Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 541 bis 560 von 571 Treffern

Ist ein industrieller Verwender eines Einsatzstoffes verpflichtet, eine sachkundige Person nach ChemVerbotsV zu bestellen?

Die Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotsV http://bundesrecht.juris.de/chemverbotsv/index.html  fordert unter § 2 Abs. 1 Erlaubnis- und Anzeigepflicht: "Wer gewerbsmäßig oder selbständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung Stoffe oder Zubereitungen in den Verkehr bringt, die nach der Gefahrstoffverordnung mit den Gefahrensymbolen T (giftig) oder T+ (sehr giftig) zu kennzeichnen sind ...

Stand: 14.10.2009

Dialog: 8953

Müssen unter REACH für nicht gefahrstoffmäßig klassifizierte Stoffe, die einen Staubgrenzwert besitzen, Sicherheitsdatenblätter erstellt werden?

Aus Artikel 31 ist keine Pflicht zur Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes ableitbar, soweit es sich um Stoffe handelt, für die lediglich der nationale allgemeine Staubgrenzwert am Arbeitsplatz anzuwenden ist. Hinzuweisen ist aber auf Artikel 32, Nr. 1 d: Artikel 32 Informationspflicht gegenüber den nachgeschalteten Akteuren der Lieferkette bei Stoffen als solchen und in Zubereitungen, für die ...

Stand: 25.09.2009

Dialog: 5377

Was ist bei der spanenden Bearbeitung von Zirkonium auf einer Drehbank zu beachten?

Zirconium ist ein silbrig-glänzendes Schwermetall, es ähnelt äußerlich Stahl. Wegen der dichten Oxidschicht ist kompaktes Zirconium nicht brennbar. In Pulverform kann es dagegen beim Erhitzen an der Luft anfangen zu brennen. Der Werkstoff lässt sich gut mechanisch bearbeiten, es ist jedoch darauf zu achten, dass feine Späne und Stäube leicht entflammbar sind. Zirconiumbrände sind sehr gefährlich, ...

Stand: 17.08.2009

Dialog: 8778

Gelten die Vorschriften der ChemVerbotsV - z.B. § 3 Informations- und Aufzeichnungspflichten bei der Abgabe an Dritte- auch für Arzneimittel?

Die Chemikalienverbotsverordnung (ChemVerbotsV) wurde aufgrund von § 17 des Chemikaliengesetzes erlassen. Für Arzneimittel gelten die Vorschriften des Dritten Abschnitts, die §§ 16e, 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b und § 23 Abs. 2 nicht. Der § 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b behandelt Anforderungen, die einen Anzeige- bzw. Erlaubnisvorbehalt betreffen, den die Bundesregierung nach Anhörung der ...

Stand: 14.08.2009

Dialog: 8557

Sind neue Bahnschwellen mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet?

Früher wurden Bahnschwellen mit hochbelasteten Holzschutzmitteln wie Teerölen imprägniert. Das dabei verwendete Benzo(a)pyren ist ein als krebserzeugend eingestufter Stoff, wobei eine Gefährdung bei Hautkontakt möglich ist. Der Verordnungsgeber hat mit der bundesweit geltenden Chemikalienverbotsverordnung die zulässige Belastung von neuen Bahnschwellen mit Teerölen (Benzo(a)pyren) begrenzt. Auch d ...

Stand: 13.08.2009

Dialog: 4568

Mit welchem Verfahren/Methode sind die Expositionen an Formaldehyd und Glutaraldehyd am Arbeitsplatz z.B. in Räumen zu überprüfen?

Gemäß § 7 der Gefahrstoffverordnung hat der Arbeitgeber die Pflicht, Ausmaß, Art und Dauer der inhalativen Exposition zu ermitteln und zu beurteilen. Entsprechend der TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" ist die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" bei der Ermittlung und Beurteilung der inhalati ...

Stand: 24.07.2009

Dialog: 8411

Ist die Aussage richtig, dass es derzeit keinen gültigen AGW für Kühlschmierstoffe gibt?

Kühlschmierstoffe sind komplexe kohlenwasserstoffhaltige Gemische. Für diese Gemische existieren keine Arbeitsplatzgrenzwerte, vielmehr muss 1. der Arbeitsplatzgrenzwert für A-Staub von 3 mg/m³, 2. der Arbeitsplatzgrenzwert für E-Staub von 10 mg/m³ (siehe auch TRGS 900, Allgemeiner Staubgrenzwert) eingehalten werden und es sind 3. die Arbeitsplatzgrenzwerte von Kühlschmierstoff-Komponenten, die in ...

Stand: 14.07.2009

Dialog: 8284

Sehr geehrte Damen und Herren, da ich mithilfe der BGI 739 `Holzstaub` meine Frage nicht eindeutig klären kann, bitte ich um Ihre Einschätzung. Muss - wie ich meine - eine elektrische Dekupiersäge, die - zur Zeit - in einer Beschäftigungst

In der Technischen Regel für Gefahrstoffe - TRGS 906 „Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 Gefahrstoffverordnung" ist in der Anlage 1 „Verzeichnis einiger Hartholzarten nach Anhang I Nr. 5 der Richtlinie 2004/37/EG u. a. Birke aufgeführt. Grundsätzlich sind Stäube an ihrer Austritts- oder Entstehungsstelle möglichst vollständig zu erfassen und gefahrlos zu ...

Stand: 27.05.2009

Dialog: 8232

Orientiere ich mich für Kupferstaub jetzt an dem AGW für "Allgemeiner Staubgrenzwert"?

Nein, man kann sich in diesem Fall nicht an dem "Allgemeinen Staubgrenzwert" orientieren, denn der "Allgemeine Staubgrenzwert" beträgt 3mg/m³ für die alveolengängige Fraktion und 10mg/m³ für die einatembare Fraktion (vgl. dazu die Empfehlung der MAK- Kommission mit 0,1mg/m³ gemessen als einatembarer Aerosolanteil). In diesem Fall sind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gemäß § 7 Gefahrstoffveror ...

Stand: 22.04.2009

Dialog: 7338

Welcher Aushang/Betriebsanweisung ist gemäß ChemVerbotV notwendig?

Die Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotV fordert zwar unter § 3 Informations- und Aufzeichnungspflichten bei der Abgabe an Dritte; Aushänge und Betriebsanweisungen werden aber nach der ChemVerbotV nicht gefordert. Entsprechende Anforderungen ergeben sich für einen Arbeitgeber aus dem dritten Abschnitt der Gefahrstoffverordnung, insbesondere § 7 Abs.8 GefStoffV: Der Arbeitgeber hat ein Verzei ...

Stand: 08.04.2009

Dialog: 7235

Gibt es ein Gesetz, das die Freigabe von evtl. begasten Containern durch eine sachkundige Person mit Befähigungsschein vorschreibt?

Die Begasung von Bauten, Bauteilen, Containern etc. fällt grundsätzlich unter den Anwendungsbereich der Gefahrstoffverordnung (Anhang III Nr. 5 GefStoffV). Konkretisiert wird dies durch die technische Regel - TRGS 512 "Begasungen". Nach der TRGS 512 Ziffer 5.4.3.2 gilt für das Öffnen potenziell begaster Transporteinheiten: "- Prüfung des Innenraumes der geschlossenen Transporteinheit durch eine fa ...

Stand: 26.03.2009

Dialog: 7599

Gibt es Grenzwerte für Papierstäube, die beim Recycling von Altpapier anfallen?

Ein eigener Grenzwert für Papierstaub ist derzeit nicht bekannt, so dass der allgemeine Staubgrenzwert der TRGS 900 zur Anwendung kommt. Die Angaben der GESTIS-Datenbank schließen die Möglichkeit einer vorhandenen alveolengängigen Staubfraktion nicht grundsätzlich aus. Messungen in der Papierindustrie (Tissuebetriebe) im Rahmen der Entwicklung des allgemeinen Staubgrenzwertes haben ergeben, dass d ...

Stand: 10.02.2009

Dialog: 7067

Gibt es Alternativen zur Begasung von Holzmöbeln, die in Containern aus Fern-Ost importiert werden?

Alternative Lösung zur Begasung ist die Wärmebehandlung oder Kammertrocknung über mindestens 30 Minuten auf eine Mindestkerntemperatur von 56 °C. Alle erforderlichen Hintergrundinformationen finden Sie im Internet des Amtes für Arbeitsschutz Hamburg mit Merkblättern und Links zu weiterführenden Informationen: http://www.hamburg.de/nofl/120338/container-begast.html Stand: September 2008 ...

Stand: 13.10.2008

Dialog: 2759

Welche Begasungsmittel verhindern Schimmelbildung bei Importartikeln aus Holz, Leder etc.?

Begasungsmittel werden i.d.R. eingesetzt, um Kleinstlebewesen wie Käfer, Schnecken o.ä. abzutöten. Nicht alle  Begasungsmittel haben eine nachgewiesene Wirkung auf Schimmelpilze. Brommethan sowie Formaldehyd sind zur Verhinderung einer Schimmelpilzbildung geeignet. Vorhandener Schimmel wird am Wachstum gehindert. Formaldehyd hat desinfizierende Wirkung und tötet Schimmelpilze ab. Für die beiden ge ...

Stand: 24.04.2008

Dialog: 3985

Welche Anforderungen existieren an eine Lagerhalle für Fahrzeugreifen?

Von Gummireifen ist bekannt, dass deren Ausdünstungen zu einer Raumbelastung mit N-Nitrosaminen führen können und zwar auch noch nach Ende der Lagerung. N-Nitosamine sind krebserzeugende Gefahrstoffe der Kategorie 1 oder 2. Trotz verschiedener Anstrengungen der Gummiindustrie ist die Bildung von N-Nitrosaminen aus Reifen nach bisherigem Stand der Technik nicht vollständig vermeidbar (ausführlich h ...

Stand: 14.11.2007

Dialog: 6022

Sind bei Arbeiten in Trockenschachtanlagen (Abwasserbereich), die aus Asbestzement bestehen, besondere Maßnahmen zu ergreifen?

Solange die Oberflächen von festgebundenen Asbestzementerzeugnissen wie Abwasserrohre aus Asbestzement nicht bearbeitet werden, sind bei Arbeiten in deren Nähe keine besonderen Schutzmaßnahmen gefordert. Die Beschäftigten sollten auf diesen Sachverhalt hingewiesen bzw. unterwiesen werden, damit nicht irrtümlich eine Bearbeitung erfolgt. Wird z.B. ein Anbohren von Asbestzementrohren nötig, sind die ...

Stand: 18.09.2007

Dialog: 5823

Fragen zur Messung und Bewertung der Arbeitsbereichsüberwachung nach TRGS 402/403

Die derzeitigen Technischen Regeln für Gefahrstoffe - TRGS 402 und 403 verwenden noch die Begriffe MAK und TRK- Werte und sind deshalb noch an die aktuelle Gefahrstoffverordnung anzupassen. Bei dem in der TRGS 403 vereinfachtem Beurteilungsmodell von Stoffgemischen sind die Konzentrationen der Einzelstoffe in der gleichen Schicht zu ermitteln (Ziffer 3.1 der TRGS 403). Bei den Stoffgemischen setzt ...

Stand: 04.07.2007

Dialog: 5764

Wann wurde der Benzolgehalt in Universalreinigern auf 0,1 % abgesenkt?

In der Arbeitsstoffverordnung von 1971 wurde der Bezolgehalt auf 1% beschränkt und in der Gefahrstoffverordnung von 1992 auf kleiner/gleich 0,1%. Allerdings kann vom Kaufdatum nicht unbedingt auf das Herstellungsdatum geschlossen werden. Es gibt Fälle, in denen selten verkaufte Mittel noch 1-2 Jahre in den Regalen lagerten und in den Verkauf gelangten. Für weitere Informationen siehe: http://www.h ...

Stand: 15.05.2007

Dialog: 5515

Fallen Stoffe, die bei Sicherheitskontrollen auf Flughäfen entdeckt werden, unter die Gefahrstoffverordnung bzw. die Biostoffverordnung?

Die Stoffe bzw. Gegenstände, die bei Passagier- oder Gepäckkontrollen gesucht werden, sind dazu geeignet, Anschläge auf irgendeine Art durchzuführen. Man kann daher davon ausgehen, dass diese Stoffe ein Gefährlichkeitsmerkmal im Sinne der Gefahrstoffverordnung aufweisen. Folglich handelt es sich um Gefahrstoffe. (Für Biostoffe gilt diese Aussage sinngemäß). Das Luftsicherheitsgesetz regelt die Kon ...

Stand: 05.02.2007

Dialog: 5107

Ist Gülle ein Gefahrstoff im Sinne des Chefahrstoffrechts?

Laut Definition bei "Enzyklo.de"  ist „(...) Flüssigmist (…) auch als Gülle bezeichnet, (…) ein Gemisch aus Kot, Harn sowie Wasser-, Futter- und Einstreu und einer der wichtigsten Wirtschaftsdünger (…)“. Gefährdungen für Mensch und Umwelt können von den stets darin enthaltenen Mikroorganismen und den daraus freigesetzten gasförmigen Stoffen ausgehen. Für die Fragestellung entscheidend ist, inwiewe ...

Stand: 04.02.2007

Dialog: 5295

Ergebnisseiten:
«1819202122232425262728293031323334353637»