Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 541 bis 560 von 578 Treffern

Wie ist bei unterschiedlichen Arbeitsplatzgrenzwerten für PCB zu verfahren?

Die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) sind in § 3 Abs. 6 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) definiert und in TRGS 900 www.baua.de/trgs als gesetzlich festgelegte Grenzwerte aufgeführt. Arbeitsplatzgrenzwerte sind jedoch nur anwendbar auf Stoffe, die während einer nach § 3 Abs. 3 GefStoffV definierten Tätigkeit „(…) im Rahmen eines Prozesses, einschließlich Produktion, Handhabung, Lagerung, (innerbet ...

Stand: 13.08.2010

Dialog: 11695

Gibt es für die Reinigung/Desinfektion in fleischverarbeitenden Betrieben Beispielrechnungen oder Untersuchungen zur Ermittlung der Unterschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes?

In der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) - TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" werden relevante Grundlagen zur Gefährdungsbeurteilung vermittelt. Weiterführend verweist die TRGS 400 auf weitere Technische Regeln. Die Beurteilung der Gefährdung durch das Desinfektionsmittel würde erleichtert, wenn für diese Arbeit verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (V ...

Stand: 23.07.2010

Dialog: 11526

Ist für den beschriebenen Dachausbau eine Unterdruckhaltung und eine 4-Kammer-Schleuse notwendig?

Bei einem Kanzerogenitätsindex KI von 11 und dem Vorliegen von WHO-Fasern ( Länge > 5µm, Durchmesser < 3µm und Länge-zu-Durchmesser-Verhältnis von 3 : 1) ist eine Einstufung bezüglich der krebserzeugenden Eigenschaften in die Kategorie 2 gegeben (siehe TRGS 905 Ziffer 2.3 Abs. 2 www.baua.de/trgs ). Nach Tabelle 1a Ziffer 2 TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Miner ...

Stand: 08.07.2010

Dialog: 11408

Ist Zitronensäure mit einer Konzentrationsgrenze

Gemäß Gestis - Stoffdatenbank www.dguv.de/ifa/de/gestis/stoffdb/index.jsp ist Zitronensäure ein gefährlicher Stoff, der mit: Xi "Reizend" und dem R 41 "Gefahr ernster Augenschäden" zu kennzeichnen ist. In Zubereitungen ist gemäß Richtlinie 1999/45/EG Zitronensäure bei einer Konzentration >= 10 % ebenfalls als Xi "Reizend" und dem R 41 eingestuft. Bei 5% ≤ Konzentration < 10% ist Zitronensäure mit  ...

Stand: 24.06.2010

Dialog: 11300

Welche TRGS ist anzuwenden, wenn entsprechend der Info-Broschüre der BG BAU "Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen", nicht die Freizeichnungskriterien des Anhangs IV Nr. 22 der GefStoffV erfüllt sind?

Alte Mineralwolle-Dämmstoffe, welche nicht unter die Freizeichnungskriterien nach Abs. 2 des Anh. IV Nr. 22 der Gefahrstoffverordnung fallen, sind bezüglich des Arbeitsschutzes grundsätztlich der TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle" (www.baua.de/TRGS) zuzuordnen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit durch Einzelanalysen alte, eingebaute Mineralwo ...

Stand: 26.05.2010

Dialog: 11112

Ist eine Zubereitung mit Xylol (10 %) noch hautresorptiv?

Wenn ein Gemisch 10 % Xylol enthält und keine weiteren gefährlichen Stoffe, ist es nicht mehr mit R20/21 zu kennzeichnen, da die Konzentrationsgrenze bei 12,5% liegt. Für die TRGS 401 ist die Einstufung der Zubereitung relevant und nicht die der einzelnen Inhaltsstoffe dieser Zubereitung. Z.B.: Für die Festlegung der Hautgefährdung einer Zubereitung sind nur die R-Sätze nach Anlage 4 der TRGS 401 ...

Stand: 26.05.2010

Dialog: 11116

Müssen Gerüstbauteile, nachdem sie mit asbesthaltigen Erzeugnissen in Kontakt gekommen sind, gereinigt werden?

Die von Ihnen geschildertern Tätigkeiten sind mittels eines geprüften Verfahrens für Arbeiten mit geringer Exposition gemäß Nummer 2.10 Abs. 8 TRGS 519 durchzuführen. Die genaue Beschreibung der Verfahren finden Sie in der BGI 664 `Verfahren mit geringer Exposition gegenüber Asbest bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten`. Diese in der BGI 664 beschriebenen Arbeitsverfahren wurden vo ...

Stand: 07.12.2009

Dialog: 4847

Wie stark darf der Arbeitsplatz in einer Großbäckerei mit Mehlstaub belastet sein?

Bei Getreidemehlstäuben von Roggen und Weizen ist nach gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis von einer atemwegsensibilisierenden Wirkung auszugehen.  Diese Mehlstäube sind dementsprechend in der TRGS 907 - Verzeichnis sensibilisierender Stoffe, www.baua.de  aufgeführt. Bis heute lassen sich weder für die Induktion einer Allergie (Sensibilisierung) noch für die Auslösung einer allergischen Reak ...

Stand: 03.12.2009

Dialog: 9168

Ist ein industrieller Verwender eines Einsatzstoffes verpflichtet, eine sachkundige Person nach ChemVerbotsV zu bestellen?

Die Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotsV http://bundesrecht.juris.de/chemverbotsv/index.html  fordert unter § 2 Abs. 1 Erlaubnis- und Anzeigepflicht: "Wer gewerbsmäßig oder selbständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung Stoffe oder Zubereitungen in den Verkehr bringt, die nach der Gefahrstoffverordnung mit den Gefahrensymbolen T (giftig) oder T+ (sehr giftig) zu kennzeichnen sind ...

Stand: 14.10.2009

Dialog: 8953

Müssen unter REACH für nicht gefahrstoffmäßig klassifizierte Stoffe, die einen Staubgrenzwert besitzen, Sicherheitsdatenblätter erstellt werden?

Aus Artikel 31 ist keine Pflicht zur Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes ableitbar, soweit es sich um Stoffe handelt, für die lediglich der nationale allgemeine Staubgrenzwert am Arbeitsplatz anzuwenden ist. Hinzuweisen ist aber auf Artikel 32, Nr. 1 d: Artikel 32 Informationspflicht gegenüber den nachgeschalteten Akteuren der Lieferkette bei Stoffen als solchen und in Zubereitungen, für die ...

Stand: 25.09.2009

Dialog: 5377

Was ist bei der spanenden Bearbeitung von Zirkonium auf einer Drehbank zu beachten?

Zirconium ist ein silbrig-glänzendes Schwermetall, es ähnelt äußerlich Stahl. Wegen der dichten Oxidschicht ist kompaktes Zirconium nicht brennbar. In Pulverform kann es dagegen beim Erhitzen an der Luft anfangen zu brennen. Der Werkstoff lässt sich gut mechanisch bearbeiten, es ist jedoch darauf zu achten, dass feine Späne und Stäube leicht entflammbar sind. Zirconiumbrände sind sehr gefährlich, ...

Stand: 17.08.2009

Dialog: 8778

Gelten die Vorschriften der ChemVerbotsV - z.B. § 3 Informations- und Aufzeichnungspflichten bei der Abgabe an Dritte- auch für Arzneimittel?

Die Chemikalienverbotsverordnung (ChemVerbotsV) wurde aufgrund von § 17 des Chemikaliengesetzes erlassen. Für Arzneimittel gelten die Vorschriften des Dritten Abschnitts, die §§ 16e, 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b und § 23 Abs. 2 nicht. Der § 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b behandelt Anforderungen, die einen Anzeige- bzw. Erlaubnisvorbehalt betreffen, den die Bundesregierung nach Anhörung der ...

Stand: 14.08.2009

Dialog: 8557

Sind neue Bahnschwellen mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet?

Früher wurden Bahnschwellen mit hochbelasteten Holzschutzmitteln wie Teerölen imprägniert. Das dabei verwendete Benzo(a)pyren ist ein als krebserzeugend eingestufter Stoff, wobei eine Gefährdung bei Hautkontakt möglich ist. Der Verordnungsgeber hat mit der bundesweit geltenden Chemikalienverbotsverordnung die zulässige Belastung von neuen Bahnschwellen mit Teerölen (Benzo(a)pyren) begrenzt. Auch d ...

Stand: 13.08.2009

Dialog: 4568

Mit welchem Verfahren/Methode sind die Expositionen an Formaldehyd und Glutaraldehyd am Arbeitsplatz z.B. in Räumen zu überprüfen?

Gemäß § 7 der Gefahrstoffverordnung hat der Arbeitgeber die Pflicht, Ausmaß, Art und Dauer der inhalativen Exposition zu ermitteln und zu beurteilen. Entsprechend der TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" ist die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" bei der Ermittlung und Beurteilung der inhalati ...

Stand: 24.07.2009

Dialog: 8411

Ist die Aussage richtig, dass es derzeit keinen gültigen AGW für Kühlschmierstoffe gibt?

Kühlschmierstoffe sind komplexe kohlenwasserstoffhaltige Gemische. Für diese Gemische existieren keine Arbeitsplatzgrenzwerte, vielmehr muss 1. der Arbeitsplatzgrenzwert für A-Staub von 3 mg/m³, 2. der Arbeitsplatzgrenzwert für E-Staub von 10 mg/m³ (siehe auch TRGS 900, Allgemeiner Staubgrenzwert) eingehalten werden und es sind 3. die Arbeitsplatzgrenzwerte von Kühlschmierstoff-Komponenten, die in ...

Stand: 14.07.2009

Dialog: 8284

Sehr geehrte Damen und Herren, da ich mithilfe der BGI 739 `Holzstaub` meine Frage nicht eindeutig klären kann, bitte ich um Ihre Einschätzung. Muss - wie ich meine - eine elektrische Dekupiersäge, die - zur Zeit - in einer Beschäftigungst

In der Technischen Regel für Gefahrstoffe - TRGS 906 „Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 Gefahrstoffverordnung" ist in der Anlage 1 „Verzeichnis einiger Hartholzarten nach Anhang I Nr. 5 der Richtlinie 2004/37/EG u. a. Birke aufgeführt. Grundsätzlich sind Stäube an ihrer Austritts- oder Entstehungsstelle möglichst vollständig zu erfassen und gefahrlos zu ...

Stand: 27.05.2009

Dialog: 8232

Orientiere ich mich für Kupferstaub jetzt an dem AGW für "Allgemeiner Staubgrenzwert"?

Nein, man kann sich in diesem Fall nicht an dem "Allgemeinen Staubgrenzwert" orientieren, denn der "Allgemeine Staubgrenzwert" beträgt 3mg/m³ für die alveolengängige Fraktion und 10mg/m³ für die einatembare Fraktion (vgl. dazu die Empfehlung der MAK- Kommission mit 0,1mg/m³ gemessen als einatembarer Aerosolanteil). In diesem Fall sind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gemäß § 7 Gefahrstoffveror ...

Stand: 22.04.2009

Dialog: 7338

Welcher Aushang/Betriebsanweisung ist gemäß ChemVerbotV notwendig?

Die Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotV fordert zwar unter § 3 Informations- und Aufzeichnungspflichten bei der Abgabe an Dritte; Aushänge und Betriebsanweisungen werden aber nach der ChemVerbotV nicht gefordert. Entsprechende Anforderungen ergeben sich für einen Arbeitgeber aus dem dritten Abschnitt der Gefahrstoffverordnung, insbesondere § 7 Abs.8 GefStoffV: Der Arbeitgeber hat ein Verzei ...

Stand: 08.04.2009

Dialog: 7235

Gibt es ein Gesetz, das die Freigabe von evtl. begasten Containern durch eine sachkundige Person mit Befähigungsschein vorschreibt?

Die Begasung von Bauten, Bauteilen, Containern etc. fällt grundsätzlich unter den Anwendungsbereich der Gefahrstoffverordnung (Anhang III Nr. 5 GefStoffV). Konkretisiert wird dies durch die technische Regel - TRGS 512 "Begasungen". Nach der TRGS 512 Ziffer 5.4.3.2 gilt für das Öffnen potenziell begaster Transporteinheiten: "- Prüfung des Innenraumes der geschlossenen Transporteinheit durch eine fa ...

Stand: 26.03.2009

Dialog: 7599

Gibt es Grenzwerte für Papierstäube, die beim Recycling von Altpapier anfallen?

Ein eigener Grenzwert für Papierstaub ist derzeit nicht bekannt, so dass der allgemeine Staubgrenzwert der TRGS 900 zur Anwendung kommt. Die Angaben der GESTIS-Datenbank schließen die Möglichkeit einer vorhandenen alveolengängigen Staubfraktion nicht grundsätzlich aus. Messungen in der Papierindustrie (Tissuebetriebe) im Rahmen der Entwicklung des allgemeinen Staubgrenzwertes haben ergeben, dass d ...

Stand: 10.02.2009

Dialog: 7067

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