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Ergebnisse 21 bis 40 von 89 Treffern

Ab welchen Prozentanteilen ist bei Gemischen, die Toluol oder Xylol enthalten, von einer Gefährdung auszugehen? Wann muss eine arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden?

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge ArbMedVV schreibt für hautresorptive Stoffe - wie Toluol und Xylol- die Pflichtvorsorge vor (im Anhang Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge, Teil 1c), wenn eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Ansonsten greift die Angebotsvorsorge nach Teil 2. Zu prozentualen Anteilen wird hier keine Angabe gemacht.Die Frage der ...

Stand: 16.02.2018

Dialog: 21828

Müssen Hände- und Hautdesinfektionsmittel grundsätzlich nicht als Gefahrstoff in die Gefährdungsbeurteilung aufgenommen werden, da sie als Arzneimittel gelten?

Nach Arzneimittelgesetz - AMG - und Auffassung des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte - BfArM - gelten Haut- und Händedesinfektionsmittel als Arzneimittel. Im Unterschied zu den teilweise ganz ähnlich größtenteils aus alkoholischen Bestandteilen zusammengesetzten Flächendesinfektionsmitteln, die unter die Biozid-Verordnung fallen, ist bei den Haut- und Händedesinfektionsmitteln ...

Stand: 18.09.2017

Dialog: 20369

Wie ist die Aspirationsgefahr von Aerosolen und Nebel über den Mund zu beurteilen?

Die Aspirationsgefahr (Aspirationstoxizität) ist gemäß Anhang I Teil 3 Abschn. 3.10 CLP-Verordnung wie folgt definiert: „(…) Aspiration: das Eindringen eines flüssigen oder festen Stoffes oder Gemisches direkt über die Mund- oder Nasenhöhle oder indirekt durch Erbrechen in die Luftröhre und den unteren Atemtrakt (…) Die Aspirationstoxizität führt zu schwerwiegenden akuten Wirkungen, etwa durch Che ...

Stand: 02.11.2016

Dialog: 27790

"Sicheres Arbeiten in Laboratorien"

Die Antwort lautet NEIN. Die Stoffmenge allein ist nicht ausschlaggebend. In §6 (13) GefStoffV heißt es: Ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung für bestimmte Tätigkeiten auf Grund 1. der dem Gefahrstoff zugeordneten Gefährlichkeitsmerkmale, 2. einer geringen verwendeten Stoffmenge, 3. einer nach Höhe und Dauer niedrigen Exposition und 4. der Arbeitsbedingungen insgesamt eine nur geringe Gefähr ...

Stand: 03.08.2016

Dialog: 27180

Welche Gefährdungen bestehen beim Brennschneiden von beschichtetem Stahl?

PAK ist ein Begriff aus dem Gefahrstoffbereich und die Abkürzung für polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe. Hierbei handelt es sich um eine Stoffgruppe, die aus mehreren hundert Einzelverbindungen besteht. Ein bekannter PAK ist das Benz(a)pyren, welches Bestandteil des Steinkohlenteers ist und sich bei unvollständiger Verbrennung von organischem Material bildet. Zahlreiche PAK sind krebserz ...

Stand: 26.04.2016

Dialog: 3494

Wie gefährlich ist der Rauch beim Aluminiumschweißen für den Schweißer? Welche Maßnahmen sind zu treffen?

Zur möglichen Wirkung von Aluminiumpartikeln im Schweißrauch auf die menschliche Gesundheit wird in der DGUV- Information 209-016   "Schadstoffe beim Schweißen und bei verwandten Verfahren" (bisher BGI 593) folgendes ausgeführt: "Aluminiumoxid (Al2O3) - kann zu einer Staubablagerung in der Lunge führen. Unter bestimmten Umständen kann eine Aluminose (Pneumokoniose) auftreten, die nicht reversibel ...

Stand: 26.04.2016

Dialog: 8120

Nach welchen Kriterien ist die Absaugung beim Wolframinertgasschweißen zu gestalten?

Bei Verfahren der Schweißtechnik, bei denen mit hohen Schadstoffkonzentrationen und/oder mit kritischen Stoffen in der Luft am Arbeitsplatz gerechnet werden muss, ist der Einsatz von Absaugeinrichtungen zum direkten örtlichen Erfassen der entstehenden Schadstoffe die wirksamste Schutzmaßnahme. Das WIG-Schweißverfahren ist im Vergleich zu anderen Schweißverfahren das schadstoffärmste Verfahren. Sch ...

Stand: 25.04.2016

Dialog: 7883

Muss die freiwerdende Aminosäurenverbindung beim Zwiebelschneiden als gefährlicher Arbeitsstoff betrachtet werden? Auf welcher Grundlage können Schutzmaßnahmen erfolgen?

Gemäß § 2 Absatz 2 Chemikaliengesetz (ChemG) gelten die Vorgaben über Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (Abschnitt 3 des ChemG) sowie Mitteilungspflichten (Abschnitt 4 des ChemG) nicht für Lebensmittel im Sinne des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB). Lebensmittel sind nicht als gefährliche Stoffe oder Zubereitung eingestuft. Somit gelten auch nicht die Anforderungen der auf G ...

Stand: 17.12.2015

Dialog: 25574

Gibt es bezüglich Dioxin konkrete Informationen über die Höhe der Konzentration und deren Auswirkung?

Eine Aufnahme von Dioxinen erfolgt überwiegend durch die Inhalation von luftgetragenen Stäuben. Bei Tätigkeiten in dioxinbelasteten Bereichen ist immer von einer inhalativen Dioxinbelastung auszugehen. Laut Technischer Regel für Gefahrstoffe TRGS 557 "Dioxine" (www.baua.de/TRGS/) gilt dies nicht, wenn durch eine rechnerische Gefährdungsabschätzung ermittelt wird, dass bei Annahme der ungünstigsten ...

Stand: 15.06.2015

Dialog: 13961

Gibt es Bedenken, wenn Hochdruckreiniger mit gechlortem Wasser benutzt werden?

Die konkreten zu treffenden Schutzmaßnahmen bei der Reinigung von Sanitäranlagen können nur vor Ort mit Hilfe der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden. Nach § 2 Begriffsbestimmungen der Biostoffverordnung (BioStoffV) handelt es sich bei der beschriebenen Tätigkeit um eine so genannte nicht gezielte Tätigkeit im Sinne der BioStoffV. Nach BioStoffV § 6 Absatz 2 sind die Schutzm ...

Stand: 02.04.2015

Dialog: 23507

Gibt es Vorschriften / Informationen darüber, ob benzinbetriebene Kehrmaschinen in Hallen betrieben werden dürfen?

Benzinbetriebene Motoren erzeugen Abgas, das neben Kohlenmonoxid (CO) ein großes Spektrum von Gefahrstoffen, unter anderem Kohlenwasserstoffe, Benzol, Kohlendioxid sowie Stickoxide enthält. Sollen Benzinmotoren in Innenräumen betrieben werden, ist die Forderung der Gefahrstoffverordnung -GefStoffV nach einer Substitutionsprüfung zu beachten, d.h. der Arbeitgeber hat Gefahrstoffe oder Verfahren dur ...

Stand: 18.08.2014

Dialog: 15627

Müssen die Abgase von Beschriftungslasern abgesaugt werden? Gibt es hier Grenzwerte?

Im § 10 Abs.2 der Unfallverhütungsvorschrift BGV B2 "Laserstrahlung" steht: "Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Schutzmaßnahmen getroffen sind, sofern durch Einwirkung von Laserstrahlung gesundheitsgefährdende Gase, Dämpfe, Stäube, Nebel, explosionsfähige Gemische oder Sekundärstrahlungen entstehen können." Bei der Oberflächenbehandlung mittels Laserstrahl entstehen feine Stäube oder Aerosol ...

Stand: 09.12.2013

Dialog: 19985

Ist es zulässig, dass Desinfektionen einer Klimaanlage während der Arbeitszeit vorgenommen werden?

Unter Ziffer 3.6 Abs. 1 des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung wird das Vorhandensein von  ausreichend gesundheitlich zuträglicher Atemluft gefordert.  Daher sind Desinfektionen einer Raumlufttechnischen Anlage  (Klimaanlage) während der Arbeitszeit, sofern sie zu einer Belastung der Raumluft führen, nicht zulässig. Anforderungen an die Wartung und Reinigung von Klimaanlagen ergeben sich aus arb ...

Stand: 20.11.2013

Dialog: 5181

Können Sie uns Angaben zu Thymol 5%ig bzgl. Arbeitssicherheit machen?

Eine 5%ige Thymollösung müsste nach der konventionellen Methode mit R 34 " Verursacht Verätzungen" eingestuft werden. Welchen Einfluss die alkoholische Lösung allerdings auf die Ätzwirkung hat, können wir nicht einschätzen. Deshalb ist es für Sie zwingend notwendig, ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt vom Hersteller einzufordern und auch zu bekommen. Sie haben als beruflicher Verwender gemäß Artik ...

Stand: 28.10.2013

Dialog: 19649

Bei einem Schweißvorgang von Polycarbonat entsteht eine geringe Menge an Kunststoffstaub. Ist dabei mit einer Gefährdung zu rechnen?

Zur Beurteilung des Risikos durch die inhalative Exposition beim Ultraschall-Schweißen von Polycarbonat sollte als methodische Hilfestellung die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" genutzt werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ableitung der zu treffenden Maßnahmen enthält hierbei das einfache Maßnahmenkonzept Gefahr ...

Stand: 27.08.2013

Dialog: 19270

Wie kann an einer Holzsäge sichergestellt werden, dass alle relevanten Grenzwerte eingehalten werden?

Zur Beantwortung der Anfragen ist der § 7 Grundpflichten Absatz 8 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) relevant: "(8) Der Arbeitgeber stellt sicher, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Er hat die Einhaltung durch Arbeitsplatzmessungen oder durch andere geeignete Methoden zur Ermittlung der Exposition zu überprüfen. (...) " D. h. es besteht keine pauschale gesetzliche Verpflichtung ...

Stand: 21.08.2013

Dialog: 19243

Was ist in Bezug auf die Arbeitssicherheit beim Einsatz eines nicht wassermischbares Kühl- und Schmiermittel mit einem Chlorgehalt von 45 % bzw. 50 % zu beachten?

Nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe (KSS) bestehen aus Grundölen - natürliche Kohlenwasserstoffe (Mineralöle) mit paraffnischen, naphthenischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, synthetisierte Kohlenwasserstoffe (Syntheseöle), synthetisierte Esteröle, z.B. Trimethylolester, oder natürliche Esteröle, z.B. Rapsöl – und Additiven zum Korrosionsschutz, Antinebelzusätze, Schauminhibitoren, Härte ...

Stand: 16.07.2013

Dialog: 18973

Wie ist die rechtliche Situation bzgl. eines Mitarbeiters von uns, der in Indien erhöhten Belastungen durch Kohlenmonoxid ausgesetzt ist?

Gemäß § 4 Absatz 1 des Sozialgesetzbuches IV in Zusammenhang mit Anlage 1 zu § 2 Absatz 1 der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift A1 „Grundsätze der Prävention“, in der die staatlichen Arbeitsschutzvorschriften (u. a. Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung und Gefahrstoffverordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung) explizit genannt werden, gelten diese Vorschriften „auch für Personen, di ...

Stand: 28.05.2013

Dialog: 18625

Was ist bei der Desinfektion von Arbeitsflächen mit einer Isopropanol-Wasserstoffperoxid-Lösung zu beachten? Gibt es Alternativen?

Sie benutzen zur Desinfektion der Arbeitsflächen eine Isopropanol-Wasserstoffperoxid (3%)-Zubereitung. H2O2 hat konzentrationsabhängig u.a. reizende bis ätzende Wirkung auf Haut und Schleimhäute und kann zu entzündlichen Veränderungen an den Atemwegen führen. Zubereitungen mit weniger als 5% H2O2  sind gefahrstoffrechtlich nicht eingestuft, es kann jedoch beim Wischen und in noch stärkerem Maße be ...

Stand: 08.04.2013

Dialog: 4345

Können Abriebstäube DACROMET-beschichteter Produkte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen?

Im DACROMET Verfahren werden Oberflächen mit metallischem Zink, Aluminium und Chromoxiden veredelt. Da uns die genauen Inhaltsstoffe nicht bekannt sind, sollte anhand des Sicherheitsdatenblattes oder Rückfragen beim Hersteller geklärt werden, welche Stoffe z. B. beim Schleifen dieser Oberflächen entstehen. Grundsätzlich gilt für alle Stäube, dass mindestens der allgemeine Staubgrenzwert am Arbeits ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 1637

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