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Ergebnisse 101 bis 120 von 206 Treffern

Wer ist für die Ladungssicherung bei mit Kies beladenen LKW verantwortlich und wie sieht diese aus?

Zur Frage 1: Die Ladungssicherungsvorschriften gelten auch für Fahrzeuge, welche mit Sand/Kies beladen sind. Zur Frage 2: Schüttgüter dürfen nur so hoch aufgeschichtet werden, dass sie nicht über die Bordwand abrutschen können. Bordwände müssen dicht sein, Sand etc. muss angefeuchtet oder mit einer Plane versehen sein. Ggf. sind Silofahrzeuge zu verwenden. Zur Frage 3: Der verantwortliche Verlader ...

Stand: 06.03.2014

Dialog: 1830

Was ist unter dem Begriff Ladung bei einem Absetzkipper zu verstehen? Sind die Container/Mulden Ladung oder Bestandteil des Fahrzeuges?

Absetzkippfahrzeuge sind von dem Kipp- und Absetzbehälter im Regelfall unabhängig in Verkehr gebracht, d.h. austauschbar. Bei der Ermittlung der zulässigen Ladung darf einerseits der Absetzbehälter mit der Ladung nicht überladen werden und andererseits darf der Absetzkipper (Nutzlast) mit dem gefüllten Absetzbehälter nicht überladen werden. "Es dürfen nur solche austauschbaren Kipp- und Absetzbehä ...

Stand: 06.03.2014

Dialog: 7782

Wer muss letztendlich Sicherungsmaterial für die Ladungssicherung bereitstellen?

Beim Thema "Ladungssicherung" kann ein Verlader seine Pflichten/Verantwortung grundsätzlich nicht an Dritte übertragen. In Kommentierungen und Gerichtsurteilen zu § 22 Straßenverkehrsordnung -StVO- "Ladung" heißt es: "...dass diese Vorschrift sich nicht nur an den Führer und Halter des Fahrzeuges richtet, sondern an jeden, der für die ordnungsgemäße Verstauung der Ladung verantwortlich ist, insbes ...

Stand: 06.03.2014

Dialog: 6168

Was ist, wenn leere, ungereinigte Tankcontainer (850 l und 450 l) zusammen von der Baustelle zurücktransportiert werden - fällt dieser Transport noch unter die Kleinmengenregelung ?

Für den Transport ungereinigter leerer Verpackungen können, bei Einhaltung der dort genannten Kriterien, die Freistellungen nach Unterabschnitt 1.1.3.5 des ADR in Anspruch genommen werden. Dort heißt es: Ungereinigte leere Verpackungen, einschliesslich Grosspackmittel (IBC) und Grossverpackungen, die Stoffe der Klassen 2, 3, 4.1, 5.1, 6.1, 8 und 9 enthalten haben, unterliegen nicht den Vorschrifte ...

Stand: 28.02.2014

Dialog: 20503

Wie oft müssen Arbeitnehmer, die an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt sind, unterwiesen werden?

Am 1. September 2011 ist die neue Verordnung über die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten im Unternehmen -GbV in Kraft getreten. Damit fällt die Schulung und Unterweisung aus der GbV heraus und ist dann im ADR in Kapitel 1.3 geregelt. Die Beschäftigten müssen vor Beginn Ihrer Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen unterwiesen werden. Empfohlen wird diese Unterweisung im 2 Jahres Rhythmus ...

Stand: 20.02.2014

Dialog: 14033

Dürfen Mechaniker ohne ADR-Schein Probefahrten mit Gefahrguttransportern durchführen?

zu 1 Ja. Die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt -GGVSEB- regelt u.a. die Beförderung gefährlicher Güter im Straßen- und Schienenverkehr. Für die innerbetriebliche Beförderung findet das Regelwerk keine Anwendung. Somit darf ein Mechaniker einen Gefahrguttransporter, ohne dass er im Besitz einer Bescheinigung nach Abschnitt 8.2.1 des ADR (Gefahrgutführerschein) ist, auf dem ...

Stand: 20.02.2014

Dialog: 1517

Ist nach ADR eine zusätzliche Kennzeichnung mit dem Gefahrzettel Marine Pollutant im ADR zulässig?

Nach Unterabschnittsnummer 1.1.4.2.1 des ADR darf das Gefahrgut im Rahmen einer Transportkette, die die Seebeförderung einschließt, auch für den Teil der Landbeförderung mit dem IMDG-Code gekennzeichnet werden. Da es sich im vorliegenden Fall nur um eine zusätzliche Kennzeichnung handelt und der Hersteller sich sicher sein muss, dass bei einer Seebeförderung die Kennzeichnung vollständig ist, dürf ...

Stand: 10.02.2014

Dialog: 2631

Muss bei den Saug/Druckfahrzeugen der Füllgrad des Tanks eingehalten werden?

Gemäß Ausnahme 22 der GGAV darf in Saug/Drucktanks, die nach der alten Ausnahme 63 zugelassen waren, auch weiterhin befördert werden. Die Ausnahme ist unbefristet. Nach dem Unterabschnitt 4.3.2.2 ff sind die Füllungsgrade rechnerisch für den zu transportierenden Stoff zu ermitteln. Unter 4.3.2.2.4 regelt bei nicht Vorhandensein von Trenn- oder Schwallwänden in Abschnitte von höchstens 7.500 L , da ...

Stand: 10.12.2013

Dialog: 11478

Unter welchen Bedingungen darf ein Handhubwagen auf einer schiefen Ebene geführt werden und wie ist dann die Last beim Bergauf-/Bergabfahren zu führen?

Der § 12 (7) der BGV -D27 bezieht sich auf Gabelstapler (*). Deswegen ist diese Regel nicht auf Handgabelhubwagen anzuwenden. Wie den Informationen der BGN zu entnehmen ist, ist die Verletzungsgefahr für den Fahrer geringer, wenn an Steigungen und Gefällen sich die Last stets talseitig und der Fahrer bergseitig befindet. Werden die Handgabelhubwagen regelmäßig beim Befahren von Gefällen und Steigu ...

Stand: 03.12.2013

Dialog: 19926

Welche Angaben bzw. Unterlagen sind für den Transport von Maschinenteilen erforderlich?

Angaben über Gewicht, Anschlagpunkte, Schwerpunkt etc. sind notwendig, um eine ordnungsgemäße Ladungssicherung herzustellen. Die Pflichten für den Verlader ergeben sich aus verschiedenen Regelwerken, wie z.B. - Straßenverkehrsordnung (StVO) § 22 - Handelsgesetzbuch (HGB) § 412 - Vorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften, Unfallkassen; BGV D29-Fahrzeuge) - VDI 2700 La ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 1478

Muss für ein Gefahrgut, für das eine Freistellung (LQ 19) besteht, eine Erklärung nach § 8 GGVSee ausgestellt werden?

Ja! Nach 3.4.6.1 des IMDG Code muss außer den Angaben, die nach den Vorschriften für Beförderpapiere in Kapitel 5.4 erforderlich sind, die Bezeichnung "begrenzte Mengen" zusammen mit der Beschreibung der Sendung in die Erklärung (IMO-Erklärung) für gefährliche Güter aufgenommen werden. Hinweis: Die Regelungen für begrenzte Mengen nach GGVSEB und GGVSee weichen in der Regel voneinander ab. Beispiel ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 1880

Wird für Silos auf Sattelanhängern zum Transport von Granulaten, Staub und pulverförmigen Stoffen ein Explosionsschutzdokument benötigt?

Ein Explosionsschutzdokument ist zu erstellen, wenn explosionsgefährdete Bereiche vorhanden sind (siehe auch §§ 5 und 6 BetrSichV i.V.m. Anhang 3 und Anhang 4). Nach den Leitlinien zur BetrSichV des LASI, Ziffer E. 6.6 (http://lasi.osha.de/docs/lv35.pdf) ist für die Be- und Entladung von Tankfahrzeugen ein Explosionsschutzdokument zu erstellen, nicht jedoch für das Fahrzeug/Tankfahrzeug. Explosion ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 4349

Ist die Etikettierung von Schrumpffolie als alleinige Kennzeichnung ausreichend?

Für den Gefahrguttransport ist es nicht möglich, die Etikettierung lediglich auf der Schrumpffolie anzubringen. In der TRGS 200 www.baua.de  heißt es dazu unter Absatz 6 des Abschnitts 8.1 Transportrecht: "Eine Umverpackung nach Transportrecht, die der Ladungssicherung dient z. B. eine Schrumpffolie, ist keine Verpackung im Sinne der Gefahrstoffverordnung." Die Behälter sind dementsprechend gemäß ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 8775

Was ist als Absendererklärung zum Transport von Druckgaspackungen und kosmetischen Erzeugnissen auf dem Lieferschein zu vermerken?

Die "Kleinmengenregelung" der Ausnahme 3 gibt es in der neuen Gefahrgutausnahmeverordnung (GGAV) vom 10. Mai 2005 nicht mehr. Man kann nur noch die Freistellungsmöglichkeiten des Kapitels 1.1.3 und die Beförderung in "Begrenzten Mengen" des Kapitels 3.4.6 des ADR/RID  anwenden. ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 2702

Welche Regelungen und Vorschriften gelten für die Gangways von Schiffen?

Die Regelungen für Gangways können sich zwischen den Häfen geringfügig unterscheiden. Es gelten die jeweiligen Hafenordnungen. Allgemein ist der Zugang zu Schiffen in der Unfallverhütungsvorschrift BGV C21 "Hafenarbeit" in § 39 geregelt, die Sie hier finden: http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/v-c21.pdf . Für den Offshorebereich gibt es noch keine Regeln. Zur Zeit arbeitet eine DGUV-Projek ...

Stand: 25.10.2013

Dialog: 19644

Wie muss ein Kraftstoffadditiv (UN3295, Menge

Für den von Ihnen beschriebenen Transport können die Freistellungen nach Kapitel 3.4 des ADR in Anspruch genommen werden. Nach den Vorgaben des Abschnitt 3.4.7 müssen Versandstücke mit gefährlichen Gütern in begrenzten Mengen mit der dort abgebildeten Kennzeichnung versehen sein. Die Begriffsbestimmung für ein Versandstück finden Sie in Kapitel 1.2 des ADR. Dort ist nachzulesen, dass ein Versandst ...

Stand: 19.07.2013

Dialog: 18999

Darf unser Fahrer, der keinen Gefahrgutführerschein hat, 100 1-Liter-Dosen Aceton vom Lieferanten abholen?

In diesem Fall darf der Fahrer die Abnahmemenge von 100 St. 1 Liter Dosen UN1090 Aceton befördern, ohne die ADR-Schulungsbescheinigung für Fahrzeugführer gemäß Abschnitt 8.2.1 ADR (Anwendungsbereich und allgemeine Vorschriften für die Ausbildung von Fahrzeugführern) zu besitzen. Verpflichtend ist dagegen die Unterweisung nach Kapitel 1.3 ADR. Jede Person, die mit der Beförderung gefährlicher Güter ...

Stand: 04.07.2013

Dialog: 18912

Müssen bei der Beförderung von Gefahrgüter nach der Kleinmengenregelung alle am Transportvorgang beteiligten Mitarbeiter gemäß ADR unterwiesen werden?

Grundsätzlich muss hier unterschieden werden zwischen den Freistellungen nach Unterabschnitt 1.1.3.1 Buchstabe c) (Handwerkerregel) und den Freistellungen nach Unterabschnitt 1.1.3.6 ("1000 Punkte Regel") des ADR. Für die Freistellungen nach 1.1.3.1 gilt folgendes: Beförderungen, die von Unternehmen in Verbindung mit ihrer Haupttätigkeit durchgeführt werden, wie Lieferungen für oder Rücklieferunge ...

Stand: 27.06.2013

Dialog: 18857

Muss beim Transport diagnostischer Proben per Kurierdienst oder Taxi ein Beförderungspapier mitgegeben werden?

Für gefährliche Güter der UN Nummern 2814 und 2900 ist ein Beförderungspapier generell immer erforderlich. Siehe hierzu auch die SV 318 im Abschnitt 3.3.1 des ADR. SV 318: Für Zwecke der Dokumentation ist die offizielle Benennung für die Beförderung durch die technische Benennung zu ergänzen (siehe Unterabschnitt 3.1.2.8). Wenn die zu befördernden ansteckungsgefährlichen Stoffe nicht bekannt sind, ...

Stand: 25.06.2013

Dialog: 18824

Wie alt dürfen intakte und für den transportierten Gefahrstoff zugelassene Gebinde sein, wenn diese im öffentlichen Verkehrsraum transportiert werden?

Für den Transport von gefährlichen Gütern im öffentlichen Verkehrsraum auf der Straße ist das ADR anzuwenden. Ob eine maximale Verwendungsdauer vorgeschrieben ist, hängt davon ab, aus welchem Werkstoff das Gebinde ist. Für Gebinde aus Kunststoff gelten die Vorgaben des Unterabschnitts 4.1.1.15. Sofern von der zuständigen Behörde nicht etwas anderes festgelegt wurde, beträgt die zulässige Verwendun ...

Stand: 12.06.2013

Dialog: 18726

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