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Ergebnisse 121 bis 140 von 157 Treffern

Muss der für die Anwendung eines Volumentomographen die Indikation stellende Arzt den Fachkundenachweis Strahlenschutz/DVT haben oder reicht die Approbation mit Sachkunde Röntgen?

Zur Frage 1: Die rechtfertigende Indikation nach § 23 Röntgenverordnung (RöV) darf grundsätzlich nur von einem Arzt gestellt werden, der die Fachkunde im Strahlenschutz auf dem jeweiligen Anwendungsgebiet (hier: DVT-Fachkunde) besitzt. Eine Approbation allein reicht hierfür nicht aus (siehe § 24 Absatz 1 der RöV). Ein Arzt ohne Fachkunde im Strahlenschutz darf lediglich die medizinische Indikation ...

Stand: 07.09.2009

Dialog: 9162

Wie wird der zulässige Grenzwert an Röntgeneinrichtungen ermittelt?

Für beruflich strahlenexponierte Personen darf die effektive Dosis den Grenzwert von 20 mSv (Millisievert) im Kalenderjahr nicht überschreiten (§ 31a Röntgenverordnung - RöV). Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Betrachtungen und Messungen die Einheiten genau. Bei der Berechnung der Jahresdosis wird durchschnittlich von einer täglichen Arbeitszeit von 8 Stunden, an 5 Tagen der Woche und in 50 Woch ...

Stand: 14.07.2009

Dialog: 8343

Ist es rechtlich möglich, dass MTRAs der Praxis A auch in Praxis B nach Bedarf und Absprache tätig werden können?

1) Eine Beschäftigung in zwei voneinander unabhängigen Praxen ist möglich. 2) Die einfachste Lösung ist die mit zwei Beschäftigungsverhältnissen. Der mit dem hinzukommenden Beschäftigungsverhältnis zusammenhängende Verwaltungsaufwand ist vergleichsweise gering und vor allem für die damit Beauftragten Routinesache. 3) Die § 15 - Lösung wirkt auf den ersten Blick einfacher, führt aber zu erheblichem ...

Stand: 13.07.2009

Dialog: 8132

Wie kann in der Praxis zwischen beruflich strahlenexponierten Personen der Kategorie A und B unterschieden werden?

Für die Einstufung von beruflich strahlenexponierten Personen in die Kategorie A oder B gemäß § 31 der Röntgenverordnung wird die Einschaltzeit zugrunde gelegt. Beim Betrieb von Chirurgischen Bildverstärkern (z. B. in der Herzkatheter- und Kardangiographie) ist davon auszugehen, dass der Wert von 240.000 mAs pro Woche (siehe DIN 6812, Tabelle 5) grundsätzlich erreicht wird. Dies ist ein Orientieru ...

Stand: 22.04.2009

Dialog: 7681

Muss für ein Röntgenfluoreszenzgerät, welches als Vollschutzgerät zur Materialprüfung eingesetzt wird, eine regelmäßige Prüfung durchgeführt werden?

Ein Vollschutzgerät, welches eine Bauartzulassung des Bundesamtes für Strahlenschutz besitzt, muss zur erstmaligen Inbestriebnahme nicht von einem Sachverständigen geprüft werden. Grundsätzlich muss jedoch jede Röntgeneinrichtung spätestens alle fünf Jahre wiederkehrend von einem Sachverständigen geprüft werden (§ 18 Abs. 1 Nr. 5 Röntgenverordnung - RöV). Ein Vollschutzgerät ist daher spätestens f ...

Stand: 22.04.2009

Dialog: 7921

Fragen zum Strahlenschutz in einem Biotech-Unternehmen

1. Ist das Arbeiten unterhalb der Freigrenze anzeigepflichtig, auch wenn es nicht genehmigungspflichtig ist? Die Strahlenschutzverordnung kennt in dem Sinne keine Anzeigepflicht. Entweder ist der Umgang mit radioaktiven Stoffen nach Anlage 1 StrlSchV genehmigungsfrei oder der Umgang ist genehmigungspflichtig nach § 7 StrlSchV. Für Tätigkeiten mit radioaktiven Stoffen unterhalb der Freigrenze ist k ...

Stand: 16.04.2009

Dialog: 7832

Ist es bei dem Betrieb einer Röntgenanlage erforderlich, einen sog. `Medizinphysiker` zu bestellen?

Nach der Röntgenverordnung ist die Bestellung eines Medizinphysik-Experten (MPE) in aller Regel nicht erforderlich. Nur wenn es sich um eine Röntgentherapieanlage handelt und dort keine Standardbestrahlungen durchgeführt werden, hat der Betreiber der Röntgeneinrichtung einen MPE zur Bestrahlungsplanung nach § 27 Abs. 1 RöV und bei der ersten Bestrahlung nach § 27 Abs.2 Nr. 1 hinzuzuziehen (siehe a ...

Stand: 04.04.2009

Dialog: 5520

Wer ist verantwortlich für die Einteilung in Kategorie A/B-Personen nach § 31 RöV?

Verantwortlich ist in erster Linie der Strahlenschutzverantwortliche. Dieser kann jedoch sinnvollerweise diese Aufgabe an den Strahlenschutzbeauftragten übertragen. Dies ist auch gängige Praxis. Die Einteilung muss nach Art der Arbeitsplätze erfolgen und kann nicht verallgemeinert werden. Relativ hohe Dosiswerte können z.B. bei folgenden radiologischen Maßnahmen auftreten: Interventionen, Angiogra ...

Stand: 26.03.2009

Dialog: 7299

Wo und wie muss sich ein Unternehmen, welches Röntgengeräte herstellt und aufbaut, anmelden?

Wer Röntgeneinrichtungen im Zusammenhang mit der Herstellung prüft oder erprobt, hat dies der zuständigen Behörde unverzüglich vor Beginn der Tätigkeit schriftlich anzuzeigen (§ 6 Absatz 1 Nr. 2 Röntgenverordnung). In Nordrhein-Westfalen z. B. sind die Bezirksregierungen die zuständigen Behörden. Neben der Anzeige an sich, benötigt die Behörde von den verantwortlichen Personen (Strahlenschutzveran ...

Stand: 02.12.2008

Dialog: 6805

Muss neben einer Strahlschutzanweisung zusätzlich eine Gefährdungsanalyse in Bezug auf die ionisierende Strahlung erstellt werden?

Für die Verwendung von Prüfstrahlern, deren Aktivität die Freigrenze nach Anlage III, Tabelle 1 StrlSchV überschreitet ist eine Strahlenschutzanweisung gemäß § 34 StrlSchV zu erlassen. Gemäß § 5 Arbeitschutzgesetz - ArbSchG hat der Arbeitgeber in jedem Fall die Gefährdungen zu ermitteln, zu beurteilen und die notwendigen Maßnahmen herauszuarbeiten. § 5 Abs. 3 ArbSchG konkretisiert mögliche Gefährd ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6684

Muss die Strahlenbelastung von Beschäftigten an Gepäckdurchleuchtungseinrichtungen erfasst werden?

An einer Gepäckdurchleuchtungseinrichtung entsteht in der Regel kein Kontrollbereich nach der Röntgenverordnung - RöV. Ein Kontrollbereich ist ein Bereich, in der eine effektive Dosis von mehr als 6 Millisievert im Kalenderjahr erreicht werden kann (§ 19 RöV). Dieser Wert wird in der Regel nicht erreicht. Somit ist es auch nicht erforderlich, die Körperdosis mittels Filmdosismeter der Mitarbeiter ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6707

Wie sieht es mit der Präparation von Therapiespritzen?

Bei der Durchführung einer Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, wie der Anwendung der Radiosynoviorthese mit z.B. Y-90, dürfen die Tätigkeiten, die unter den Bereich technische Mitwirkung fallen (siehe § 82 Abs. 2 Strahlenschutzverordnung) von z.B. einer fachkundigen MTA vorgenommen werden. Bei der Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, insbesondere der Therapie mit Beta-Strahlern wie Y- ...

Stand: 04.10.2008

Dialog: 6540

Was ist zu beachten, wenn ein Mitarbeiter einer Fremdfirma Arbeiten im Kontrollbereich durchführt?

Der § 15 "Genehmigungsbedürftige Beschäftigung in fremden Anlagen oder Einrichtungen" der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 20.07.2001 regelt: "Wer in fremden Anlagen oder Einrichtungen unter seiner Aufsicht stehende Personen beschäftigt oder Aufgaben selbst wahrnimmt und dies bei diesen Personen oder bei sich selbst im Kalenderjahr zu einer effektiven Dosis von mehr als 1 Millisievert führe ...

Stand: 01.09.2008

Dialog: 6479

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, jedem exponierten Mitarbeiter eine Röntgenschutzbrille zur Verfügung zu stellen?

Der Betrieb einer Röntgeneinrichtung wird durch die gesetzlichen Vorgaben der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlung [Röntgenverordnung (RöV)] in der Fassung vom 30.04.2003 geregelt. Im Abschnitt 1a wurden die Strahlenschutzgrundsätze aufgeführt, nach denen die Ziele der Verordnung aufgebaut sind. Hierzu zählt auch das Ziel der Vermeidung unnötiger Strahlenexposition und die ...

Stand: 01.09.2008

Dialog: 6493

Wie ist das Verfahren hinsichtlich der Ermittlung der Körperdosis bei `helfenden Personen`?

Das Informationsblatt vom Landesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Thüringen (Nr.23/03a/02) kann in NRW entsprechend angewandt werden. Es sind allerdings nicht zwingend Messungen zur Ermittlung der Dosis erforderlich. Liegen belastbare Daten über die Höhe der Strahlenexposition aus anderen Messungen bei einer entsprechenden Anwendung vor, können auch diese Daten verwendet werden. Im Rahme ...

Stand: 16.01.2008

Dialog: 6152

Wie muß ich vorgehen, wenn ich Strahlenschutzbeauftragter bei uns im Institut werden möchte? Fachkunde liegt vor.

Soweit dies für den sicheren Betrieb notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche (Betriebsinhaber, Geschäftsführer) für die Leitung und Beaufsichtigung seines Betriebes Strahlenschutzbeauftragte schriftlich zu bestellen. Die gesetzliche Grundlage ist § 31 Strahlenschutzverordnung und/oder § 13 Röntgenverordnung. Bei der Bestellung sind die Aufgaben, der innerbetriebliche Entscheidungsbere ...

Stand: 04.09.2007

Dialog: 5960

Sind bei Arbeiten mit Isotopen unter der Freigrenze Strahlenschutzbeauftragte zu bestellen und Vorsorgeuntersuchungen zu veranlassen?

Bei genehmigungsfreiem Umgang mit Radionukliden ist die Bestellung eines Strahlenschutzbeauftragten nicht notwendig. Der Umgang mit einem Radionuklid ist gemäß § 8 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) genehmigungsfrei, wenn dessen Aktivität die Freigrenze nach Anlage III Tabelle 1 Spalte 2 und 3 StrlSchV nicht überschreitet. Werden zwei oder mehr Radionuklide verwendet, ist der Umgang nur dann gene ...

Stand: 04.07.2007

Dialog: 5873

Befreiung von der Pflicht zur Deckungsvorsorge gemäß Strahlenschutzverordnung

Zur Frage 1: Die Anwendung der Summenformel ist in den Vorbemerkungen zur Tabelle 1 der Anlage III zur Strahlenschutzverordnung vorgegeben. Dort heißt es: "Bei mehreren Radionukliden ist die Summe der Verhältniszahlen aus der vorhandenen Aktivität (Ai) oder spezifischen Aktivität (Ci) und den jeweiligen Freigrenzen FGi der einzelnen Radionuklide gemäß Spalte 2 oder 3 zu berechnen (Summenformel), w ...

Stand: 04.06.2007

Dialog: 5687

Können arbeitmedizinische Vorsorgeuntersuchung beim Umgang mit Röntgengeräten eingeschränkt werden?

Der zuständige Strahlenschutzbeauftragte legt fest, ob eine beruflich strahlenexponierte Person der Kategorie A oder der Kategorie B zuzuordnen ist. Maßgebend bei der Zuordnung ist die Art der Tätigkeit und die zu erwartende effektive Dosis. Kann die zu erwartende effektive Dosis mehr als 6 mSv im Kalenderjahr betragen, ist die betreffende Person der Kategorie A zuzuordnen und in jährlichen Abstän ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5446

Welche Folgen können Röntgenuntersuchungen haben, bei denen versehentlich kein Gonadenschutz eingesetzt wurde?

Nach der Röntgenverordnung dürfen Arzthelferinnen mit der Anfertigung von Röntgenaufnahmen nur dann beauftragt werden, wenn sie die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz besitzen und diese regelmäßig aktualisieren. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf eine Arzthelferin nur unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines fachkundigen Arztes tätig werden. Die Verantwortung trä ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5409

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