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Ergebnisse 421 bis 440 von 577 Treffern

Müssen die R- und S-Sätze oder H- und P-Sätze auf der Verpackung einer gefahrstoffhaltigen Mischung in der Sprache des Empfängerlandes angebracht werden?

Im Geltungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) ist bei der Kennzeichnung hinsichtlich der Sprachwahl der Artikel 17 Abs. 2 zu beachten: "Das Kennzeichnungsetikett wird in der/den Amtssprache(n) des Mitgliedstaats/der Mitgliedstaaten beschriftet, in dem der Stoff oder das Gemisch in Verkehr gebracht wird, es sei denn, der betreffende Mitgliedstaat oder die betreffenden Mitgli ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 20231

Was müssen wir beachten, wenn wir einem Kunden in Italien auf dessen Wunsch hin Fugendichtmasse in ungekennzeichneten, weißen Kartuschen liefern?

Eine Ausnahmeregelung für den Export ungekennzeichneter, als gefährlich eingestufter Gemische sieht weder die Zubereitungsrichtlinie (Richtlinie 1999/45/EG) noch die CLP Verordnung (VO (EG) 1272/2008) vor. Die ungekennzeichneten Kartuschen würden es erst gar nicht durch den Zoll schaffen. Sobald eine Kartusche aus der Versandpackung entnommen wird, wäre unklar was sie beinhaltet und somit die Gefa ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 21172

Ist es erlaubt die Gefahrenpiktogramme für betriebsinterne Laborproben mit schwarzem statt rotem Rand darzustellen?

Entsprechend § 8 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung/GefStoffV hat der Arbeitgeber grundsätzlich sicherzustellen, dass alle verwendeten Stoffe und Zubereitungen identifizierbar sind, gefährliche Stoffe und Zubereitungen innerbetrieblich mit einer Kennzeichnung versehen sind, die ausreichende Informationen über die Einstufung, über die Gefahren bei der Handhabung und über die zu beachtenden Sicherheitsmaß ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 16278

Muss der Kleber in Fahrradflicksets mit einem ertastbaren Warnzeichen versehen sein?

In der Technischen Regel für Gefahrstoffe 200 "Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen, Zubereitungen und Erzeugnissen" heißt es im Abschnitt 6.16 "Zubereitungen, die im Einzelhandel angeboten werden bzw. für jedermann erhältlich sind": (6) Unabhängig von ihrem Fassungsvermögen müssen die Behälter von Zubereitungen, die im Einzelhandel angeboten werden bzw. für jedermann erhältlich sind und im Ei ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 17844

Wie sind Kleinstmengen nach der CLP-Verordnung zu kennzeichnen?

Zum besseren Verständnis muss man zunächst die Regelung des Artikels 29 Abs. 2 der CLP-Verordnung (siehe auch http://www.reach-clp-helpdesk.de/de/Rechtstexte/Kompendium/Kompendium.html ) lesen:Ist es nicht möglich, die Kennzeichnungsangaben vollständig in der in Absatz 1 festgelegten Weise (Anm.: Faltetikett, Anhängeetikett oder äußere Verpackung) anzubringen, so können diese Angaben gemäß Anhang ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 12599

Fallen auch Erdgasbehälter unter die Kennzeichnugspflicht gemäß CLP-Verordnung?

Entsprechend Artikel 2 Nr. 36 1 CLP-Verordnung www.reach-clp-helpdesk.de/reach/de/CLP/CLP.html  ist der Ausdruck „Verpackung“ im Sinne der Verordnung wie folgt bestimmt: „Verpackung“: ein oder mehrere Gefäß(e) und alle sonstigen Bestandteile oder Werkstoffe, die erforderlich sind, damit die Gefäße ihre Umschließungsfunktion und sonstige Sicherheitsfunktionen erfüllen können;" Damit handelt es sich ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 13554

Ab welcher Konzentration des Inhaltsstoffes C(9-12)-Isoalkane, CAS 90622-57-4 ist bei einer Zubereitung der R 66 anzugeben?

Die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 200 "Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen, Zubereitungen und Erzeugnissen" empfiehlt unter Ziffer 5.2.4 Abs. 4 die Übernahme des R-Satzes 66 bei einem Gehalt von mehr als 20 % an Komponenten, die mit R66 gekennzeichnet sind. ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 11364

Können die erforderlichen Kennzeichnungsangaben eines Gefahrstoffes auf zwei Etiketten verteilt werden?

Die EU-GHS Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 schreibt in Artikel 17 vor, welche Informationen ein Kennzeichnungsetikett enthalten muss. Artikel 18 gibt zudem vor, dass das Etikett insbesondere die Angaben enthält, welche eine Identifizierung des Stoffes oder Gemisches ermöglichen (Produktidentifikation). In besonderen Fällen sind Ausnahmen von diesen Kennzeichnungsanforderungen möglich (z. B. Artikel ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 11857

Gibt es nach der EG-Verordnung 1272/2008 Mindestgrößen bezüglich des Etiketts auf Produkten im Verhältnis zur Verpackungsgröße?

Die detaillierten Bestimmungen zur Kennzeichnung und die Ausnahmen von den Kennzeichnungsvorschriften sind in Artikel 19 Abs. 2 sowie in Anhang I Nr. 1.2, 1.3 und 1.5 sowie in Anhang II der GHS Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 enthalten. Nach Artikel 19 Abs. 2 entsprechen vorbehaltlich des Artikels 33 die Gefahrenpiktogramme den Anforderungen des Anhangs I Abschnitt 1.2.1 und des Anhangs V. Und nach ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 7891

Welche Sprache mnüssen die H- und S-Sätze bei der Kennzeichnung von Produkten nach der EG-Verordnung 1272/2008 haben?

Nach Artikel 17 (2) der EG-Verordnung 1272/2008 muss das Kennzeichnungsetikett in der/den Amtssprache(n) des/der Mitgliedsstaaten beschriftet werden, in dem das Produkt in Verkehr gebracht wird. Dies gilt für alle Elemente der Kennzeichnung, also auch für das Signalwort. Soll die Kennzeichnung in mehreren Sprachen erfolgen, müssen dieselben Angaben in sämtlichen verwendeten Sprachen erscheinen, d. ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 7890

Wie weit ist die Implementierung von GHS in Asien, insbesondere in China, Japan und Korea?

Der Stand der Umsetzung von GHS ist weltweit unterschiedlich. Während die Umsetzung im Bereich des Transports gefährlicher Güter bereits sehr weit vorangeschritten ist (Umsetzung durch internationale Übereinkommen zum Transport gefährlicher Güter), ist die Umsetzung der Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien beim Umgang noch nicht sehr weit fortgeschritten. Eine Übersicht zum Fortschritt der ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 8103

Wie gestaltet ein Onlinehändler, der an private Endverbraucher Gefahrstoffe (F, F+) abgibt, seine Werbung in Bezug auf die Angabe der Gefährlichkeitsmerkmale rechtssicher?

Wie Sie bereits richtig erkannt haben, finden sich die vom Gesetzgeber erlassenen Vorschriften zur Werbung mit gefährlich eingestuften Stoffen und Gemischen im Art. 48 Abs. 1 und Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-VO). Zunächst ist es wichtig, ob es sich bei dem von Ihnen beworbenen Produkt per Definition um einen Stoff oder ein Gemisch handelt. Die genaue Definition eines Stoffs bzw. G ...

Stand: 03.05.2016

Dialog: 19305

Welche Gefährdungen bestehen beim Brennschneiden von beschichtetem Stahl?

PAK ist ein Begriff aus dem Gefahrstoffbereich und die Abkürzung für polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe. Hierbei handelt es sich um eine Stoffgruppe, die aus mehreren hundert Einzelverbindungen besteht. Ein bekannter PAK ist das Benz(a)pyren, welches Bestandteil des Steinkohlenteers ist und sich bei unvollständiger Verbrennung von organischem Material bildet. Zahlreiche PAK sind krebserz ...

Stand: 26.04.2016

Dialog: 3494

Bildet sich beim Schweißen von Stahl Eisen(III)oxid? Welcher Grenzwert wird in Deutschland für den Schweißrauch angegeben?

Fragen 1 und 2:Beim Schweißen von legiertem und unlegiertem Stahl können sich Eisenoxide (FeO, Fe2O3, Fe3O4) bilden. Sie gelten als Stoffe ohne toxische oder krebserzeugende Wirkung. Langzeitige Aufnahme hoher Konzentrationen kann zu einer Staubablagerung in der Lunge führen. Diese Ablagerung ist als Eisenstaublunge oder Lungensiderose bekannt. Es sollte auch beachtet werden, dass Menge und Art de ...

Stand: 26.04.2016

Dialog: 10945

An welche Grenzwerte soll man sich beim Thema Ozon halten?

(...) Es gibt in Deutschland keine gültigen Grenzwerte, wobei es im europäischen Ausland durchaus Grenzwerte gibt. An welche Grenzwerte sollte man sich halten, um "rechtssicher" zu sein? In der TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" heißt es hierzu im Kapitel 5.2 "Stoffe mit einem verbindlichen Grenzwert" wie folgt: "(1) Arbeit ...

Stand: 21.04.2016

Dialog: 17416

Muss für einen Gefahrstoff, der im Baumarkt gekauft wurde, ein Sicherheitsdatenblatt vorliegen?

In § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist Folgendes ausgeführt: "(1) Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes hat der Arbeitgeber festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder ob bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen od ...

Stand: 31.03.2016

Dialog: 19192

Gibt es eine legale Möglichkeit, in einem Sicherheitsdatenblatt statt der CAS-Nummer und des spezifischen Stoffnamens für einen Inhaltsstoff einen allgemeinen Namen zu verwenden?

Nein, es gibt in diesem Fall keine Möglichkeit, eine alternative chemische Bezeichnung für den genannten Stoff zu beantragen. Dies geht ausschließlich unter den in Artikel 24 der Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP-VO) genannten Bedingungen. Aufgrund der Einstufung des beschriebenen Stoffes als reizend, potentiell karzinogen und (sehr) giftig ist eine Ausnahme nicht möglich. ...

Stand: 31.03.2016

Dialog: 19332

Wann müssen im Sicherheitsdatenblatt die "Identifizierten Verwendungen" angegeben sein bzw. vorliegen?

Gemäß der TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung" www.baua.de/trgs zählen zu den für die Gefährdungsbeurteilung wichtigsten Angaben im Sicherheitsdatenblatt ... ... 2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder der Zubereitung/des Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird, ... ... Erläuterungen zu Sicherheitsdatenblättern werden unter http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoff ...

Stand: 31.03.2016

Dialog: 15246

Muss die im Sicherheitsdatenblatt angegebene 24h-Notrufnummer mit einer medizinisch ausgebildeten Person besetzt sein, wenn man nicht auf eine Giftnotrufzentrale zurückgreifen will?

In den von der Europäischen Chemikalienagentur (EChA) erstellten "Leitlinien zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern" wird zur Notrufnummer mit Bezug auf Anhang II der REACH-Verordnung ausgeführt, dass grundsätzlich Angaben zu Notfallinformationsdiensten zu machen sind. Gibt es in dem Mitgliedstaat, in dem der Stoff oder das Gemisch in Verkehr gebracht wird, eine öffentliche Beratungsstelle, s ...

Stand: 31.03.2016

Dialog: 15625

Wie und wo müssen Sicherheitsdatenblätter zur Verfügung gestellt werden?

Die Gefahrstoffverordnung - GefStoffV verpflichtet den Arbeitgeber unter § 6 Abs. 12: (10) Der Arbeitgeber hat ein Verzeichnis der im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe zu führen, in dem auf die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter verwiesen wird. Das Verzeichnis muss mindestens folgende Angaben enthalten: 1.Bezeichnung des Gefahrstoffs, 2.Einstufung des Gefahrstoffs oder Angaben zu den gefährlich ...

Stand: 31.03.2016

Dialog: 15613

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