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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 361 bis 380 von 593 Treffern

Wie kann an einer Holzsäge sichergestellt werden, dass alle relevanten Grenzwerte eingehalten werden?

Zur Beantwortung der Anfragen ist der § 7 Grundpflichten Absatz 8 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) relevant: "(8) Der Arbeitgeber stellt sicher, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Er hat die Einhaltung durch Arbeitsplatzmessungen oder durch andere geeignete Methoden zur Ermittlung der Exposition zu überprüfen. (...) " D. h. es besteht keine pauschale gesetzliche Verpflichtung ...

Stand: 21.08.2013

Dialog: 19243

Wie kann man beim Umgang mit Gefahrstoffen aus Sprühdosen (ca. 500 ml Einheiten) in der Gefährdungsbeurteilung (ohne Messung!) begründen, dass der im SDB angegebene AGW nicht überschritten wird?

Umfangreiche Hilfestellungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Ermittlung der inhalativen Exposition liefert die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" insbesondere im Abschnitt 4.4 "Ermittlung der inhalativen Exposition". Hier wird im Absatz 3 folgendes ausgeführt: "(3) Zur Ermittlung der inhalativen Exposition bestehen ...

Stand: 18.08.2013

Dialog: 19208

Müssen trotz Wegfall der ständigen Gefährdungsbeurteilungen für einzelne Versuche im Chemielabor Substitutionsprüfungen (mit Dokumentation) durchgeführt werden?

Nach § 7 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung -  GefStoffV - darf der Arbeitgeber eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung nach § 6 GefStoffV durchgeführt, und die erforderlichen Schutzmaßnahmen nach Abschnitt 4 GefStoffV ergriffen worden sind. Er hat entsprechend § 7 Abs. 2 GefStoffV die erforderlichen Maßnahmen nach dem Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - u ...

Stand: 18.07.2013

Dialog: 18995

Was ist in Bezug auf die Arbeitssicherheit beim Einsatz eines nicht wassermischbares Kühl- und Schmiermittel mit einem Chlorgehalt von 45 % bzw. 50 % zu beachten?

Nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe (KSS) bestehen aus Grundölen - natürliche Kohlenwasserstoffe (Mineralöle) mit paraffnischen, naphthenischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, synthetisierte Kohlenwasserstoffe (Syntheseöle), synthetisierte Esteröle, z.B. Trimethylolester, oder natürliche Esteröle, z.B. Rapsöl – und Additiven zum Korrosionsschutz, Antinebelzusätze, Schauminhibitoren, Härte ...

Stand: 16.07.2013

Dialog: 18973

Dürfen wir Betriebsanweisungen für unsere Gefahrstoffe in einzelnen Gruppen zusammenfassen?

In der TRGS 555 "Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten" wird hierzu unter Nr.3.1 Abs.13 ausgeführt: "Sind viele Gefahrstoffe (z.B. in Lackiererbetrieben, Lagerbereichen oder Laboratorien) eingesetzt, ist es zulässig, nicht für jeden einzelnen Gefahrstoff eine eigenständige Betriebsanweisung, sondern Gruppen- oder Sammelbetriebsanweisungen zu erstellen. Voraussetzung ist, dass bei Tät ...

Stand: 03.07.2013

Dialog: 18885

Muß ein französischer Lieferant ein deutschsprachiges Sicherheitsdatenblatt mit CMR-Kennzeichnung bereitstellen?

Die Bestimmung gilt unabhängig vom Sitz des ursprünglichen Lieferanten/Herstellers, ebenso wie die Forderung nach einem deutschsprachigen Sicherheitsdatenblatt. Normadressat der Gefahrstoffverordnung/GefStoffV ist hier der Einführer. Ein Handelshemmnis ist nicht ersichtlich, da die Informationen auch für französische Exporteure frei zugänglich sind.   ...

Stand: 30.06.2013

Dialog: 3888

Sind für Mitarbeiter, die asbesthaltige Abfälle in Bigbags annehmen und über einen Sachkundelehrgang nach TRGS 519 verfügen, Fortbildungen oder Auffrischungslehrgänge vorgeschrieben?

Die TRGS 519 schreibt verschiedene Lehrgänge vor, die unterschiedliche Qualifikationen der Sachkunde ergeben. Die Sachkunde zu erwerben haben alle mit den betr. ASI-Arbeiten und der sachgerechten Entsorgung beschäftigten Unternehmen. Die Sachkunde gilt zeitlich unbeschränkt, Sachkundige nach TRGS 519 brauchen z. Zt. keine Weiterbildung zu besuchen. Allerdings wird das Gefahrstoffrecht weiter entwi ...

Stand: 19.06.2013

Dialog: 18764

Wie ist die "Gefährdung der Gesundheit" beim Umgang mit CMR-Stoffen definiert?

Nach § 14 Abs.3 Nr. 3 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) hat der Arbeitgeber bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fruchtbarkeitsgefährdenden Gefahrstoffen der Kategorie 1 oder 2 sicherzustellen, dass ein aktualisiertes Verzeichnis über die Beschäftigten geführt wird, die Tätigkeiten ausüben, bei denen die Gefährdungsbeurteilung nach § 6 eine Gefährdung der Gesundheit oder d ...

Stand: 17.06.2013

Dialog: 18756

Kann in einem Einfamilienhaus in NRW aus dem Jahre 1993 noch Asbest verbaut worden sein?

Asbest ist ein natürliches Mineral, das sich unter mechanischer Einwirkung in Fasern aufspaltet, die sog. WHO-Fasern. Die typischen Kennzeichen der WHO-Faser ist der Durchmesser mit < 3 µm und die Mindestlänge von 5 µm bei einem Verhältnis Durchmesser zu Länge > 1:3. Daraus ergibt sich in vielen Fällen die krebserzeugende Wirkung, da die Fasern unbemerkt in großen Mengen eingeatmet werden und im L ...

Stand: 11.06.2013

Dialog: 18723

Wie ist die rechtliche Situation bzgl. eines Mitarbeiters von uns, der in Indien erhöhten Belastungen durch Kohlenmonoxid ausgesetzt ist?

Gemäß § 4 Absatz 1 des Sozialgesetzbuches IV in Zusammenhang mit Anlage 1 zu § 2 Absatz 1 der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift A1 „Grundsätze der Prävention“, in der die staatlichen Arbeitsschutzvorschriften (u. a. Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung und Gefahrstoffverordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung) explizit genannt werden, gelten diese Vorschriften „auch für Personen, di ...

Stand: 28.05.2013

Dialog: 18625

Ist es zumutbar, dass während des laufenden Betriebs Asphalt gegossen wird? Ist der entstehende Qualm gesundheitsschädlich?

Der Arbeitgeber hat grundsätzlich durch eine Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob und welchen Gefährdungen die Beschäftigten bei ihrer Arbeit ausgesetzt sind und welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes diesbezüglich erforderlich sind. (§ 5 Arbeitsschutzgesetz –ArbSchG- oder § 7 Gefahrstoffverordnung –GefStoffV- ). Dies hat vor Aufnahme der Tätigkeit zu geschehen. Das Ergebnis der Gefährdungsbeurte ...

Stand: 16.05.2013

Dialog: 18532

Welche Schutzmaßnahmen sind beim Umgang mit Toluol zu ergreifen?

Maßnahmen nach Gefahrstoffverordnung Laut Wortlaut des § 6 Abs. 1 der Gefahrstoffverordnung hat der Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder ob bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden können. Ist di ...

Stand: 16.05.2013

Dialog: 18531

Mit welcher Methode kann ich in einem wässrigen Abfall einen Flammpunkt von 100°C/150°C bestimmen?

Der Flammpunkt eines entzündlichen Stoffes ist die niedrigste Temperatur, bei der sich über einem Stoff ein zündfähiges Dampf-Luft-Gemisch bilden kann. Im Falle des Ethanols entspricht der Flammpunkt der Temperatur, bei der die Konzentration des Ethanol in der Luft die untere Explosionsgrenze von 3,5 Vol% erreicht, d.h. beim Normaldruck von 1013 hPa einem Dampfdruck des Ethanols von 35,5 hPa bei 1 ...

Stand: 22.04.2013

Dialog: 18365

Welche Schadstoffbelastungen sind beim Schneiden von Styropor möglich?

Styropor® ist ein expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS) und besteht aus etwa 2-3 mm großen, zusammengebackenen Schaumkugeln, die an der Bruchkante deutlich zu erkennen sind. Bei der Verbrennung von Styropor® können toxisch wirkende Brand- und Schwelgase entstehen. So wurden bei Untersuchungen je nach Brandtemperatur verschiedene Mengenanteile an Kohlenmonoxid, Styrol, Bromwasserstoff und andere ...

Stand: 15.04.2013

Dialog: 3117

Was ist bei der Desinfektion von Arbeitsflächen mit einer Isopropanol-Wasserstoffperoxid-Lösung zu beachten? Gibt es Alternativen?

Sie benutzen zur Desinfektion der Arbeitsflächen eine Isopropanol-Wasserstoffperoxid (3%)-Zubereitung. H2O2 hat konzentrationsabhängig u.a. reizende bis ätzende Wirkung auf Haut und Schleimhäute und kann zu entzündlichen Veränderungen an den Atemwegen führen. Zubereitungen mit weniger als 5% H2O2  sind gefahrstoffrechtlich nicht eingestuft, es kann jedoch beim Wischen und in noch stärkerem Maße be ...

Stand: 08.04.2013

Dialog: 4345

Soll man sich bzgl. der erforderlichen Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Gefahrstoffen nach dem Sicherheitsdatenblatt oder der Gefährdungsbeurteilung (EMKG) richten?

Das "Einfache Maßnahmenkonzept für Gefahrstoffe" der BAuA ist ein allgemeiner Leitfaden. Er ist auch nicht als Technische Regel Gefahrstoffe (TRGS) verabschiedet und entfaltet daher keine unmittelbare "Vermutungswirkung", die in etwa besagt, dass, wer eine technische Regel einhält, sozusagen "automatisch" sachlich und rechtlich auf der sicheren Seite ist. Der Leitfaden ist lediglich als allgemeine ...

Stand: 01.04.2013

Dialog: 18228

Können Abriebstäube DACROMET-beschichteter Produkte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen?

Im DACROMET Verfahren werden Oberflächen mit metallischem Zink, Aluminium und Chromoxiden veredelt. Da uns die genauen Inhaltsstoffe nicht bekannt sind, sollte anhand des Sicherheitsdatenblattes oder Rückfragen beim Hersteller geklärt werden, welche Stoffe z. B. beim Schleifen dieser Oberflächen entstehen. Grundsätzlich gilt für alle Stäube, dass mindestens der allgemeine Staubgrenzwert am Arbeits ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 1637

Führt die Tätigkeit bei Beladen eines Tankwagens mit flüssigem Schwefel zu Atemwegsbeschwerden?

Elementarer Schwefel, CAS-Nr. 7704-34-9 ist zwar nicht in der Stoffliste in Anhang VI der CLP-Verordnung enthalten, jedoch im Sinne der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) als reizend eingestuft. Nach Gefahrgutrecht ist flüssiger Schwefel wie folgt zu kennzeichnen: -UN-Nummer: 2448 -Gefahrgut-Bezeichnung: Schwefel, geschmolzen -Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr: 44 -Klasse: 4.1 (Entzündbare feste ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 354

Wie muss eine Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung aussehen?

Nach § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) hat der Arbeitgeber die Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren. Im Falle geringer Gefährdung nach § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" Absatz 11 der GefStoffV ist keine detaillierte Dokumentation erforderlich; bei nachvollziehbarer Begründung auch in anderen Fällen nicht. Weder zu ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 3894

Dürfen Arbeitnehmerinnen mit dem Stoff Triazolderovat umgehen?

Bei Triazol handelt es sich nach Einstufung in Anhang VI der CLP-Verordnung um einen fruchtschädigenden (entwicklungsschädigenden) Stoff der Kategorie 3. Kategorie 3 bedeutet, dass der Stoff wegen einer möglichen fruchtschädigenden Wirkung beim Menschen Anlass zur Besorgnis gibt. U. a. der GESTIS - Stoffdatenbank kann entnommen werden, dass der Stoff mit Xn (gesundheitsschädlich) zu kennzeichnen i ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 6620

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