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Ergebnisse 181 bis 200 von 286 Treffern

Gibt es für ehrenamtliches Sanitätspersonal einen Rechtsanspruch auf die Hepatitisimpfung?

Maßgeblich für die Einbindung in die betriebsärztliche Betreuung und somit die Impfpflichten des Arbeitgebers ist die Frage, ob es sich um Arbeitnehmer handelt. Als Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) ist anzusehen, wer aufgrund eines Arbeitsverhältnisses beschäftigt wird bzw. wer aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages im Dienste eines anderen zur Leistung fremdbestimmter ...

Stand: 29.06.2012

Dialog: 16507

Muss ein Arbeitgeber besondere Maßnahmen, z.B. bei Montagetätigkeit, treffen, wenn bekannt wird, dass ein Beschäftigter HIV-Träger ist?

In solchen Fällen ist unbedingt die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt einzuschalten. Diese können die Situation differenziert beurteilen, wenn ihnen die Befunde des Arbeitnehmers zur Verfügung gestellt werden. Dazu ist selbstverständlich das Einverständnis des Arbeitnehmers erforderlich. Da eine HIV-Infektion bei Bekanntwerden immer noch eine gewisse Stigmatisierung mit sich bringen kann, sollt ...

Stand: 22.06.2012

Dialog: 16462

Gibt es Richtlinien oder Grundsätze, bis wann ein verunfallter Arbeitnehmer durch einen Notarzt erstversogt sein muss und bis wann diese Person geborgen sein soll?

Regelungen dazu, welche Maßnahmen der Ersten Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen vom Arbeitgeber zu treffen sind, sind im § 10 des Arbeitsschutzgesetzes und im  Dritten Abschnitt der BGV A 1 "Erste Hilfe"  bzw. § 22 "Notfallmaßnahmen" BGV A1 sowie in den entsprechenden Abschnitten der BGR A1  festgelegt, http://publikationen.dguv.de . In den v.g. Vorschriften und Regelwerke sind keine konkreten Ze ...

Stand: 20.06.2012

Dialog: 10274

Ist es zwingend erforderlich, dass bei einem mehrgeschossigem Bauvorhaben eine Krankentrage "kranbar" vorgehalten werden muss??

Das Arbeitsschutzgesetz sagt aus, dass der Arbeitgeber entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten Maßnahmen zu treffen hat, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Im Rahmen der erforderlichen Gefährdungsbeurteilung hat er festzulegen, ob in Abhängigkeit von der Art des Bauvorhabens  Rettungsgeräte ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 12621

Benötigen Mitarbeiter im Tiefbau bzw. bei der Kanaluntersuchung Impfungen?

Grundlage für die arbeitsmedizinsche Vorsorge und die notwendigen Impfungen ist die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Die Verordnung nennt Untersuchungsanlässe und beschreibt das organisatorische Verfahren der arbeitsmedizinischen Vorsorge im Betrieb hinsichtlich der Pflichten des Arztes und des Arbeitgebers. Vom Arbeitgeber ist mittels der Gefährdungsbeurteilung (§ 3 ArbMed ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 12757

Muss der Arbeitgeber Beschäftigten in einem Pflegeheim Impfungen anbieten und die Kosten übernehmen?

Entsprechend der BGR 500 Kapitel 2.6 Betreiben von Wäschereien http://publikationen.dguv.de  handelt es sich bei Krankenhauswäsche grundsätzlich um mindestens infektionsverdächtige Wäsche. Demzufolge sind neben den in der im Kapitel 2.6 genannten Anforderungen auch die Vorschriften der Biostoffverordnung - BioStoffV und der entsprechenden technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe - TRBA sow ...

Stand: 15.06.2012

Dialog: 11952

Muss das Erste-Hilfe-Material für alle Beschäftigten frei zugänglich sein?

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Arbeitgeber entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten die Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Dabei hat er der Anwesenheit anderer Personen Rechnung zu tragen. Er hat auch dafür zu sorgen, daß im Notfall die erforderlichen Verbindun ...

Stand: 14.06.2012

Dialog: 11017

Welche Kriterien sind bei der Einrichtung eines Erste Hilfe-, Sanitäts- bzw. Ruheraumes zu beachten?

Erste-Hilfe-Räume: Erste-Hilfe-Räume oder vergleichbare Einrichtungen müssen entsprechend der Unfallgefahren oder der Anzahl der Beschäftigten, der Art der ausgeübten Tätigkeiten sowie der räumlichen Größe der Betriebe vorhanden sein (§ 6 Abs. 4 Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV). Nähere Anforderungen dazu sind im Anhang ArbStättV Ziffer 4.3 Erste-Hilfe-Räume genannt: 4.3 Erste-Hilfe-Räume (1) ...

Stand: 14.06.2012

Dialog: 11811

Muss sich der Arbeitgeber um eine arbeitsmedizinische Vertretung bemühen, wenn eine Angebotsuntersuchung mit PEP/Impfung innerhalb 72 Stunden gegeben werden soll?

Der Arbeitgeber muß sich nicht um eine arbeitsmedizinische Vertretung an Wochenenden bemühen. Notfälle werden i.d.R. wie folgt abgearbeitet: Es gelten die Vorgaben der ArbMedVV für Angebots- Pflicht- und Wunschuntersuchungen. Diese Vorgaben sind für Notfälle geeignet umzusetzen. Dabei sollte wie folgt verfahren werden: Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung hat der Arbeitgeber (mit Unterstützung des ...

Stand: 14.06.2012

Dialog: 13968

Müssen sich festangestellte Krankenschwestern, die im Rahmen einer Fachweiterbildung einige Wochen in einem anderen Krankenhaus hospitieren, sich beim dortigen Betriebsarzt vorstellen?

Die Grundlage für die arbeitsmedizinsche Vorsorge ist seit dem 24.12.2008 die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Dort sind Regelungen im staatlichen Recht und in den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften vereinheitlicht und zusammengeführt worden. Die Verordnung nennt Untersuchungsanlässe und beschreibt das organisatorische Verfahren der arbeitsmedizinischen ...

Stand: 05.06.2012

Dialog: 10469

Ist die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G 46 im Bereich Windkraftanlagen eine Pflichtuntersuchung?

Für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen gelten mit Inkrafttreten der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV vom 18.12.2008 im Anwendungsbereich des Arbeitsschutzgesetzes - ArbSchG die Regelungen dieser Verordnung (http://bundesrecht.juris.de/arbmedvv/index.html). Die "Handlungsanleitung für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach dem DGUV Grundsatz G 46 - Belastungen des Musk ...

Stand: 16.03.2012

Dialog: 15812

Reichen für die Gesichtsfeld-Messung im Rahmen einer G25 - Untersuchung die eingesetzten Titmus-Geräte aus oder ist die Perimetrie von einem Augenarzt durchzuführen?

In dem  "Leitfaden für Betriebsärzte zur Anwendung des G 25"  www.dguv.de/inhalt/praevention/fachaus_fachgruppen/arbeitsmedizin/produkte/leitfaeden/index.jsp werden zum Sehvermögen folgende Aussagen getroffen: 3.2 Sehvermögen Ausführlich werden im G 25 Mindestanforderungen an das Sehvermögen beschrieben (siehe Tabelle 1 im G 25). Hierzu zählen neben der Sehschärfe weitere Sehfunktionen wie räumlic ...

Stand: 30.12.2011

Dialog: 15244

Brauchen Monteure mehr als einen Kfz-Erste-Hilfe-Kasten?

Maßgebliche technische Regel für die Ausstattung von Arbeitsstätten mit Erste-Hilfe-Material ist die technische Regel für Arbeitsstätten ASR A4.3 - Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe (www.baua.de/asr) . Allerdings weist die ASR A4.3 im Anwendungsbereich unter Ziffer 2 Abs. 2 auf folgenden Punkt hin: (2) Der Aspekt Baustellen wird zu einem späteren Zeitpunkt in diese Regel ...

Stand: 06.12.2011

Dialog: 15070

Kann im Betrieb statt eines Erste-Hilfe-Raumes eine vergleichbare Einrichtung im Sinne der ASR A4.3 akzeptiert werden?

Die Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV fordert, dass Erste-Hilfe-Räume oder vergleichbare Einrichtungen entsprechend der Unfallgefahren oder der Anzahl der Beschäftigten, der Art der ausgeübten Tätigkeiten sowie der räumlichen Größe der Betriebe vorhanden sein müssen. (§ 6 Abs. 4 ArbStättV) In der ASR 4.3 www.baua.de/asr wird unter Ziffer 6 Abs. 3 ausgeführt: Für vorübergehend eingerichtete Arbe ...

Stand: 28.10.2011

Dialog: 14822

Ist im Falle von LKW-Fahrern die G25-Untersuchung faktisch Pflicht? Bestehen haftungsrechtliche Risiken für den Arbeitgeber?

Die Anwendung des DGUV Grundsatzes G 25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten“ ist immer wieder Anlass für Fragen und Diskussionen in den Unternehmen. Da die Anwendung des G 25 nicht rechtsverbindlich ist (arbeitsmedizinische Untersuchungen bei Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten sind nicht im Anhang der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) enthalten) und es zu Über ...

Stand: 24.10.2011

Dialog: 14792

Müssen Erste-Hilfe Leistungen an einem Außendienstmitarbeiter bei seinem Arbeitgeber aufgezeichnet / dokumentiert werden?

In der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV A1 wird im Dritten Abschnitt die Erste Hilfe behandelt. § 24 beschreibt diesbzgl. die allgemeinen Pflichten des Unternehmers. Die Antwort auf Ihre Frage finden Sie im § 24 Abs.6 der BGV A1: "Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass jede Erste-Hilfe-Leistung dokumentiert und diese Dokumentation fünf Jahre lang verfügbar gehalten wird."   Näheres daz ...

Stand: 12.10.2011

Dialog: 14719

Über welche Qualifikation muss ein Arzt verfügen, der an einer unter § 14 (3) GefStoffV genannten Beratung beteiligt ist?

Die unter § 14 Abs. 3 GefStoffV  geforderte allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung ist unter Beteiligung des Arztes nach § 15 Abs. 3 Satz 2 GefStoffV durchzuführen, falls dies aus arbeitsmedizinischen Gründen erforderlich sein sollte. Danach sind Ärzte an der Beratung zu beteiligen, die Fachärzte für Arbeitsmedizin sind oder die Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" führen. Informatio ...

Stand: 04.08.2011

Dialog: 3661

In welchen zeitlichen Abständen ist die erforderliche Fortbildung in der Ersten Hilfe und das regelmäßige Training in der Herz-Lungen-Wiederbelebung entsprechend BGR A3 zu absolvieren?

Bei der Fortbildung der Ersten Hilfe empfehlen wir sich an den für betriebliche Ersthelfer geltenden Grundsätzen zu orientieren. Diesbezügliche Informationen sind der  BGI 509 - Erste Hilfe im Betrieb  http://publikationen.dguv.de unter Ziffer 6 Ersthelfer zu entnehmen. Auszug: Das Erste-Hilfe-Training ist im Einzelnen folgendermaßen aufgebaut: 1. Allgemeine Verhaltensweisen bei Unfällen, Notfälle ...

Stand: 31.05.2011

Dialog: 13823

Muss ein Sanitätsraum eingerichtet werden, wenn mit Fremdfirmen mehr als 100 Beschäftigte im Betrieb tätig werden? Wer ist dafür verantwortlich?

Wenn mehr als 100 Beschäftigte im Betrieb tätig werden und bedeutsame Unfall- und Gesundheitsgefahren bestehen, muss ein Erste-Hilfe-Raum gemäß der Arbeitsstättenregel - ASR A4.3 "Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe" eingerichtet werden (www.baua.de/ASR/). Weitere Ausführungen erhalten Sie in der Regel - BGR A1 "Grundsätze der Prävention" (vgl. hierzu § 25; BGR A1 abrufbar ...

Stand: 17.05.2011

Dialog: 13711

Gibt es persönliche und gesundheitliche Voraussetzungen und Vorgaben, um die PSA-Ausrüstung gegen Absturz für Instandhaltungsarbeiten zu nutzen?

Für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen gelten mit Inkrafttreten der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV vom 18.12.2008 im Anwendungsbereich des Arbeitsschutzgesetzes - ArbSchG die Regelungen dieser Verordnung (http://bundesrecht.juris.de/arbmedvv/index.html). In der ArbMedVV sind Regelungen des staatlichen Rechts und der Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossensc ...

Stand: 17.02.2011

Dialog: 13053

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