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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 461 bis 480 von 602 Treffern

Sind Kehrbesen im Bereich der Holzbearbeitung verboten?

In der TRGS 553 "Holzstaub" (Weitere Informationen liefert auch die BGI 739-1 "Holzstaub -Gesundheitsschutz") wird unter Abschnitt 4.4 "Reinigung" folgendes ausgeführt: "4.4 Reinigung Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Maschinen, Werkstücke und Arbeitsbereiche, die mit Holzstaub verunreinigt sind, regelmäßig gereinigt werden. Abblasen und trockenes Kehren von Holzstaub und -spänen sind nich ...

Stand: 26.03.2012

Dialog: 15879

Wie können die Vorschriften des § 3 der ChemVerbotsV bei Inverkehrbringen von hochentzündlichen Deo-Produkten eingehalten werden?

Die Chemikalienverbotsverordnung (ChemVerbotsV) wurde aufgrund von § 17 des Chemikaliengesetzes erlassen. Für kosmetische Mittel, Arzneimittel, Medizinprodukte gelten die Vorschriften des Dritten Abschnitts, die §§ 16e, 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b und § 23 Abs. 2 nicht (§ 2 Abs. 1 ChemG). Der § 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b behandelt Anforderungen, die einen Anzeige- bzw. Erlaubnisvorbeh ...

Stand: 02.03.2012

Dialog: 15702

Muss eine Beschränkung nach Chemikalienverbotsverordnung im Kapitel 15 des SDB unter "Nationale Vorschriften" genannt werden oder nicht?

Beschränkungen im Umgang mit einen Stoff oder einem Gemisch müssen im "Abschnitt 15: Rechtsvorschriften" eines Sicherheitsdatenblatts angegeben werden. In diesem Abschnitt sind die im Sicherheitsdatenblatt noch nicht enthaltenen, rechtlich relevanten Angaben für den Stoff oder das Gemisch aufzunehmen; unabhängig davon, ob es sich um Gemeinschafts-Vorschriften oder Nationale Vorschriften handelt. A ...

Stand: 23.02.2012

Dialog: 14980

Handelt es sich beim Ab- und Anschrauben von asbesthaltigen Platten eines Holzzaunes um Instandhaltungsarbeiten im Sinne von Anhang II Nr. 1 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung?

Für Asbestprodukte gibt es keine Verwendungsbeschränkung, sondern ausschließlich ein Verwendungsverbot. Das bedeutet, dass einmal entfernte Asbestprodukte nicht wieder eingebaut werden dürfen. Das bedeutet ferner, dass es sich hier asbestbezogen um einen Abbruch, nicht aber um eine Instandhaltungsarbeit handelt. Begründung: Die Wiederverwendung ausgebauter Asbestprodukte ist verboten nach Gefahrst ...

Stand: 21.02.2012

Dialog: 15603

Welche Anforderungen gelten beim Umgang mit wassermischbaren Kühlschmierstoffen?

"Ein Kühlschmierstoff - KSS setzt sich meist aus fünf bis zu dreißig Komponenten (Grundöle und eigenschaftsverbessernde Additive) zusammen. Davon weisen einige ein hohes Umweltgefährdungspotenzial auf (z.B. Biozide, Chlorparaffine, sekundäre Amine). Zusätzlich gelangen durch den Bearbeitungsprozess und über Fremdeinträge (Werkstücke, Luft, Mitarbeiter) Schadstoffe in die im Kreislauf geführten KSS ...

Stand: 31.01.2012

Dialog: 15430

Gilt die Leckrate eines Wärmerades als Luftrückführung im Sinne dieser TRGS?

Die Leckrate bei der Wärmerückgewinnung gilt als Luftrückführung.   Zum Thema Luftrückführung: Luftrückführung bedeutet, dass abgesaugte Luft, nach ausreichender Reinigung in den Arbeitsbereich zurückgeführt wird. Dabei werden die in der Luft enthaltene Wärme und ein Restgehalt an Gefahrstoffen in den Arbeitsbereich zurückgeführt. Wärmerückgewinnung ist die Wiedernutzung von Wärme durch Wärmeausta ...

Stand: 26.01.2012

Dialog: 15404

Kann der beim Fräsen von Hartmetall-Rohlingen aus Kobalt und Wolframkarbid entstehende Staub über die Haut aufgenommen werden?

Zuerst sollte der Arbeitgeber im Rahmen der Substitution prüfen, ob die Werkstücke in gleicher Qualität auch ohne Cobalt als Binder hergestellt werden können. Cobalt steht im Verdacht, Krebs erzeugen zu können. Sowohl bei Cobalt- als auch bei Wolframcarbidstaub ist eine Aufnahme über die Haut möglich. Als Hauptaufnahmeweg werden jedoch die Atemwege angesehen. Sollte der Unternehmer in seiner Gefäh ...

Stand: 13.01.2012

Dialog: 15324

In wie weit muss im Sicherheitsdatenblatt die Nachvollziehbarkeit der Einstufung eines Gemisches gewährleistet sein?

Im Sicherheitsdatenblatt muss nicht die genaue Konzentration des gefährlichen Stoffes genannt werden. Es ist im Gegenteil gängige Praxis aus Gründen des Rezepturschutzes Konzentrationsbereiche anzugeben. Die Konzentrationsbereiche müssen also so gewählt werden, dass diese mit der Einstufung überein stimmt. Ein einfaches Beispiel: Lösung von Borsäure in Wasser. Wässrige Lösungen von Borsäure sind a ...

Stand: 11.12.2011

Dialog: 14913

Müssen Labore in öffentlichen Apotheken generell der TRGS 526 entsprechen?

Die TRGS 526 "Laboratorien" findet Anwendung auf Laboratorien, in denen nach chemischen, physikalischen oder physikalisch-chemischen Methoden präparativ, analytisch oder anwendungstechnisch mit Gefahrstoffen gearbeitet wird. Werden solche Arbeiten mit Gefahrstoffen in Laboren von Apotheken durchgeführt, ist die TRGS 526 anzuwenden. Nach Abschnitt 6.6.1 "Körpernotduschen" gilt: "In Laboratorien müs ...

Stand: 06.12.2011

Dialog: 15089

Muss in einem Labor für pränatale Diagnostik eine technische Lüftung vorhanden sein?

Grundlage für die Durchführung erforderlicher Arbeitsschutzmaßnahmen ist die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz, welche der Arbeitgeber für die einzelnen Arbeitsplätze tätigkeitsbezogen zu erstellen hat. In einem Labor, in denen nach chemischen, physikalischen oder physikalisch-chemischen Methoden präparativ, analytisch oder anwendungstechnisch gearbeitet wird, findet das Gefahrst ...

Stand: 28.11.2011

Dialog: 15025

Ist Talkumpuder als krebsverdächtig einzustufen?

Wie in dem Bericht "Asbest in Talkumpudern und Speckstein - heutige Situation" unter www.dguv.de/ifa/de/pub/grl/pdf/2007_104.pdf erläutert, kann in Talkumpuder Asbest enthalten sein. Mineralische Rohstoffe und daraus hergestellte Zubereitungen und Erzeugnisse dürfen aber nach den Vorschriften der Chemikalienverbotsverordnung nicht in Verkehr gebracht werden, wenn diese einen Massengehalt von mehr ...

Stand: 21.10.2011

Dialog: 14787

Wie sind leere Kunststoffbehältnisse zu entsorgen, in denen Aromen für die Lebensmittelproduktion geliefert wurden?

Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) hat der Arbeitgeber sicherzustellen, dass - durch die Verwendung verschließbarer Behälter eine sichere Lagerung, Handhabung und Beförderung von Gefahrstoffen auch bei der Abfallentsorgung gewährleistet ist. - Gefahrstoffe, die nicht mehr benötigt werden, und entleerte Behälter, die noch Reste von Gefahrstoffen enthalten können, sicher gehandhabt, vom Arbe ...

Stand: 18.10.2011

Dialog: 14759

Fragen zur unterschiedlichen Einstufung eines Stoffes durch zwei Hersteller vor dem Ende der Registrierungsphase

Die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 regelt u. a. die Ermittlung der Gefahreneigenschaften von Stoffen und Gemischen, gibt Entscheidungskriterien für die Einstufung von Stoffen und Gemischen und legt die Kennzeichnungs- und Verpackungsanforderungen fest. Die Anforderungen gelten für das Inverkehrbringen von Stoffen und Gemischen. Adressaten der Verordnung sind hauptsächlich Hersteller, Produzente ...

Stand: 12.10.2011

Dialog: 14729

Besteht für Beschäftigte in einer Halle mit einem Dach aus Asbestzementplatten eine Gesundheitsgefahr?

Nein, das Asbestzementdach ist allein kein Grund, um an einer Asbestose zu erkranken. Asbestzementplatten enthalten fest gebundene Asbestfasern, die sich nicht einfach aus den Platten lösen. Kritisch wäre es, wenn man die Asbestzementplatten zerstören (zerbrechen, zerschlagen) oder mechanisch bearbeiten (bohren, sägen, schleifen, fräsen, strahlen) würde. Dann können erhebliche Faserkonzentrationen ...

Stand: 16.09.2011

Dialog: 14546

Welche Maßnahmen müssen beim Lagern und Umfüllen von Dieselkraftstoff getroffen werden?

Dieselkraftstoff ist eine entzündbare Flüssigkeit der Kategorie 3; H226 (vormals R 10, entzündlich). Der Flammpunkt liegt zwischen 55 und 100 °C (siehe hierzu u. a. GESTIS-Stoffdatenbank). Für die Lagerung von entzünbarer Flüssigkeit in ortsbeweglichen Behältern ist die TRGS 510 "Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern" maßgebliche technische Regel. Im Kapitel 12 "Lagerung entzündb ...

Stand: 08.09.2011

Dialog: 14460

Würde es wegen der geringen toxischen Eigenschaften von Halon ausreichen, den Sauerstoffgehalt in der Atemluft zu überwachen? Wo finde ich Anbieter von mobilen Gaswarngeräten?

Anforderungen an ortsfeste Feuerlöschanlagen mit sauerstoffverdrängenden Gasen als Löschmittel sind in der  berufsgenossenschaftliche Regel BGR 134 "Einsatz von Feuerlöschanlagen mit sauerstoffverdrängenden Gasen" genannt. In Nr. 5.7.1 der BGR 134 ist festgelegt, dass geflutete Räume erst wieder betreten werden dürfen, wenn nach eingehender Überprüfung die Freigabe durch eine vom Unternehmer beauf ...

Stand: 08.09.2011

Dialog: 14471

Wo finde ich Informationen über die Anforderungen bezüglich der Verarbeitung von PVC in Sprießgießmaschinen? Welche Maßnahmen des Brandschutzes sind zu beachten?

Umfangreiche Informationen für Arbeiten in der Kunststoffindustrie finden Sie in der BG-Regel BGR 223 "Sicheres Arbeiten in der Kunststoffindustrie". Die BGR weist auf Gefährdungen hin, die beim Umgang mit Roh- und Hilfsstoffen, deren Mischungen, Halbzeugen, Zubereitungen und Arbeitsmitteln auftreten können und beschreibt technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen. Siehe auch die ...

Stand: 05.09.2011

Dialog: 14441

Ist der Einsatz von Ozongeräten zur Beseitigung von Geruchsbelästigungen in Innenräumen eine Begasung im Sinne der TRGS 512?

Der Einsatz von Ozongeräten zur Beseitigung von Gerüchen ist keine Begasung im Sinne der TRGS 512 "Begasungen" www.baua.de/trgs, da Ozon weder als eines der Begasungsmittel i.S. der Gefahrstoffverordnung und des § 1 Abs. 1 TRGS 512 genannt wird noch die Anforderungen des § 1 Abs. 2 der TRGS 512 erfüllt. Weitere Gründe liegen in der Erzeugung des Ozons vor Ort, von der, obwohl in der Fragestellung ...

Stand: 29.08.2011

Dialog: 14405

Wie ist die in der Gefahrstoffverordnung geforderte Fachkunde zu verstehen?

Grundsätzlich kann unterstellt werden, dass Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte auf Grund ihrer Ausbildung befähigt sind, den Arbeitgeber auch in Belangen des Gefahrstoffrechtes fachkundig zu beraten. Auf die Pflicht zur Fortbildung entsprechend § 3 Absatz 3 und § 5 Absatz 3 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) weisen wir hin. Das Gefahrstoffrecht ist jedoch ein sehr breites Themen ...

Stand: 19.08.2011

Dialog: 14355

Müssen bestehende Laborabzüge entsprechend der DIN 1946-7 nachgerüstet werden?

Im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist im § 4 "Grundpflichten des Arbeitgebers" Ziffer 3 festgelegt, dass bei Maßnahmen des Arbeitsschutzes der Stand der Technik zu berücksichtigen ist. Gemäß § 7 "Grundpflichten" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) darf der Arbeitgeber eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wurde und die erforderlic ...

Stand: 18.08.2011

Dialog: 14342

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