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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 221 bis 240 von 312 Treffern

Wo und wie muss sich ein Unternehmen, welches Röntgengeräte herstellt und aufbaut, anmelden?

Wer Röntgeneinrichtungen im Zusammenhang mit der Herstellung prüft oder erprobt, hat dies der zuständigen Behörde unverzüglich vor Beginn der Tätigkeit schriftlich anzuzeigen (§ 6 Absatz 1 Nr. 2 Röntgenverordnung). In Nordrhein-Westfalen z. B. sind die Bezirksregierungen die zuständigen Behörden. Neben der Anzeige an sich, benötigt die Behörde von den verantwortlichen Personen (Strahlenschutzveran ...

Stand: 02.12.2008

Dialog: 6805

Muss neben einer Strahlschutzanweisung zusätzlich eine Gefährdungsanalyse in Bezug auf die ionisierende Strahlung erstellt werden?

Für die Verwendung von Prüfstrahlern, deren Aktivität die Freigrenze nach Anlage III, Tabelle 1 StrlSchV überschreitet ist eine Strahlenschutzanweisung gemäß § 34 StrlSchV zu erlassen. Gemäß § 5 Arbeitschutzgesetz - ArbSchG hat der Arbeitgeber in jedem Fall die Gefährdungen zu ermitteln, zu beurteilen und die notwendigen Maßnahmen herauszuarbeiten. § 5 Abs. 3 ArbSchG konkretisiert mögliche Gefährd ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6684

Muss die Strahlenbelastung von Beschäftigten an Gepäckdurchleuchtungseinrichtungen erfasst werden?

An einer Gepäckdurchleuchtungseinrichtung entsteht in der Regel kein Kontrollbereich nach der Röntgenverordnung - RöV. Ein Kontrollbereich ist ein Bereich, in der eine effektive Dosis von mehr als 6 Millisievert im Kalenderjahr erreicht werden kann (§ 19 RöV). Dieser Wert wird in der Regel nicht erreicht. Somit ist es auch nicht erforderlich, die Körperdosis mittels Filmdosismeter der Mitarbeiter ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6707

Ist bekannt, welche Auswirkungen magnetische Schilder auf die Gesundheit der Mitarbeiter bzw. technische Geräte haben können?

Eine Wirkung statischer Magnetfelder, wie sie bei entsprechenden magnetischen Namensschildern zu erwarten ist, auf biologisches Gewebe ist bisher wissenschaftlich nicht bewiesen. D. h. es sind auch keine negativen Auswirkungen zu erwarten. Anders verhält es sich mit der Wirkung auf elektronische Geräte. Hier kann es zu Störungen kommen. Die beobachteten Effekte sind von daher erklärbar. Herzschrit ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6634

Welche Anforderungen bestehen für den Umgang mit S35 (Betastrahler)?

Für Tätigkeiten mit S 35 unterhalb der Freigrenze gilt: zu 1.: Müssen dafür spezielle Genehmigungen eingeholt werden? Für diese Tätigkeiten mit radioaktiven Stoffen unterhalb der Freigrenze ist keine Genehmigung nach der Strahlenschutzverordnung –StrlSchV- erforderlich. Erst wenn Sie die Aktivität oder die spezifische Aktivität nach StrlSchV Anlage III Tabelle 1 Spalte 2 und 3 überschreiten, unter ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6652

Wie sieht es mit der Präparation von Therapiespritzen?

Bei der Durchführung einer Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, wie der Anwendung der Radiosynoviorthese mit z.B. Y-90, dürfen die Tätigkeiten, die unter den Bereich technische Mitwirkung fallen (siehe § 82 Abs. 2 Strahlenschutzverordnung) von z.B. einer fachkundigen MTA vorgenommen werden. Bei der Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, insbesondere der Therapie mit Beta-Strahlern wie Y- ...

Stand: 04.10.2008

Dialog: 6540

Welche Rechtsfolgen hat das Inkrafttreten der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutz-Verordnung?

Der Fachausschuss Maschinenbau, Fertigungssysteme, Stahlbau der BG Metall Nord Süd informiert auf seinen Internetseiten über die rechtlichen Auswirkungen des Inkrafttretens der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen – LärmVibrationsArbSchV zum 09. März 2007. Es wird u.a. darüber informiert, dass die Unfallversicherungsträger vom Bundesministerium für Ar ...

Stand: 11.09.2008

Dialog: 5361

Was ist zu beachten, wenn ein Mitarbeiter einer Fremdfirma Arbeiten im Kontrollbereich durchführt?

Der § 15 "Genehmigungsbedürftige Beschäftigung in fremden Anlagen oder Einrichtungen" der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 20.07.2001 regelt: "Wer in fremden Anlagen oder Einrichtungen unter seiner Aufsicht stehende Personen beschäftigt oder Aufgaben selbst wahrnimmt und dies bei diesen Personen oder bei sich selbst im Kalenderjahr zu einer effektiven Dosis von mehr als 1 Millisievert führe ...

Stand: 01.09.2008

Dialog: 6479

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, jedem exponierten Mitarbeiter eine Röntgenschutzbrille zur Verfügung zu stellen?

Der Betrieb einer Röntgeneinrichtung wird durch die gesetzlichen Vorgaben der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlung [Röntgenverordnung (RöV)] in der Fassung vom 30.04.2003 geregelt. Im Abschnitt 1a wurden die Strahlenschutzgrundsätze aufgeführt, nach denen die Ziele der Verordnung aufgebaut sind. Hierzu zählt auch das Ziel der Vermeidung unnötiger Strahlenexposition und die ...

Stand: 01.09.2008

Dialog: 6493

Muss mein Chef mir bei der Durchführung von tontechnischen Produktionen (Lärmbelastung über 90 dB) spezifischen Gehörschutz bezahlen?

In Ihrem Fall ist Ihr Arbeitsbereich vermutlich ein Lärmbereich. Nach der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) BGV B3 „Lärm“, § 2 „Begriffsbestimmung“ sind Lärmbereiche Bereiche, in denen Lärm auftritt, bei dem der ortsbezogene Beurteilungspegel (LAr) 85 dB(A) oder der Höchstwert des nicht bewerteten Schalldruckpegels 140 dB(A) erreicht oder überschreitet. Wenn der ortsbezogene Beurteilungspegel 90 dB ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 3694

Welche Gefährdungen können beim Umgang mit Ultraschallbädern entstehen?

Die Reinigungswirkung von Ultraschallbädern beruht hauptsächlich auf dem Kavitationseffekt: Die Schallwellen erzeugen an allen Grenzflächen Vakuumblasen, die sofort zusammenbrechen. Da Wasser inkompressibel ist, steigen die Drücke beim Aufeinandertreffen der Wasserfronten extrem an. Schmutz und andere Anhaftungen werden mechanisch gelöst. Die Wirkung von chemischen Lösemitteln und Säuren wird durc ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 3254

Ist die EU-Richtlinie Lärm in Deutschland umgesetzt? Bis wann ist sie im Betrieb umzusetzen? Wo kann man die neuen Grenzwerte einsehen?

Für die fristgerechte Umsetzung der Lärmschutz-Richtlinie 2003/10/EG in nationales Recht ist die Bundesregierung zuständig und verantwortlich. Vorgesehen ist, die Lärmschutz-Richtlinie im Rahmen einer Physikalienverordnung in nationales Recht umzusetzen. Der  für die Umsetzung vorgegebene Termin, der 15.02.2006, konnte aber nicht eingehalten werden.  Bis zur Umsetzung der Lärmschutz-Richtlinie 200 ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 4123

Wann muss die Fachkunde nach Strahlenschutzverordnung aufgefrischt werden?

Die Fachkunde im Strahlenschutz muss nach der Röntgen- und Strahlenschutzverordnung alle fünf Jahre aktualisiert werden. Bei einem Erwerb der Fachkunde im Dezember 2007 muss die Aktualisierung der Fachkunde daher spätestens im Dezember 2012 erfolgen. Es gibt verschiedene Anbieter von Aktualisierungskursen - eine Übersicht über alle Kurse kann im Internet über die Seite Kompetenzerhalt im Strahlens ...

Stand: 15.06.2008

Dialog: 6736

Informationen bezüglich Lärmschutz für Musiker in Orchestern

Folgende Veröffentlichungen könnten von Interesse sein: - "Krach im Graben" Zeitschriftenaufsatz Fraunhofer Magazin 2002 Heft 3 S. 64-65 Autor Jacob, K.  Internet: http://www.fraunhofer.de/german/publications/df/df2002/mag3-2002-64.pdf - Funk, D.; Kessler, H. und W. Kurz: Orchestermusik = Lärm? Sicherheitsbeauftragter 8, 14-18; 9, 14-18 (1997) Internet: http://haefner-verlag.de - Ising, H.; Sust, ...

Stand: 19.02.2008

Dialog: 1984

Wie ist das Verfahren hinsichtlich der Ermittlung der Körperdosis bei `helfenden Personen`?

Das Informationsblatt vom Landesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Thüringen (Nr.23/03a/02) kann in NRW entsprechend angewandt werden. Es sind allerdings nicht zwingend Messungen zur Ermittlung der Dosis erforderlich. Liegen belastbare Daten über die Höhe der Strahlenexposition aus anderen Messungen bei einer entsprechenden Anwendung vor, können auch diese Daten verwendet werden. Im Rahme ...

Stand: 16.01.2008

Dialog: 6152

Können Magnetresonanztomographen Beschäftigte in der Nähe gefährden?

Es handelt sich bei einem Magnetresonanztomograph (mangetische Flussdichte in diesem Fall 3 Tesla) um eine Anlage mit einem hohen statischen Magnetfeld. Um den Schutz der Beschäftigten zu gewährleisten, hat der Bundesverband der Unfallkassen (bzw. die Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik) Regeln (GUV-R B11 (pdf) bzw. BGR B11) für solche Anlagen aufgstellt, mit denen sicheres Ar ...

Stand: 11.12.2007

Dialog: 6298

Welche Berechnungsverfahren gibt es, um den Schalldruck an Nachbararbeitsplätzen (ISO 7770) zu ermitteln?

In der EN ISO 7779 aus 2001 werden unter Punkt 8 Verfahren zur Messung von Emissions-Schalldruckpegeln am Arbeitsplatz und am Nachbararbeitsplatz festgelegt. Der von einer Maschine abgestrahlte Schall wird durch die Geräuschemission beschrieben. Es gibt zwei wichtige Kenngrößen: - der Schallleistungspegel LWA in dB - der Emissions-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz LpA in dB Der Schallleistungspegel ...

Stand: 14.11.2007

Dialog: 6029

Betrifft die neue LärmVibrationsArbSchV auch Mitarbeiter, die durch einen Lärmbereich gehen?

Die unteren Auslösewerte, ab der der Arbeitgeber den Beschäftigten einen geeigneten persönlichen Gehörschutz zur Verfügung zu stellen hat, sind: LEX,8h = 80 dB(A) beziehungsweise LpC,peak = 135 dB(C) (8 Abs. 1 i.V.m. § 6 Satz 1 Nr. 2 LärmVibrationsArbSchV). Das heißt, werden diese Werte unterschritten, braucht kein persönlicher Gehörschutz zur Verfügung gestellt werden. ...

Stand: 04.11.2007

Dialog: 6153

Wie müssen Lärmarbeitsplätze richtig gekenzeichnet werden?

Gemäß § 7 Abs. 4 Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverodnung (LärmVibrationsArbSchV) sind Arbeitsbereiche als Lärmbereich zu kennzeichnen, wenn der obere Auslösewert für Lärm (§ 6 Nr. 1)  erreicht oder überschritten wird. Falls technisch möglich, sollen die Bereiche abgegrenzt werden. Daraus wird deutlich, dass der Gesetzgeber die Kennzeichnung der Arbeitsplätze (Arbeitsbereiche) gemeint hat. Eine ...

Stand: 14.09.2007

Dialog: 5799

Wie muß ich vorgehen, wenn ich Strahlenschutzbeauftragter bei uns im Institut werden möchte? Fachkunde liegt vor.

Soweit dies für den sicheren Betrieb notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche (Betriebsinhaber, Geschäftsführer) für die Leitung und Beaufsichtigung seines Betriebes Strahlenschutzbeauftragte schriftlich zu bestellen. Die gesetzliche Grundlage ist § 31 Strahlenschutzverordnung und/oder § 13 Röntgenverordnung. Bei der Bestellung sind die Aufgaben, der innerbetriebliche Entscheidungsbere ...

Stand: 04.09.2007

Dialog: 5960

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