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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 161 bis 180 von 210 Treffern

Unter welchen Voraussetzungen dürfen selbstfahrende Hubarbeitsbühnen auf öffentlichen Verkehrsflächen gefahren werden?

Arbeitsschutzrechtlich handelt es sich bei der Hubarbeitsbühne um ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung -BetrSichV-.  Mindestanforderungen für die Benutzung mobiler selbstfahrender und nichtselbstfahrender Arbeitsmittel sind unter Abschnitt 3. des Anhang 2 BetrSichV genannt: "3.1 Der Arbeitgeber hat Vorkehrungen zu treffen, damit • das Führen selbstfahrender Arbeitsmittel de ...

Stand: 26.08.2011

Dialog: 14393

Ist ein mit Plane bedeckter Abrollcontainer mit Doppeltüren gemäß ADR 2011 als "vollwandig bedeckter Großcontainer" einzustufen?

Die Sondervorschrift VV 9 des Kapitels 7.3 ADR  www.bmvbs.de/  für lose Schüttung nennt drei Beförderungsarten, welche unter Beteiligung des Kapitels 1.2 ADR wie folgt definiert werden können: bedecktes Fahrzeug - Ein offenes Fahrzeug, das zum Schutz der Ladung mit einer Plane versehen ist; geschlossener Containern - Ein vollständig geschlossener Container mit einem starren Dach, starren Seitenwän ...

Stand: 11.08.2011

Dialog: 14303

Darf ein Unternehmer seinen volljährigen Sohn in den Sommerferien in seinem Betrieb Gabelstapler fahren lassen?

Da es sich um eine volljährige Person handelt, sind arbeits- und versicherungsrechtlich die gleichen Regelungen anzuwenden, wie bei den übrigen Beschäftigten im Betrieb. Hierbei ist es unerheblich ob die Beschäftigung nur in den Sommerferien und ggf. als geringfügige Beschäftigung erfolgt. Arbeitsschutzrechlich ist der Sohn wie jeder neue Mitarbeiter im Betrieb vor Aufnahme der Tätigkeit zu unterw ...

Stand: 19.07.2011

Dialog: 14129

Welche Anzahl von tragbaren Kraftstoffbehältern darf in unterschiedlichen Fahrzeugen transportiert werden?

Rechtsgrundlage ist das Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). Für die von Ihnen beschriebenen Beförderungsarten kann die Freistellungsregelung des ADR in Anspruch genommen werden. Unter Ziffer 1.1.3 Freistellungen" im ADR heißt es: "1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung Die Vorschriften des ...

Stand: 08.06.2011

Dialog: 6760

Ist eine 20%ige Ethanollösung als Gefahrgut zu kennzeichnen?

Zu 1. Grundsätzlich wird Ethanol, Lösung (Ethylalkohol, Lösung) der UN 1170 zugeordnet. Aufgrund einer Sondervorschriften 144 zum Kapitel 3.3 des ADR www.bmvbs.de/  unterliegen wässerige Lösungen mit höchstens 24 Vol.-% Alkohol nicht den Vorschriften des ADR. Bei der Gefahrklasse 3 des ADR "entzündbare flüssige Stoffe" haben Flammpunkte u. a. Auswirkungen auf die Verpackungsgruppen. Siehe hierzu a ...

Stand: 06.06.2011

Dialog: 13857

Sind Kipp- und Absetzbehälter nach Gefahrguttransportvorschriften zu prüfen, wenn in diesem Altbatterien nach GGVS transportiert werden?

Die beschriebene Beförderung von Altbatterien wird der UN 2794 BATTERIEN (AKKUMULATOREN), NASS, GEFÜLLT MIT SÄURE, elektrische Sammler, Kl. 8, zugeordnet. Die relevanten Vorschriften für die Auslegung, den Bau und die Prüfung von Schüttgut-Containern werden in Kapitel 6.11.1 des ADR www.bmvbs.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/GueterverkehrUndLogistik/Gefahrgut/gefahrgut_node.html genannt. ...

Stand: 20.05.2011

Dialog: 13737

Sind öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger an die die Gefahrgutvorschiften bzw. ADR-Auflagen gebunden ?

Die Frage, ob öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger die Gefahrgutvorschriften einhalten müssen, ist im Grundsatz mit „ja“ zu beantworten.   Sie haben in ihrer Frage das ADR angeführt. Dieses Gesetzeswerk regelt den internationalen Transport gefährlicher Güter auf der Straße. Über das Gefahrgutbeförderungsgesetz – GGBefG, wird die „Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Befö ...

Stand: 11.05.2011

Dialog: 13671

Darf ein Gabelstaplerfahrer das Flurförderzeug verlassen, wenn er eine Last angehoben hat?

Die Antwort auf Ihre Frage leitet sich u. a. aus der BGV D 27 "Flurförderzeuge" - § 15 (Verlassen des Flurförderzeuges) ab: "(1) Der Fahrer hat vor dem Verlassen des Flurförderzeuges dafür zu sorgen, dass dieses kein Hindernis auf Verkehrs- und Fluchtwegen bildet und dass Zugänge zu Sicherheitseinrichtungen und zu Betriebseinrichtungen, die jederzeit erreichbar sein müssen, zugänglich bleiben. Er ...

Stand: 16.03.2011

Dialog: 13295

Muss der Entlader Kesselwagen reinigen, wenn diese bereits verschmutzt eingegangen sind?

Für die Beseitigung außen anhaftender gefährlicher Füllgutreste bei Tanks werden in der "Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB, www.bmvbs.de )" sowohl der Befüller wie auch weitere Personen als verantwortlich für das Verm ...

Stand: 02.03.2011

Dialog: 13170

Wird für den Transport von Wechselbatterien eine besondere Qualifikation nach Gefahrguttransportrecht benötigt?

Für den Transport von Batterien mit den UN-Nummern 2794, 2795, 2800, 3028 gibt es im ADR die Sondervorschrift 598 (Kapitel 3.3). Gefahrgutvorschriften können Sie unter www.tes.bam.de einsehen. Batterien mit dieser Sondervorschrift unterliegen nicht den Vorschriften des ADR, wenn folgende Punkte eingehalten werden: a) Neue Batterien, wenn: - sie gegen Rutschen, Umfallen und Beschädigung gesichert s ...

Stand: 23.12.2010

Dialog: 12675

Unterliegen Airbagelemente beim Transport dem Gefahrgutrecht?

Der Transport von Airbags und Gurtstraffern auf der Straße unterliegt dem ADR in Verbindung mit der Gefahrgutverordnung Straße / Eisenbahn / Binnenschifffahrt -GGVSEB-. Die Gefahrgutvorschriften sehen aber gewisse Erleichterungen / Befreiungen von diesen Vorschriften vor. Bei allen Transporten ist sicherzustellen, dass dieser in zugelassenen Außenverpackungen vorgenommen wird. Die Versandstücke si ...

Stand: 09.12.2010

Dialog: 12583

In welcher Frequenz sind die gesetzlich vorgeschriebenen ADR-Kontrollen zur Ausrüstung der Fahrzeuge durch den Verlader durchzuführen?

Für die Kontrollen gibt es keine Vorgaben hinsichtlich der Häufigkeit. In der Gefahrgutbeauftragtenverordnung - GbV sowie in der Anlage 1 (zu § 1c Abs. 1 GbV-Gefahrgutbeauftragtenverordnung) steht lediglich, dass die Kontrollen und die Überprüfung der Ausrüstung (ADR- Ausstattung) in regelmäßigen Abständen durchzuführen sind. Wobei der Begriff regelmäßig nicht weiter definiert ist. Wir empfehlen, ...

Stand: 30.11.2010

Dialog: 12506

Wer ist für den ordnungsgemäßen Zustand eines Seecontainers innerhalb eines Transportvorgangs verantwortlich?

zu 1. Verantwortlich ist der Eigentümer oder bei geleasten Containern der Leasingnehmer. zu 2. Versender / Belader müssen den einwandfreien Zustand der Container vor dem Beladen / Versenden überprüfen. Nach dem Gesetz zu dem Übereinkommen vom 2.Dezember 1972 über sichere Container, CSCG , Artikel 5 (2); (http://bundesrecht.juris.de/cscg/) gilt: "Weist der Container Mängel auf, die eine Gefahr für ...

Stand: 12.11.2010

Dialog: 12394

Haben Stahlblechkanister (Dieselkanister) auch ein Ablaufdatum?

Stahlblechkanister haben keine Einprägung mit einem Ablaufdatum wie die Kunststoffkanister. Die Kanister (Kunststoff und Stahlblech) bekommen, wenn sie nach den Vorschriften des ADR und DIN Normen gebaut werden, eine allgemeine Zulassung für den Transport von gefährlichen Gütern. Ob ein Kanister den bauartrechtlichen Vorschriften entspricht, kann man daran erkennen, dass entweder auf dem Griff ode ...

Stand: 20.08.2010

Dialog: 11731

Reicht für Spezialstapler zum Transport großer Stahlspulen der normale Staplerschein aus?

Die Unfallverhütungsvorschrift BGV D27 "Flurförderzeuge" gilt für alle Arten von Flurförderzeugen mit Anhängern (§ 1 BGV D 27). Hinsichtlich der Befähigung zum Bedienen eines Arbeitsmittels (Gabelstaplers) siehe die Dialoge der der KomNet-Wissensdatenbank. Grundlage ist die BGV D 27 sowie Ziffer 3 des Anhangs 2 der Betriebssicherheitsverordnung. Die Durchführungsanweisung zur BGV D27 § 7 führt zur ...

Stand: 04.08.2010

Dialog: 5277

Wie müssen Betonsäcke auf einem PKW-Anhänger gesichert werden?

Zunächst muss geprüft werden, ob der Anhänger überhaupt in der Lage ist die Ladung aufzunehmen. Zu beachten ist die max. Zuladung des Anhängers und die zulässige Stützlast an der Anhängerkupplung. Bei palettierter Ware eignen sich zur Ladungssicherung am besten Zurrgurte mit Ratsche oder Ladungssicherungsnetze. So wird ein Verrutschen der Ladung auch auf schlechten Straßen, bei plötzlichen Lenkman ...

Stand: 03.08.2010

Dialog: 11618

Müssen in Dienstfahrzeugen Kopfstützen im Fond nachgerüstet werden?

Bei einem dienstlich genutzten PKW handelt es sich auch um ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Die unter Anhang 1 Ziffer 3 der Betriebssicherheitsverordnung geforderten "Zusätzliche Mindestvorschriften für besondere Arbeitsmittel" muss daher der Arbeitgeber beachten. So wird u.a. gefordert, dass für mitfahrende Beschäftigte unter Berücksichtigung der bestimmungsgemäßen Ve ...

Stand: 20.07.2010

Dialog: 11496

Unter welchen gefahrgutrechtlichen Bedingungen ist die Beförderung von Lösemittelabfällen in teilweise offenen Kleingebinden in "loser Schüttung" möglich.

Grundsätzlich dürfen Flüssigkeiten nach den gefahrgutrechtlichen Vorschriften nicht als lose Schüttung im Sinne des Abschnittes 7.3.1 ADR befördert werden. (ADR: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) Ungereinigte leere oder teilentleerte Behälter, welche entzündbare flüssige Stoffe mit einem Flammpunkt von höchstens 60 °C enthalten, könne ...

Stand: 15.07.2010

Dialog: 11470

Wie sollen wir uns verhalten, wenn uns beim zusätzlichen Beladen von LKW auffällt, dass die bereits vorhandende Ladung unzureichend gesichert ist?

Bei der Verantwortung für die Ladungssicherung unterscheidet man das Ordnungsrecht und das Handelsrecht. Nach dem Handelsrecht sind Absender und der Frachtführer für die Ladungssicherung verantwortlich. Der Absender kann seine Pflichten nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) auf den Frachtführer (aber niemals auf den Fahrer) übertragen. Hinweis: Gefahrgutrechtlich ist jeder Verlader, der nachträglich St ...

Stand: 02.07.2010

Dialog: 11367

Dürfen Chemikalien im Privat-PKW transportiert werden?

Das ADR sieht im Zusammenhang mit der Beförderung gefährlicher Güter verschiedene Arten von Freistellungen vor. Bei Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen dürfen Chemikalien in privaten Pkw befördert werden. Dazu ist im ADR unter Unterabschnitt 1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung folgendes ausgeführt: Die Vorschriften des ADR gelten nicht für: a) Beförd ...

Stand: 11.06.2010

Dialog: 11223

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