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Auf der Seite der BG RCI ist Folgendes für Betriebe, die der BG RCI angehören, nachzulesen:"Bei Unfällen von Leiharbeitern oder LeiharbeiterinnenDas Verleih-Unternehmen erstattet seiner zuständigen Berufsgenossenschaft (in der Regel der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) eine Unfallanzeige.Das Entleih-Unternehmen erstattet der BG RCI zusätzlich eine informative Unfallanzeige. Durch Ankreuzen des Fe ...
Stand: 10.02.2026
Dialog: 44232
Für die Fragestellung relevant ist neben § 10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) der dritte Abschnitt des vierten Kapitels (Erste Hilfe) der DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention".Im § 26 der DGUV Vorschrift 1 wird die erforderliche Anzahl an Ersthelfern sowie deren erforderliche Ausbildung beschrieben, im § 27 die erforderliche Anzahl und Ausbildung von Betriebssanitätern.Sofern es sich bei Ihr ...
Stand: 12.02.2026
Dialog: 16962
Zur Grundbetreuung gehört u. a. die Unterstützung durch Betriebsärztin/ Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit bei grundlegenden Maßnahmen der Arbeitsgestaltung - Verhältnisprävention (Aufgabenfeld 2 der Grundbetreuung der DGUV Vorschrift 2). Zu dieser Aufgabe gehören auch Vorschläge zur ergonomischen Arbeitsgestaltung (s. Anhang 3, Ziffer 2.1 und 2.2). Wenn also grundlegende Beratungen ...
Stand: 15.01.2026
Dialog: 19466
Die Rahmenbedingungen für die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung von Betrieben sind im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) festgelegt. Die Berufsgenossenschaften konkretisieren diese Rahmenbedingungen mit der DGUV Vorschrift 2 "Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit".Eine generelle Verpflichtung (neu) bestellte Fachkräfte für Arbeitssicherheit d ...
Stand: 16.01.2026
Dialog: 11104
Ja, der Sicherheitsbeauftragte ist auch nach § 12 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) zu unterweisen.Die Unterweisung nach § 12 (1) ArbSchG umfasst Anweisungen und Erläuterungen, die eigens auf den Arbeitsplatz oder den Aufgabenbereich der Beschäftigten ausgerichtet sind. Eine externe Schulung erfüllt diese Anforderungen nicht.Analoge Forderungen zu § 12 ArbSchG ergeben sich aus § 4 DGUV Vorschrift 1 "G ...
Stand: 16.01.2026
Dialog: 21119
Nach § 11 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) gilt:"Soweit in einer sonstigen Rechtsvorschrift nichts anderes bestimmt ist, hat der Arbeitgeber in Betrieben mit mehr als zwanzig Beschäftigten einen Arbeitsschutzausschuß zu bilden; bei der Feststellung der Zahl der Beschäftigten sind Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 und nicht me ...
Stand: 23.01.2026
Dialog: 44220
Grundsätzlich ist ab einem Beschäftigten eine Betriebsärztin/ ein Betriebsarzt zu bestellen. Die Pflicht zur Bestellung einer Betriebsärztin/ eines Betriebsarztes ergibt sich aus § 2 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) in Verbindung mit der DGUV Vorschrift 2 der Unfallversicherungsträger.Die Betreuungskonzepte nach der DGUV Vorschrift 2 werden u. a. in der Handlungshilfe "Hintergrundinformationen für ...
Stand: 27.01.2026
Dialog: 22467
Die Bau BG hat in Bezug auf den Versicherungsschutz von Praktikanten Folgendes veröffentlicht:"Ein Praktikum dient der Aneignung von praktischen Kenntnissen und Erfahrungen in einem Betrieb zur Vervollständigung der Gesamtausbildung im Beruf.Ein Praktikant genießt immer den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung - allerdings bei unterschiedlichen Trägern. Denn Praktikum ist nicht gleich Prakti ...
Stand: 29.01.2026
Dialog: 22272
Die Organisation des Arbeitsschutzes ergibt sich daraus, wer Arbeitgeber der Beschäftigten ist.Sofern die Beschäftigten formell an die Projektgesellschaft ausgeliehen werden (Arbeitnehmerüberlassung), wird diese zum Entleiher.Gemäß § 11 Abs. 6 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) unterliegt der Leiharbeitnehmer während der Arbeit den Arbeitsschutzvorschriften des Entleihers.Folglich trägt die Proj ...
Stand: 06.03.2026
Dialog: 44236
Die Brandschutzhelfer sind zu benennen.Unter § 10 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) wird gefordert, dass der Arbeitgeber entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten die Maßnahmen zu treffen hat, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Dabei hat er der Anwesenheit anderer Personen Rechnung zu tragen ...
Stand: 28.04.2026
Dialog: 42876
Der § 13 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist da eindeutig: es können zuverlässige und fachkundige Personen mit Arbeitgeberaufgaben beauftragt werden. Dies muss bei jeder Person, der Pflichten des Arbeitgebers übertragen werden sollen, geprüft werden. Also ist Pflichtenübertragung an die Person gebunden und muss bei Wechsel der Führungskräfte oder anderer beauftragter Personen erneut erfolgen. ...
Stand: 04.05.2026
Dialog: 42548
Der Begriff „fachkundig“ ist gesetzlich nicht starr definiert, sondern richtet sich immer nach der Art der zu übertragenden Aufgabe (z. B. Gefährdungsbeurteilung, Betriebsmittelprüfung, Brandschutz, Explosionsschutz) und den damit verbundenen Gefährdungen. Die Begriffsbestimmungen der Verordnungen (z. B. Betriebssicherheitsverordnung, Arbeitsstättenverordnung, Gefahrstoffverordnung) wurden in den ...
Stand: 05.05.2026
Dialog: 44263
Nach § 5 Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV) und TROS muss jedes Unternehmen, welches Lasereinrichtungen der Klassen 3R, 3B oder 4 einsetzt, einen Laserschutzbeauftragten schriftlich bestellen. In Ihrem Fall ist der Laser durch eine Kapselung der niedrigeren Laserklasse 1 M zugeordnet worden.Da das Gerät ausschließlich vom Kundendien ...
Stand: 21.04.2026
Dialog: 43968
Grundlage für die Bestellung von Ersthelfern ist § 10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und konkretisierend die DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" mit der DGUV Regel 100-001.Die erforderliche Anzahl der Ersthelfer richtet sich grundsätzlich nach der Anzahl der gleichzeitig anwesenden versicherten Personen. Die Ersthelfer sind unter Berücksichtigung der Art der Gefahren, der Struktur und der ...
Stand: 11.08.2026
Dialog: 13477
Die rechtliche Grundlage, die bei einer Bestellung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit die Nennung und Einbeziehung der DGUV Vorschrift 2 erforderlich macht, ergibt sich grundsätzlich aus dem Zusammenwirken von Gesetzen und autonomen Satzungsrecht (Unfallverhütungsvorschrift).Der Unternehmer steht in der Nachweispflicht. Ohne den Bezug zur DGUV Vorschrift 2 fehlt der Nachweis in welchem Model un ...
Stand: 20.08.2026
Dialog: 44280
Eine Muster-Bestellungsurkunde wird beispielsweise auf der Seite www.gda-orgacheck.de angeboten. ...
Stand: 26.08.2026
Dialog: 43042
In den "Leitlinien zur Gefährdungsbeurteilung der Gemeinsamen" Deutschen Arbeitsschutzstrategie findet sich in Anhang 1 Folgendes:"Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung Die Dokumentation nach § 6 ArbSchG erfordert keine bestimmte Art von Unterlagen. Es kann sich um Unterlagen in Papierform oder aber auch in Form elektronisch gespeicherter Dateien handeln. Aus der Dokumentation muss aber erkennb ...
Stand: 09.09.2026
Dialog: 42614
Eine extern bestellte Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) hat grundsätzlich keine direkte gesetzliche Weisungsbefugnis gegenüber Fremdfirmen oder deren Nachunternehmern, da die primäre Arbeitgeberverantwortung nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) immer beim jeweiligen Vertragsunternehmen verbleibt. Ihre Befugnis zur Durchsetzung von PSA-Vorgaben hängt primär davon ab, wie die vertraglichen Ve ...
Stand: 09.09.2026
Dialog: 44284
Eine Risikobewertung ist Teil einer Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG).Es gibt in Deutschland keine vorgeschriebene Form der Risikobewertung. Es gibt aber zahlreiche Hilfestellungen von Aufsichtsbehörden und Berufsgenossenschaften. Es ist sinnvoll, sich an die Vorgaben zu halten, die für die eigene Branche von Berufsgenossenschaften und oder Aufsichtsbehörden herausgegeb ...
Stand: 14.09.2026
Dialog: 26001
Ja, der Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt grundsätzlich auch bei der Arbeit im Homeoffice. In § 8 Absatz 1 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VII) wird hierzu ausgeführt:"(1) Arbeitsunfälle sind Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz nach § 2, 3 oder 6 begründenden Tätigkeit (versicherte Tätigkeit). Unfälle sind zeitlich begrenzte, von außen ...
Stand: 02.10.2026
Dialog: 42980