallende Gegenstände": Besteht bei einer selbstfahrenden Maschine mit aufsitzendem Fahrer und mitfahrendem anderem Bedienungspersonal oder anderen mitfahrenden ...

Stand: 23.12.2011

Dialog: 15209

Dürfen auf einem Stapler Transportkisten für Kleinmaterial bzw. Werkzeug angebracht werden?

Der in der Frage angesprochene Transport ist in den relevanten Vorschriften der Betriebssicherheitsverordnung -BetrSichV- und der DGUV Vorschrift 68 (bisher: BGV D 27) "Flurförderzeuge" nicht geregelt. Wir halten das Mitführen einer Transportkiste mit Werkzeug auf dem Gabelstapler aus folgenden Gründen für gefährlich: - zunächst wird unterstellt, dass der Hersteller den Platz auf dem Gegengewicht ...

Stand: 12.12.2011

Dialog: 15125

Wer ist letztendlich für nicht vorschriftsmäßig gesicherte Ladung verantwortlich, z.B. bei einem Verkehrsunfall?

Alle am Güterversand und -transport Beteiligten tragen Verantwortung für die Ladungssicherung. Daher hängt der Umfang der Verantwortung für die Ladungssicherung u.a. auch von der Vertragsgestaltung und dem jeweiligen Einzelfall ab. In Kommentierungen und Gerichtsurteile zu § 22 Straßenverkehrsordnung "Ladung" heißt es: "... dass diese Vorschrift sich nicht nur an den Führer und Halter des Fahrzeug ...

Stand: 28.11.2011

Dialog: 3003

Gibt es eine Vorschrift, nach der sich Fahrzeugführer durch falsch untergebrachte Ladung nicht selbst gefährden dürfen?

Das Verhalten im Straßenverkehr regelt für alle Verkehrsteilnehmer die Straßenverkehrs-Ordnung – StVO. Werden Arbeitnehmer beschäftigt, ist neben dem Arbeitsschutzgesetz die Unfallverhütungsvorschrift BGV D 29 "Fahrzeuge" als spezielle Rechtsnorm zu nennen. Nach § 22 StVO ist die  Ladung so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrut ...

Stand: 28.11.2011

Dialog: 2459

Arbeitsschutz bei Sonderabfallkleinmengensammlung/-Transport

Die Berechnung der Freistellungen in Zusammenhang mit Mengen je Beförderungseinheit (Fahrzeug) richtet sich nach dem Abschnitt 1.1.3.6 ADR. Werden nach diesem Abschnitt die einzelnen höchstzulässigen Mengen je Beförderungseinheit oder in der Berechnungssumme den Wert 1000 überschritten, so sind die gesamten Vorschriften anzuwenden. Auf ihrer Stoffe angewandt, berechnet sich die Freistellung wie fo ...

Stand: 04.11.2011

Dialog: 6215

Ab welcher Steigung ist eine Last mit dem Gabelstapler bergseitig zu führen?

Die in der BGV D 27 Flurförderzeuge unter § 12 Abs. 7 http://publikationen.dguv.de  genannte Forderung, dass beim Befahren von Gefällen und Steigungen die Last bergseitig geführt werden muss, wird zwar in der BGI 545 "Gabelstaplerfahrer", der BGI 603 "Leitfaden für den Umgang mit Gabelstaplern", der BGI 869 "Betriebliches Transportieren und Lagern" und in der BGG 925 "Ausbildung und Beauftragung d ...

Stand: 25.10.2011

Dialog: 14795

Müssen Zurrhaken von Zurrgurten und Zurrketten mit Klappsicherungshebel ausgestattet sein?

Für Zurrgurte und Zurrketten existieren unterschiedliche Normen, die auch unterschiedliche Mindestanforderungen für die Haken festlegen: In der DIN EN 12195-2 "Ladungssicherungseinrichtungen auf Straßenfahrzeugen - Sicherheit - Teil 2: Zurrgurte aus Chemiefasern" (www.beuth.de) gibt es keine grundsätzliche Vorgabe, die Endbeschlagteile (hier: Zurrhaken) grundsätzlich mit einer Hakensicherung auszu ...

Stand: 14.09.2011

Dialog: 14513

Unter welchen Voraussetzungen dürfen selbstfahrende Hubarbeitsbühnen auf öffentlichen Verkehrsflächen gefahren werden?

Arbeitsschutzrechtlich handelt es sich bei der Hubarbeitsbühne um ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung -BetrSichV-.  Mindestanforderungen für die Benutzung mobiler selbstfahrender und nichtselbstfahrender Arbeitsmittel sind unter Abschnitt 3. des Anhang 2 BetrSichV genannt: "3.1 Der Arbeitgeber hat Vorkehrungen zu treffen, damit • das Führen selbstfahrender Arbeitsmittel de ...

Stand: 26.08.2011

Dialog: 14393

Ist ein mit Plane bedeckter Abrollcontainer mit Doppeltüren gemäß ADR 2011 als "vollwandig bedeckter Großcontainer" einzustufen?

Die Sondervorschrift VV 9 des Kapitels 7.3 ADR  www.bmvbs.de/  für lose Schüttung nennt drei Beförderungsarten, welche unter Beteiligung des Kapitels 1.2 ADR wie folgt definiert werden können: bedecktes Fahrzeug - Ein offenes Fahrzeug, das zum Schutz der Ladung mit einer Plane versehen ist; geschlossener Containern - Ein vollständig geschlossener Container mit einem starren Dach, starren Seitenwän ...

Stand: 11.08.2011

Dialog: 14303

Gibt es neben der BGV A1 und dem ArbSchG weitere, konkrete Forderungen, dass Bediener von Fluförderzeugen jährlich zu unterweisen sind?

Die Unterweisungspflicht des § 12 Arbeitsschutzgesetz wird unter § 9 Betriebssicherheitsverordnung -BetrSichV- in Verbindung mit der TRBS 1151 - Gefährdung an der Schnittstelle Mensch - Arbeitsmittel - Ergonomische und menschliche Faktoren konkretisiert. Unterweisungsfristen sind grundsätzlich im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln und festzulegen. Eine mindestens einmal jährliche  Unte ...

Stand: 02.08.2011

Dialog: 14247

Darf ein Unternehmer seinen volljährigen Sohn in den Sommerferien in seinem Betrieb Gabelstapler fahren lassen?

Da es sich um eine volljährige Person handelt, sind arbeits- und versicherungsrechtlich die gleichen Regelungen anzuwenden, wie bei den übrigen Beschäftigten im Betrieb. Hierbei ist es unerheblich ob die Beschäftigung nur in den Sommerferien und ggf. als geringfügige Beschäftigung erfolgt. Arbeitsschutzrechlich ist der Sohn wie jeder neue Mitarbeiter im Betrieb vor Aufnahme der Tätigkeit zu unterw ...

Stand: 19.07.2011

Dialog: 14129

Welche Anzahl von tragbaren Kraftstoffbehältern darf in unterschiedlichen Fahrzeugen transportiert werden?

Rechtsgrundlage ist das Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). Für die von Ihnen beschriebenen Beförderungsarten kann die Freistellungsregelung des ADR in Anspruch genommen werden. Unter Ziffer 1.1.3 Freistellungen" im ADR heißt es: "1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung Die Vorschriften des ...

Stand: 08.06.2011

Dialog: 6760

Ist eine 20%ige Ethanollösung als Gefahrgut zu kennzeichnen?

Zu 1. Grundsätzlich wird Ethanol, Lösung (Ethylalkohol, Lösung) der UN 1170 zugeordnet. Aufgrund einer Sondervorschriften 144 zum Kapitel 3.3 des ADR www.bmvbs.de/  unterliegen wässerige Lösungen mit höchstens 24 Vol.-% Alkohol nicht den Vorschriften des ADR. Bei der Gefahrklasse 3 des ADR "entzündbare flüssige Stoffe" haben Flammpunkte u. a. Auswirkungen auf die Verpackungsgruppen. Siehe hierzu a ...

Stand: 06.06.2011

Dialog: 13857

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