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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 181 bis 200 von 210 Treffern

In welchem Umfang muss ich als Verlader vor der Beladung von gefährlichen Gütern das Fahrzeug, den Fahrzeugführer, die Ausrüstung etc. auf Vollzähligkeit, Richtigkeit, Mitführung usw. überprüfen?

§ 21 der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn u. Binnenschifffahrt - GGVSEB benennt die Pflichten des Verladers. Weiter sind in § 29 der GGVSEB Pflichten für den Verlader benannt die auch die Kontrolle der Ausrüstungsgegenstände, Ladungssicherung verlangen.  Damit wird klargestellt, dass durch den Verlader alle in der Frage genannten Punkte zu kontrollieren sind. Über die Häufigkeit hat sich das ...

Stand: 27.01.2010

Dialog: 9520

Können für den Transport eines Tankcontainers Freistellungsregelungen in Anspruch genommen werden?

Nach der aufgelisteten Baumusterprüfung handelt es sich bei dem Gebinde nicht um einen Tankcontainer, sondern um ein Großpackmittel (Versandstück/IBC). Die Beförderung von Dieselkraftstoff kann somit nach verschiedenen Regelungen durchgeführt werden. Handwerkeregelung: Die sogenannte Handwerkerregelung gilt nur für den jeweiligen Handwerker zur Beförderung zum Einsatz-Arbeitsort zur unmittelbaren ...

Stand: 11.01.2010

Dialog: 5184

Welche Mengen Benzin bzw. Diesel dürfen von einer Tankstelle für den innerbetrieblichen Werksverkehr in einem PKW in Kanistern transportiert werden?

Bei Benzin handelt es sich um ein Gefahrgut der Gefahrklasse 3 ADR, Verpackungsgruppe II, UN 1203. Bei Diesel handelt es sich um ein Gefahrgut der Gefahrklasse 3 ADR, Verpackungsgruppe III, UN 1202. Zu 1) Der beschriebene Transport wird als gewerblicher Transport gemäß ADR eingeordnet, bei dem Benzin bzw. Diesel von einer Tankstelle für den innerbetrieblichen Werksverkehr befördert werden soll, um ...

Stand: 23.12.2009

Dialog: 2830

Wann gelten Fahrzeuge als belüftet im Sinne der GGVSEB?

Fahrzeuge mit Plane/Spriegel, Curtainsider etc. gelten nach dem Kapitel 1.2 ADR als bedeckte oder gedeckte Fahrzeuge. Sie sind demnach für die Beförderung von Gasen nicht ausreichend belüftet. Grundsätzlich erfolgt nach dem Kapitel 7.5 ADR die Beförderung von erstickenden, brennbaren oder toxischen Gasen u. a. nur unter Anwendung der Sondervorschrift CV 36. Muss in Ausnahmefällen von belüfteten Fa ...

Stand: 10.12.2009

Dialog: 5171

Fällt der Transport von Schneidöl zwischen zwei Werkstandorten unter die Vorschriften des Gefahrguttransportrechts?

Grundsätzlich gilt, wenn das Öl nicht als Gefahrgut eingestuft ist, dann findet kein Transport im Sinne der Gefahrgutvorschriften statt. Somit müssen die entsprechenden Schulungen nach dem Gefahrgutrecht nicht durchgeführt werden. Unabhängig davon ist beim Transport dieser Behälter auf eine geeignete Ladungssicherung zu achten. Hierüber sind die Mitarbeiter zu unterweisen/zu schulen. Der Innerbetr ...

Stand: 10.11.2009

Dialog: 7933

Was bedeutet folgendes Gefahrstoffsymbol: orangenes Grundfeld ohne schwarzes Symbol?

Orangefarbene Warntafeln finden Sie an kennzeichnungspflichtigen Gefahrguttransporten. Sie sollen auf den Transport gefährlicher Güter und auf eventuelle Gefahren hinweisen. Im Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) ist im Kapitel 5.3.2 die vollständige Vorschrift über die “orangefarbene Kennzeichnung” nachzulesen.  Bei Transporten vo ...

Stand: 13.10.2009

Dialog: 8644

Gilt die Wechselbrücke insgesamt als Ladung und ist straßenverkehrsrechtlich auch dementsprechend einzuordnen?

Es ist richtig, dass dies einen Verstoß gegen eine korrekte Ladungssicherung darstellt, da der Hersteller diese zum Zweck der Befestigung vorgesehen hat. Aus diesem Grund sind auch alle Twistlocks zu benutzen. Wenn die Wechselbrücke mit allen für die Befestigung vorgesehen Twistlocks mit dem Fahrzeug verbunden wird, gilt das Fahrzeug zusammen mit der Wechselbrücke als Fahrzeugeinheit. Die Ladungss ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 8743

Was ist gefahrgutrechtlich beim Transport von Schrott zu beachten, der noch Reste von Lösemittel enthalten kann?

Bei den Behältern ist zu unterscheiden, ob diese als ortsfeste Lagerbehälter oder ungereinigte leere Verpackung verwendet wurden. Ein Zerteilen der Behälter ist nicht zulässig. Für den Transport von ortsfesten Lagerbehältern kann die Freistellung f) nach Unterabschnitt 1.1.3.1 ADR angewendet werden. Die Vorschriften des ADR/RID gelten nicht für: f) die Beförderung ungereinigter leerer ortsfester L ...

Stand: 08.04.2009

Dialog: 7234

Frage zur Verantwortung bei der Schiffsverladung auf Binnenschiffe.

Die Frage ist in Teilfragen zu unterteilen. Wird nach dem Arbeitsschutz bei der Verladung gefragt, ist der Arbeitgeber verantwortlich, der seine Mitarbeiter zur Arbeit einteilt. Der Arbeitsschutz ist dann in Absprache mit dem Hafenumschlagsunternehmen und dem Kapitän des Schiffes zu organisieren. Anwendung findet die Betriebssicherheitsverordnung mit den darin festgelegten Regeln. Wird nach der Si ...

Stand: 03.02.2009

Dialog: 6955

Gibt es Gefahrgut-Transporte, bei denen das Mitführen von mehr als einem Unterlegkeil gefordert wird?

Nach dem Unterabschnitt 8.1.5.2 des ADR muss jede Beförderungseinheit mindestens mit einem Unterlegkeil ausgerüstet sein. Weitere nationale Forderungen ergeben sich zu diesem Thema aus § 41 Abs. 14 der StVZO: "Die nachstehend genannten Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen mit Unterlegkeilen ausgerüstet sein. Erforderlich sind mindestens 1. ein Unterlegkeil bei a. Kraftfahrzeugen - ausgenommen Gleisk ...

Stand: 12.12.2008

Dialog: 6756

Wie oft müssen Ladungssicherungsbänder zum Fixieren von Betonteilen geprüft werden?

Wir gehen davon aus, dass mit Ladungssicherungsbändern übliche Zurrgurte angesprochen sind. Aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht ist u.a. § 37 Abs. 4 der BGV D 29 "Fahrzeuge" relevant: Die Ladung ist so zu verstauen und bei Bedarf zu sichern, dass bei üblichen Verkehrsbedingungen eine Gefährdung von Personen ausgeschlossen ist. Im Begriff Personen sind auch die Beschäftigten (Fahrer, Beifahrer) eing ...

Stand: 04.12.2008

Dialog: 6792

Dürfen Gabelstaplerfahrer mit angehobener Last fahren, um darunter durchschauen zu können?

Die Anforderungen an die Bereitstellung und die Benutzung von Flurförderzeugen (Gabelstaplern) ergeben sich u. a. aus der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV und der UVV -  BGV D 27 "Flurförderzeuge". Konkretisierungen können sie dem Anhang 1 Nr. 3ff. und Anhang 2 Nr. 3ff. der BetrSichV und der TRBS 2111 Teil 4 "Mechanische Gefährdungen - Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen durch mobile Ar ...

Stand: 19.11.2008

Dialog: 6667

Gibt es eine Verordnung/Richtlinie, welche die Fahrdauer/Fahrzeit beim Rückwärtsfahren mit Gabelstaplern regelt?

Die Anforderungen an die Bereitstellung und die Benutzung von Flurförderzeugen (Gabelstaplern) ergeben sich u.a. aus der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV und der UVV -  BGV D 27 "Flurförderzeuge". Konkretisierungen können sie dem Anhang 1 Nr. 3ff. und Anhang 2 Nr. 3ff. der BetrSichV und der TRBS 2111 Teil 4 "Mechanische Gefährdungen - Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen durch mobile Arb ...

Stand: 04.10.2008

Dialog: 6578

Welche Vorschriften gelten für den Transport von Dichlormethan?

Für den Transport von Dichlormethan gelten die Gefahrgutvorschriften Straße - ADR. In diesen wird Dichlormethan als gefährliches Gut mit der UN-Nr. 1593 und der Klasse 6.1 eingestuft. Welche genauen Anforderungen sich ergeben, richtet sich nach der Menge der gefährlichen Güter, die befördert werden sollen. Es ist möglich Dichlormethan als begrenzte Menge nach Abschnitt 3.4.1 ADR zu transportieren. ...

Stand: 15.07.2008

Dialog: 6758

Darf hochkonzentrierte Salpetersäure in Deutschland auf der Strasse befördert werden oder bestehen Einschränkungen über das ADR hinaus?

Die hochkonzentrierte Salpetersäure darf in Deutschland auf der Straße befördert werden. Es sind die Anforderungen des ADR hinsichtlich Fahrzeug, Verpackung, Fahrzeugführer u.s.w. zu beachten. Weitere Einschränkungen über das ADR hinaus sind nicht bekannt. Es sollte geprüft werden, ob entsprechende Genehmigungs- oder Erlaubnisbescheide Vorgaben für den Transport der Säure beinhalten. Abweichungen ...

Stand: 01.03.2008

Dialog: 6497

Ab wann muss mein Lkw als Gefahrguttransporter mit den Gefahrgutschildern im Werkverkehr gekennzeichnet werden?

Die Gewichtsklasse eines Fahrzeuges spielt bei der Anwendung der nationalen und internationalen Vorschriften zur Befördetrung gefährlicher Güter keine Rolle. Freistellungen in Zusammenhang mit Gefahrgutmengen je Beförderungseinheit (Fahrzeug) ergeben sich aus einer Auflistung nach dem Unterabschnitt 1.1.3.6.2 des ADR. Für die genannten Gefahrklassen 4.1 und 4.2 ergeben sich im Straßenverkehr folge ...

Stand: 23.01.2008

Dialog: 6221

Gilt die Verantwortung des Fahrers für die Ladungssicherung auch dann, wenn die Ladung in der Wechselbrücke verplombt ist?

Grundsätzlich ist der Fahrzeugführer mit für die Ladungssicherung verantwortlich. Dies ergibt sich u. a. aus  § 22 "Ladung" der Straßenverkehrsordnung -StVO-. §22 (1) StVO: "Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrol ...

Stand: 01.12.2007

Dialog: 6244

Wie muss der Gefahrzettel (Label) nach ADR farblich korrekt gestaltet sein?

Gemäß des Abschnittes 5.2.2.2.1 ADR müssen die Gefahrzettel hinsichtlich der Farbe, der Symbole und der allgemeinen Form den Gefahrzettelmustern in Absatz 5.2.2.2.2 ADR entsprechen. Abweichungen bzw. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind nicht bekannt. Siehe auch http://www.gefahrgut-wiki.de/Gefahrzettelmuster. Konkret zum Gefahrzettel Nr. 9 nach ADR: Symbol (sieben senkrechte Streifen in der oberen ...

Stand: 12.09.2007

Dialog: 5779

Müssen Schlüssel für Firmenfahrzeuge unter Verschluss gehalten werden (ähnlich denen für Gabelstapler)?

Eine ähnliche Regelung wie unter § 15 der Unfallverhütungsvorschrift BGV D 27 Flurförderzeuge ist in der Unfallverhütungsvorschrift Fahrzeuge aufgeführt. Gemäß § 55 Abs. 2 BGV D 29 -Anhalten und Abstellen von Fahrzeugen- muss der Fahrzeugführer beim Verlassen eines maschinell angetriebenen Fahrzeuges dieses gegen unbefugte Benutzung sichern. Unbefugtes Benutzen wird durch Stillsetzen des Antriebes ...

Stand: 07.03.2007

Dialog: 2200

Muss bei der Beförderung gefährlicher Güter nach der Kleinmengenregelung der Fahrer im Besitz eines Gefahrgutführerscheins sein?

Bei der Beförderung von Gefahrgütern in kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen besteht eine grundsätzliche Schulungspflicht für die Fahrzeugführer. Die Fahrzeugführer für Stückguttransporte sind von der Schulungspflicht befreit, sofern • Freistellungen nach Abschnitt 1.1.3 ADR zutreffen, • die mit einer Beförderungseinheit beförderten Mengen gefährlicher Güter nach der Tabelle in Absatz 1.1.3.6.3 AD ...

Stand: 23.02.2007

Dialog: 5195

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