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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 461 bis 480 von 608 Treffern

Ist es erlaubt, in einem Lebensmittel-Betrieb die Schädlingsbekämpfung mit nicht giftigen oder gesundheitsgefährdenden Stoffen ohne die sonst erforderliche Sachkunde durchzuführen?

Die Schädlingsbekämpfung ist gefahrstoff- und arbeitsschutzrechtlich im Anhang I  Nr. 3 der Gefahrstoffverordnung und in der TRGS 523 "Schädlingsbekämpfung mit sehr giftigen, giftigen und gesundheitsschädlichen Stoffen und Zubereitungen" www.baua.de/trgs geregelt. Wer Schädlingsbekämpfung mit sehr giftigen, giftigen und gesundheitsschädlichen Stoffen und Zubereitungen sowie Zubereitungen, bei dene ...

Stand: 14.06.2012

Dialog: 11869

Stellt der Umgang mit Borax eine Gefährdung dar?

Borax, auch als Tinkal, Natriumborat oder unter seiner chemischen Bezeichnung Dinatriumtetraborat-Decahydrat bekannt, ist ein in der Natur selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse Borate (http://de.wikipedia.org/wiki/Borax). Nach der GESTIS-Stoffdatenbank für Natriumtetraborat - Dinatriumtetraborat, mit der CAS-Nummer des wasserfreien Natriumtetraborat 1330-43-4, die des Pentahydrats 1332 ...

Stand: 12.06.2012

Dialog: 12279

Gilt die Mitteilungspflicht der CLP-Verordnung 1272/2008/EG für bestimmte gefährliche Stoffe und Gemische auch beim Export?

Die Forderung des § 16e ChemG richtet sich an Hersteller oder Einführer, die bestimmte genau definierte Gemische in (den) Verkehr bringen, die für den Verbraucher bestimmt sind. Soweit Gemische ausschließlich für den Export bestimmt sind, sind diese Gemische nicht für einen Verbraucher innerhalb des Geltungsbereiches des ChemG bestimmt. Insofern ist eine Mitteilung an das BfR  nicht erforderlich. ...

Stand: 04.06.2012

Dialog: 16340

Stimmt es, dass die Decopaint-Richtlinie nicht beachtet werden muss, wenn man die Produkte industriell verarbeitet?

Die europäische Decopaint-Richtlinie (2004/42/EG) ist durch die "Chemikalienrechtliche Verordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen durch Beschränkung des Inverkehrbringens lösemittelhaltiger Farben und Lacke (ChemVOCFarbV)" am 23. Dezember 2004 in deutsches Recht übernommen worden. Bei Produkten für den deutschen Markt ist somit ausschließlich die ChemVOCFarbV  anz ...

Stand: 25.05.2012

Dialog: 16289

Welche Vorschriften gelten bei der Abfüllung von Trimethylsilyl-Diazomethan?

Beim Umgang mit Gefahrstoffen wie dem genannten Trimethylsilyl-Diazomethan sind die Vorschriften der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) einzuhalten und das dazu erlassene technische Regelwerk (TRGS) zu beachten. Neben den gefahrstoffrechtlichen Vorschriften sind in Bezug auf den Explosionsschutz die Vorschriften der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die dazu erlassenen technischen Regel ...

Stand: 22.05.2012

Dialog: 16254

Wie ist bei Arbeiten an asbesthaltigen Fußböden vorzugehen, z.B. bei Bohrarbeiten zur Befestigung von Regalen?

Eine Vorgehensweise bei Bohrarbeiten an asbesthaltigen Fußböden bzw. ein geprüftes Verfahren für Arbeiten mit geringer Exposition gemäß Nr. 2.10 Abs. 8 der TRGS 519 wird in der "BT 23 - Bohren von Fußböden mit asbesthaltigem Estrich unter Verwendung einer speziellen Absaugvorrichtung" beschrieben. ...

Stand: 24.04.2012

Dialog: 16074

Sind Kehrbesen im Bereich der Holzbearbeitung verboten?

In der TRGS 553 "Holzstaub" (Weitere Informationen liefert auch die BGI 739-1 "Holzstaub -Gesundheitsschutz") wird unter Abschnitt 4.4 "Reinigung" folgendes ausgeführt: "4.4 Reinigung Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Maschinen, Werkstücke und Arbeitsbereiche, die mit Holzstaub verunreinigt sind, regelmäßig gereinigt werden. Abblasen und trockenes Kehren von Holzstaub und -spänen sind nich ...

Stand: 26.03.2012

Dialog: 15879

Wie können die Vorschriften des § 3 der ChemVerbotsV bei Inverkehrbringen von hochentzündlichen Deo-Produkten eingehalten werden?

Die Chemikalienverbotsverordnung (ChemVerbotsV) wurde aufgrund von § 17 des Chemikaliengesetzes erlassen. Für kosmetische Mittel, Arzneimittel, Medizinprodukte gelten die Vorschriften des Dritten Abschnitts, die §§ 16e, 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b und § 23 Abs. 2 nicht (§ 2 Abs. 1 ChemG). Der § 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b behandelt Anforderungen, die einen Anzeige- bzw. Erlaubnisvorbeh ...

Stand: 02.03.2012

Dialog: 15702

Muss eine Beschränkung nach Chemikalienverbotsverordnung im Kapitel 15 des SDB unter "Nationale Vorschriften" genannt werden oder nicht?

Beschränkungen im Umgang mit einen Stoff oder einem Gemisch müssen im "Abschnitt 15: Rechtsvorschriften" eines Sicherheitsdatenblatts angegeben werden. In diesem Abschnitt sind die im Sicherheitsdatenblatt noch nicht enthaltenen, rechtlich relevanten Angaben für den Stoff oder das Gemisch aufzunehmen; unabhängig davon, ob es sich um Gemeinschafts-Vorschriften oder Nationale Vorschriften handelt. A ...

Stand: 23.02.2012

Dialog: 14980

Handelt es sich beim Ab- und Anschrauben von asbesthaltigen Platten eines Holzzaunes um Instandhaltungsarbeiten im Sinne von Anhang II Nr. 1 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung?

Für Asbestprodukte gibt es keine Verwendungsbeschränkung, sondern ausschließlich ein Verwendungsverbot. Das bedeutet, dass einmal entfernte Asbestprodukte nicht wieder eingebaut werden dürfen. Das bedeutet ferner, dass es sich hier asbestbezogen um einen Abbruch, nicht aber um eine Instandhaltungsarbeit handelt. Begründung: Die Wiederverwendung ausgebauter Asbestprodukte ist verboten nach Gefahrst ...

Stand: 21.02.2012

Dialog: 15603

Welche Anforderungen gelten beim Umgang mit wassermischbaren Kühlschmierstoffen?

"Ein Kühlschmierstoff - KSS setzt sich meist aus fünf bis zu dreißig Komponenten (Grundöle und eigenschaftsverbessernde Additive) zusammen. Davon weisen einige ein hohes Umweltgefährdungspotenzial auf (z.B. Biozide, Chlorparaffine, sekundäre Amine). Zusätzlich gelangen durch den Bearbeitungsprozess und über Fremdeinträge (Werkstücke, Luft, Mitarbeiter) Schadstoffe in die im Kreislauf geführten KSS ...

Stand: 31.01.2012

Dialog: 15430

Gilt die Leckrate eines Wärmerades als Luftrückführung im Sinne dieser TRGS?

Die Leckrate bei der Wärmerückgewinnung gilt als Luftrückführung.   Zum Thema Luftrückführung: Luftrückführung bedeutet, dass abgesaugte Luft, nach ausreichender Reinigung in den Arbeitsbereich zurückgeführt wird. Dabei werden die in der Luft enthaltene Wärme und ein Restgehalt an Gefahrstoffen in den Arbeitsbereich zurückgeführt. Wärmerückgewinnung ist die Wiedernutzung von Wärme durch Wärmeausta ...

Stand: 26.01.2012

Dialog: 15404

Kann der beim Fräsen von Hartmetall-Rohlingen aus Kobalt und Wolframkarbid entstehende Staub über die Haut aufgenommen werden?

Zuerst sollte der Arbeitgeber im Rahmen der Substitution prüfen, ob die Werkstücke in gleicher Qualität auch ohne Cobalt als Binder hergestellt werden können. Cobalt steht im Verdacht, Krebs erzeugen zu können. Sowohl bei Cobalt- als auch bei Wolframcarbidstaub ist eine Aufnahme über die Haut möglich. Als Hauptaufnahmeweg werden jedoch die Atemwege angesehen. Sollte der Unternehmer in seiner Gefäh ...

Stand: 13.01.2012

Dialog: 15324

In wie weit muss im Sicherheitsdatenblatt die Nachvollziehbarkeit der Einstufung eines Gemisches gewährleistet sein?

Im Sicherheitsdatenblatt muss nicht die genaue Konzentration des gefährlichen Stoffes genannt werden. Es ist im Gegenteil gängige Praxis aus Gründen des Rezepturschutzes Konzentrationsbereiche anzugeben. Die Konzentrationsbereiche müssen also so gewählt werden, dass diese mit der Einstufung überein stimmt. Ein einfaches Beispiel: Lösung von Borsäure in Wasser. Wässrige Lösungen von Borsäure sind a ...

Stand: 11.12.2011

Dialog: 14913

Müssen Labore in öffentlichen Apotheken generell der TRGS 526 entsprechen?

Die TRGS 526 "Laboratorien" findet Anwendung auf Laboratorien, in denen nach chemischen, physikalischen oder physikalisch-chemischen Methoden präparativ, analytisch oder anwendungstechnisch mit Gefahrstoffen gearbeitet wird. Werden solche Arbeiten mit Gefahrstoffen in Laboren von Apotheken durchgeführt, ist die TRGS 526 anzuwenden. Nach Abschnitt 6.6.1 "Körpernotduschen" gilt: "In Laboratorien müs ...

Stand: 06.12.2011

Dialog: 15089

Muss in einem Labor für pränatale Diagnostik eine technische Lüftung vorhanden sein?

Grundlage für die Durchführung erforderlicher Arbeitsschutzmaßnahmen ist die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz, welche der Arbeitgeber für die einzelnen Arbeitsplätze tätigkeitsbezogen zu erstellen hat. In einem Labor, in denen nach chemischen, physikalischen oder physikalisch-chemischen Methoden präparativ, analytisch oder anwendungstechnisch gearbeitet wird, findet das Gefahrst ...

Stand: 28.11.2011

Dialog: 15025

Ist Talkumpuder als krebsverdächtig einzustufen?

Wie in dem Bericht "Asbest in Talkumpudern und Speckstein - heutige Situation" unter www.dguv.de/ifa/de/pub/grl/pdf/2007_104.pdf erläutert, kann in Talkumpuder Asbest enthalten sein. Mineralische Rohstoffe und daraus hergestellte Zubereitungen und Erzeugnisse dürfen aber nach den Vorschriften der Chemikalienverbotsverordnung nicht in Verkehr gebracht werden, wenn diese einen Massengehalt von mehr ...

Stand: 21.10.2011

Dialog: 14787

Wie sind leere Kunststoffbehältnisse zu entsorgen, in denen Aromen für die Lebensmittelproduktion geliefert wurden?

Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) hat der Arbeitgeber sicherzustellen, dass - durch die Verwendung verschließbarer Behälter eine sichere Lagerung, Handhabung und Beförderung von Gefahrstoffen auch bei der Abfallentsorgung gewährleistet ist. - Gefahrstoffe, die nicht mehr benötigt werden, und entleerte Behälter, die noch Reste von Gefahrstoffen enthalten können, sicher gehandhabt, vom Arbe ...

Stand: 18.10.2011

Dialog: 14759

Fragen zur unterschiedlichen Einstufung eines Stoffes durch zwei Hersteller vor dem Ende der Registrierungsphase

Die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 regelt u. a. die Ermittlung der Gefahreneigenschaften von Stoffen und Gemischen, gibt Entscheidungskriterien für die Einstufung von Stoffen und Gemischen und legt die Kennzeichnungs- und Verpackungsanforderungen fest. Die Anforderungen gelten für das Inverkehrbringen von Stoffen und Gemischen. Adressaten der Verordnung sind hauptsächlich Hersteller, Produzente ...

Stand: 12.10.2011

Dialog: 14729

Besteht für Beschäftigte in einer Halle mit einem Dach aus Asbestzementplatten eine Gesundheitsgefahr?

Nein, das Asbestzementdach ist allein kein Grund, um an einer Asbestose zu erkranken. Asbestzementplatten enthalten fest gebundene Asbestfasern, die sich nicht einfach aus den Platten lösen. Kritisch wäre es, wenn man die Asbestzementplatten zerstören (zerbrechen, zerschlagen) oder mechanisch bearbeiten (bohren, sägen, schleifen, fräsen, strahlen) würde. Dann können erhebliche Faserkonzentrationen ...

Stand: 16.09.2011

Dialog: 14546

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