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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 1 bis 20 von 312 Treffern

Unterliegt das Verbandbuch dem Datenschutz und/oder der ärztlichen Schweigepflicht?

In der DGUV Information 204-020 "Verbandbuch" wird folgendes zum Verbandbuch ausgeführt:"Aufzeichnung der Erste-Hilfe-LeistungÜber jede Erste-Hilfe-Leistung müssen nach § 24 Abs. 6 der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ Aufzeichnungen geführt und fünf Jahre lang aufbewahrt werden. Die Aufzeichnungen sind vertraulich zu behandeln. Die Angaben dienen als Nachweis, dass die Verletzung/Erkr ...

Stand: 23.03.2017

Dialog: 4038

Müssen Schutzimpfungen vom Arbeitnehmer bezahlt werden?

Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz und § 4 Biostoff-Verordnung (BioStoffV) ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsplatz auf Gefährdungen zu beurteilen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu treffen. Ergibt sich aus dieser Gefährdungsbeurteilung eine erhöhte Infektionsgefährdung durch biologische Arbeitsstoffe, ist nach der Biostoffverordnung zu verfahren. Nach § 2 Abs.9 BioStoffV sind Schüleri ...

Stand: 20.03.2017

Dialog: 1772

Gibt es Vorgaben für die Überprüfung von Verbandskästen in bestimmten Zyklen?

Durch den Gesetzgeber sind keine Prüffristen für die Überprüfung von Erste-Hilfe-Material festgelegt worden. Die Prüffristen sind durch den Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz -ArbSchG- in Verbindung mit § 3 Arbeitsstättenverordnung -ArbStättV- festzulegen. In der ASR A4.3Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe ist unter Punkt 4 (4) na ...

Stand: 07.02.2017

Dialog: 19412

Müssen Honorarkräfte (z.B. Psychotherapeuten, Kunsttherapeuten) arbeitsmedizinisch untersucht werden ?

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) gilt für die arbeitsmedizinische Vorsorge im Geltungsbereich des Arbeitsschutzgesetzes. Aus diesem Grund ist zu klären, ob die auf Honorarbasis beschäftigten Personen in einem weisungsgebundenem Arbeitsverhältnis stehen und die Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes -ArbSchG- somit auf die Honorarkräfte anzuwenden sind, oder ob es sich um ...

Stand: 06.02.2017

Dialog: 28475

Müssen Erzieherinnen im Kindergarten neben der Fortbildung "Erste Hilfe am Kind" zusätzlich Kurse für "Erwachsene" besuchen, wenn sie die Funktion als Ersthelfer bekleiden?

Es ist der Besuch eines Kurses ausreichend. Siehe hierzu die Informationen der Unfallkasse NRW:"Kindertageseinrichtungen Seit dem 01.04.2015 wird statt der Kurse Erste Hilfe für Erzieherinnen und Erzieher ein in Inhalt und Zeitdauer bundesweit standardisierter Kurs angeboten. Nähere Informationen dazu finden sie auf den Internetseiten der DGUV. Die neue Aus- und Fortbildung läuft jetzt unter der B ...

Stand: 25.01.2017

Dialog: 28240

Kann die Gesundheitskartei auch durch einen überbetrieblichen medizinischen Dienst geführt werden?

Unter der so genannten Gesundheitskartei ist eine Kartei zu verstehen, in der die durchgeführte arbeitsmedizinische Vorsorge und deren allgemein gehaltenes Ergebnis (keine gesundheitlichen Bedenken ..., befristete gesundheitliche Bedenken, etc.) festgehalten werden (siehe auch § 3 Abs. 4 Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV). Dazu gehört auch die Art der Vorsorge, das jeweilige ...

Stand: 05.12.2016

Dialog: 15175

Wer bezahlt die arbeitsmedizinische Untersuchung bei der Taxischeinverlängerung?

Im Arbeitsschutzgesetz ist festgelegt, dass Kosten für (Arbeitsschutz-)Maßnahmen nach diesem Gesetz der Arbeitgeber nicht den Beschäftigten auferlegen darf (§ 3 Abs. 3 ArbSchG). Entscheidend für die Klärung der Kostenfrage ist also, ob es sich bei der angesprochenen Untersuchung bei der Taxischeinverlängerung tatsächlich um eine arbeitsschutzrechtliche/arbeitsmedizinische Untersuchung handelt, der ...

Stand: 11.11.2016

Dialog: 13572

Müssen Erste-Hilfe-Leistungen, die für Beschäftigte anderer Arbeitgeber erbracht werden, dokumentiert werden?

Die Regelung des § 24 Abs. 6 DGUV Vorschrift 1 betrifft primär die für die eigenen Beschäftigten erbrachten Erste-Hilfe-Leistungen. Aus den entsprechenden Erläuterungen unter Ziffer 4.6.6 (6) der DGUV Regel 100-001 wird aber deutlich, dass auch für Beschäftigte anderer Arbeitgeber im Betrieb erbrachte Erste-Hilfe-Leistungen für das eigene betriebliche Arbeitsschutzmanagement von Bedeutung sein kön ...

Stand: 08.11.2016

Dialog: 14094

Ich suche Informationen über Art und Umfang der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung G 38 - Nickel

Eine Internetseite zur arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 38 Nickel und seine Verbindung ist hier nicht bekannt. Die Untersuchung umfasst in der Regel (neben der Feststellung der Vorgeschichte mit Raucheranamese, Arbeitsanamese, auch im Hinblick auf frühere Exposition gegen krebserzeugende Gefahrstoffe, Beschwerden, allergische Disposition, Er ...

Stand: 25.10.2016

Dialog: 914

Kann ein Arbeitgeber nach längerer Arbeitsunfähigkeit von Beschäftigten auf einer Untersuchung durch den Betriebsarzt bestehen?

Ganz klar: nein !!Eine Duldungspflicht bezüglich arbeitsmedizinischer Untersuchungen gibt es nur im Strahlenschutz. Eine betriebsärztliche Untersuchung im Zusammenhang mit der Wiedereingliederung in den Arbeitsplatz kann lediglich als Angebot gemacht werden, eine Verpflichtung zur Teilnahme ist nicht gegeben, hierfür gibt es keinerlei rechtliche Grundlage.  In der Fragestellung wird nicht genau da ...

Stand: 30.09.2016

Dialog: 27577

Wann ist eine Hepatitis B Imfung in einer Einrichtung für behinderte Menschen durchzuführen?

Der zuständige Träger der Einrichtung muss unter Beteiligung des Betriebsarztes/der Betriebsärztin eine Gefährdungsbeurteilung für alle Tätigkeiten erstellen. Aus dieser Gefährdungsbeurteilung muss hervorgehen, wie die Gefahr einer Infektion eingeschätzt wird. Hilfestellung geben hierbei die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Danach werden Beschäftigte in Be ...

Stand: 30.09.2016

Dialog: 27579

Welche Möglichkeit hat ein Mitarbeiter, wenn dieser die Schutzimpfungen laut Betriebsarzt nicht an sich durchführen lassen möchte?

Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG– und gegebenenfalls §§ 4-7 Biostoff-Verordnung – BioStoffV– ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsplatz auf Gefährdungen zu beurteilen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu treffen. Ergibt sich aus dieser Gefährdungsbeurteilung eine erhöhte Infektionsgefährdung durch z. B. biologische Arbeitsstoffe, ist nach der BioStoffV zu verfahren. Eine gemäß ...

Stand: 29.09.2016

Dialog: 17615

In welchen Fristen müssen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen (G37 - Sehvermögen) angeboten werden?

Rechtsgrundlage für arbeitsmedizinische Vorsorge ist die gleichnamige Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV. Für Tätigkeiten an Bildschirmgeräten hat der Arbeitgeber danach Angebotsvorsorge(untersuchungen) anzubieten. Diese müssen vor Aufnahme der Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen angeboten werden. Das Ausschlagen eines Angebots entbindet den Arbeitgeber nicht ...

Stand: 29.09.2016

Dialog: 21568

Ist es richtig, dass die Vorsorgekartei für ALLE Vorsorgen geführt werden muss, also auch für Angebotsvorsorge?

Ja, das ist richtig. Nachzulesen ist dies unter § 3 (4) Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge -ArbMedVV-. Dort heißt es:"Der Arbeitgeber hat eine Vorsorgekartei zu führen mit Angaben, dass, wann und aus welchen Anlässen arbeitsmedizinische Vorsorge stattgefunden hat; die Kartei kann automatisiert geführt werden. Die Angaben sind bis zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses aufzubewahr ...

Stand: 26.09.2016

Dialog: 20935

Benötigen Staplerfahrer eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach G25?

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV erfasst. Im Anhang zur ArbMedVV sind die Tätigkeiten aufgeführt, bei denen eine Pflichtvorsorge bzw. eine Angebotsvorsorge erforderlich ist. Das Fahren eines Staplers ist im Anhang zur ArbMedVV nicht als Untersuchungsanlass definiert. Demgegenüber dienen arbeitsmedizinische Untersuchungen ...

Stand: 24.09.2016

Dialog: 22000

Darf ein Betriebsarzt einzig anhand von vom Arbeitgeber zugänglich gemachten Belegen eine Aussage zur Dienstfähigkeit attestieren?

Ärzte und damit auch Betriebsärzte gehören zu dem schweigepflichtigen Personenkreis des §203 StGB. Im medizinischen Bereich fallen so unter den Tatbestand der Schweigepflicht unter anderem Untersuchungsergebnisse, Diagnosen und Verdachtsdiagnosen sowie durchgeführte Maßnahmen und auch alle anderen personenbezogenen Daten. Durch diese ärztliche Schweigepflicht wird das Recht auf informationelle Sel ...

Stand: 12.09.2016

Dialog: 27436

Darf jemand, der zum Atmen auf medizinischen Sauerstoff angewiesen ist, in einer Elektrowerkstatt arbeiten?

Als Arbeitgeber sind Sie grundsätzlich rechtlich verpflichtet, für Ihren Betrieb und so auch für jede Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz zu erstellen. Diese muss fachkundig erstellt werden. Wenn der Arbeitgeber nicht selbst fachkundig sind, muss er sich von fachkundigen Personen, dies sind insbesondere die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt bzw. di ...

Stand: 01.09.2016

Dialog: 27373

Darf in einem Betriebsverbandkasten Wunddesinfektionsmittel enthalten sein?

Die Inhalte für betriebliche Verbandskästen sind in den Normen  DIN 13157 „Erste-Hilfe-Material – Verbandkasten C“ (Kleiner Verbandkasten für Betriebe) und  DIN 13169 „Erste-Hilfe-Material – Verbandkasten E“ (Großer Verbandkasten für Betriebe) festgelegt. Siehe auch Prüfliste "Erste-Hilfe-Material" der DGUV:http://www.dguv.de/medien/fb-erstehilfe/de/sachgebiet/eh_material/liste_eh_material.pdf Des ...

Stand: 15.08.2016

Dialog: 19031

Dürfen Arzneimittel im Erste-Hilfe-Kasten vorgehalten werden und von Ersthelfern ausgegeben werden?

Ausführliche Informationen zur Ersten Hilfe im Betrieb sind in der ASR A4.3 - "Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe" www.baua.de/asr , derDGUV Regel "Grundsätze der Prävention", Abschnitt C "Erste Hilfe" und in der DGUV Information 204-022 "Erste Hilfe im Betrieb"http://publikationen.dguv.de aufgeführt.Mittel zur Ersten Hilfe sind Erste-Hilfe-Material (z.B. Verbandmaterial, ...

Stand: 15.07.2016

Dialog: 1813

Gibt es für Schichtarbeiter nach Beendigung der Tätigkeit besondere arbeitsmedizinische Untersuchungen?

Nachtarbeitnehmersind gemäß § 6 Abs. 3 Arbeitszeitgesetz - ArbZG berechtigt, sich vor Beginn der Beschäftigung und danach in regelmäßigen Zeitabständen von nicht weniger als drei Jahren arbeitsmedizinisch untersuchen zu lassen. Nach Vollendung des 50. Lebensjahres steht Nachtarbeitnehmern dieses Recht in Zeitabständen von einem Jahr zu. Die Kosten der Untersuchungen hat der Arbeitgeber zu tragen, ...

Stand: 14.06.2016

Dialog: 11886

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