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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 361 bis 380 von 600 Treffern

Wie ist zu verfahren, wenn für einen gesundheitsgefährdenden Stoff kein Arbeitsplatzgrenzwert vorhanden ist?

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung müssen alle Stoffe, die freigesetzt werden berücksichtigt werden. Da nicht bekannt ist, um welchen Stoff/welche Stoffe es sich handelt, kann nur folgende allgemein gültige Antwort gegeben werden: Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) ist der gesetzlich festgelegte Luftgrenzwert. Eine akute oder chronische gesundheitliche schädliche Auswirkung ist bei Einhaltung des G ...

Stand: 06.02.2014

Dialog: 20312

Putzlappen müssen in "verschließbaren" flüssigkeitsdichten Behältern gesammelt werden. Wie ist der Begriff "verschließbar" zu interpretieren?

In der GUV-I 880 "Kaltreiniger" ist unter Ziffer 9.2.8 "Entsorgen von Abfällen und Rückständen" u. a. erläutert, dass mit Kaltreinigern, Öl und Fett getränkte Putzmaterialien zusammen mit dem Sauerstoff der Luft Wärme entwickeln und sich selbst entzünden können. Gebrauchte Putztücher zur Wiederverwendung oder Entsorgung dürfen nur in widerstandsfähigen, dicht verschlossenen Behältern gesammelt, ge ...

Stand: 04.02.2014

Dialog: 15463

Dürfen Gefahrstoffmessungen auch von nicht akkreditierten Stellen durchgeführt werden? Welche Stellen können Narkosegase messen?

Ja, Messungen nach § 7 Abs. 10 der Gefahrstoffverordnung/GefStoffV dürfen auch von Messstellen durchgeführt werden, die nicht akkreditiert sind. Der Unterschied ist folgender: Wenn die Messstelle für den Stoff, der gemessen werden soll, eine Akkreditierung von der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik ZLS (früher AKMP) besitzt, dann braucht der Arbeitgeber, der die Messung in Auftrag geg ...

Stand: 04.02.2014

Dialog: 3055

Begasung von Nüssen

Phosphorwasserstoff bleibt das Mittel erster Wahl. Das liegt an dem sehr hohen Aufwand und den hohen Kosten, die für die Verwendung vom Sulfurylfluorid aufzuwenden sind. Es ist damit zu rechnen, daß Sulfurylfluorid in den nächsten drei bis vier Jahren vom Markt verschwinden wird, weil in den USA bereits darüber nachgedacht wird, es zu ersetzen. Alle Begasungsmittel durchdringen übrigens die Holzsc ...

Stand: 03.02.2014

Dialog: 20279

Müssen auf Feuerwehrfahrzeugen Sicherheitsdatenblätter für die mitgeführten Gefahrstoffe vorhanden sein?

Sicherheitsdatenbläter müssen nicht auf Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt werden. Es reicht aus, wenn ein Exemplar zentral vorgehalten wird. ...

Stand: 03.02.2014

Dialog: 20278

Wahl eines Begasungsmittels

Ihre Frage läßt sich klar mit NEIN beantworten. Die von Ihnen genannten Mittel haben in der Praxis völlig unterschiedliche Einsatzbereiche, sehr unterschiedliche Anwendungskonzentrationen und die verbleibenden Reststoffe in der Ware erfordern es, über das verwendete Mittel und die zu erreichenden Wirkungen genau Rechenschaft abzulegen. Phosphorwaserstoff wird überwiegend im Vorratsschutz eingesetz ...

Stand: 31.01.2014

Dialog: 20270

Müssen die Abgase von Beschriftungslasern abgesaugt werden? Gibt es hier Grenzwerte?

Im § 10 Abs.2 der Unfallverhütungsvorschrift BGV B2 "Laserstrahlung" steht: "Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Schutzmaßnahmen getroffen sind, sofern durch Einwirkung von Laserstrahlung gesundheitsgefährdende Gase, Dämpfe, Stäube, Nebel, explosionsfähige Gemische oder Sekundärstrahlungen entstehen können." Bei der Oberflächenbehandlung mittels Laserstrahl entstehen feine Stäube oder Aerosol ...

Stand: 09.12.2013

Dialog: 19985

Ist es zulässig, dass Desinfektionen einer Klimaanlage während der Arbeitszeit vorgenommen werden?

Unter Ziffer 3.6 Abs. 1 des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung wird das Vorhandensein von  ausreichend gesundheitlich zuträglicher Atemluft gefordert.  Daher sind Desinfektionen einer Raumlufttechnischen Anlage  (Klimaanlage) während der Arbeitszeit, sofern sie zu einer Belastung der Raumluft führen, nicht zulässig. Anforderungen an die Wartung und Reinigung von Klimaanlagen ergeben sich aus arb ...

Stand: 20.11.2013

Dialog: 5181

Können Sie uns Angaben zu Thymol 5%ig bzgl. Arbeitssicherheit machen?

Eine 5%ige Thymollösung müsste nach der konventionellen Methode mit R 34 " Verursacht Verätzungen" eingestuft werden. Welchen Einfluss die alkoholische Lösung allerdings auf die Ätzwirkung hat, können wir nicht einschätzen. Deshalb ist es für Sie zwingend notwendig, ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt vom Hersteller einzufordern und auch zu bekommen. Sie haben als beruflicher Verwender gemäß Artik ...

Stand: 28.10.2013

Dialog: 19649

Wie ist das Procedere der Freimessung nach einem Brand in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb? Wer erteilt die Freigabe?

Informationen und Hinweise, Anforderungen und rechtliche Grundlagen zum Vorgehen nach Bränden sind im staatlichen Regelwerk in der TRGS 524 „Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen“, als Berufsgenossenschaftliche Regel in der BGR 128 „Kontaminierte Bereiche“ und in der Richtlinie VdS 2357 „Richtlinien zur Brandschadensanierung“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswir ...

Stand: 16.10.2013

Dialog: 19578

Ist es trotz GefStoffV und der TRGS 519 möglich, Schleifarbeiten an asbesthaltigen Klebern durchführen zu lassen, welche nicht unter die Vorgaben der BT 17 der BGI 664 fallen?

Sie nennen die TRGS 519 Nr. 14.1 und fügen eine Beschreibung der Gebäude-Entkernung bei. Wenn Sie vollwertige Arbeitsbereiche mit Schleusen, dichter Abschottung, kontrolliertem Luftwechsel und ständig überwachter Druckdifferenz (Schwarzbereiche) entspr. Nr. 14.1 dort einrichten, wo auch der asbesthaltige Kleber zu entfernen ist, werden Sie diesen zweckmäßiger Weise im Rahmen der sonstigen Arbeiten ...

Stand: 15.10.2013

Dialog: 19568

Durch einen Lohnabfüller werden Produkte abgefüllt und versendet, die unter die ChemVerbVO fallen. Welche Regelungen der ChemVerbVO sind einzuhalten?

Wenn der Lohnabfüller Inverkehrbringer ist, muss er eine sachkundige Person im Unternehmen haben, die die Chemikalien abgibt. Aber dabei ist einiges zu beachten: Giftige und sehr giftige Chemikalien dürfen im Versandhandel nicht an Privatpersonen abgegeben werden. Der Inverkehrbringer muss hierbei ein sogenanntes Abgabebuch führen und eine Identitätsfeststellung vornehmen. Dies gilt auch für einig ...

Stand: 01.10.2013

Dialog: 19481

Müssen in einem Heizöllagerraum (Karzinogenität, Kategorie 2; H351 nach CLP-VErordnung), der ca. einmal im Monat begangen wird, Arbeitsplatzmessungen vorgenommen werden?

Vorbemerkungen:  In § 7 "Grundpflichten" Absatz 8 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) wird als Schutzziel definiert, dass Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Dies kann mit Hilfe der Durchführung von Arbeitsplatzmessungen oder alternativ durch andere geeignete Methoden erfolgen: "(8) Der Arbeitgeber stellt sicher, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Er hat die Einhaltung du ...

Stand: 05.09.2013

Dialog: 19320

Bei einem Schweißvorgang von Polycarbonat entsteht eine geringe Menge an Kunststoffstaub. Ist dabei mit einer Gefährdung zu rechnen?

Zur Beurteilung des Risikos durch die inhalative Exposition beim Ultraschall-Schweißen von Polycarbonat sollte als methodische Hilfestellung die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" genutzt werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ableitung der zu treffenden Maßnahmen enthält hierbei das einfache Maßnahmenkonzept Gefahr ...

Stand: 27.08.2013

Dialog: 19270

Ab welchem Alarmwert sollte eine Gaswarnanlage für Kohlendioxid Alarm auslösen?

In der TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" wird in der Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte und Kurzzeitwerte auf Seite 26 für Kohlenstoffdioxid (CO2; CAS-Nr. 124-38-9) ein Grenzwert von 5.000 ml/m³ (9.100 mg/m³) für CO2 angegeben. Als Quelle für diesen Grenzwert wird u. a. die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG (MAK-Kommission) genannt. Unter Berücksichtigung des ...

Stand: 23.08.2013

Dialog: 19252

Wie kann an einer Holzsäge sichergestellt werden, dass alle relevanten Grenzwerte eingehalten werden?

Zur Beantwortung der Anfragen ist der § 7 Grundpflichten Absatz 8 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) relevant: "(8) Der Arbeitgeber stellt sicher, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Er hat die Einhaltung durch Arbeitsplatzmessungen oder durch andere geeignete Methoden zur Ermittlung der Exposition zu überprüfen. (...) " D. h. es besteht keine pauschale gesetzliche Verpflichtung ...

Stand: 21.08.2013

Dialog: 19243

Wie kann man beim Umgang mit Gefahrstoffen aus Sprühdosen (ca. 500 ml Einheiten) in der Gefährdungsbeurteilung (ohne Messung!) begründen, dass der im SDB angegebene AGW nicht überschritten wird?

Umfangreiche Hilfestellungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Ermittlung der inhalativen Exposition liefert die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" insbesondere im Abschnitt 4.4 "Ermittlung der inhalativen Exposition". Hier wird im Absatz 3 folgendes ausgeführt: "(3) Zur Ermittlung der inhalativen Exposition bestehen ...

Stand: 18.08.2013

Dialog: 19208

Müssen trotz Wegfall der ständigen Gefährdungsbeurteilungen für einzelne Versuche im Chemielabor Substitutionsprüfungen (mit Dokumentation) durchgeführt werden?

Nach § 7 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung -  GefStoffV - darf der Arbeitgeber eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung nach § 6 GefStoffV durchgeführt, und die erforderlichen Schutzmaßnahmen nach Abschnitt 4 GefStoffV ergriffen worden sind. Er hat entsprechend § 7 Abs. 2 GefStoffV die erforderlichen Maßnahmen nach dem Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - u ...

Stand: 18.07.2013

Dialog: 18995

Was ist in Bezug auf die Arbeitssicherheit beim Einsatz eines nicht wassermischbares Kühl- und Schmiermittel mit einem Chlorgehalt von 45 % bzw. 50 % zu beachten?

Nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe (KSS) bestehen aus Grundölen - natürliche Kohlenwasserstoffe (Mineralöle) mit paraffnischen, naphthenischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, synthetisierte Kohlenwasserstoffe (Syntheseöle), synthetisierte Esteröle, z.B. Trimethylolester, oder natürliche Esteröle, z.B. Rapsöl – und Additiven zum Korrosionsschutz, Antinebelzusätze, Schauminhibitoren, Härte ...

Stand: 16.07.2013

Dialog: 18973

Dürfen wir Betriebsanweisungen für unsere Gefahrstoffe in einzelnen Gruppen zusammenfassen?

In der TRGS 555 "Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten" wird hierzu unter Nr.3.1 Abs.13 ausgeführt: "Sind viele Gefahrstoffe (z.B. in Lackiererbetrieben, Lagerbereichen oder Laboratorien) eingesetzt, ist es zulässig, nicht für jeden einzelnen Gefahrstoff eine eigenständige Betriebsanweisung, sondern Gruppen- oder Sammelbetriebsanweisungen zu erstellen. Voraussetzung ist, dass bei Tät ...

Stand: 03.07.2013

Dialog: 18885

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