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Ergebnisse 1 bis 20 von 66 Treffern

Wie ist die Aspirationsgefahr von Aerosolen und Nebel über den Mund zu beurteilen?

Die Aspirationsgefahr (Aspirationstoxizität) ist gemäß Anhang I Teil 3 Abschn. 3.10 CLP-Verordnung wie folgt definiert: „(…) Aspiration: das Eindringen eines flüssigen oder festen Stoffes oder Gemisches direkt über die Mund- oder Nasenhöhle oder indirekt durch Erbrechen in die Luftröhre und den unteren Atemtrakt (…) Die Aspirationstoxizität führt zu schwerwiegenden akuten Wirkungen, etwa durch Che ...

Stand: 02.11.2016

Dialog: 27790

"Sicheres Arbeiten in Laboratorien"

Die Antwort lautet NEIN. Die Stoffmenge allein ist nicht ausschlaggebend. In §6 (13) GefStoffV heißt es: Ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung für bestimmte Tätigkeiten auf Grund 1. der dem Gefahrstoff zugeordneten Gefährlichkeitsmerkmale, 2. einer geringen verwendeten Stoffmenge, 3. einer nach Höhe und Dauer niedrigen Exposition und 4. der Arbeitsbedingungen insgesamt eine nur geringe Gefähr ...

Stand: 03.08.2016

Dialog: 27180

Können bei einem 30 Jahre alten Holzfußboden, der mit PAK-haltigem Kleber verbaut wurde, noch gesundheitsschädliche Ausdünstungen auftreten?

Zum Verkleben von Parkett- und Holzpflasterböden sowie PVC-Bodenbelägen wurden bis in die 50er Jahre, teilweise auch noch länger, teerhaltige Klebstoffe auf der Basis von Steinkohlenteerpech, später auch auf Basis von Bitumen aus schonender Aufbereitung von Erdöl eingesetzt. Vor allem der bei hohen Temperaturen aus Steinkohlen gewonnene Teer enthält hohe Konzentrationen an polycyclischen aromatisc ...

Stand: 23.03.2016

Dialog: 26236

Muss die freiwerdende Aminosäurenverbindung beim Zwiebelschneiden als gefährlicher Arbeitsstoff betrachtet werden? Auf welcher Grundlage können Schutzmaßnahmen erfolgen?

Gemäß § 2 Absatz 2 Chemikaliengesetz (ChemG) gelten die Vorgaben über Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (Abschnitt 3 des ChemG) sowie Mitteilungspflichten (Abschnitt 4 des ChemG) nicht für Lebensmittel im Sinne des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB). Lebensmittel sind nicht als gefährliche Stoffe oder Zubereitung eingestuft. Somit gelten auch nicht die Anforderungen der auf G ...

Stand: 17.12.2015

Dialog: 25574

Gibt es Bedenken, wenn Hochdruckreiniger mit gechlortem Wasser benutzt werden?

Die konkreten zu treffenden Schutzmaßnahmen bei der Reinigung von Sanitäranlagen können nur vor Ort mit Hilfe der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden. Nach § 2 Begriffsbestimmungen der Biostoffverordnung (BioStoffV) handelt es sich bei der beschriebenen Tätigkeit um eine so genannte nicht gezielte Tätigkeit im Sinne der BioStoffV. Nach BioStoffV § 6 Absatz 2 sind die Schutzm ...

Stand: 02.04.2015

Dialog: 23507

Ab welchen Prozentanteilen ist bei Gemischen, die Toluol oder Xylol enthalten, von einer Gefährdung auszugehen? Wann muss eine arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden?

Die ArbMedVV schreibt für hautresorptive Stoffe - wie Toluol und Xylol- die Pflichtvorsorge vor (im Anhang Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge, Teil 1c). Zu prozentualen Anteilen wird hier keine Angabe gemacht. Die Frage der Notwendigkeit von Raumluftmessungen der o. g. Gefahrstoffe ist im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung im Betrieb unter Einbeziehung der Sicherheitsfachkräfte und B ...

Stand: 20.08.2014

Dialog: 21828

Müssen Hände- und Hautdesinfektionsmittel grundsätzlich nicht als Gefahrstoff in die Gefährdungsbeurteilung aufgenommen werden, da sie als Arzneimittel gelten?

Nach Arzneimittelgesetz - AMG - und Auffassung des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte - BfArM - gelten Haut- und Händedesinfektionsmittel als Arzneimittel. Im Unterschied zu den teilweise ganz ähnlich größtenteils aus alkoholischen Bestandteilen zusammengesetzten Flächendesinfektionsmitteln, die unter die Biozid-Verordnung fallen, ist bei den Haut- und Händedesinfektionsmitteln ...

Stand: 13.02.2014

Dialog: 20369

Ist es zulässig, dass Desinfektionen einer Klimaanlage während der Arbeitszeit vorgenommen werden?

Unter Ziffer 3.6 Abs. 1 des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung wird das Vorhandensein von  ausreichend gesundheitlich zuträglicher Atemluft gefordert.  Daher sind Desinfektionen einer Raumlufttechnischen Anlage  (Klimaanlage) während der Arbeitszeit, sofern sie zu einer Belastung der Raumluft führen, nicht zulässig. Anforderungen an die Wartung und Reinigung von Klimaanlagen ergeben sich aus arb ...

Stand: 20.11.2013

Dialog: 5181

Können Sie uns Angaben zu Thymol 5%ig bzgl. Arbeitssicherheit machen?

Eine 5%ige Thymollösung müsste nach der konventionellen Methode mit R 34 " Verursacht Verätzungen" eingestuft werden. Welchen Einfluss die alkoholische Lösung allerdings auf die Ätzwirkung hat, können wir nicht einschätzen. Deshalb ist es für Sie zwingend notwendig, ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt vom Hersteller einzufordern und auch zu bekommen. Sie haben als beruflicher Verwender gemäß Artik ...

Stand: 28.10.2013

Dialog: 19649

Gibt es spezifische Gefährdungen durch Schnittverletzungen an Leuchtstoffröhren?

Entladungslampen umfassen Leuchtstofflampen, Kompaktleuchtstofflampen, Hochdruck-Entladungslampen (Hochdruck-Natriumdampflampen, -Quecksilberdampflampen und -Metallhalogendampflampen). Alle diese Lampen enthalten Quecksilber als Hauptkomponente für die Entladung. Der Quecksilbergehalt pro Lampe beträgt für: - stabförmige Standard- Leuchtstofflampen < 15 mg - stabförmige Einschicht-Dreibanden-Leuch ...

Stand: 28.08.2013

Dialog: 5288

Was ist in Bezug auf die Arbeitssicherheit beim Einsatz eines nicht wassermischbares Kühl- und Schmiermittel mit einem Chlorgehalt von 45 % bzw. 50 % zu beachten?

Nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe (KSS) bestehen aus Grundölen - natürliche Kohlenwasserstoffe (Mineralöle) mit paraffnischen, naphthenischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, synthetisierte Kohlenwasserstoffe (Syntheseöle), synthetisierte Esteröle, z.B. Trimethylolester, oder natürliche Esteröle, z.B. Rapsöl – und Additiven zum Korrosionsschutz, Antinebelzusätze, Schauminhibitoren, Härte ...

Stand: 16.07.2013

Dialog: 18973

Wie ist die rechtliche Situation bzgl. eines Mitarbeiters von uns, der in Indien erhöhten Belastungen durch Kohlenmonoxid ausgesetzt ist?

Gemäß § 4 Absatz 1 des Sozialgesetzbuches IV in Zusammenhang mit Anlage 1 zu § 2 Absatz 1 der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift A1 „Grundsätze der Prävention“, in der die staatlichen Arbeitsschutzvorschriften (u. a. Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung und Gefahrstoffverordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung) explizit genannt werden, gelten diese Vorschriften „auch für Personen, di ...

Stand: 28.05.2013

Dialog: 18625

Ist es zumutbar, dass während des laufenden Betriebs Asphalt gegossen wird? Ist der entstehende Qualm gesundheitsschädlich?

Der Arbeitgeber hat grundsätzlich durch eine Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob und welchen Gefährdungen die Beschäftigten bei ihrer Arbeit ausgesetzt sind und welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes diesbezüglich erforderlich sind. (§ 5 Arbeitsschutzgesetz –ArbSchG- oder § 7 Gefahrstoffverordnung –GefStoffV- ). Dies hat vor Aufnahme der Tätigkeit zu geschehen. Das Ergebnis der Gefährdungsbeurte ...

Stand: 16.05.2013

Dialog: 18532

Welche Schadstoffbelastungen sind beim Schneiden von Styropor möglich?

Styropor® ist ein expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS) und besteht aus etwa 2-3 mm großen, zusammengebackenen Schaumkugeln, die an der Bruchkante deutlich zu erkennen sind. Bei der Verbrennung von Styropor® können toxisch wirkende Brand- und Schwelgase entstehen. So wurden bei Untersuchungen je nach Brandtemperatur verschiedene Mengenanteile an Kohlenmonoxid, Styrol, Bromwasserstoff und andere ...

Stand: 15.04.2013

Dialog: 3117

Was ist bei der Desinfektion von Arbeitsflächen mit einer Isopropanol-Wasserstoffperoxid-Lösung zu beachten? Gibt es Alternativen?

Sie benutzen zur Desinfektion der Arbeitsflächen eine Isopropanol-Wasserstoffperoxid (3%)-Zubereitung. H2O2 hat konzentrationsabhängig u.a. reizende bis ätzende Wirkung auf Haut und Schleimhäute und kann zu entzündlichen Veränderungen an den Atemwegen führen. Zubereitungen mit weniger als 5% H2O2  sind gefahrstoffrechtlich nicht eingestuft, es kann jedoch beim Wischen und in noch stärkerem Maße be ...

Stand: 08.04.2013

Dialog: 4345

Führt die Tätigkeit bei Beladen eines Tankwagens mit flüssigem Schwefel zu Atemwegsbeschwerden?

Elementarer Schwefel, CAS-Nr. 7704-34-9 ist zwar nicht in der Stoffliste in Anhang VI der CLP-Verordnung enthalten, jedoch im Sinne der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) als reizend eingestuft. Nach Gefahrgutrecht ist flüssiger Schwefel wie folgt zu kennzeichnen: -UN-Nummer: 2448 -Gefahrgut-Bezeichnung: Schwefel, geschmolzen -Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr: 44 -Klasse: 4.1 (Entzündbare feste ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 354

Wie gefährlich ist Öldunst, der an Kurvenautomaten beim Drehen von Kleinteilen entsteht?

Gefährdungen für den Menschen durch Kühlschmierstoffe (KSS) oder deren Inhaltsstoffe sind möglich für die Haut durch Entwässerung und Entfettung, durch Irritationen, durch sensibilisierende Stoffe sowie durch Infektionserreger. Innere Organe oder die Atemwege können durch Hautresorption von KSS-Bestandteilen, Einatmen von KSS-Dämpfen und Aerosolen oder Verschlucken von KSS geschädigt werden. Eine ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 4176

Dürfen Arbeitnehmerinnen mit dem Stoff Triazolderovat umgehen?

Bei Triazol handelt es sich nach Einstufung in Anhang VI der CLP-Verordnung um einen fruchtschädigenden (entwicklungsschädigenden) Stoff der Kategorie 3. Kategorie 3 bedeutet, dass der Stoff wegen einer möglichen fruchtschädigenden Wirkung beim Menschen Anlass zur Besorgnis gibt. U. a. der GESTIS - Stoffdatenbank kann entnommen werden, dass der Stoff mit Xn (gesundheitsschädlich) zu kennzeichnen i ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 6620

Gehen von Dacromet beschichteten Produkten Gefährdungen aus?

Bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen (hier Chrom-VI-Verbindungen) sind neben den §§ 8 und 9 auch die folgenden ergänzenden Schutzmaßnahmen nach § 10 "Besondere Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverändernden und fruchtbarkeitsgefährdenden Gefahrstoffen der Gefahrstoffverordnung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) durchzuführen (Auszug): -Einhaltung von Arb ...

Stand: 28.02.2013

Dialog: 3470

Ist eine Aufnahme von Cadmium über die Haut möglich und müssen die besonderen Schutzmaßnahmen nach § 10 der GefStoffV eingehalten werden?

Cadmium ist ein glänzendes, silberweißes, weiches, leicht verformbares Metall. An der Luft ist es beständig, jedoch bildet sich beim Erhitzen Cadmiumoxid. Ebenso ist die Säurelöslichkeit, insbesondere in Salpetersäure, zu beachten. Folgende Hauptaufnahmewege in den menschlichen Körper sind bekannt: Cadmium und seine Verbindungen werden in erster Linie über die Lunge und den Darm aufgenommen. Über ...

Stand: 26.02.2013

Dialog: 4696

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