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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 181 bis 200 von 212 Treffern

Reicht für Spezialstapler zum Transport großer Stahlspulen der normale Staplerschein aus?

Die Unfallverhütungsvorschrift BGV D27 "Flurförderzeuge" gilt für alle Arten von Flurförderzeugen mit Anhängern (§ 1 BGV D 27). Hinsichtlich der Befähigung zum Bedienen eines Arbeitsmittels (Gabelstaplers) siehe die Dialoge der der KomNet-Wissensdatenbank. Grundlage ist die BGV D 27 sowie Ziffer 3 des Anhangs 2 der Betriebssicherheitsverordnung. Die Durchführungsanweisung zur BGV D27 § 7 führt zur ...

Stand: 04.08.2010

Dialog: 5277

Wie müssen Betonsäcke auf einem PKW-Anhänger gesichert werden?

Zunächst muss geprüft werden, ob der Anhänger überhaupt in der Lage ist die Ladung aufzunehmen. Zu beachten ist die max. Zuladung des Anhängers und die zulässige Stützlast an der Anhängerkupplung. Bei palettierter Ware eignen sich zur Ladungssicherung am besten Zurrgurte mit Ratsche oder Ladungssicherungsnetze. So wird ein Verrutschen der Ladung auch auf schlechten Straßen, bei plötzlichen Lenkman ...

Stand: 03.08.2010

Dialog: 11618

Müssen in Dienstfahrzeugen Kopfstützen im Fond nachgerüstet werden?

Bei einem dienstlich genutzten PKW handelt es sich auch um ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Die unter Anhang 1 Ziffer 3 der Betriebssicherheitsverordnung geforderten "Zusätzliche Mindestvorschriften für besondere Arbeitsmittel" muss daher der Arbeitgeber beachten. So wird u.a. gefordert, dass für mitfahrende Beschäftigte unter Berücksichtigung der bestimmungsgemäßen Ve ...

Stand: 20.07.2010

Dialog: 11496

Unter welchen gefahrgutrechtlichen Bedingungen ist die Beförderung von Lösemittelabfällen in teilweise offenen Kleingebinden in "loser Schüttung" möglich.

Grundsätzlich dürfen Flüssigkeiten nach den gefahrgutrechtlichen Vorschriften nicht als lose Schüttung im Sinne des Abschnittes 7.3.1 ADR befördert werden. (ADR: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) Ungereinigte leere oder teilentleerte Behälter, welche entzündbare flüssige Stoffe mit einem Flammpunkt von höchstens 60 °C enthalten, könne ...

Stand: 15.07.2010

Dialog: 11470

Wie sollen wir uns verhalten, wenn uns beim zusätzlichen Beladen von LKW auffällt, dass die bereits vorhandende Ladung unzureichend gesichert ist?

Bei der Verantwortung für die Ladungssicherung unterscheidet man das Ordnungsrecht und das Handelsrecht. Nach dem Handelsrecht sind Absender und der Frachtführer für die Ladungssicherung verantwortlich. Der Absender kann seine Pflichten nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) auf den Frachtführer (aber niemals auf den Fahrer) übertragen. Hinweis: Gefahrgutrechtlich ist jeder Verlader, der nachträglich St ...

Stand: 02.07.2010

Dialog: 11367

Dürfen Chemikalien im Privat-PKW transportiert werden?

Das ADR sieht im Zusammenhang mit der Beförderung gefährlicher Güter verschiedene Arten von Freistellungen vor. Bei Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen dürfen Chemikalien in privaten Pkw befördert werden. Dazu ist im ADR unter Unterabschnitt 1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung folgendes ausgeführt: Die Vorschriften des ADR gelten nicht für: a) Beförd ...

Stand: 11.06.2010

Dialog: 11223

In welchem Umfang muss ich als Verlader vor der Beladung von gefährlichen Gütern das Fahrzeug, den Fahrzeugführer, die Ausrüstung etc. auf Vollzähligkeit, Richtigkeit, Mitführung usw. überprüfen?

§ 21 der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn u. Binnenschifffahrt - GGVSEB benennt die Pflichten des Verladers. Weiter sind in § 29 der GGVSEB Pflichten für den Verlader benannt die auch die Kontrolle der Ausrüstungsgegenstände, Ladungssicherung verlangen.  Damit wird klargestellt, dass durch den Verlader alle in der Frage genannten Punkte zu kontrollieren sind. Über die Häufigkeit hat sich das ...

Stand: 27.01.2010

Dialog: 9520

Können für den Transport eines Tankcontainers Freistellungsregelungen in Anspruch genommen werden?

Nach der aufgelisteten Baumusterprüfung handelt es sich bei dem Gebinde nicht um einen Tankcontainer, sondern um ein Großpackmittel (Versandstück/IBC). Die Beförderung von Dieselkraftstoff kann somit nach verschiedenen Regelungen durchgeführt werden. Handwerkeregelung: Die sogenannte Handwerkerregelung gilt nur für den jeweiligen Handwerker zur Beförderung zum Einsatz-Arbeitsort zur unmittelbaren ...

Stand: 11.01.2010

Dialog: 5184

Wann gelten Fahrzeuge als belüftet im Sinne der GGVSEB?

Fahrzeuge mit Plane/Spriegel, Curtainsider etc. gelten nach dem Kapitel 1.2 ADR als bedeckte oder gedeckte Fahrzeuge. Sie sind demnach für die Beförderung von Gasen nicht ausreichend belüftet. Grundsätzlich erfolgt nach dem Kapitel 7.5 ADR die Beförderung von erstickenden, brennbaren oder toxischen Gasen u. a. nur unter Anwendung der Sondervorschrift CV 36. Muss in Ausnahmefällen von belüfteten Fa ...

Stand: 10.12.2009

Dialog: 5171

Fällt der Transport von Schneidöl zwischen zwei Werkstandorten unter die Vorschriften des Gefahrguttransportrechts?

Grundsätzlich gilt, wenn das Öl nicht als Gefahrgut eingestuft ist, dann findet kein Transport im Sinne der Gefahrgutvorschriften statt. Somit müssen die entsprechenden Schulungen nach dem Gefahrgutrecht nicht durchgeführt werden. Unabhängig davon ist beim Transport dieser Behälter auf eine geeignete Ladungssicherung zu achten. Hierüber sind die Mitarbeiter zu unterweisen/zu schulen. Der Innerbetr ...

Stand: 10.11.2009

Dialog: 7933

Was bedeutet folgendes Gefahrstoffsymbol: orangenes Grundfeld ohne schwarzes Symbol?

Orangefarbene Warntafeln finden Sie an kennzeichnungspflichtigen Gefahrguttransporten. Sie sollen auf den Transport gefährlicher Güter und auf eventuelle Gefahren hinweisen. Im Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) ist im Kapitel 5.3.2 die vollständige Vorschrift über die “orangefarbene Kennzeichnung” nachzulesen.  Bei Transporten vo ...

Stand: 13.10.2009

Dialog: 8644

Gilt die Wechselbrücke insgesamt als Ladung und ist straßenverkehrsrechtlich auch dementsprechend einzuordnen?

Es ist richtig, dass dies einen Verstoß gegen eine korrekte Ladungssicherung darstellt, da der Hersteller diese zum Zweck der Befestigung vorgesehen hat. Aus diesem Grund sind auch alle Twistlocks zu benutzen. Wenn die Wechselbrücke mit allen für die Befestigung vorgesehen Twistlocks mit dem Fahrzeug verbunden wird, gilt das Fahrzeug zusammen mit der Wechselbrücke als Fahrzeugeinheit. Die Ladungss ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 8743

Was ist gefahrgutrechtlich beim Transport von Schrott zu beachten, der noch Reste von Lösemittel enthalten kann?

Bei den Behältern ist zu unterscheiden, ob diese als ortsfeste Lagerbehälter oder ungereinigte leere Verpackung verwendet wurden. Ein Zerteilen der Behälter ist nicht zulässig. Für den Transport von ortsfesten Lagerbehältern kann die Freistellung f) nach Unterabschnitt 1.1.3.1 ADR angewendet werden. Die Vorschriften des ADR/RID gelten nicht für: f) die Beförderung ungereinigter leerer ortsfester L ...

Stand: 08.04.2009

Dialog: 7234

Frage zur Verantwortung bei der Schiffsverladung auf Binnenschiffe.

Die Frage ist in Teilfragen zu unterteilen. Wird nach dem Arbeitsschutz bei der Verladung gefragt, ist der Arbeitgeber verantwortlich, der seine Mitarbeiter zur Arbeit einteilt. Der Arbeitsschutz ist dann in Absprache mit dem Hafenumschlagsunternehmen und dem Kapitän des Schiffes zu organisieren. Anwendung findet die Betriebssicherheitsverordnung mit den darin festgelegten Regeln. Wird nach der Si ...

Stand: 03.02.2009

Dialog: 6955

Gibt es Gefahrgut-Transporte, bei denen das Mitführen von mehr als einem Unterlegkeil gefordert wird?

Nach dem Unterabschnitt 8.1.5.2 des ADR muss jede Beförderungseinheit mindestens mit einem Unterlegkeil ausgerüstet sein. Weitere nationale Forderungen ergeben sich zu diesem Thema aus § 41 Abs. 14 der StVZO: "Die nachstehend genannten Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen mit Unterlegkeilen ausgerüstet sein. Erforderlich sind mindestens 1. ein Unterlegkeil bei a. Kraftfahrzeugen - ausgenommen Gleisk ...

Stand: 12.12.2008

Dialog: 6756

Wie oft müssen Ladungssicherungsbänder zum Fixieren von Betonteilen geprüft werden?

Wir gehen davon aus, dass mit Ladungssicherungsbändern übliche Zurrgurte angesprochen sind. Aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht ist u.a. § 37 Abs. 4 der BGV D 29 "Fahrzeuge" relevant: Die Ladung ist so zu verstauen und bei Bedarf zu sichern, dass bei üblichen Verkehrsbedingungen eine Gefährdung von Personen ausgeschlossen ist. Im Begriff Personen sind auch die Beschäftigten (Fahrer, Beifahrer) eing ...

Stand: 04.12.2008

Dialog: 6792

Dürfen Gabelstaplerfahrer mit angehobener Last fahren, um darunter durchschauen zu können?

Die Anforderungen an die Bereitstellung und die Benutzung von Flurförderzeugen (Gabelstaplern) ergeben sich u. a. aus der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV und der UVV -  BGV D 27 "Flurförderzeuge". Konkretisierungen können sie dem Anhang 1 Nr. 3ff. und Anhang 2 Nr. 3ff. der BetrSichV und der TRBS 2111 Teil 4 "Mechanische Gefährdungen - Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen durch mobile Ar ...

Stand: 19.11.2008

Dialog: 6667

Gibt es eine Verordnung/Richtlinie, welche die Fahrdauer/Fahrzeit beim Rückwärtsfahren mit Gabelstaplern regelt?

Die Anforderungen an die Bereitstellung und die Benutzung von Flurförderzeugen (Gabelstaplern) ergeben sich u.a. aus der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV und der UVV -  BGV D 27 "Flurförderzeuge". Konkretisierungen können sie dem Anhang 1 Nr. 3ff. und Anhang 2 Nr. 3ff. der BetrSichV und der TRBS 2111 Teil 4 "Mechanische Gefährdungen - Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen durch mobile Arb ...

Stand: 04.10.2008

Dialog: 6578

Welche Vorschriften gelten für den Transport von Dichlormethan?

Für den Transport von Dichlormethan gelten die Gefahrgutvorschriften Straße - ADR. In diesen wird Dichlormethan als gefährliches Gut mit der UN-Nr. 1593 und der Klasse 6.1 eingestuft. Welche genauen Anforderungen sich ergeben, richtet sich nach der Menge der gefährlichen Güter, die befördert werden sollen. Es ist möglich Dichlormethan als begrenzte Menge nach Abschnitt 3.4.1 ADR zu transportieren. ...

Stand: 15.07.2008

Dialog: 6758

Darf hochkonzentrierte Salpetersäure in Deutschland auf der Strasse befördert werden oder bestehen Einschränkungen über das ADR hinaus?

Die hochkonzentrierte Salpetersäure darf in Deutschland auf der Straße befördert werden. Es sind die Anforderungen des ADR hinsichtlich Fahrzeug, Verpackung, Fahrzeugführer u.s.w. zu beachten. Weitere Einschränkungen über das ADR hinaus sind nicht bekannt. Es sollte geprüft werden, ob entsprechende Genehmigungs- oder Erlaubnisbescheide Vorgaben für den Transport der Säure beinhalten. Abweichungen ...

Stand: 01.03.2008

Dialog: 6497

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