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Handelt es sich bei der Vorhaltung von medizinischen Sauerstoffs an einem Bett eines beatmungspflichtigen Patienten um Lagern im Sinne der TRGS 510 oder befinden sich die Sauerstoff-Flaschen bei dieser Anwendung in Gebrauch als Notfallreserve?

Die Technische Regel für Gefahrstoffe „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“ (TRGS 510) gilt für das Lagern von Gefahrstoffen im Sinne des § 2 Absatz 6 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Sie gilt nicht für Stoffe, die sich im Produktions- oder Arbeitsgang befinden (Abschnitt 1 Absatz 3 Nr. 1 der TRGS 510).Das Bereithalten ortsbeweglicher Druckgasbehälter ist in der Technischen R ...

Stand: 06.02.2026

Dialog: 42642

Müssen auf Feuerwehrfahrzeugen Sicherheitsdatenblätter für die mitgeführten Gefahrstoffe vorhanden sein?

Sicherheitsdatenbläter müssen nicht auf Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt werden. Es reicht aus, wenn ein Exemplar zentral vorgehalten wird. ...

Stand: 03.02.2026

Dialog: 20278

Wie ist der Begriff "geringe Gefährdung" zu verstehen?

Der Begriff der geringen Gefährdung ergibt sich aus § 6 (13) Gefahrstoffverordnung (GefStoffV):"Ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung für bestimmte Tätigkeiten auf Grund1.der gefährlichen Eigenschaften des Gefahrstoffs,2.einer geringen verwendeten Stoffmenge,3.einer nach Höhe und Dauer niedrigen Exposition und4.der Arbeitsbedingungeninsgesamt eine nur geringe Gefährdung der Beschäftigten und ...

Stand: 28.01.2026

Dialog: 20744

Muss die Benennung der eingesetzten Beschäftigten inkl. der Nachweise der fachlichen Eignung bei bestehenden Anzeigen nachgereicht werden oder besteht `Bestandsschutz´ für bereits eingereichte Anzeigen?

Die bestehenden Asbestanzeigen verlieren ihre Gültigkeit nicht, da diese auch nach altem Recht spätestens nach sechs Jahren erneuert werden müssen.Es muss jedoch beachten werden, dass spätestens zum 19.12.2026 alle Betriebe, die Abbrucharbeiten mit Asbest im Bereich des niedrigen und mittleren Risikos ausüben, eine Genehmigung nach §11a Abs. 4a Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) benötigen, die schr ...

Stand: 23.01.2026

Dialog: 44221

Muss für Einsatzkräfte der Feuerwehr ein Expositionsverzeichnis erstellt werden?

„Bei gefährdendem Kontakt mit krebserzeugenden Stoffen wie z. B. polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) im Brandrauch, Benzol oder Asbest können nach längeren Zeiten (Latenzzeiten) Krebserkrankungen auftreten. Die Gefahrstoffverordnung, die auch für alle Einsatzkräfte gilt, enthält seit 2005 in § 10a die Verpflichtung, dass die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber bzw. der Träger oder ...

Stand: 19.01.2026

Dialog: 44218

Wie sind Stoffgemische, die CMR‑Stoffe unterhalb der Kennzeichnungspflicht nach CLP-VO beinhalten, nach GefStoffV zu behandeln?

Für Stoffgemische, die krebserzeugende, keimzellmutagene und reproduktionstoxische Gefahrstoffe der Kategorie 1A oder 1B sind, gelten die ergänzenden Schutzmaßnahmen des § 10 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV).Sofern das Stoffgemisch diese Eigenschaften nicht hat, sind noch die übrigen Anforderungen der Gefahrstoffverordnung zu beachten. Im Rahmen der nach § 6 GefStoffV geforderten Gefährdungsbeurt ...

Stand: 11.01.2026

Dialog: 44217

Wie ist die weitere Vorgehensweise in so einem Fall, da im kommenden Jahr weitere Montagearbeiten in der Werkstatt anstehen?

Das Problem mit Asbest ist die Gefährdung durch freiwerdende Fasern in lungengängiger Größe, die unser Atemsystem durch die Zerstörung von Körperzellen und Entstehung von Krebs bedrohen. Durch den ständig weitergehenden Zerfall größerer Fasern in immer kleinere bei dadurch wachsender Anzahl in Verbindung mit der Unzerstörbarkeit im Körper ist man in asbesthaltigen Gebäuden immer gefährdet. In der ...

Stand: 23.12.2025

Dialog: 44214

Wie dürfen kleine Druckgasflaschen mit einem Füllgewicht von weniger als 5 kg innerhalb eines geschlossenen Gebäudes transportiert werden?

In der TRGS 745 "Ortsbewegliche Druckgasbehälter - Füllen, Bereithalten, innerbetriebliche Beförderung, Entleeren" finden sich unter dem Nummer 4.7 folgende Aussagen zur Innerbetriebliche Beförderung von ortsbeweglichen Druckgasbehältern:"(1) Ortsbewegliche Druckgasbehälter dürfen1. nur mit geschlossenem Absperrventil und dem erforderlichen Ventilschutz (z. B. Schutzkappe oder Ventilschutzkorb) be ...

Stand: 22.12.2025

Dialog: 18831

Wie muss ein Lager für Sauerstoffflaschen von außen gekennzeichnet werden?

Unter dem Abschnitt 5 der TRGS 510 "Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern" werden - abhängig von der Menge - zusätzliche Schutzmaßnahmen bei der Lagerung in Lagern genannt. Unter dem Abschnitt 5.1 finden sich auch Informationen zur Kennzeichnung:"(...)(9) In Arbeitsbereichen mit Brand- oder Explosionsgefährdungen sind das Verwenden von offenem Feuer und offenem Licht zu verbieten ...

Stand: 19.12.2025

Dialog: 43596

Dürfen Gefahrstoffe in Sozialräumen aufbewahrt bzw. gelagert werden?

In der TRGS 510 "Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern" lässt sich unter dem Abschnitt 4.2 Absatz 5 nachlesen:"Gefahrstoffe dürfen nicht an solchen Orten aufbewahrt oder gelagert werden, die zu einer Gefährdung der Beschäftigten oder anderer Personen führen können. Dazu gehören insbesondere1. Verkehrswege; zu Verkehrswegen zählen u.a. Treppenräume, Flucht- und Rettungswege, Durch ...

Stand: 18.12.2025

Dialog: 43604

Muss der Stoff in das CMR-Verzeichnis entsprechend der TRGS 410 aufgenommen werden?

Entsprechend § 6 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) hat der Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder ob bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden können. Ist dies der Fall, so hat er alle hiervon a ...

Stand: 12.12.2025

Dialog: 44205

Ist das Logistikunternehmen zur Kennzeichnung von Umverpackungen mit der Gefahrgut Kennzeichnung "Limited Quantities" ohne zusätzliche Etikettierung, vor der Einlagerung verpflichtet?

Für die Umverpackungen, mit der Gefahrgut Kennzeichnung "Limited Quantities" ist keine zusätzliche Etikettierung erforderlich.In Artikel 33 "Besondere Vorschriften für die Kennzeichnung von äußerer Verpackung, innerer Verpackung und Einzelverpackung" Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP Verordnung) ist nachzulesen:"Besteht ein Versandstück aus einer äußeren und einer inneren Verpackung ...

Stand: 05.12.2025

Dialog: 44207

Wie lange muss ein Gefahrstoffverzeichnis archiviert werden?

In der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) gibt es keine Vorgaben zur Archivierungszeit von Gefahrstoffverzeichnissen.In der die Vorschriften der GefStoffV konkretiesierenden TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" gibt es unter Punkt 5.8 "Gefahrstoffverzeichnis" ebenfalls keine Angaben hierzu. Im Absatz 2 heißt es: das Verzeichnis ist auf dem aktuellen Stand zu halten un ...

Stand: 10.11.2025

Dialog: 6648

Welche konkreten Anforderungen ergeben sich aus der Verordnung (EU) 2024/573 über fluorierte Treibhausgase für reine Handelsunternehmen, die Kältemittel R134a und R1234yf ausschließlich an gewerbliche Kunden verkaufen?

Für das Inverkehrbringen, die Verwendung und auch für den Verkauf von fluorierten Treibhausgasen sind verschiedene europäische und nationale Rechtsvorschriften zu berücksichtigen. Die Verordnung (EU) 2024/573 (F-Gase-VO) regelt u.a. das Inverkehrbringen von fluorierten Treibhausgasen. Weiterhin ist die Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) zu beachten.Bezüglich der Kältemittel R134a ...

Stand: 30.10.2025

Dialog: 44196

Ist es bei der Beurteilung des Einflusses durch Gefahrstoffe ausreichend, dass die genutzten Stoffe nicht gemäß H363 "Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen" eingestuft sind, um eine Schädigung der Säuglinge ausschließen zu können?

Eine Einstufung mit H362 (Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen.) ist der wichtigste Indikator dafür, dass stillende Mütter nicht mit solchen gefährlichen Stoffen und Gemischen umgehen dürfen, die über diese Einstufung und Kennzeichnung verfügen. Jedoch ist immer auch die gesamte Einstufung zu betrachten, da auch andere Einstufungen eine mögliche Säuglingsschädigung über die Muttermilch be ...

Stand: 28.10.2025

Dialog: 44194

Wie muss eine Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung aussehen?

Zu der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist in § 6 Absatz 8 nachzulesen:"Der Arbeitgeber hat die Gefährdungsbeurteilung unabhängig von der Zahl der Beschäftigten erstmals vor Aufnahme der Tätigkeit zu dokumentieren. Dabei ist Folgendes anzugeben:1.die Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen,2.das Ergebnis der Prüfung auf Möglichkeiten einer ...

Stand: 21.10.2025

Dialog: 3894

Welche Regelungen/Fristen zum UFI-Code in Sicherheitsdatenblättern gelten für Forschungsinstitute, die Gemische an Projektpartner gegen)

In Anhang VIII der Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP-Verordnung ) sind die HARMONISIERTE INFORMATIONEN FÜR DIE GESUNDHEITLICHE NOTVERSORGUNG UND FÜR VORBEUGENDE MAßNAHMEN geregelt. Der Geltungsbereich des Anhang VIII ist in Absatz 2 des Anhangs beschrieben. Laut Absatz 2.2 gilt der Anhang VIII gilt nicht für Gemische für die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung und für Gemische für produkt- un ...

Stand: 22.09.2025

Dialog: 43846

Welche Vorschrift gilt für Gefahrstoffe in Verkaufsräumen?

Bei der Lagerung ist die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) mit ihrem Anhang einzuhalten.Nach § 8 Absatz 1 Nummer 6 hat der Arbeitgeber bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen die folgenden Schutzmaßnahmen zu ergreifen:"...Begrenzung der am Arbeitsplatz vorhandenen Gefahrstoffe auf die Menge, die für den Fortgang der Tätigkeiten erforderlich ist,..."In § 8 Absatz 5 wird Folgendes gefordert:"Der Arbeitgeb ...

Stand: 17.09.2025

Dialog: 43758

Ist bei emissionsarmen Tätigkeiten gemäß TRGS 519 arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge notwendig oder reicht die Angebotsvorsorge aus?

Emissionsarme Verfahren umfassen nach TRGS 519 behördlich oder durch die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung geprüfte und anerkannte Tätigkeiten mit geringer Exposition. Dies sind Arbeiten mit niedrigem Risiko im Sinne der TRGS 910, bei denen die Akzeptanzkonzentration von 10.000 Fasern/m³ unterschritten wird.Grundsätzlich ist nach Teil 1 des Anhangs der arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordn ...

Stand: 14.09.2025

Dialog: 44189

Können gemäß der TRGS 519 in einem Unternehmen auch mehrere sachkundige verantwortliche Personen in unterschiedlichen Fachbereichen des Unternehmens benannt werden?

Die Anzahl der verantwortlichen Sachkundigen ist im Regelwerk nicht festgelegt, außer dass mindestens eine sachkundige Person verantwortlich (weisungsbefugt, schriftlich benannt) sein muss.Ab dem 05.12.2027 muss jedoch bei jeder Asbesttätigkeit eine weisungsbefugte sachkundige Person während der Tätigkeit ständig vor Ort sein (§ 11a Absatz 5 Gefahrstoffverordnung - GefStoffV). Alle weiteren Beschä ...

Stand: 03.09.2025

Dialog: 44183

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