Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 401 bis 420 von 575 Treffern

Gibt es Vorschriften / Informationen darüber, ob benzinbetriebene Kehrmaschinen in Hallen betrieben werden dürfen?

Benzinbetriebene Motoren erzeugen Abgas, das neben Kohlenmonoxid (CO) ein großes Spektrum von Gefahrstoffen, unter anderem Kohlenwasserstoffe, Benzol, Kohlendioxid sowie Stickoxide enthält. Sollen Benzinmotoren in Innenräumen betrieben werden, ist die Forderung der Gefahrstoffverordnung -GefStoffV nach einer Substitutionsprüfung zu beachten, d.h. der Arbeitgeber hat Gefahrstoffe oder Verfahren dur ...

Stand: 18.08.2014

Dialog: 15627

Ist Phosphorwasserstoff an Stelle einer Thermobehandlung für Transportholz nach ISPM 15 erlaubt?

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/pdf/TRGS-512.pdf;jsessionid=4134B2D474118405B67A40496701796A.1_cid380?__blob=publicationFile&v=5 Phosphorwasserstoff steht als zulässiges Begasungsmittel in der TRGD 512 `"Begasungen". Davon zu unterscheiden sind die Anforderungen der ISPM 15, die sich auf der folgenden Internetseite finden: http://pflanzengesundheit.jki.bund.de/index.php?menu ...

Stand: 02.07.2014

Dialog: 21466

Kann man, wenn im Sicherheitsdatenblatt kein Flammpunkt angegeben ist, davon ausgehen, dass dieser unter 370 °C ist?

Bei den Lagerklassen 10 - 13 der TRGS 510 ist der Flammpunkt nur für die Lagerklasse 10 (Brennbare Flüssigkeiten) von Bedeutung. Fehlt bei einer Flüssigkeit die Angabe eines Flammpunktes, muss der Ersteller des Sicherheitsdatenblattes nach Anhang II Ziffer 9.1 der REACH-Verordnung begründen, warum diese Eigenschaft nicht zutrifft oder warum keine Informationen vorliegen. Fehlen hier Angaben im Sic ...

Stand: 20.06.2014

Dialog: 21379

Ist zur Schädlingabekämpfung an Verpackungsholz nach dem IPPC-Standard auch `Hitzebehandlung` erlaubt?

Es genügt eine einmalige Behandlung, also auch eine einzige Hitzebehandlung,  um die Bestimmungen des ISPM 15 (Internationale Standarts für pflanzengesundheitliche Maßnahmen) zu erfüllen. Schutzziel sind hierbei die Wälder im Bestimmungsland und nicht die dortigen Dachbalken oder anderes Totholz. (ISPM 15 "Richtlinie zur Regelung von Holzverpackungsmaterial im Internationalen Handel" mit Leitlinie ...

Stand: 17.06.2014

Dialog: 4214

Wie ist der neue Staubgrenzwert von 1,25 mg/m³ auf Schweißtätigkeiten anzuwenden? Oder gilt hier die TRGS 528?

Grundsätzlich gilt die Gefahrstoffverordnung -GefstoffV-. Konkretisiert wird diese durch die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS). In der TRGS 528 "Schweißtechnische Arbeiten" wird auf die Arbeitsplatzgrenzwerte der TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" verwiesen. Siehe u. a. Punkt 4.7 (2) (2) Schutzmaßnahmen sind nicht ausreichend, wenn Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) nicht eingehalten sind oder d ...

Stand: 04.06.2014

Dialog: 21264

Wenn jemand Atemschutz trägt und dadurch dann keine gefährlichen Stäube und Dämpfe mehr einatmet, spricht man dann immer noch von einer Exposition?

Nach § 6 Gefahrstoffverordnung -GefStoffV- „Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung“ hat der Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes -ArbSchG- festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder ob bei Tätigkeiten Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden k ...

Stand: 15.04.2014

Dialog: 20910

Muss eine Betriebsanweisung mit der Adresse oder dem Logo der Firma versehen sein?

In der TRGS 555 unter 3.2 sind die Inhalte der Betriebsanweisung nachzulesen. Alle Punkte, die nur auf den eigenen Betrieb zutreffen, sind als betriebsspezifische Ergänzung der Betriebsanweisung anzusehen. Unter dem Punkt 3.2.2 Arbeitsbereich, Arbeitsplatz, Tätigkeit ist folgendes nachzulesen. "Der Anwendungsbereich ist durch Bezeichnung des Betriebes, des Arbeitsbereiches, des Arbeitsplatzes und ...

Stand: 29.03.2014

Dialog: 20763

Ab welcher Menge stellt ein Gefahrstoff keine Gefahr mehr für Beschäftigte da? Wie ist dieser Satz zu verstehen?

Der Begriff der geringen Gefährdung ergibt sich aus § 6 (11) GefStoffV: "Ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung für bestimmte Tätigkeiten auf Grund der dem Gefahrstoff zugeordneten Gefährlichkeitsmerkmale, einer geringen verwendeten Stoffmenge, einer nach Höhe und Dauer niedrigen Exposition und der Arbeitsbedingungen insgesamt eine nur geringe Gefährdung der Beschäftigten..." Die Stoffmenge is ...

Stand: 26.03.2014

Dialog: 20744

Handelt es sich um eine nach der Gefahrstoffverordnung verbotene Überdeckung einer asbesthaltigen Wandverkleidung, wenn diese farbig gestrichen wird?

Anhang II Absatz 1 der GefStoffV definiert die ASI-Arbeiten und nennt die Ausnahmen sowie die Abfallbehandlung. Nein! Hintergrund: Als Überdeckung von Asbestzement an Dächern und Fassaden zählt das Anbringen einer Photovoltaikanlage oder eine andere vor die originale Wand- oder Dachverkleidung aus Asbestzement gehängte oder sie überdeckende Konstruktion. Das ist in allen Fällen verboten. Das ist a ...

Stand: 12.03.2014

Dialog: 20620

Wie soll die Forderung, ein Verzeichnis der im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe zu führen, in einem Betrieb umgesetzt werden, in dem mehrere Fremdfirmen tätig sind?

Die Vorgehensweise bei der Erstellung des Gefahrstoffverzeichnisses ergibt sich aus § 6 Gefahrstoffverordnung - GefStoffV „Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung“. Demnach hat der Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes - ArbSchG festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahr ...

Stand: 05.03.2014

Dialog: 20555

Wird eine Betriebsanweisung im Gefahrstoffbereich gemäß § 14 oder gemäß § 20 ausgestellt?

Eine Betriebsanweisung ist nach § 14 Gefahrstoffverordnung -GefstoffV- auszustellen. Dies wird auch näher in der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 555 "Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten" erläutert. Dort heißt es unter Punkt 1: Diese TRGS ist anzuwenden für die Information der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen gemäß § 14 GefStoffV. Hinweis: In der Ursprungsve ...

Stand: 12.02.2014

Dialog: 20366

Wie ist zu verfahren, wenn für einen gesundheitsgefährdenden Stoff kein Arbeitsplatzgrenzwert vorhanden ist?

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung müssen alle Stoffe, die freigesetzt werden berücksichtigt werden. Da nicht bekannt ist, um welchen Stoff/welche Stoffe es sich handelt, kann nur folgende allgemein gültige Antwort gegeben werden: Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) ist der gesetzlich festgelegte Luftgrenzwert. Eine akute oder chronische gesundheitliche schädliche Auswirkung ist bei Einhaltung des G ...

Stand: 06.02.2014

Dialog: 20312

Dürfen Gefahrstoffmessungen auch von nicht akkreditierten Stellen durchgeführt werden? Welche Stellen können Narkosegase messen?

Ja, Messungen nach § 7 Abs. 10 der Gefahrstoffverordnung/GefStoffV dürfen auch von Messstellen durchgeführt werden, die nicht akkreditiert sind. Der Unterschied ist folgender: Wenn die Messstelle für den Stoff, der gemessen werden soll, eine Akkreditierung von der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik ZLS (früher AKMP) besitzt, dann braucht der Arbeitgeber, der die Messung in Auftrag geg ...

Stand: 04.02.2014

Dialog: 3055

Müssen auf Feuerwehrfahrzeugen Sicherheitsdatenblätter für die mitgeführten Gefahrstoffe vorhanden sein?

Sicherheitsdatenbläter müssen nicht auf Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt werden. Es reicht aus, wenn ein Exemplar zentral vorgehalten wird. ...

Stand: 03.02.2014

Dialog: 20278

Begasung von Nüssen

Phosphorwasserstoff bleibt das Mittel erster Wahl. Das liegt an dem sehr hohen Aufwand und den hohen Kosten, die für die Verwendung vom Sulfurylfluorid aufzuwenden sind. Es ist damit zu rechnen, daß Sulfurylfluorid in den nächsten drei bis vier Jahren vom Markt verschwinden wird, weil in den USA bereits darüber nachgedacht wird, es zu ersetzen. Alle Begasungsmittel durchdringen übrigens die Holzsc ...

Stand: 03.02.2014

Dialog: 20279

Wahl eines Begasungsmittels

Ihre Frage läßt sich klar mit NEIN beantworten. Die von Ihnen genannten Mittel haben in der Praxis völlig unterschiedliche Einsatzbereiche, sehr unterschiedliche Anwendungskonzentrationen und die verbleibenden Reststoffe in der Ware erfordern es, über das verwendete Mittel und die zu erreichenden Wirkungen genau Rechenschaft abzulegen. Phosphorwaserstoff wird überwiegend im Vorratsschutz eingesetz ...

Stand: 31.01.2014

Dialog: 20270

Müssen die Abgase von Beschriftungslasern abgesaugt werden? Gibt es hier Grenzwerte?

Im § 10 Abs.2 der Unfallverhütungsvorschrift BGV B2 "Laserstrahlung" steht: "Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Schutzmaßnahmen getroffen sind, sofern durch Einwirkung von Laserstrahlung gesundheitsgefährdende Gase, Dämpfe, Stäube, Nebel, explosionsfähige Gemische oder Sekundärstrahlungen entstehen können." Bei der Oberflächenbehandlung mittels Laserstrahl entstehen feine Stäube oder Aerosol ...

Stand: 09.12.2013

Dialog: 19985

Können Sie uns Angaben zu Thymol 5%ig bzgl. Arbeitssicherheit machen?

Eine 5%ige Thymollösung müsste nach der konventionellen Methode mit R 34 " Verursacht Verätzungen" eingestuft werden. Welchen Einfluss die alkoholische Lösung allerdings auf die Ätzwirkung hat, können wir nicht einschätzen. Deshalb ist es für Sie zwingend notwendig, ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt vom Hersteller einzufordern und auch zu bekommen. Sie haben als beruflicher Verwender gemäß Artik ...

Stand: 28.10.2013

Dialog: 19649

Wie ist das Procedere der Freimessung nach einem Brand in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb? Wer erteilt die Freigabe?

Informationen und Hinweise, Anforderungen und rechtliche Grundlagen zum Vorgehen nach Bränden sind im staatlichen Regelwerk in der TRGS 524 „Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen“, als Berufsgenossenschaftliche Regel in der BGR 128 „Kontaminierte Bereiche“ und in der Richtlinie VdS 2357 „Richtlinien zur Brandschadensanierung“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswir ...

Stand: 16.10.2013

Dialog: 19578

Ist es trotz GefStoffV und der TRGS 519 möglich, Schleifarbeiten an asbesthaltigen Klebern durchführen zu lassen, welche nicht unter die Vorgaben der BT 17 der BGI 664 fallen?

Sie nennen die TRGS 519 Nr. 14.1 und fügen eine Beschreibung der Gebäude-Entkernung bei. Wenn Sie vollwertige Arbeitsbereiche mit Schleusen, dichter Abschottung, kontrolliertem Luftwechsel und ständig überwachter Druckdifferenz (Schwarzbereiche) entspr. Nr. 14.1 dort einrichten, wo auch der asbesthaltige Kleber zu entfernen ist, werden Sie diesen zweckmäßiger Weise im Rahmen der sonstigen Arbeiten ...

Stand: 15.10.2013

Dialog: 19568

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