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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 161 bis 180 von 206 Treffern

Muss der Entlader Kesselwagen reinigen, wenn diese bereits verschmutzt eingegangen sind?

Für die Beseitigung außen anhaftender gefährlicher Füllgutreste bei Tanks werden in der "Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB, www.bmvbs.de )" sowohl der Befüller wie auch weitere Personen als verantwortlich für das Verm ...

Stand: 02.03.2011

Dialog: 13170

Wird für den Transport von Wechselbatterien eine besondere Qualifikation nach Gefahrguttransportrecht benötigt?

Für den Transport von Batterien mit den UN-Nummern 2794, 2795, 2800, 3028 gibt es im ADR die Sondervorschrift 598 (Kapitel 3.3). Gefahrgutvorschriften können Sie unter www.tes.bam.de einsehen. Batterien mit dieser Sondervorschrift unterliegen nicht den Vorschriften des ADR, wenn folgende Punkte eingehalten werden: a) Neue Batterien, wenn: - sie gegen Rutschen, Umfallen und Beschädigung gesichert s ...

Stand: 23.12.2010

Dialog: 12675

Unterliegen Airbagelemente beim Transport dem Gefahrgutrecht?

Der Transport von Airbags und Gurtstraffern auf der Straße unterliegt dem ADR in Verbindung mit der Gefahrgutverordnung Straße / Eisenbahn / Binnenschifffahrt -GGVSEB-. Die Gefahrgutvorschriften sehen aber gewisse Erleichterungen / Befreiungen von diesen Vorschriften vor. Bei allen Transporten ist sicherzustellen, dass dieser in zugelassenen Außenverpackungen vorgenommen wird. Die Versandstücke si ...

Stand: 09.12.2010

Dialog: 12583

In welcher Frequenz sind die gesetzlich vorgeschriebenen ADR-Kontrollen zur Ausrüstung der Fahrzeuge durch den Verlader durchzuführen?

Für die Kontrollen gibt es keine Vorgaben hinsichtlich der Häufigkeit. In der Gefahrgutbeauftragtenverordnung - GbV sowie in der Anlage 1 (zu § 1c Abs. 1 GbV-Gefahrgutbeauftragtenverordnung) steht lediglich, dass die Kontrollen und die Überprüfung der Ausrüstung (ADR- Ausstattung) in regelmäßigen Abständen durchzuführen sind. Wobei der Begriff regelmäßig nicht weiter definiert ist. Wir empfehlen, ...

Stand: 30.11.2010

Dialog: 12506

Wer ist für den ordnungsgemäßen Zustand eines Seecontainers innerhalb eines Transportvorgangs verantwortlich?

zu 1. Verantwortlich ist der Eigentümer oder bei geleasten Containern der Leasingnehmer. zu 2. Versender / Belader müssen den einwandfreien Zustand der Container vor dem Beladen / Versenden überprüfen. Nach dem Gesetz zu dem Übereinkommen vom 2.Dezember 1972 über sichere Container, CSCG , Artikel 5 (2); (http://bundesrecht.juris.de/cscg/) gilt: "Weist der Container Mängel auf, die eine Gefahr für ...

Stand: 12.11.2010

Dialog: 12394

Wie müsssen wir uns verhalten, wenn ein LKW einer Spedition in verkehrsunsicherem Zustand auf unser Werksgelände kommt, um Waren zu (ent-)laden?

Sollten Ihnen als Verlader offensichtliche Mängel an dem zu beladenen oder bereits vorgeladenen Fahrzeug, wie z.B abgefahrene Reifen, defekte Bremsen o.ä Mängel, auffallen, die die Verkehrssicherheit gefährden, ist eine Beladung aus unserer Sicht abzulehnen. In diesen Fall sollte der Spediteur umgehend angerufen und auf den Mangel hingewiesen werden. Hierzu kann eine schriftliche Notiz sinnvoll se ...

Stand: 20.10.2010

Dialog: 12210

Wie wird bzgl. der Prüfung von Zurrgurten die Sachkunde nachgewiesen und wie wird diese Prüfung üblicherweise dokumentiert?

Zurrmittel, wie Zurrgurte und Zurrketten sind Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV. Für Arbeitsmittel muss der Arbeitgeber grundsätzlich Art, Umfang und Fristen von Prüfungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ermitteln und festlegen (§ 3 Abs. 3 BetrSichV und § 10 BetrSichV). Die in der VDI Richtlinie 2700 Blatt 3.1 enthaltenen Hinweise auf Art, Umfang und Fristen ...

Stand: 15.09.2010

Dialog: 11953

Haben Stahlblechkanister (Dieselkanister) auch ein Ablaufdatum?

Stahlblechkanister haben keine Einprägung mit einem Ablaufdatum wie die Kunststoffkanister. Die Kanister (Kunststoff und Stahlblech) bekommen, wenn sie nach den Vorschriften des ADR und DIN Normen gebaut werden, eine allgemeine Zulassung für den Transport von gefährlichen Gütern. Ob ein Kanister den bauartrechtlichen Vorschriften entspricht, kann man daran erkennen, dass entweder auf dem Griff ode ...

Stand: 20.08.2010

Dialog: 11731

Reicht für Spezialstapler zum Transport großer Stahlspulen der normale Staplerschein aus?

Die Unfallverhütungsvorschrift BGV D27 "Flurförderzeuge" gilt für alle Arten von Flurförderzeugen mit Anhängern (§ 1 BGV D 27). Hinsichtlich der Befähigung zum Bedienen eines Arbeitsmittels (Gabelstaplers) siehe die Dialoge der der KomNet-Wissensdatenbank. Grundlage ist die BGV D 27 sowie Ziffer 3 des Anhangs 2 der Betriebssicherheitsverordnung. Die Durchführungsanweisung zur BGV D27 § 7 führt zur ...

Stand: 04.08.2010

Dialog: 5277

Wie müssen Betonsäcke auf einem PKW-Anhänger gesichert werden?

Zunächst muss geprüft werden, ob der Anhänger überhaupt in der Lage ist die Ladung aufzunehmen. Zu beachten ist die max. Zuladung des Anhängers und die zulässige Stützlast an der Anhängerkupplung. Bei palettierter Ware eignen sich zur Ladungssicherung am besten Zurrgurte mit Ratsche oder Ladungssicherungsnetze. So wird ein Verrutschen der Ladung auch auf schlechten Straßen, bei plötzlichen Lenkman ...

Stand: 03.08.2010

Dialog: 11618

Müssen in Dienstfahrzeugen Kopfstützen im Fond nachgerüstet werden?

Bei einem dienstlich genutzten PKW handelt es sich auch um ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Die unter Anhang 1 Ziffer 3 der Betriebssicherheitsverordnung geforderten "Zusätzliche Mindestvorschriften für besondere Arbeitsmittel" muss daher der Arbeitgeber beachten. So wird u.a. gefordert, dass für mitfahrende Beschäftigte unter Berücksichtigung der bestimmungsgemäßen Ve ...

Stand: 20.07.2010

Dialog: 11496

Unter welchen gefahrgutrechtlichen Bedingungen ist die Beförderung von Lösemittelabfällen in teilweise offenen Kleingebinden in "loser Schüttung" möglich.

Grundsätzlich dürfen Flüssigkeiten nach den gefahrgutrechtlichen Vorschriften nicht als lose Schüttung im Sinne des Abschnittes 7.3.1 ADR befördert werden. (ADR: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) Ungereinigte leere oder teilentleerte Behälter, welche entzündbare flüssige Stoffe mit einem Flammpunkt von höchstens 60 °C enthalten, könne ...

Stand: 15.07.2010

Dialog: 11470

Wie sollen wir uns verhalten, wenn uns beim zusätzlichen Beladen von LKW auffällt, dass die bereits vorhandende Ladung unzureichend gesichert ist?

Bei der Verantwortung für die Ladungssicherung unterscheidet man das Ordnungsrecht und das Handelsrecht. Nach dem Handelsrecht sind Absender und der Frachtführer für die Ladungssicherung verantwortlich. Der Absender kann seine Pflichten nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) auf den Frachtführer (aber niemals auf den Fahrer) übertragen. Hinweis: Gefahrgutrechtlich ist jeder Verlader, der nachträglich St ...

Stand: 02.07.2010

Dialog: 11367

Dürfen Chemikalien im Privat-PKW transportiert werden?

Das ADR sieht im Zusammenhang mit der Beförderung gefährlicher Güter verschiedene Arten von Freistellungen vor. Bei Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen dürfen Chemikalien in privaten Pkw befördert werden. Dazu ist im ADR unter Unterabschnitt 1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung folgendes ausgeführt: Die Vorschriften des ADR gelten nicht für: a) Beförd ...

Stand: 11.06.2010

Dialog: 11223

In welchem Umfang muss ich als Verlader vor der Beladung von gefährlichen Gütern das Fahrzeug, den Fahrzeugführer, die Ausrüstung etc. auf Vollzähligkeit, Richtigkeit, Mitführung usw. überprüfen?

§ 21 der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn u. Binnenschifffahrt - GGVSEB benennt die Pflichten des Verladers. Weiter sind in § 29 der GGVSEB Pflichten für den Verlader benannt die auch die Kontrolle der Ausrüstungsgegenstände, Ladungssicherung verlangen.  Damit wird klargestellt, dass durch den Verlader alle in der Frage genannten Punkte zu kontrollieren sind. Über die Häufigkeit hat sich das ...

Stand: 27.01.2010

Dialog: 9520

Können für den Transport eines Tankcontainers Freistellungsregelungen in Anspruch genommen werden?

Nach der aufgelisteten Baumusterprüfung handelt es sich bei dem Gebinde nicht um einen Tankcontainer, sondern um ein Großpackmittel (Versandstück/IBC). Die Beförderung von Dieselkraftstoff kann somit nach verschiedenen Regelungen durchgeführt werden. Handwerkeregelung: Die sogenannte Handwerkerregelung gilt nur für den jeweiligen Handwerker zur Beförderung zum Einsatz-Arbeitsort zur unmittelbaren ...

Stand: 11.01.2010

Dialog: 5184

Welche Mengen Benzin bzw. Diesel dürfen von einer Tankstelle für den innerbetrieblichen Werksverkehr in einem PKW in Kanistern transportiert werden?

Bei Benzin handelt es sich um ein Gefahrgut der Gefahrklasse 3 ADR, Verpackungsgruppe II, UN 1203. Bei Diesel handelt es sich um ein Gefahrgut der Gefahrklasse 3 ADR, Verpackungsgruppe III, UN 1202. Zu 1) Der beschriebene Transport wird als gewerblicher Transport gemäß ADR eingeordnet, bei dem Benzin bzw. Diesel von einer Tankstelle für den innerbetrieblichen Werksverkehr befördert werden soll, um ...

Stand: 23.12.2009

Dialog: 2830

Wann gelten Fahrzeuge als belüftet im Sinne der GGVSEB?

Fahrzeuge mit Plane/Spriegel, Curtainsider etc. gelten nach dem Kapitel 1.2 ADR als bedeckte oder gedeckte Fahrzeuge. Sie sind demnach für die Beförderung von Gasen nicht ausreichend belüftet. Grundsätzlich erfolgt nach dem Kapitel 7.5 ADR die Beförderung von erstickenden, brennbaren oder toxischen Gasen u. a. nur unter Anwendung der Sondervorschrift CV 36. Muss in Ausnahmefällen von belüfteten Fa ...

Stand: 10.12.2009

Dialog: 5171

Fällt der Transport von Schneidöl zwischen zwei Werkstandorten unter die Vorschriften des Gefahrguttransportrechts?

Grundsätzlich gilt, wenn das Öl nicht als Gefahrgut eingestuft ist, dann findet kein Transport im Sinne der Gefahrgutvorschriften statt. Somit müssen die entsprechenden Schulungen nach dem Gefahrgutrecht nicht durchgeführt werden. Unabhängig davon ist beim Transport dieser Behälter auf eine geeignete Ladungssicherung zu achten. Hierüber sind die Mitarbeiter zu unterweisen/zu schulen. Der Innerbetr ...

Stand: 10.11.2009

Dialog: 7933

Was bedeutet folgendes Gefahrstoffsymbol: orangenes Grundfeld ohne schwarzes Symbol?

Orangefarbene Warntafeln finden Sie an kennzeichnungspflichtigen Gefahrguttransporten. Sie sollen auf den Transport gefährlicher Güter und auf eventuelle Gefahren hinweisen. Im Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) ist im Kapitel 5.3.2 die vollständige Vorschrift über die “orangefarbene Kennzeichnung” nachzulesen.  Bei Transporten vo ...

Stand: 13.10.2009

Dialog: 8644

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