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Welche Transportvorschriften nach dem ADR muss man für eine radioaktive Quelle "ß-Strahler (63Ni), 550MBq, eingebaut in ein Ionenmobilitätsspektrometer", berücksichtigen?

Wer radioaktive Stoffe befördert, muss strahlenschutzrechtliche und gefahrgutrechtliche Vorschriften beachten. Im Hinblick auf den Strahlenschutz sind das Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und die Strahlensschutzverordnung (StrlSchV) zu nennen.Die Transportsicherheit wird durch das Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG), der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB) und in d ...

Stand: 09.08.2019

Dialog: 12267

Müssen die direkt ablesbaren Personendosimeter der Einsatzkräfte geeicht sein?

Wenn die zusätzliche Messung nach § 66 Abs. 2 letzter Satz der Strahlenschutzverordnung von der zuständigen Behörde angeordnet ist, sind die Bestimmungen des Eichgesetzes und der Eichordnung anzuwenden. ...

Stand: 09.08.2019

Dialog: 10974

Welche Maßnahmen sind zu treffen, wenn im Betrieb Stähle festgestellt werden, die mit radioaktiven Isotopen kontaminiert sind?

Grundsätzlich regelt das Strahlenschutzrecht (Strahlenschutzgesetz -StrlSchG- und Strahlenschutzverordnung -StrlSchV-) den Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen. Die Strahlenschutzverordnung hält für alle radioaktiven Isotope Freigrenzen vor, bei dessen Überschreitung die radioaktiven Stoffe rechtlich nicht mehr außer Acht gelassen werden dürfen und Strahlenschutzmaßnahmen (z. B. eine Genehmig ...

Stand: 01.08.2019

Dialog: 7161

Welche Freigrenze gilt beim Abtransport von radioktiven Abfällen durch einen Entsorger?

Bei der Beantwortung der Frage muss zwischen den Begriffen Freigrenze und Freigabe unterschieden werden.Des Weiteren kann bei dieser Fragstellung der Begriff der radioaktiven Abfälle mit dem Begriff des radioaktiven Stoffes gleichgesetzt werden.Die Freigrenzen sind das Einstiegskriterium für den genehmigungspflichtigen Umgang nach § 12 Abs. 1 Nr. 3 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG).Eine Tätigkeit is ...

Stand: 01.08.2019

Dialog: 8319

Welche Anforderungen bestehen für den Umgang mit S-35 (Betastrahler) unterhalb der Freigrenze?

Für Tätigkeiten mit S-35 unterhalb der Freigrenze gilt:zu 1.: Müssen dafür spezielle Genehmigungen eingeholt werden?Für Tätigkeiten mit radioaktiven Stoffen unterhalb der Freigrenze ist keine Genehmigung nach dem Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) erforderlich. Erst wenn Sie die Freigrenzen der Anlage 4 Tabelle 1 Spalte 2 oder 3 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) für S-35 überschreiten, unterlie ...

Stand: 01.08.2019

Dialog: 6652

Umfasst der genehmigungsfreie Umgang mit Strahlern (Kr-85) auch den Austausch des Strahlers im Rahmen von Wartungsarbeiten?

Die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) regelt in § 5 Abs. 1 StrlSchV den genehmigungsfreien Umgang. Dabei verweist sie auf die Anlage 3 Teil A und Teil B zur StrlSchV.Die Anlage 3 Teil B Nr. 4 und 5 trifft konkrete Aussagen zum genehmigungsfreien Umgang mit nach § 45 Abs. 1 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) bauartzugelassenen Vorrichtungen mit radioaktiven Stoffen.Danach wird ausgeführt, dass ledig ...

Stand: 01.08.2019

Dialog: 6751

Müssen Produktionsunternehmen, die in Hallen arbeiten, auch Messungen zur Radonvorsorge durchführen?

Die Anfrage bezieht sich auf mögliche Verpflichtungen zur Ermittlung von Radonkonzentrationen in Produktionshallen und daraus resultierenden Maßnahmen. Die gesetzliche Regelung zum Radonschutz ist eingebettet in das “Gesetz zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung“ (Strahlenschutzgesetz - StrlSchG) v. 27.06.2017. Das Gesetz ist am 31.12.2018 vollständig in Kraft getreten.Nach ...

Stand: 03.07.2019

Dialog: 42758

Ist ein Krankenpfleger strahlenexponiert beim Umgang mit dem Urin knochenszintigraphierter Patienten?

Die verbindlichen Regelungen sind aktuell in der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) enthalten. Strahlenexponierte Personen definiert § 54 StrlSchV. Unterschieden wird, vereinfacht ausgedrückt, in 2 Kategorien. A Personen, die einer beruflichen Strahlenexposition ausgesetzt sind, die im Kalenderjahr zu einer effektiven Dosis von mehr als 6 mSv führen kann. B Personen, die einer beruflichen Strahle ...

Stand: 23.09.2017

Dialog: 30356

Wie hoch darf die Dosisleistung am Rand eines Kontrollbereichs sein, in dem zum Prüfen von Schweißnähten verschiedene radioaktive Nuklide benutzt werden?

Kontrollbereiche sind Bereiche, in denen Personen im Kalenderjahr eine effektive Dosis von mehr als 6 mSv erhalten können (§ 36 Abs. 1, Nr.2 der Strahlenschutzverordnung - StrSchV). Maßgebend bei der Festlegung der Grenze von Kontrollbereich oder Überwachungsbereich ist eine Aufenthaltszeit von 40 h je Woche und 50 Wochen im Kalenderjahr (2000 h), soweit keine anderen begründeten Angaben über die ...

Stand: 12.05.2017

Dialog: 22475

Bestehen bei der therapeutischen Anwendung von radioaktiven Stoffen in der Tiermedizin strengere Bestimmungen als bei der diagnostischen Anwendung?

Bei der therapeutischen Anwendung von radioaktiven Stoffen in der Tiermedizin werden die gleichen Anforderungen wie für die diagnostische Anwendung gestellt. Zum Schutz der Beschäftigten und des Betreuungspersonals vor Strahlenexpositionen gilt grundsätzlich das Minimierungsgebot (siehe auch Anlage 14 der Richtlinie zur Strahlenschutzverordnung und zur Röntgenverordnung  "Strahlenschutz in der Tie ...

Stand: 03.11.2016

Dialog: 3933

Gibt es für die Beschäftigten in der Nuklearmedizin wegen des Umganges mit offenen radioaktiven Stoffen Sonderurlaub?

Nein. Nach dem Strahlenschutzrecht ist ein Sonderurlaub nicht vorgesehen, denn der nuklearmedizinische Betrieb muss so eingerichtet sein und geführt werden, dass er den Strahlenschutzvorschriften entspricht. Bei einem vorschriftsgemäßen Betrieb sind unvertretbare Gesundheitsbelastungen nicht zu erwarten. ...

Stand: 24.03.2016

Dialog: 736

Gibt es Ausnahmegenehmigungen für den Umgang mit Materialien deren Aktivität nicht bekannt ist?

Wer mit radioaktiven Stoffen umgeht bedarf grundsätzlich einer Genehmigung (§ 7, StrSchV). Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Genehmigung nicht erforderlich (§ 8, StrSchV) und zwar in den in Anlage I Teil A und B (StrSchV) genannten Fällen. Genehmigungsfrei ist hiernach z. B. der Umgang mit Stoffen, deren Aktivität die Freigrenzen der Anlage III Tabelle 1 Spalte 2 nicht überschreitet oder d ...

Stand: 01.06.2015

Dialog: 23971

Können gefundene ionisierende Brandmelder für den Physikunterricht genutzt werden? Falls nein, wie sind sie zu entsorgen?

Bei den Ionisationsrauchmeldern (Brandmelder) mit radioaktiven Stoffen, hier: Americium-241 mit einer Aktivität von je 14,8 kBq, handelt es sich um radioaktive Stoffe in offener Form gemäß der Strahlenschutzverordnung - StrlSchV. Die Freigrenze von Americium-241 liegt bei 10 kBq, bis zu der mit dem radioaktiven Stoff genehmigungsfrei umgegangen werden darf. Da die Aktivität von bereits einem radio ...

Stand: 10.04.2015

Dialog: 23580

Besteht die Möglichkeit, sehr alte Prüfstrahler mit deutlich weniger als 100 Bq/g mit Hilfe eines Antrags nach § 29 StrlSchV günstiger zu entsorgen?

Die Freigabe nach § 29 StrlSchV kann eine Option für die Entsorgung von Prüfstrahlern sein. Voraussetzung dafür ist, dass mit den Strahlern im Rahmen der aufgeführten Genehmigungen nach AtG oder StrlSchV umgegangen wird (§ 29 Abs. 1 StrlSchV). Die Genehmigung kann auf Antrag von der zuständigen Behörde nach § 29 Abs.2 StrlSchV erteilt werden, wenn für Einzelpersonen der Bevölkerung nur eine effekt ...

Stand: 27.03.2015

Dialog: 23452

Benötigt man als Gefahrgutbeauftragter für die Handhabung nuklearmedizinischer Abfälle im Klinikbereich eine spezielle Schulung?

Es hängt davon ab, ob der Gefahrgutbeauftragte im Sinne der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) eine sonst tätige Person oder ein Strahlenschutzbeauftragter ist. Für sonst tätige Personen gilt: Nach § 38 StrlSchV sind Personen, denen Zutritt zu Kontrollbereichen gestattet wird, vor dem erstmaligen Zutritt über die Arbeitsmethoden, die möglichen Gefahren, die anzuwendenden Sicherheits- und Schutzma ...

Stand: 25.04.2014

Dialog: 18928

Was ist nach Strahlenschutzverordnung beim Ausbau von Ionisations-Rauchmeldern zu beachten

Ionisationsrauchmelder (I-Melder), die nicht mehr verwendet werden sollen, sind als radioaktiver Abfall zu behandeln. Der Ein- und Ausbau sowie Wartungsarbeiten dürfen nur von Personen ausgeführt werden, denen für den Umgang mit radioaktiven Stoffen eine Genehmigung nach § 7 Strahlenschutzverordnung-StrlSchV erteilt wurde. Dieses kann auch eine Fachfirma sein. Nach dem Ausbau durch eine Person mit ...

Stand: 02.07.2013

Dialog: 1866

Müssen alle Physikkollegen zu Strahlenschutzbeauftragten ernannt werden, damit sie mit Quellen (>10-fache Freigrenze) experimentieren dürfen?

Ihre Frage berührt zwei Regelungsbereiche, nämlich die Strahlenschutzverordnung und die "Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen (RISU-NRW)", Kap. I-6. Die von Ihnen aufgelisteten Vorrichtungen besitzen Bauartzulassungen nach altem Strahlenschutzrecht. Die früher gültige Strahlenschutzverordnung von 1989 kannte drei Varianten des Umgangs mit ra ...

Stand: 15.04.2013

Dialog: 2715

Fragen zur Lagerung von radioaktiven Quellen in einer Schule

Die Lagerung von bauartzugelassenen Schulpräparaten hat so zu erfolgen, dass a) der Diebstahlschutz und b) der Strahlenschutz gewährleistet ist. Bezüglich des Diebstahlschutzes ist ein mit Sicherheitsschloss versehener Stahlblechschrank ausreichend. Der Schrank selbst muss jedoch gegen Entwenden gesichert sein, z.B. durch geeignete Wandbefestigung oder Verschraubung innerhalb eines Schrankes. Was ...

Stand: 11.04.2013

Dialog: 2714

Wie ist nach der aktuellen Strahlenschutzverordnung der Umgang mit Glühstrümpfen in Camping-Gaslampen, die radioaktives Thoriumoxid enthalten, zu bewerten?

Bei der Verwendung von Gasglühstrümpfen ist grundsätzlich die Vorschrift des § 105 Strahlenschutzverordnung - StrlSchV anzuwenden: "Der Zusatz von radioaktiven Stoffen bei der Herstellung von ... 6. Gasglühstrümpfen, soweit diese nicht zur Beleuchtung öffentlicher Straßen verwendet werden sollen, ... und die grenzüberschreitende Verbringung derartiger Waren nach § 108 sowie das Inverkehrbringen de ...

Stand: 01.03.2013

Dialog: 18030

Sind die genannten radioaktiven Unterrichtsquellen meldepflichtig?

Der Unterrichtsquellensatz (09047.10 Phywe) ist bauartzugelassen unter der Zulassungsnummer NW 214/81. Bauartzugelassene Strahlenquellen sind entsprechend den Übergangsregelungen anzeigepflichtig gemäß § 4 Abs. 1 Strahlenschutzverordnung vom 30.6.1989 (StrlSchV, alt). Die Anzeige ist formlos an die Aufsichtsbehörde (in NRW die Bezirksregierung) zu richten. Die Anzeige muss mindestens folgende Anga ...

Stand: 06.08.2012

Dialog: 6156

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