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Komnet-Wissensdatenbank

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Was ist unter einem ausreichend hohen Sauerstoffgehalt in der Atemluft verstanden?

Gemäß Ziffer 2.12 der DGUV Regel 113-004 "Behälter, Silos und enge Räume - Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen" liegt Sauerstoffmangel dann vor, wenn die Sauerstoffkonzentration niedriger ist als der Sauerstoffgehalt der natürlichen Atemluft von 20,9 %. Hierbei handelt es sich aber zunächst um eine grundsätzliche begriffliche Definition. Unter Ziffer 4.3.1 der DGUV Regel 113-004  ...

Stand: 08.06.2017

Dialog: 4577

Darf man eine an einem Gabelstapler befestigte Arbeitsbühne in angehobenem Zustand bewegen, wenn sie mit Personen besetzt ist?

Rechtsgrundlage für die Verwendung von Arbeitsbühnen an Flurförderzeugen ist Ziffer 2.4 des Anhangs 1 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Danach dürfen Personen mit nicht dafür vorgesehenen Arbeitsmitteln (z. B. mit Gabelstaplern oder Mitgänger-Flurförderzeugen) ausnahmsweise angehoben werden, wenn geeignete Maßnahmen ergriffen werden, welche die Sicherheit gewährleisten. An Arbeitsbühn ...

Stand: 12.10.2016

Dialog: 4816

Ist der Umgang mit persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz zwingend nach der DGUV Regel 112-198 zu schulen? Wer bietet diese Schulungen an?

In § 31 der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ werden besondere Unterweisungen gefordert: „Für persönliche Schutzausrüstungen, die gegen tödliche Gefahren oder bleibende Gesundheitsschäden schützen sollen, hat der Unternehmer die nach § 3 Abs. 2 der PSA-Benutzungsverordnung bereitzuhaltende Benutzungsinformation den Versicherten im Rahmen von Unterweisungen mit Übungen zu vermitteln.“ D ...

Stand: 24.06.2016

Dialog: 26894

Gibt es eine Arbeitsschutzvorschrift, die ein Handyverbot im Betrieb zum Inhalt hat?

Die Frage berührt zwei Rechtsbereiche, nämlich den Bereich des Arbeitsschutzes und den Bereich des Arbeitsrechtes. Arbeitsschutzrecht: Die arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften, hier insbesondere das Arbeitsschutzgesetz, verpflichten den Arbeitgeber die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei d ...

Stand: 15.06.2016

Dialog: 3955

Ist es verboten, Kleidung mit Pressluft abzublasen? Gibt es Vorsatzeinrichtungen, die eine solche Nutzung sicher machen?

Auf den Seiten der DGUV findet sich folgendes: "Eine Reinigung der Arbeitskleidung darf nur durch Waschen erfolgen. Das Ausschütteln oder das Abblasen mit Druckluft ist nicht zulässig. Der immer wieder vorgefundene Druckluftschlauch zum Abblasen ist schon deshalb verboten, weil der in der Arbeitskleidung festsitzende Staub aufgewirbelt wird und so anschließend in die Atemluft gelangt. Zusätzlich b ...

Stand: 21.03.2016

Dialog: 2931

Gelten das Arbeitsschutzgesetz und das Arbeitssicherheitsgesetz auch in der der Seeschifffahrt?

Zu 1: Das Arbeitsschutzgesetz ist das allumfassende Gesetz für den modernen Arbeitsschutz. Es legt die wesentlichen Schutzziele fest und erhebt den Anspruch, in nahezu allen Tätigkeitsbereichen zu gelten. (§1 Abs. 1). Eine Besonderheit bildet der Arbeitsschutz für die Beschäftigten auf Seeschiffen. Hier gilt das Arbeitsschutzgesetz nur, wenn zur Erreichung der Schutzziele keine entsprechenden ande ...

Stand: 07.10.2015

Dialog: 7151

Nach welchen Regelwerken müssen Sicherheitstrainings für Offshore-Arbeiter durchgeführt werden?

Die Arbeitssicherheit im Offshorebereich der deutschen ausschließlichen Witschaftszone (AWZ) wird grundsätzlich vom Arbeitsschutzgesetz erfasst. Daneben hat sich eine Selbstverpflichtung von Industriefirmen etabliert, die sich zur Global Wind Organisation zusammengeschlossen haben. Bestandteil dieser Selbstverpflichtung ist z.B. das Absolvieren verschiedener Trainings durch Arbeitnehmer, die im Of ...

Stand: 03.01.2015

Dialog: 22821

Kann die Bauüberwachung beim Freileitungsbau das Tragen langärmeliger T-Shirts fordern?

Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - i. V. m. § 3 der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung, hier speziell für die Arbeiten im Freileitungsbau, zu erstellen. Hierbei hat er mögliche Gefährdungen zu ermitteln, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bzw. Gefahrenminderung eigenverantwortlich festzulegen und diese umzusetzen. In die Erstell ...

Stand: 11.09.2014

Dialog: 21937

Wie beurteilen Sie die Situation, dass in einem Blankstahlwerk die Mitarbeiter im Sommer die Hosen hochkrempeln?

Die Frage betrifft sowohl arbeitsschutzrechtliche als auch arbeitsrechtliche Aspekte. Arbeitsschutzrechtlich muss zunächst unterstellt werden, dass der Arbeitgeber, wie nachfolgend beschrieben, seiner Pflicht zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung nachgekommen ist und dabei ein Erfordernis spezieller Schutzkleidung festgestellt wurde. Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - i. V. m. § 3 der ...

Stand: 11.08.2014

Dialog: 21762

Darf mangels geeigneter Zugangs-Alternativen von einem an einem Kran hängenden Arbeitskorb auf eine andere feststehende Arbeitsplattform übergestiegen werden?

Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - in Verbindung mit § 3 der Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV - ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung, hier für die durchzuführenden Arbeiten, zu erstellen. Hierbei hat er mögliche Gefährdungen zu ermitteln, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bzw. Gefahrenminderung festzulegen und diese umzusetzen. Das Ergebnis der Gefährdungsbeurte ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 18196

Darf man anfallende Kunststoffspäne und Aluspäne in eine Absauganlage leiten?

Die beiden Spänesorten an der Entstehungsstelle zu erfassen und in einer Absaugleitung zusammenzuführen, beinhaltet ein gewisses Restrisiko. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass heiße Aluspäne mit dem Kunststoff in Berührung kommen und es hierdurch zu Zersetzungsprozessen mit unbekannten Reaktionen kommt. Darüberhinaus kann der Aluspan je nach Ausprägung (Körnung) selbst ein nicht unerheblich ...

Stand: 20.03.2013

Dialog: 18178

Ab welcher Wassertiefe sind bei Arbeiten über Wasser (Bootsaußenseite) Absturzsicherungsmaßnahmen erforderlich?

Die Wassertiefe ist unerheblich. Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - hat der Arbeitgeber durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit Ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Hierbei ist er  verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und ...

Stand: 11.03.2013

Dialog: 18113

Darf unter bestimmten Voraussetzungen unter der mittels Gabelstapler angehobenen Last gearbeitet werden?

Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - in Verbindung mit § 3 Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV - ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung, hier für die auszuführenden Instandsetzungsarbeiten, durchzuführen. Hierbei hat er mögliche Gefährdungen zu ermitteln, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bzw. Gefahrenminderung festzulegen und diese umzusetzen. Das Ergebnis der Gefährd ...

Stand: 06.03.2013

Dialog: 18083

Gibt es Vorgaben/Richtwerte, ab wann Dacharbeiten wegen schlechter Witterung (Wind, Regen etc.) nicht mehr durchgeführt werden dürfen?

Für Dacharbeiten müssen Arbeitsplätze so eingerichtet und beschaffen sein, dass sie entsprechend • der Art der baulichen Anlage, • den wechselnden Bauzuständen, • den Witterungsverhältnissen und • den jeweils auszuführenden Arbeiten ein sicheres Arbeiten gewährleisten. Siehe § 7 der BG-Vorschrift Bauarbeiten (BGV C22) Gefahren durch Witterungseinflüsse können z. B. auftreten bei Regen, Wind, Rauhr ...

Stand: 10.12.2012

Dialog: 5219

Darf ein Brandschutzbeauftragter Schweißerlaubnisscheine ausstellen?

Im Kapitel 2.26 "Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren" der BGR 500 ist unter Ziffer 3.8.2 ausgeführt: "Können durch das Entfernen brennbarer Stoffe und Gegenstände - eine Brandentstehung nicht verhindert und - eine explosionsfähige Atmosphäre nicht ausgeschlossen werden, hat der Unternehmer ergänzende Sicherheitsmaßnahmen in einer Schweißerlaubnis schriftlich festzulegen und für deren Durc ...

Stand: 08.11.2012

Dialog: 17320

Gibt es eine allgemeine Kennzeichnung für Wartungsarbeiten?

Die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung in Arbeitsstätten bestimmt sich nach der Arbeitsstättenverordnung. "Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Arbeitsstätten den Vorschriften dieser Verordnung einschließlich ihres Anhangs entsprechend (...) eingerichtet und betrieben werden, (...)". Die Kennzeichnung ist (...) "nach den Vorgaben der Richtlinie 92/58/EWG des Rates vom 24. Juni 19 ...

Stand: 10.10.2012

Dialog: 17149

Welche Regelungen bestehen hinsichtlich der ununterbrochenen Dauer bei Kassiertätigkeit?

Das Arbeitszeitgesetz – ArbZG ist eine Vorschrift des Arbeitsschutzes und begrenzt die maximal zulässige Höchstarbeitszeit der Beschäftigten, auch an Kassenarbeitsplätzen (§ 3 ArbZG): "Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im D ...

Stand: 13.08.2012

Dialog: 4596

Was ist beim Abschleppen von Fahrzeugen aus der Sicht des Arbeitsschutzes zu beachten?

Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist der Arbeitgeber verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Hierzu ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Die Anforderungen gewerblicher Abschleppleistungen umfassen nicht nur die Pflicht zur Warnkleidung (Klasse 3) sondern auch das Mitführen und Aufstellen von Absicherungsmaterial wie 5-10 Leitkegel, 3 Warndreiecke, 2 Warnleuchten, 2 Unterleg ...

Stand: 31.08.2010

Dialog: 1331

Existieren Vorschriften/Empfehlungen für das Umsteigen von einer Hubarbeitsbühne auf einen mit Großrohren beladenen Bahnwaggon?

Neben den Forderungen der Arbeitsstättenverordnung sind die Regeln und Informationen der Unfallkassen heranzuziehen. Die Unfallverhütungsvorschrift "Eisenbahnen" GUV-V D30.1 führt in § 23 Abs. 5 aus, dass Versicherte keine Teile von Schienenfahrzeugen betreten dürfen, die nicht dazu bestimmt sind. Was an einem Schienenfahrzeug bestimmungsgemäß zu betreten ist ergibt sich aus der Bau- und Betriebso ...

Stand: 23.08.2010

Dialog: 4134

Muss eine Leiter, auf der in 6 m Höhe gearbeitet wird, gesichert weden?

Die Betriebssicherheitsverordnung/BetrSichV fordert in Abschnitt 5.1.4 des Anhangs 2, dass "die Benutzung einer Leiter als hochgelegener Arbeitsplatz (...) auf Umstände zu beschränken (ist), unter denen die Benutzung anderer, sichererer Arbeitsmittel wegen der geringen Gefährdung und wegen der geringen Dauer der Benutzung oder der vorhandenen baulichen Gegebenheiten, die der Arbeitgeber nicht ände ...

Stand: 15.08.2010

Dialog: 4329

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