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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 521 bis 540 von 609 Treffern

Welche TRGS ist anzuwenden, wenn entsprechend der Info-Broschüre der BG BAU "Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen", nicht die Freizeichnungskriterien des Anhangs IV Nr. 22 der GefStoffV erfüllt sind?

Alte Mineralwolle-Dämmstoffe, welche nicht unter die Freizeichnungskriterien nach Abs. 2 des Anh. IV Nr. 22 der Gefahrstoffverordnung fallen, sind bezüglich des Arbeitsschutzes grundsätztlich der TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle" (www.baua.de/TRGS) zuzuordnen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit durch Einzelanalysen alte, eingebaute Mineralwo ...

Stand: 26.05.2010

Dialog: 11112

Ist eine Zubereitung mit Xylol (10 %) noch hautresorptiv?

Wenn ein Gemisch 10 % Xylol enthält und keine weiteren gefährlichen Stoffe, ist es nicht mehr mit R20/21 zu kennzeichnen, da die Konzentrationsgrenze bei 12,5% liegt. Für die TRGS 401 ist die Einstufung der Zubereitung relevant und nicht die der einzelnen Inhaltsstoffe dieser Zubereitung. Z.B.: Für die Festlegung der Hautgefährdung einer Zubereitung sind nur die R-Sätze nach Anlage 4 der TRGS 401 ...

Stand: 26.05.2010

Dialog: 11116

Ist eine Legierung, welche nach dem Schmelzvorgang einer chemischen Reaktion unterworfen wird, immer noch eine `spezielle Zubereitung`?

Der Begriff "spezielle Zubereitung" ist weder in der REACH-Verordnung noch im EINECS definiert. Teilweise wird dieser Begriff für Legierungen verwendet. Gemäß Artikel 3 der REACH-Verordnung bezeichnet der Begriff Legierung metallische Verbindungen aus zwei oder mehr Elementen. Wird diese oxidiert, so handelt es sich nicht mehr um eine Legierung, da die Verbindung dann nicht mehr aus zwei oder mehr ...

Stand: 11.05.2010

Dialog: 5095

Ist ein Kühlschmierstoff ungefährlich, solange keine Amine dazukommen?

Beim Umgang mit Kühlschmierstoffen zu beachtende Anforderungen werden in der BGR 143 "Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen" und der BGI 658 "Hautschutz in Metallbetrieben" angeführt (http://www.dguv.de/inhalt/medien/datenbank/index.jsp).  Bezüglich nitrosierender Agenzien sind der § 16 (Herstellungs- und Verwendungsbeschränkungen) Abs. 1 und der Anhang II Nr. 4 (Kühlschmierstoffe) der Gefahrstoffver ...

Stand: 06.05.2010

Dialog: 10967

Ist die Verwendung von benzolfreiem Kraftstoff bei dem Einsatz von handgeführten Geräten grundsätzlich gesetzlich vorgeschrieben?

Herkömmlicher Ottokraftstoff und seine Gemische sind giftig und können Krebs erzeugen. Weiterhin sind sie hochentzündlich und umweltgefährlich. Die gesundheitliche Gefährdung wird durch den Einsatz von Sonderkraftstoffen vermindert. Diese weisen sich durch wesentlich reduzierte Schadstoffgehalte, insbesondere bezüglich Benzol, aus: So beträgt der Benzolgehalt maximal 0,1 Vol.- %, wohingegen herköm ...

Stand: 26.03.2010

Dialog: 10669

Ist für die Einstufung eines Reinigers als reizend oder ätzend neben dem Gehalt an NaOH auch der pH-Wert ausschlaggebend?

Der Hersteller oder Einführer hat Zubereitungen gemäß § 5 Abs. 2 der Gefahrstoffverordnung nach der Richtlinie 1999/45/EG einzustufen. Ätzende oder reizende Zubereitungen können nach Anhang II, Teil B, Nr. 4 dieser Richtlinie nach der konventionellen Methode (Berechnungsverfahren) eingestuft werden. Die Anwendung dieser Methode ist jedoch mit folgendem Hinweis verbunden: „Die Anwendung der konvent ...

Stand: 22.12.2009

Dialog: 9420

Müssen Batterieräume mit Augenspülflaschen und Notduschen ausgerüstet sein?

Im arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften- und Regelwerk wird nur an wenigen Stellen explizit auf das Bereithalten von Not- und Augenduschen und Augenspülflaschen eingegangen. So finden sich nähere Erläuterungen zu Augenduschen und Augenspülflaschen unter Ziffer 6.6 der TRGS 526 "Laboratorien": "6.6 Notduschen 6.6.1 Körpernotduschen (1) In Laboratorien müssen mit Wasser - möglichst von Trinkwasserq ...

Stand: 16.12.2009

Dialog: 9921

Ist es zulässig, dass Laborabzüge und Abluftleitungen, in denen mit diversen Gefahrstoffen gearbeitet wird (auch cmr-Stoffe), von Laborpersonal gereinigt wird?

Der Umgang mit Gefahrstoffen unterliegt den Bestimmungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Generell gilt, dass der Arbeitgeber eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen darf, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden (§ 7 "Grundpflichten" Absatz 1 der GefStoffV). Zudem muss der Arbeitgeber sicherstellen, dass den ...

Stand: 14.12.2009

Dialog: 9848

Sind medizinische Untersuchungshandschuhe (Einweghandschuhe) aus Latex für den Umgang mit Gefahrstoffen (ätzende, sensibilisierende, CRM-Stoffe) zulässig?

Die Frage wird in den FAQ des Fachausschuss Persönliche Schutzausrüstung (PSA) folgendermaßen beantwortet: "Grundsätzlich ist ein "Einwegschutzhandschuh als medizinisches Einwegprodukt" kein Chemikalienschutzhandschuh. Ein Einsatz z. B. im Reinigungsgewerk in Krankenhäusern ist nicht zulässig. Auf dem Markt sind aber Einwegschutzhandschuhe verfügbar, die einen eingeschränkten Chemikalienschutz bie ...

Stand: 11.12.2009

Dialog: 9857

Müssen Gerüstbauteile, nachdem sie mit asbesthaltigen Erzeugnissen in Kontakt gekommen sind, gereinigt werden?

Die von Ihnen geschildertern Tätigkeiten sind mittels eines geprüften Verfahrens für Arbeiten mit geringer Exposition gemäß Nummer 2.10 Abs. 8 TRGS 519 durchzuführen. Die genaue Beschreibung der Verfahren finden Sie in der BGI 664 `Verfahren mit geringer Exposition gegenüber Asbest bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten`. Diese in der BGI 664 beschriebenen Arbeitsverfahren wurden vo ...

Stand: 07.12.2009

Dialog: 4847

Wie stark darf der Arbeitsplatz in einer Großbäckerei mit Mehlstaub belastet sein?

Bei Getreidemehlstäuben von Roggen und Weizen ist nach gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis von einer atemwegsensibilisierenden Wirkung auszugehen.  Diese Mehlstäube sind dementsprechend in der TRGS 907 - Verzeichnis sensibilisierender Stoffe, www.baua.de  aufgeführt. Bis heute lassen sich weder für die Induktion einer Allergie (Sensibilisierung) noch für die Auslösung einer allergischen Reak ...

Stand: 03.12.2009

Dialog: 9168

Müssen selbstgefertigte Abzugshauben für Lösemitteldämpfe sicherheitstechnisch überprüft werden? Sind wir als Hersteller besonderen Pflichten für die Herstellung unterworfen?

zu 1. die Prüfung der Abdeckhauben / Absaugung ist nach Betriebssicherheitsverordnung notwendig und sollte sich an der Prüfung von Laborabzügen orientieren. Bei ihrer Konstruktion ist besonders der Explosionsschutz zu beachten. Die lösemittelhaltigen Dämpfe in den Abdeckhauben könnten Konzentrationen erreichen, die eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Hier sollten Sie durch eine sicherheitstec ...

Stand: 16.11.2009

Dialog: 9134

Kann man im Sinne eines Expositionsverbotes bzw. Minimierungsgebotes nicht einfach fordern, dass in Laboratorien mit CMR-Stoffen generell unter einem Laborabzug gearbeitet werden muss?

Gefahrstoffrechtlich kann nicht gefordert werden, dass in Laboratorien bei Tätigkeiten mit CMR-Stoffen generell unter einem Laborabzug gearbeitet werden muss. Der Arbeitgeber hat allerdings die Möglichkeitin in einer Betriebsanweisung vorzuschreiben, dass bei Tätigkeiten mit CMR-Stoffen generell unter einem Laborabzug gearbeitet werden muss. Im Einzelfall sind zur Beurteilung der Gefahren jeweils ...

Stand: 16.11.2009

Dialog: 9182

Ab wann müssen potentielle SVHCs in Zubereitungen in den neuen Sicherheitsdatenblättern benannt werden?

zu Frage 1: Artikel 31 Absatz 1 der REACH-Verordnung besagt: (1) Der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung stellt dem Abnehmer des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II zur Verfügung, a) wenn der Stoff oder die Zubereitung die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG erfüllt oder b) wenn der Stoff persiste ...

Stand: 23.10.2009

Dialog: 9283

Ist ein industrieller Verwender eines Einsatzstoffes verpflichtet, eine sachkundige Person nach ChemVerbotsV zu bestellen?

Die Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotsV http://bundesrecht.juris.de/chemverbotsv/index.html  fordert unter § 2 Abs. 1 Erlaubnis- und Anzeigepflicht: "Wer gewerbsmäßig oder selbständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung Stoffe oder Zubereitungen in den Verkehr bringt, die nach der Gefahrstoffverordnung mit den Gefahrensymbolen T (giftig) oder T+ (sehr giftig) zu kennzeichnen sind ...

Stand: 14.10.2009

Dialog: 8953

Müssen unter REACH für nicht gefahrstoffmäßig klassifizierte Stoffe, die einen Staubgrenzwert besitzen, Sicherheitsdatenblätter erstellt werden?

Aus Artikel 31 ist keine Pflicht zur Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes ableitbar, soweit es sich um Stoffe handelt, für die lediglich der nationale allgemeine Staubgrenzwert am Arbeitsplatz anzuwenden ist. Hinzuweisen ist aber auf Artikel 32, Nr. 1 d: Artikel 32 Informationspflicht gegenüber den nachgeschalteten Akteuren der Lieferkette bei Stoffen als solchen und in Zubereitungen, für die ...

Stand: 25.09.2009

Dialog: 5377

Benötigen Handelsprodukte unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichen Registriernummern jeweils eigene Sicherheitsdatenblätter?

Im Zeitraum bis zur abgeschlossenen Registrierung wird jedem Registrierungsvorgang nach Artikel 20, Absatz 1 eine Eingangsnummer zugewiesen. Da die Hersteller und Importeure nach Artikel 11 gehalten sind, die Daten gemeinsam einzureichen, wird es nur eine zu zitierende Eingangsnummer geben. Die Angaben für das Sicherheitsdatenblatt müssen stoffbezogen übereinstimmen. Dabei ist es egal, wie der Han ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5493

Müssen Sicherheitsdatenblätter dem Empfänger mitgesendet werden oder reicht es, wenn sie z.B. über eine Internetplattform abgerufen werden können?

Dass Sicherheitsdatenblätter in Papierform versandt werden müssen, ist nicht vorgeschrieben. Wesentlich ist hier, so steht es auch in der TRGS 220, dass die Informationen dem Abnehmer zu übermitteln sind. In welcher Form diese Informationen weitergeleitet werden, bleibt dem Lieferanten überlassen. Im Artikel 31 Abs.8 REACH-Verordnung sind ausdrücklich beide Möglichkeiten genannt. Liegt der Lieferu ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5502

Muss die E-Mail-Adresse der für das Sicherheitsdatenblatt zuständigen Person direkt der sachkundigen Person zugeordnet sein?

Gemäß den Ausführungen im Anhang II Ziffer 1.3 der REACH-Verordnung ist die E-Mail Adresse der sachkundigen Person anzugeben, die für das Sicherheitsdatenblatt verantwortlich ist. Da es keine Vorschrift gibt, dass diese sachkundige Person alleinigen Zugriff auf diese E-Mail-Adresse haben muss, ist grundsätzlich auch eine Gruppenadresse möglich. Es muss allerdings klar sein, wer die sachkundige Per ...

Stand: 22.09.2009

Dialog: 5630

Wie kann ich Details über das Gefährdungspotenzial und den künftigen Umgang mit Dechlorane erfahren?

In der Stoffdatenbank GESTIS des Institutes für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist Dechlorane unter der Bezeichnung Mirex, CAS-Nr. 2385-85-5, gelistet. In der Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 wurde ein weltweites Verbot zur Herstellung, Verkauf und Anwendung von zwölf persistenten organischen Schadstoffen (POP`s = persistent organic pollutants) ratifiziert. Unte ...

Stand: 22.09.2009

Dialog: 5632

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