Inhaltsbereich

Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 141 bis 160 von 225 Treffern

Wie müssen LKW-Fahrer, die auf unser Betriebsgelände fahren, bezgl. der betrieblichen Sicherheitsbestimmungen unterwiesen werden?

Ein Aushang in deutscher oder englischer Sprache reicht nicht aus. Der Arbeitnehmer, in diesem Fall der LKW-Fahrer, ist von seinem Arbeitgeber über die Gefahren und Gefährdungsmöglichkeiten im Betrieb des Auftraggebers zu unterrichten. Allgemein haben der Auftraggeber und der Auftragnehmer eine Reihe von Pflichten: Die Fürsorgepflicht beinhaltet die Pflicht des Arbeitgebers, die Beschäftigten gege ...

Stand: 05.08.2015

Dialog: 17545

Ist für die jährliche Unterweisung der Mitarbeiter im Krankenhaus im Umgang mit Zytostatika der Betriebsarzt oder die Sicherheitsfachkraft zuständig?

Im § 12 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG ist geregelt, dass der Arbeitgeber die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ausreichend und angemessen unterweisen muss. Diese Arbeitgeberpflicht kann er delegieren. Gemäß § 13 Abs.2 ArbSchG kann er zuverlässige und fachkundige Personen schriftlich damit beauftragen, ihm obliegende Aufgaben nach dem ArbSchG in eigener Verantwortun ...

Stand: 05.08.2015

Dialog: 17061

Müssen Mitarbeiter vor der Benutzung eines neuen PKW mündlich eingewiesen werden?

Die Voraussetzungen zur Nutzung eines firmeneigenen Kraftfahrzeugs sind in der DGUV Vorschrift 70 (bisher: BGV D29) "Fahrzeuge" geregelt. Dort steht im § 35 "Fahrzeugführer": "(1) Der Unternehmer darf mit dem selbständigen Führen von maschinell angetriebenen Fahrzeugen nur Versicherte beschäftigen, 1. die das 18. Lebensjahr vollendet haben, 2. die körperlich und geistig geeignet sind, 3. die im Fü ...

Stand: 05.08.2015

Dialog: 17969

Müssen Mitarbeiter, die in einem Betrieb zur Probe arbeiten, auch unterwiesen werden?

Für die Anfangszeit eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses wird in Deutschland oftmals eine Probezeit vereinbart, die zur Prüfung des Arbeitnehmers dient. Die vereinbarte Probezeit hat arbeitsrechtlich Einfluss auf die Kündigungsfrist. Arbeitsschutzrechtlich aber hat eine Probezeit keinen Einfluss. Somit sind auch die Pflichten aus dem Arbeitsschutzgesetz -ArbSchG- (inklusive Unterweisungen) vol ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 15072

Kann eine Arbeitsschutzausschusssitzung durchgeführt werden, wenn der Arbeitgeber oder sein Vertreter nicht anwesend sind?

Das Arbeitssicherheitsgesetz -ASiG- verpflichtet den Arbeitgeber einen Arbeitsschutzausschuss zu bilden (§ 11 ASiG). Der Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten. Der Arbeitgeber ist gemäß Arbeitsschutzgesetz -ArbSchG- für den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb verantwortlich. Auch aus diesem Grund muss der Arbeitgeber dem Arbei ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 6743

Wie oft müssen Beschäftigte von Fremdfirmen unterwiesen werden?

Das Arbeitschutzgesetz - ArbSchG  verpflichtet jeden Arbeitgeber auf der Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung (§§ 5,6 Arbeitsschutzgesetz) Gefährdungen zu ermitteln und Maßnahmen festzulegen. Beim Einsatz von Fremdfirmen obliegen Arbeitsschutzpflichten neben dem Auftragnehmer auch dem Auftraggeber. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet unter § 8 die Arbeitgeber zur Zusammenarbeit. Dabei haben die ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 16687

Wer darf die Beschäftigten an einer Anlage zum Pressen von Hydraulikschläuchen unterweisen?

Für den Arbeitsschutz verantwortliche Personen im Sinne des § 13 Arbeitsschutzgesetz -ArbSchG- sind neben dem Arbeitgeber "1.sein gesetzlicher Vertreter, 2.das vertretungsberechtigte Organ einer juristischen Person, 3.der vertretungsberechtigte Gesellschafter einer Personenhandelsgesellschaft, 4.Personen, die mit der Leitung eines Unternehmens oder eines Betriebes beauftragt sind, im Rahmen der ih ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 15329

Ist es ausreichend, wenn die regelmäßigen Unterweisungen zentral durch den Sicherheitsbeauftragten gesteuert werden?

Bevor wir auf die eigentliche Fragestellung eingehen, geben wir nachfolgend einige Hinweise zu den Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten: Grundlage für die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten sind § 22 SGB VII (Siebtes Buch Sozialgesetzbuch) und § 20 der DGUV Vorschrift 1"Grundsätze der Prävention“ in Verbindung mit der DGUV Regel 100-001 Abschnitt 4.2 "Sicherheitsbeauftragte". "Der Sicherheitsb ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 13465

Darf ich als Arbeitgeber für meinen Kleinbetrieb selbst die sicherheitstechnische Betreuung übernehmen?

Nach dem Arbeitssicherheitsgesetz -ASiG- in Verbindung mit der DGUV Vorschrift 2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" müssen Betriebe mit mehr als einem Beschäftigten eine Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellen oder der Unternehmer von Kleinbetrieben muss sich bei der zuständigen BG weiterqualifizieren. Bei Kleinbetrieben werden  in der Praxis häufig überbetriebliche sicherheits ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 2327

Muss ein Ausbilder für Kranbediener oder Staplerfahrer Weiterbildungsmaßnahmen besuchen, um seine Befähigung zum Ausbilden nicht zu verlieren?

Im arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften- und Regelwerk sind explizit keine konkreten Weiterbildungsanforderungen an Ausbilder für Kranführer oder Flurförderzeugfahrer enthalten. Grundsätzlich muss ein Arbeitgeber in eigener Verantwortung entscheiden, ob die Qualifikationen, über die ein Ausbilder verfügt, für das jeweilige Fachgebiet noch ausreichend sind oder aufgefrischt werden müssen.  Nach de ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 14882

Muss die Schwerbehindertenvertretung zu jeder Arbeitsschutzausschußsitzung eingeladen werden, oder nur, wenn in der Sitzung auf die Belange von Schwerbehinderten eingegangen wird?

Aus § 95 SGB IX Abs. 4 gehen die Rechte eindeutig hervor. Der Schwerbehindertenvertreter hat das Recht an allen ASA-Sitzungen beratend teilzunehmen. Das macht auch Sinn, da sich ja oft nicht im Voraus klären lässt, ob Themen, die Schwerbehinderte betreffen, behandelt werden oder sich ein Punkt in der ASA-Sitzung zu einem solchem Thema entwickelt.   Der Schwerbehindertenvertreter kann in den Sitzun ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 10431

Ist es erforderlich, bei der jährlichen Wiederholungsunterweisung alle mit der Arbeit verbundenen Gefährdungen und Maßnahmen anzusprechen? Wie erfolgt die Dokumentation?

Den erforderlichen Umfang der Unterweisung muss der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ermitteln und festlegen. Bei der Unterweisung, insbesondere bei den Inhalten und der Duchführung, soll der Arbeitgeber / Vorgesetzte sich von der Fachkraft für Arbeitssicherheit und vom Betriebsarzt beraten und unterstützen lassen. Die Unterweisung hat mindestens – die konkreten, arbeitsplatzbezoge ...

Stand: 04.08.2015

Dialog: 15199

Welche Arbeitsunfälle müssen den Arbeitsschutzbehörden gemeldet werden?

Wenn ein Arbeitnehmer an einem Arbeitsplatz oder auf dem Weg von oder zur Arbeit einen Unfall erleidet und so verletzt ist, dass er mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist, so hat der Arbeitgeber dem Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaft) binnen drei Tagen eine Anzeige zu erstatten (§ 193 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - SGB VII). Hierüber ist die Sicherheitsfachkraft des Unternehmens und d ...

Stand: 31.07.2015

Dialog: 2590

Wie kann organisatorisch sichergestellt werden, dass ein Arbeitgeber von allen -auch den nicht meldepflichtigen- Arbeitsunfällen Kenntnis erlangt?

Die DGUV Vorschrift 1 (bisher: BGV A1) "Grundsätze der Prävention" regelt in § 28 Abs. 2 die Meldepflicht der Versicherten bzw. Beschäftigten: "Versicherte haben unverzüglich jeden Unfall der zuständigen betrieblichen Stelle zu melden; sind sie hierzu nicht im Stande, liegt die Meldepflicht bei dem Betriebsangehörigen, der von dem Unfall zuerst erfährt". Somit sind die rechtlichen Voraussetzungen ...

Stand: 31.07.2015

Dialog: 1299

Muss bei Verletzungen in Folge eines Kreislaufzusammenbruchs auf der Toilette eine Unfallanzeige erstellt werden?

Ein Toilettengang zählt grundsätzlich als eigenwirtschaftlich, daher muss keine Unfallanzeige geschrieben werden. Durch das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 6. Mai 2003, Az. L 3 U 323/01 wurde die Auffasung bestätigt, dass bei dem Toilettengang kein Versicherungsschutz besteht. Weitere Informationen finden sich bei der Unfallkasse Post und Telekom. ...

Stand: 31.07.2015

Dialog: 17981

Auf welcher Rechtsgrundlage beruht die Verantwortung des Bauherren, für Wartungsarbeiten durch Fremdfirmen auf dem Dach sichere Verkehrswege einzurichten?

zu Frage 1: Grundlage des Arbeitsschutzes bilden die auf Baustellen anwendbaren gesetzlichen Regelungen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer. Hier sind insbesondere das Arbeitsschutzgesetz, die Baustellenverordnung sowie die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) zu nennen. Die Planung der Ausführung des Bauvorhabens ist in § 2 der Baustellenverordnung geregelt. Pfl ...

Stand: 30.07.2015

Dialog: 24422

Müssen katholische Ordensschulen eine Betreuung durch Sicherheitsfachkräfte nachweisen?

Jeder Arbeitgeber hat Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen. Diese sollen ihn beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen. Rechtliche Grundlage zur Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten ist das Arbeitssicherheitsgesetz - ASiG. Zur Frage 1: Auch katholische Ordensschulen und kirchliche Einrichtungen sind entweder direkt nach de ...

Stand: 29.07.2015

Dialog: 12000

Muss für eine Holding mit ca. 100 Verwaltungsmitarbeitern eine Sicherheitsfachkraft und ein Sicherheitsbeauftragter bestellt werden?

Nach dem Arbeitssicherheitsgesetzes - ASiG i.V.m. der Unfallverhütungsvorschrift DGUV-Vorschrift 2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" ist grundsätzlich jeder Arbeitgeber (Unternehmer) verpflichtet mindestens eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt zu bestellen, die ihn in Belangen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung sowie in allen Fragen des Gesundheit ...

Stand: 29.07.2015

Dialog: 14140

Muss die Sicherheitsfachkraft eines Unternehmens auch die Arbeitsplätze der Auszubildenden in der Berufsschule beurteilen?

Zunächst weisen wir darauf hin, dass für das Erstellen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung grundsätzlich der Arbeitgeber verantwortlich ist (§ 5 Arbeitsschutzgesetz). Die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt haben gemäß Arbeitssicherheitsgesetz beratende Aufgaben und können den Arbeitgeber beim Erstellen der Gefährdungsbeurteilung unterstützen. Die Verantwortung dafür verbleib ...

Stand: 29.07.2015

Dialog: 4515

Spricht etwas dagegen, die betreuten Beschäftigten mit in die Berechnung der Gesamtbetreuung nach der neuen DGUV V2 einzubeziehen, wenn der Arbeitgeber damit einverstanden ist?

Der in Anhang 1 der DGUV Vorschrift 2 gegebene Hinweis zur Feststellung der Zahl der Versicherten (Beschäftigten) bezieht sich nur auf die Ermittlung der Betriebsgröße für die Wahl des Betreuungsmodels (Abgrenzung Anlagen 1, 2, 3 oder 4 der DGUV Vorschrift 2). Siehe auch http://www.dguv.de/inhalt/praevention/vorschr_regeln/dguv_vorschrift_2/index.jsp. Die in der Grundbetreuung einerseits und dem b ...

Stand: 29.07.2015

Dialog: 12364

Ergebnisseiten:
«123456789101112»