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Besteht eine Pflicht, zur Überwachung und Prüfung von Kühlschmierstoffen in der mechanischen Fertigung eine sachkundige Person einzusetzen?

Gemäß der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und den konkretisierenden Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), hier insbesondere die TRGS 611 "Verwendungsbeschränkungen für wassermischbare bzw. wassergemischte Kühlschmierstoffe, bei deren Einsatz N-Nitrosamine auftreten können" und die TRGS 552 "N-Nitrosamine" bestehen bei dem Einsatz von Kühlschmierstoffen (KSS) Mess- und Prüfpflichten für den ...

Stand: 05.07.2017

Dialog: 14092

Wie dürfen kleine Druckgasflaschen mit einem Füllgewicht von weniger als 5 kg innerhalb eines geschlossenen Gebäudes transportiert werden?

In der TRBS 3145/TRGS 745 "Ortsbewegliche Druckgasbehälter - Füllen, Bereithalten, innerbetriebliche Beförderung, Entleeren" finden sich unter dem Punkt 4.7 folgende Aussagen zur Innerbetriebliche Beförderung von ortsbeweglichen Druckgasbehältern: "(1) Ortsbewegliche Druckgasbehälter dürfen 1. nur mit geschlossenem Absperrventil und dem erforderlichen Ventilschutz (z. B. Schutzkappe oder Ventilsch ...

Stand: 24.04.2017

Dialog: 18831

Kann durch die Benutzung von PSA der Kontakt zu einem Gefahrstoff ausgeschlossen werden, so dass keine arbeitsmedizinische Vorsorge erforderlich ist?

Nach dem Punkt 2.1 der TRGS 401 "Gefährdung durch Hautkontakt - Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen" ist Hautkontakt  der direkte Kontakt der Haut mit Flüssigkeiten, Pasten, Feststoffen, einschließlich der Benetzung der Haut mit Spritzern oder der Kontakt mit kontaminierter Arbeitskleidung einschließlich persönlicher Schutzausrüstung oder kontaminierten Arbeitsflächen bzw. Arbeitsmitteln. Zum Hautk ...

Stand: 05.01.2017

Dialog: 28221

Was versteht man unter einer allgemeinen arbeitsmedizinisch-toxikologischen Beratung nach der Gefahrstoffverordnung?

Grundsätzlich darf die allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung nach der GefStoffV durch den Arbeitgeber oder von ihm hierzu beauftragten Personen durchgeführt werden. Hinweise zu Gesundheitsgefährdungen durch bestimmte Gefahrstoffe können beispielsweise den EG-Sicherheitsdatenblättern entnommen werden oder sind vom Hersteller zu erfragen. Die allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologis ...

Stand: 12.07.2016

Dialog: 4162

Welche Schutzmaßnahmen sind bei der Desinfektion eines Raumes mittels Wasserstoffperoxid-Vernebelung erforderlich?

Raumdesinfektionen mit Wasserstofperoxid müssen sehr speziell auf die jeweilige Situation angepasst werden. Es gibt daher keine allgemeingültige Verfahrensanweisung, welche Maßnahmen bei der Desinfektion mit Wasserstoffperoxid zu treffen sind, wie es z. B. bei Formaldehyd mit der TRGS 522 geschehen ist. Im Vorfeld einer Desinfektion mit Wasserstoffperoxid ist immer eine Validierung des Verfahrens ...

Stand: 28.10.2015

Dialog: 25128

Welche Vorschriften sind beim Umgang mit CFK-Werkstoffen zu beachten?

Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) und Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) sind Faser-Kunststoff-Verbund (FKV) -Werkstoffe, die aus den Verstärkungsfasern und einer Kunststoffmatrix bestehen. Glas- und Carbonfasern gehören zu den künstlich hergestellten Synthesefasern; vgl. Wikipedia Seiten Glasfaserverstärkter Kunststoff und Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff Kohlenstoff- und Grap ...

Stand: 23.09.2015

Dialog: 13809

Welche Arbeitsschutzanforderungen, speziell zur Lüftung, gibt es bei Laboren, in denen Gaschromatographie und Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) durchgeführt wird?

Die für Labore notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen müssen individuell im Rahmen der durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden. Eine hervorragende Hilfestellung für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung und die Veranlassung geeigneter Schutzmaßnahmen ist z. B. die Website der BG RCI "Sicheres Arbeiten im Labor", sowie die DGUV Information 213-850 (bisher: BGI/GUV-I 850-0) "Siche ...

Stand: 27.03.2015

Dialog: 23450

Reichen die Schutzmaßnahmen nach TRGS 500 für die Reinigungsarbeiten nach der Montage neuer Mineralstoffwolle aus?

Wenn wir Sie richtig verstehen, beziehen Sie sich auf die Reinigung des Staubes, der bei der Verarbeitung „neuer“ Mineralwolle anfallen kann. Zu den neuen Mineralwollen zählen diejenigen, die nach Anhang IV Nr. 22 Gefahrstoffverordnung -GefStoffV- unbedenklich sind. Sie sind typischerweise an dem RAL-Gütezeichen zu erkennen. Die wesentlichen Gesundheitsgefahren solcher Produkte beziehen sich zum e ...

Stand: 17.02.2015

Dialog: 23122

Darf der Fußboden von Chlorgasräumen in Schwimmbädern ausgangsseitig unter Geländeoberfläche liegen?

Nach Punkt 4.4.6 der BGR/GUV-R 108 (Betrieb von Bädern) "dürfen in Chlorgasräumen nur die für den Betrieb einer Chlorungsanlage unter Verwendung von Chlorgas erforderlichen Einrichtungen vorhanden sein. In Chlorgasräumen dürfen z. B. keine Liegestühle, Chemikalien, Wasserspielgeräte gelagert werden. Der Fußboden darf ausgangseitig nicht unter der angrenzenden Geländeoberfläche liegen. Diese Forder ...

Stand: 30.06.2014

Dialog: 13989

Welche Schutzmaßnahmen müssen bei Stoffen durchgeführt werden, für die kein Arbeitsplatzgrenzwert besteht?

Auch bei Gefahrstoffen ohne AGW gilt das allgemeine Minimierungsgebot der Gefahrstoffverordnung -GefStoffV. Das bedeutet, der Arbeitgeber muss Maßnahmen ergreifen, um die Exposition der Beschäftigten gegenüber diesen Stoffen so gering wie möglich zu halten. Da kein Grenzwert existiert, dessen Einhaltung überwacht werden könnte, obliegt es dem Arbeitgeber, in seiner Gefährdungsbeurteilung darzulege ...

Stand: 04.03.2014

Dialog: 20528

Welche Schutzmaßnahmen sind beim Umgang mit Toluol zu ergreifen?

Maßnahmen nach Gefahrstoffverordnung Laut Wortlaut des § 6 Abs. 1 der Gefahrstoffverordnung hat der Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder ob bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden können. Ist di ...

Stand: 16.05.2013

Dialog: 18531

Müssen alle im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe auf Substitutionsmöglichkeiten geprüft werden?

Über die im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe ist nach § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" Absatz 10 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ein Verzeichnis zu führen. Grundsätzlich ist bei allen diesen Gefahrstoffen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 6 der GefStoffV zu prüfen, ob ungefährliche oder ungefährlichere Stoffe verwendet werden können. Systematisch kann dies in ...

Stand: 28.02.2013

Dialog: 3668

Abgrenzung von Arbeitsbereichen beim Umgang mit "alter" Mineralwolle nach TRGS 521

Wir gehen aufgrund der Schilderungen in der Anfrage davon aus, dass eine alte Version der TRGS 521 vorliegt [Zur aktuellen Version der TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle"; auf den E-Mail-Service: Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) weisen wir hin]. Die Schutzmaßnahmen für die verschiedenen Expositionskategorien in der TRGS 521 sind grundsätzlic ...

Stand: 27.02.2013

Dialog: 2903

Welche Schutzmaßnahmen sind bei der Reinigung mit Dieselmotoremissionen kontaminierten Oberflächen zu beachten?

Dieselmotoremissionen sind im Verzeichnis zur TRGS 906 "Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 Gefahrstoffverordnung" aufgeführt. Bei Reinigungsarbeiten kann je nach Verfahren eine erneute Freisetzung (Übergang in die Raumluft) des abgelagerten elementaren Kohlenstoffes von den Umgebungsflächen erfolgen. Dieses ist zu vermeiden. Grundsätzlich sind daher die M ...

Stand: 26.02.2013

Dialog: 6737

Wie sind Gasemissionen von Ammoniak und Schwefelwasserstoff an einer industriellen Abwasserbehandlungsanlage nach der GefStoffV 2010 zu beurteilen?

Die Maßnahmenstufen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) 2010 stellen ein gestuftes Schutzmaßnahmenkonzept dar, dessen Anwendung nicht mehr an die Kennzeichnung, sondern nunmehr ausschließlich an die Gefährdungsbeurteilung geknüpft ist. Es gibt daher keine pauschale Zuordnung für giftige und sehr giftige Stoffe zu einer Maßnahmenstufe mehr. Die Maßnahmenstufen beinhalten technische, organisatoris ...

Stand: 13.02.2013

Dialog: 9567

Wie sind Arbeitsbereiche bei Sanierungsarbeiten mit alter Mineralwolle (Expositionskategorie 2) zu kennzeichnen und abzugrenzen?

In der TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle" erfolgt auf Seite 12 eine Zuordnung von Arbeitsschutzmaßnahmen zu den Expositionskategorien. Es ist daher korrekt, dass eine Abgrenzung und Kennzeichnung des Arbeitsbereichs ab der Expositionskategorie 2 erforderlich ist. Dies erfolgt nach den Angaben in Tabelle 2 der TRGS 521 auf der Grundlage von § 10 "Bes ...

Stand: 08.02.2013

Dialog: 2902

Dürfen Dämpfe von Kühlschmierstoffen in den Arbeitsraum geblasen werden?

Kühlschmiermittel sind aus bis zu dreißig Einzelkomponenten zusammengesetzt. Daher kann nur in der gemäß Gefahrstoffverordnung (GefstoffV) vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung ermittelt und festgelegt werden, welche Gefährdungen möglich und welche Maßnahmen zu treffen sind. Die einzelnen Beurteilungspunkte sind unter § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der GefStoffV festgele ...

Stand: 29.06.2012

Dialog: 16509

Welche Schutzmaßnahmen sind beim Umgang mit Essigsäure zu treffen?

Regelungen zum Umgang mit Gefahrstoffen sind in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und in den dazu veröffentlichten technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) getroffen. Eine wesentliche Arbeitgeberpflicht gemäß GefStoffV ist das Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung, (§ 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung") mit der mögliche Gefährdungen ermittelt und nötige Schutzmaßnahmen fe ...

Stand: 19.06.2012

Dialog: 11189

Ist das Führen eines Gefahrstoffverzeichnisses nach der Gefahrstoffverordnung 2010 noch erforderlich?

Auch die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) vom November 2010 fordert weiterhin grundsätzlich das Führen eines Gefahrstoffverzeichnisses. Denn hierzu wird im § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" in den Absätzen 10 und 11 der GefStoffV folgendes festgelegt: "(10) Der Arbeitgeber hat ein Verzeichnis der im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe zu führen, in dem auf die entsprechenden Si ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 13118

Welche Maßnahmen muss ein Betrieb treffen, wenn verdünnte alkalische Beizlösungen einem Entsorger in IBCs übergeben werden?

Grundsätzlich obliegt es dem Arbeitgeber, eine Bewertung der Gefährdungen und die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen [§ 5 "Beurteilung der Arbeitsbedingungen" des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)]. Für die Gefährdungsbeurteilung relevante Informationen (z. B. Mögliche Gefahren, Erste-Hilfe-Maßnahmen, ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 13370

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