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Der von Ihnen beschriebene Austausch der Steuerung ist nach derzeitiger Sachlage nicht als wesentliche Veränderung einzustufen.Eine wesentliche Veränderung liegt vor, wenn sich die bestimmungsgemäße Verwendung der Maschine ändert oder neue bzw. erhöhte Gefährdungen entstehen. Dies ist hier nicht ersichtlich. Vielmehr wird durch die Umrüstung auf eine 2-kanalige Sicherheits-SPS sowie die 2-kanalige ...
Stand: 23.04.2026
Dialog: 44254
Sobald eine Leiter Systembauteil des Gerüstes ist, ist sie als Teil des Gerüstes anzusehen (wie z. B. Rahmen oder Beläge). Die Prüfung des Gerüstes nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) umfasst auch die Leitern, so dass diese nicht doppelt geprüft werden müssen.Zuständigkeit: Die Prüfung erfolgt hier primär nach TRBS 2121 Teil 1 "Gefährdung von Personen durch Absturz bei der Verwendung vo ...
Stand: 22.04.2026
Dialog: 44255
Grundsätzlich gilt, dass der Arbeitgeber auf Grundlage seiner Gefährdungsbeurteilung (§ 10 Mutterschutzgesetz – MuSchG) geeignete Schutzmaßnahmen gemäß der Rangfolge des § 13 MuSchG zu treffen hat, die sich wie folgt gliedern:1. Umgestaltung der Arbeitsbedingungen,2. Arbeitsplatzwechsel (erweitertes Direktionsrecht, § 315 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB),3. betriebliches Beschäftigungsverbot für Tät ...
Stand: 25.02.2025
Dialog: 44087
Tätigkeiten, auch regelmäßig wiederkehrende und länger andauernde Tätigkeiten unter Schwerlastregalen sind nicht verboten, wenn vor Aufnahme dieser Tätigkeiten eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wird und die sich daraus ergebenden Arbeitsschutzmaßnahmen umgesetzt wurden. Bei der Gefährdungsbeurteilung müssen insbesondere die Standsicherheit des Regals und der Schutz vor herabfallenden Gegens ...
Stand: 24.04.2026
Dialog: 21933
Bei Technikern, die geschäftsmäßig Röntgeneinrichtungen prüfen, erproben, warten und instand setzen handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tätigkeit im Sinne von § 22 Abs. 1 Nr. 1 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG), sofern dabei auch die Röntgenstrahlung eingeschaltet wird.Neben den Angaben zum Antragsteller, dem Strahlenschutzverantwortlichen, müssen Angaben zu den Strahlenschutzbeauftragten, den ...
Stand: 27.04.2026
Dialog: 44258
Die Druckluftverordnung (DruckLV) regelt das gewerbsmäßige Arbeiten in Druckluft, wobei diese als ein Überdruck von min. 0, 1 bar bis max. 3,6 bar definiert ist.Grundsätzlich regelt die Druckluftverordnung (DruckLV) nicht den Betrieb therapeutischer Druckkammern (s. dazu DGUV I 207-001, „Sicheres Arbeiten mit therapeutischen Druckkammern“), jedoch sind ggf. neben den zu behandelnden Personen auch ...
Stand: 27.04.2026
Dialog: 44259
Für Abfälle findet die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) dann Anwendung, wenn Sie Gefahrstoffe im Sinne von § 2 Absatz 1 Gefahrstoffverordnung sind bzw. enthalten. Das trifft für viele Abfälle zu, wie z. B. entsorgte Reste von flüssigen Gefahrstoffen oder gefahrstoffbelastete Bau- und Abbruchabfälle.Die TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“ ist zu berücksichtigen, wenn ...
Stand: 27.04.2026
Dialog: 44256
Nein, das BT 30 Verfahren ist gemäß seiner offiziellen Zulassung durch das Institut für Arbeitsschutz (IFA) ausschließlich für das Bohren in Wände und Decken vorgesehen. Die BT Verfahren sind 1:1 umzusetzen, da sonst die Faserfreisetzung unter 10.000 F/m³ nicht gewährleistet ist.Es wird bei Asbest streng zwischen den Einsatzgegebenheiten unterschieden, da die Materialzusammensetzung variiert. So i ...
Stand: 27.04.2026
Dialog: 44257
Bei gewerblichen Arbeiten in Druckluft ist die Druckluftverordnung zu beachten.Der Arbeitgeber hat gemäß § 18 Abs. 1 Nr. 1 der Druckluftverordnung (DruckLV) einen Fachkundigen sowie dessen ständigen Vertreter zu bestellen, der die Arbeiten in Druckluft leitet und den Betrieb der Arbeitskammer ständig überwacht. Zum Fachkundigen oder dessen ständigen Vertreter im Sinne des Abs. 1 Nr. 1 darf nur bes ...
Stand: 27.04.2026
Dialog: 44261
Der Arbeitgeber ist für die Einhaltung des Arbeitsschutzes, insbesondere bei Arbeiten in Druckluft, verantwortlich. Insbesondere muss die Drucklufttauglichkeit der Beschäftigten gewährleistet sein (s. dazu auch § 10 Druckluftverordnung (DruckLV).Für die vorgeschriebenen gesundheitlichen Untersuchungen und die medizinische Betreuung von Arbeiten in Druckluft müssen Ärztinnen und Ärzte lt. § 13 Druc ...
Stand: 27.04.2026
Dialog: 44260
Lärmmessungen sind in den Technische Regel zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (TRLV Lärm), insbesondere in der TRLV Lärm - Teil 2 "Messung von Lärm" geregelt.In der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen (Lärm- und Vibrationsschutzverordnung - LärmVibrationsArbSchV) ist im § 5 geregelt, wer die Messungen durchführen darf, wie z. B. Fachkrä ...
Stand: 27.07.2026
Dialog: 22756
Die TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“ gilt für das Lagern von Gefahrstoffen im Sinne der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Nach § 2 Absatz 6 GefStoffV ist Lagern das Aufbewahren zur späteren Verwendung sowie zur Abgabe an andere. Die TRGS 510 gilt unter anderem nicht für Stoffe, die sich im Produktions- oder Arbeitsgang befinden (Abschnitt 1 Absatz 3 Nummer 1 TRGS ...
Stand: 28.07.2026
Dialog: 42642
Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sind Explosionsgefährdungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln und geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen. Vorrangig ist das Auftreten gefährlicher explosionsfähiger Gemische zu vermeiden oder einzuschränken. Kann dies nicht sicher verhindert werden, sind Maßnahmen zur Vermeidung wirksamer Zündquellen erforderlich. Explosionsgefährdete Berei ...
Stand: 28.07.2026
Dialog: 29474
Grundsätzlich sind hier zwei verschiedene Rechtsbereiche zu betrachten, zum einen das Baurecht der Länder und zum anderen die Vorgaben aus dem Arbeitsschutzrecht. Zu Fragen des Baurecht können und dürfen wir keine Aussage treffen. Hierzu wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Baubehörde.Aus dem Arbeitsschutzrecht gilt Folgendes:Grundlegende Anforderungen an Türen ergeben sich aus der Arbei ...
Stand: 03.08.2026
Dialog: 44279
Nach § 15 Abs. 1 Mutterschutzgesetz (MuSchG) sollen werdende Mütter dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den Tag der mutmaßlichen Entbindung mitteilen. Hierbei handelt es sich um eine SOLL-Vorschrift, d. h. für Sie besteht kein gesetzlicher Zwang, die Schwangerschaft dem Arbeitgeber bekanntzugeben. Es ist immer eine freie Entscheidung jeder Schwangeren, ob und wann sie ihre Schwangerschaft dem ...
Stand: 06.08.2026
Dialog: 23554
Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) muss der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung ermitteln, welchen Arbeitnehmern persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen sind. Auch unter Ziff. 3.1.1 der DGUV Regel 112-191 "Benutzung von Fuß- und Beinschutz" wird auf die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung hingewiesen.Die Gefährdungsbeurteilung muss insbesondere beinhalten:- Art und Umfang ...
Stand: 10.08.2026
Dialog: 6458
Grundsätzlich sind bei der Durchsetzung von Maßnahmen zum Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) die Festlegungen aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der durchgeführten Gefährdungsbeurteilung heranzuziehen.Der Arbeitgeber ist verpflichtet, erforderliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes durchzusetzen und auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen (§ 3 ArbSchG). Der § 15 Abs. 2 Arbeitsschutzg ...
Stand: 08.10.2019
Dialog: 9884
Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) gilt für Ihre Betriebsstätte, wenn dort eigene Beschäftigte oder Beschäftigte (im Sinne von § 2 Abs. Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)) von einem Dienstleister tätig werden. In den Begriffsbestimmungen der ArbStättV (§ 2) sind die Begriffe Arbeitsplätze und Arbeitsstätten wie folgt definiert:Arbeitsplätze sind Bereiche, in denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arb ...
Stand: 10.08.2026
Dialog: 43720
Grundlage für die Bestellung von Ersthelfern ist § 10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und konkretisierend die DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" mit der DGUV Regel 100-001.Die erforderliche Anzahl der Ersthelfer richtet sich grundsätzlich nach der Anzahl der gleichzeitig anwesenden versicherten Personen. Die Ersthelfer sind unter Berücksichtigung der Art der Gefahren, der Struktur und der ...
Stand: 11.08.2026
Dialog: 13477
Als technische Lösung für die An- oder Abwesenheit von Mitarbeitern in Gebäuden bietet sich ein zentrales Personenerfassungsgerät oder ein zentrales Zeiterfassungsgerät an. Andere Möglichkeiten wie beispielsweise Zählwerke über Lichtschranken sind nicht personengebunden und somit als technische Maßnahme bei der Evakuierung ungeeignet. Eine weitere Möglichkeit der Personenfeststellung kann über ein ...
Stand: 10.09.2015
Dialog: 6776