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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 1 bis 20 von 111 Treffern

Was ist bei einer werdenden Mutter bei Tätigkeiten in der ambulanten Pflege zu beachten?

1. Gefährdungsbeurteilung nach Bekanntgabe der Schwangerschaft Nach § 2 Mutterschutzgesetz (MuSchG) und § 1 Mutterschutzverordnung (MuSchArbV) ist der Arbeitgeber verpflichtet nach Bekanntgabe einer Schwangerschaft unverzüglich eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Diese sollte personen- und tätigkeitsbezogen sein, um effektive Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Die generellen Beschäftigungs ...

Stand: 21.09.2017

Dialog: 1224

Dürfen schwangere Mitarbeiterinnen die Bewohner einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen bei Spaziergängen, Arztbesuchen usw. begleiten?

Grundsätzlich dürfen schwangere Mitarbeiterinnen Bewohner einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen außerhalb des Hauses (bei Spaziergängen, Arztbesuchen usw.) in 1:1 Betreuung begleiten. Aber auch hierbei hat der Arbeitgeber die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) und der Mutterschutzverordnung (MuSchArbV) zu beachten. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber sofort nach Bekanntgabe de ...

Stand: 20.09.2017

Dialog: 11619

Zulässige Dauer stehender Tätigkeit in der Schwangerschaft bei einer Altenpflegerin?

Der Einsatz einer Altenpflegerinfällt in der Regel nicht unter das Beschäftigungsverbot des § 4 Abs. 2 Nr. 2 Mutterschutzgesetz (MuSchG) (Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden ... nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet ...) Die Art der Tätigkeit wird e ...

Stand: 18.09.2017

Dialog: 1152

Ist bei einem Einsatz von Entlausungsmitteln in Kindertagesstätten ein Beschäftigungsverbot für werdende Mütter auszusprechen? Welche Maßnahmen sind zu ergreifen?

Die Mutterschutzarbeitsverordnung - MuSchArbV verbietet die Beschäftigung werdender oder stillender Mütter mit sehr giftigen, giftigen, gesundheitsschädlichen oder in sonstiger Weise den Menschen chronisch schädigenden Gefahrstoffen, wenn der Grenzwert überschritten wird. Generell verboten ist für werdende Mütter die Beschäftigung mit krebserzeugenden, fruchtschädigenden oder erbgutverändernden Ge ...

Stand: 15.09.2017

Dialog: 11094

Darf eine schwangere Mitarbeiterin auf eigenen Wunsch an einer Fort- und Weiterbildung teilnehmen?

Auf die sechswöchige Schutzfrist vor der Entbindung (§ 3 Abs. 2 Mutterschutzgesetz - MuSchG) kann die werdende Mutter auf eigenen Wunsch verzichten. Sie muss sich dafür ausdrücklich zur weiteren Arbeitsleistung bereit erklären. Diese Erklärung kann von ihr jederzeit widerrufen werden. Die Einhaltung der Schutzfrist nach der Entbindung (8 Wochen, § 6 MuSchG) hingegen ist grundsätzlich zwingend für ...

Stand: 07.09.2017

Dialog: 10763

Welche Tätigkeiten darf ich als Schwangere in einem Altenpflegeheim ausführen?

Für schwangere Arbeitnehmerinnen bestehen umfangreiche Tätigkeitsbeschränkungen und Beschäftigungsverbote, die sich aus dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) und der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) ergeben.   Dies sind u. a.: Verbot der Weiterbeschäftigung, wenn durch ein ärztliches Zeugnis bescheinigt wird, dass bei einer Weiterbeschäftigung die Gesundheit von Mutter und K ...

Stand: 06.09.2017

Dialog: 1040

Kann bei einer Beschäftigung bei zwei Arbeitgebern ein individuelles Beschäftigungsverbot nur für einen Arbeitgeber gelten?

Die im Mutterschutzgesetz (MuSchG) und der Mutterschutzverordnung (MuSchArbV) genannten generellen Beschäftigungsverbote muss der Arbeitgeber von sich aus einhalten, ohne dass es einer besonderen Aufforderung durch den behandelnden Arzt bedarf. Für das Einhalten der generellen Beschäftigungsverbote hat der Arbeitgeber eigenverantwortlich Sorge zu tragen. Allerdings kann sich der Arbeitgeber beim E ...

Stand: 28.08.2017

Dialog: 6876

Dürfen schwangere Mitarbeiterinnen in der Verwaltung von Tankstellen und im Mineralöl- und Schmierstoffhandel im Büro in unmittelbarer Nähe der Tankstelle weiterbeschäftigt werden?

Jeder Arbeitgeber ist grundsätzlich verpflichtet, Arbeitsplatz und -bedingungen einer werdenden oder stillenden Mutter so zu gestalten, dass Leben und Gesundheit von Mutter und Kind durch die berufliche Tätigkeit nicht gefährdet werden. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber sofort nach Bekanntgabe der Schwangerschaft eine sorgfältige Beurteilung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsbedingungen durchführ ...

Stand: 28.08.2017

Dialog: 11184

Wie kann ein individuelles Beschäftigungsverbot zur Reduzierung der Arbeitszeit bei zwei Arbeitgebern umgesetzt werden?

Ein mutterschutzrechtliches Beschäftigungsverbot richtet sich stets an den Arbeitgeber als Verantwortlichen für dessen Einhaltung. Dies gilt auch für ein von der Frauenärztin ausgesprochenes individuelles Beschäftigungsverbot. Für ein individuelles Beschäftigungsverbot gemäß § 3 Mutterschutzgesetz (MuSchG) sind folgende Voraussetzungen zu beachten: 1. Fortdauer der Beschäftigung ist für Mutter und ...

Stand: 28.08.2017

Dialog: 9174

Ist die Tätigkeit einer werdenden Mutter bei der allgemeinen Patientenaufnahme in einer Klinik unter dem Aspekt der biologischen Gefährdung zulässig?

Eine Beschäftigung von Schwangeren in der Patientenaufnahme ist unter konsequenter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen grundsätzlich möglich. Tätigkeiten, bei denen die werdende Mutter im Notfall unter Verstoß gegen mutterschutzrechtliche Beschäftigungsverbote (z. B. direkter Kontakt mit Körperflüssigkeiten) Hilfe leisten muss, sind nicht zulässig (z. B. Tätigkeiten in der Notaufnahme). ...

Stand: 28.08.2017

Dialog: 11663

Welche Tätigkeiten sind für eine schwangere Bauingenieurin im Bereich der Stadtentwässerung noch zulässig?

Die mutterschutzrechtlichen Vorschriften wie das Mutterschutzgesetz (MuSchG) und die Mutterschutzarbeitsplatzverordnung (MuSchArbV) treffen keine Regelungen über erlaubte Tätigkeiten. Vielmehr werden Festlegungen zu Beschäftigungsbeschränkungen und -verboten (z. B. Verbot der Mehrarbeit) getroffen.  Diese mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbote führen dazu, dass in der Abwasserwirtschaft weg ...

Stand: 28.08.2017

Dialog: 6487

Darf eine schwangere Zahnärztin Reihenuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen durchführen?

Regelungen zum Mutterschutz sind im Mutterschutzgesetz und in der Mutterschutzverordnung getroffen. Für Beamtinnen gelten spezielle Verordnungen, in NRW so beispielsweise die Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW - FrUrlV NRW . Erfahrungsgemäß sind schwangere Zahnärztinnen vielfältigen gesundheitlichen Risiken, insbesondere der Infektionsgefährdung gegenüber blutübertragenen Infektionskrankheit ...

Stand: 25.08.2017

Dialog: 2466

Was darf ich als schwangere Zahnarzthelferin noch machen?

Bei der Beschäftigung einer werdenden Mutter muss der Arbeitgeber von sich aus die Vorschriften des Mutterschutzgesetzes und der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz einhalten und die ggf. erforderlichen Schutzmaßnahmen treffen. Insbesondere ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, sofort nach Mitteilung der Schwangerschaft die zuständige Aufsichtsbehörde zu informieren sowie den Arbeitspl ...

Stand: 25.08.2017

Dialog: 20845

Darf ich bei einem mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbot eine Nebentätigkeit ausüben?

Zunächst weisen wir daraufhin, dass das schriftliches Attest eines Arztes über ein mutterschutzrechtliches Beschäftigungsverbot (individuelles Beschäftigungsverbot gemäß § 3 Mutterschutzgesetz) bestimmte Kriterien erfüllen muss. Das Attest ist klar abzufassen. Es muss die Rechtsgrundlage (§ 3 Mutterschutzgesetz), die voraussichtliche Geltungsdauer, Umfang und Art der untersagten Tätigkeit möglichs ...

Stand: 25.08.2017

Dialog: 8341

Welche Beschäftigungsverbote in einer stationären Wohngruppe gelten für mich als Schwangere mit fehlendem Masernschutz?

Nach § 2 Abs. 1 Mutterschutzgesetz iVm § 1 Abs. 1 Mutterschutzverordnung ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine rechtzeitige, individuelle Beurteilung von Arbeitsplatz, -bedingungen und ausgeführter Tätigkeit vorzunehmen. Dies bedeutet, dass abhängig von den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung auch Ihr Immunschutz für bestimmte Erkrankungen überprüft werden muss (vgl. § 3 Abs. 1 ArbMedVV). Ob e ...

Stand: 24.08.2017

Dialog: 19124

Welche mutterschutzrechtlichen Entlastungen stehen mir zu, wenn ich in Festanstellung bei einem freien Träger der Jugendhilfe ganztägig ein Kind in meinem Haushalt betreue?

Eine Pflegemutter ist hinsichtlich der mutterschutzrechtlichen Vorgaben wie eine Beschäftigte in einem Familienhaushalt zu betrachten. Das heißt, dass das Mutterschutzgesetz anzuwenden ist und die Vorgaben hinsichtlich Arbeitszeit, Immunstatus etc. eingehalten werden müssen. Die zu betreuenden Kinder müssen eventuell schon während der Schwangerschaft, in jedem Fall aber während der obligatorischen ...

Stand: 24.08.2017

Dialog: 19358

Darf ich bei Schwangerschaft in einer offenen Ganztagsgrundschule weiter beschäftigt werden, wenn mein Impfstatus noch nicht bekannt ist?

Solange der Immunstatus wie in Ihrem Fall nicht bekannt ist, besteht eine schwangerschaftsrelevante Infektionsgefahr mit den im Merkblatt "Mutterschutz beim beruflichen Umgang mit Kindern" aufgeführten Infektionskrankheiten. Nach den einschlägigen Urteilen des Bundesverwaltungsgerichtes genügt für ein mutterschutzrechtliches Beschäftigungsverbot, mit dem der Infektionsgefahr durch Hepatitis- oder ...

Stand: 24.08.2017

Dialog: 6347

Gibt es eine detallierte Auflistung, in welchen Bereichen bzw. unter welchen Bedingungen ich als Schwangere im Justizvollzug eingesetzt bzw. nicht eingesetzt werden darf?

Eine Auflistung, in welchen Bereichen bzw. unter welchen Bedingungen Schwangere im Justizvollzug eingesetzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Regelungen zum Mutterschutz für schwangere Beamtinnen sind in der Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW - FrUrlV NRW getroffen, deren Inkrafttreten die Verordnung über den Mutterschutz für Beamtinnen im Land Nordrhein-Westfalen (MuSchVB) gem. § 41 Abs ...

Stand: 24.08.2017

Dialog: 20247

Darf eine werdende Mutter in einer Spielhalle beschäftigt werden? Was ist hier besonderes zu beachten?

Es ist nicht richtig, dass die Beschäftigung werdender Mütter in Spielhallen generell ab dem 6. Schwangerschaftsmonat verboten ist. Ein solches Verbot würde aus mutterschutzrechtlicher Sicht wenig Sinn machen, da Frauen bei einem Überfall in den davor liegenden Schwangerschaftsmonaten genauso gefährdet wären. Viele Betreiber von Spielhallen haben auf diese Vorkommnisse reagiert und in den letzten ...

Stand: 23.08.2017

Dialog: 6690

Darf eine werdende Mutter in einem Autismus-Therapiezentrum trotz fehlender Immunisierung gegenüber Zytomegalie weiter mit den Patienten arbeiten?

Nach § 2 Mutterschutzgesetz (MuSchG) iVm § 1 Mutterschutzverordnung (MuSchArbV) ist der Arbeitgeber verpflichtet, sofort nach der Mitteilung der Schwangerschaft eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes der Schwangeren zu erstellen. Dabei sind nicht nur die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes, sondern auch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die Biostoffverordnung (BioStoffV) zu beachten. ...

Stand: 23.08.2017

Dialog: 6318

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