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Wann muss die Fachkunde nach Strahlenschutzverordnung aufgefrischt werden?

Die Fachkunde im Strahlenschutz muss nach der Röntgen- und Strahlenschutzverordnung alle fünf Jahre aktualisiert werden. Bei einem Erwerb der Fachkunde im Dezember 2007 muss die Aktualisierung der Fachkunde daher spätestens im Dezember 2012 erfolgen. Es gibt verschiedene Anbieter von Aktualisierungskursen - eine Übersicht über alle Kurse kann im Internet über die Seite Kompetenzerhalt im Strahlens ...

Stand: 15.06.2008

Dialog: 6736

Wie ist das Verfahren hinsichtlich der Ermittlung der Körperdosis bei `helfenden Personen`?

Das Informationsblatt vom Landesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Thüringen (Nr.23/03a/02) kann in NRW entsprechend angewandt werden. Es sind allerdings nicht zwingend Messungen zur Ermittlung der Dosis erforderlich. Liegen belastbare Daten über die Höhe der Strahlenexposition aus anderen Messungen bei einer entsprechenden Anwendung vor, können auch diese Daten verwendet werden. Im Rahme ...

Stand: 16.01.2008

Dialog: 6152

Wie muß ich vorgehen, wenn ich Strahlenschutzbeauftragter bei uns im Institut werden möchte? Fachkunde liegt vor.

Soweit dies für den sicheren Betrieb notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche (Betriebsinhaber, Geschäftsführer) für die Leitung und Beaufsichtigung seines Betriebes Strahlenschutzbeauftragte schriftlich zu bestellen. Die gesetzliche Grundlage ist § 31 Strahlenschutzverordnung und/oder § 13 Röntgenverordnung. Bei der Bestellung sind die Aufgaben, der innerbetriebliche Entscheidungsbere ...

Stand: 04.09.2007

Dialog: 5960

Sind bei Arbeiten mit Isotopen unter der Freigrenze Strahlenschutzbeauftragte zu bestellen und Vorsorgeuntersuchungen zu veranlassen?

Bei genehmigungsfreiem Umgang mit Radionukliden ist die Bestellung eines Strahlenschutzbeauftragten nicht notwendig. Der Umgang mit einem Radionuklid ist gemäß § 8 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) genehmigungsfrei, wenn dessen Aktivität die Freigrenze nach Anlage III Tabelle 1 Spalte 2 und 3 StrlSchV nicht überschreitet. Werden zwei oder mehr Radionuklide verwendet, ist der Umgang nur dann gene ...

Stand: 04.07.2007

Dialog: 5873

Befreiung von der Pflicht zur Deckungsvorsorge gemäß Strahlenschutzverordnung

Zur Frage 1: Die Anwendung der Summenformel ist in den Vorbemerkungen zur Tabelle 1 der Anlage III zur Strahlenschutzverordnung vorgegeben. Dort heißt es: "Bei mehreren Radionukliden ist die Summe der Verhältniszahlen aus der vorhandenen Aktivität (Ai) oder spezifischen Aktivität (Ci) und den jeweiligen Freigrenzen FGi der einzelnen Radionuklide gemäß Spalte 2 oder 3 zu berechnen (Summenformel), w ...

Stand: 04.06.2007

Dialog: 5687

Können arbeitmedizinische Vorsorgeuntersuchung beim Umgang mit Röntgengeräten eingeschränkt werden?

Der zuständige Strahlenschutzbeauftragte legt fest, ob eine beruflich strahlenexponierte Person der Kategorie A oder der Kategorie B zuzuordnen ist. Maßgebend bei der Zuordnung ist die Art der Tätigkeit und die zu erwartende effektive Dosis. Kann die zu erwartende effektive Dosis mehr als 6 mSv im Kalenderjahr betragen, ist die betreffende Person der Kategorie A zuzuordnen und in jährlichen Abstän ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5446

Welche Folgen können Röntgenuntersuchungen haben, bei denen versehentlich kein Gonadenschutz eingesetzt wurde?

Nach der Röntgenverordnung dürfen Arzthelferinnen mit der Anfertigung von Röntgenaufnahmen nur dann beauftragt werden, wenn sie die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz besitzen und diese regelmäßig aktualisieren. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf eine Arzthelferin nur unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines fachkundigen Arztes tätig werden. Die Verantwortung trä ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5409

Wer ist bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher im Sinne der Strahlenschutzverordnung?

Wer bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher ist, hängt vom Einzelfall ab. Beispielsweise ist bei einer Kommune der Bürgermeister (früher der Stadtdirektor) Strahlenschutzverantwortlicher, bei einer Hochschule der Kanzler oder bei einem städtischen Krankenhaus der Verwaltungsleiter (in Auftragsverwaltung). Stand: Februar 2007 ...

Stand: 14.02.2007

Dialog: 86

Gilt die Genehmigung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen eines Unternehmens auch für Drittfirmen auf dem Werksgelände?

Nein, die Umgangsgenehmigung hat für Drittfirmen keine Gültigkeit!  Sie gilt nur für den Betrieb und für den Umgangsort und für die radioaktiven Stoffe, die in der Genehmigung aufgeführt sind. Eine andere Firma, hier Drittfirma, würde dann Tätigkeiten in fremden Anlagen i.S. des § 15 Strahlenschutzverordnung - StrlSchV ausüben und benötigt eine Genehmigung nach § 15 StrlSchV. Genehmigungsbehörde s ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5175

Welches Modul benötige ich zur Auffrischung der Fachkunde im Strahlenschutz?

Die Fristen zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz sind nach der Röntgen- (RöV) und Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) unterschiedlich, da die RöV ein Jahr später in Kraft getreten ist als die StrlSchV. Eine Fachkunde die im Jahr 2000 nach der RöV erworben wurde, muss bis spätestens zum 01.07.2007 aktualisiert werden. Nach der StrlSchV sind die Übergangsfristen zur Aktualisierung der ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5113

Welchen Strahlenschutzkurs benötige ich für mobile Geräte mit Ni-63-Elektroneneinfang-Detektoren?

Der Umgang mit Ni-63 fällt unter den Geltungsbereich der StrlSchV. In der Fachkunde-Richtlinie Technik nach der Strahlenschutzverordnung sind die für den Erwerb der Fachkunde erforderlichen Fachkundegruppen aufgeführt. Für den Umgang mit Elektroneneinfang-Detektoren mit Ni-63 ist ein Strahlenschutzkurs für die Fachkundgruppe S1.2, bestehend aus dem Modul GG erforderlich. Der Kurs umfasst mindesten ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5187

Muss die schriftliche Bestellung des Strahlenschutzbeauftragten vom Strahlenschutzverantwortlichen unterschrieben werden?

Da der Strahlenschutzverantwortliche derjenige ist, der die Strahlenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen hat, ist er grundsätzlich auch derjenige, der das Bestellschreiben unterschreibt. Allerdings kann er auch bestimmte Aufgaben und Pflichten (aber nicht die Verantwortung) anderen Personen übertragen. So gibt es beispielsweise in Universitäten und größeren Unternehmen so genannte Strahlens ...

Stand: 21.12.2006

Dialog: 4904

Welche baulichen Auflagen sind zu erfüllen, um portable Röntgengeräte einsetzen zu dürfen?

Die Ermittlung des baulichen Strahlenschutzes erfolgt nach der DIN 6812. Normen erhalten sie beim Beuth-Verlag (www.beuth.de). Befinden sich in einer Entfernung von kleiner oder gleich 1,50 m Abstand vom Röntgenstrahler nur Aufenthaltsplätze von beruflich strahlenexponierten Personen, ist eine Abschirmung nicht erforderlich. Die Röntgeneinrichtung muss über einen Auslöseschalter verfügen, der in m ...

Stand: 30.10.2006

Dialog: 4797

Muss im Krankenhaus jeder Fachbereich seinen eigenen Strahlenschutzbeauftragten haben?

Die Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen (Röntgenverordnung-RöV) sieht in § 13 Abs. 2 vor, dass der Strahlenschutzverantwortliche die für die Leitung und Beaufsichtigung des Betriebes von Röntgeneinrichtungen erforderliche Anzahl von Strahlenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen hat. Die erforderliche Anzahl ist nicht näher definiert, so dass grundsätzlich die Bestell ...

Stand: 28.09.2006

Dialog: 4589

Welche Genehmigungen nach Strahlenschutzverordnung benötigt eine externe Firma für Wartungsarbeiten an einem Afterloadinggerät?

Eine externe Firma, die Wartungsarbeiten an einem Afterloadinggerät durchführen will, benötigt hierfür eine Genehmigung nach § 7 Strahlenschutzverordnung - StrlSchV. Zusätzlich zur Genehmigung nach § 7 StrlSchV muss die externe Firma von der Herstellerfirma des Afterloadinggerätes zur Durchführung der Wartungsarbeiten schriftlich autorisiert werden. Eine § 15 Genehmigung wäre nur dann ausreichend, ...

Stand: 14.09.2006

Dialog: 1930

Kann eine ausgebildetet MTRA in einem Krankenhaus als Strahlenschutzbeauftragte bestellt werden?

Eine MTRA oder MTA kann zur Strahlenschutzbeauftragten (SSB) bestellt werden, solange ihr keine Aufgaben und Pflichten übertragen werden, die nur von einem Arzt als SSB wahrgenommen werden können. Der Entscheidungsbereich einer MTRA als SSB ist daher sehr eingegrenzt und kann sich nur auf Gebiete erstrecken, die keine medizinischen Aufgaben beinhalten und für die auch kein Budget erforderlich ist. ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 4215

Ist ein Prokurist ein vetretungsberechtigtes Organ, das die Aufgaben des Strahlenschutzverantwortlichen wahrnehmen kann?

Ein Prokurist ist kein vertretungsberechtigtes Organ einer juristischen Person und kann daher nicht Strahlenschutzverantwortlicher sein. Vertretungsberechtigtes Organ ist z.B. der Geschäftsführer einer GmbH oder der Vorstand einer AG. Stand: April 2006 ...

Stand: 08.06.2006

Dialog: 4194

Gibt es für die therapeutische als auch für die diagnostische Anwendung von Röntgenstrahlen in der Tiermedizin besondere Vorschriften?

Für die Anwendung von Röntgenstrahlung in der Tiermedizin ist die Röntgenverordnung und darüber hinaus die Richtline zur StrlSchV und RöV `Strahlenschutz in der Tierheilkunde, erschienen im Gemeinsamen Ministerialbaltt Nr. 32, Seite 665, zu beachten. Darüber hinaus gilt das Tierschutzgesetz. Stand: Januar 2006 ...

Stand: 16.02.2006

Dialog: 3919

Müssen im Sinne der neuen Röntgenverordnung immer noch dosisrelevante Daten dokumentiert werden?

Die Röntgenverordnung erfordert die Erstellung von Aufzeichnungen aufgrund mehrerer Vorschriften. Z.B. besteht nach § 28 Röntgenverordnung - RöV eine Aufzeichnungspflicht für jede Anwendung von Röntgenstrahlen am Menschen. Diese sind bei Therapie 30 Jahre, bei Diagnostik 10 Jahre aufzubewahren. Nach Richtlinie 97/43 EURATOM muss die applizierte Dosis erfasst und entsprechend § 28 i.V.m. § 3 Abs. 3 ...

Stand: 16.02.2006

Dialog: 3938

Bestehen bei der therapeutischen Anwendung von Röntgenstrahlen in der Tiermedizin strengere Bestimmungen als bei der diagnostischen Anwendung?

Nach der Röntgen- und Strahlenschutzverordnung sind Strahlenschutzbereiche (Kontroll- und Überwachungsbereiche) einzurichten. Zugang zu Strahlenschutzbereichen ist nur Personen gestattet, die dort eine für den Betrieb der Röntgeneinrichtung oder für den Umgang mit radioaktiven Stoffen erforderliche Tätigkeit durchführen. Zutritt zu Kontrollbereichen darf darüber hinaus nur Personen gestattet werde ...

Stand: 16.02.2006

Dialog: 3920

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