Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 541 bis 560 von 607 Treffern

Wie kann ich Details über das Gefährdungspotenzial und den künftigen Umgang mit Dechlorane erfahren?

In der Stoffdatenbank GESTIS des Institutes für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist Dechlorane unter der Bezeichnung Mirex, CAS-Nr. 2385-85-5, gelistet. In der Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 wurde ein weltweites Verbot zur Herstellung, Verkauf und Anwendung von zwölf persistenten organischen Schadstoffen (POP`s = persistent organic pollutants) ratifiziert. Unte ...

Stand: 22.09.2009

Dialog: 5632

Muss die E-Mail-Adresse der für das Sicherheitsdatenblatt zuständigen Person direkt der sachkundigen Person zugeordnet sein?

Gemäß den Ausführungen im Anhang II Ziffer 1.3 der REACH-Verordnung ist die E-Mail Adresse der sachkundigen Person anzugeben, die für das Sicherheitsdatenblatt verantwortlich ist. Da es keine Vorschrift gibt, dass diese sachkundige Person alleinigen Zugriff auf diese E-Mail-Adresse haben muss, ist grundsätzlich auch eine Gruppenadresse möglich. Es muss allerdings klar sein, wer die sachkundige Per ...

Stand: 22.09.2009

Dialog: 5630

Ist unter REACH ein Sicherheitsdatenblatt für importierte Stoffe unter 1 Tonne/Jahr vorgeschrieben?

Die Antwort zu Ihrer Frage liefert der Artikel 31 der REACH-Verordnung. Der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung stellt dem Abnehmer des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II zur Verfügung, 1. wenn der Stoff oder die Zubereitung die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG erfüllt oder 2. wenn der Stoff p ...

Stand: 16.09.2009

Dialog: 6012

Gibt es eine Liste, in der man die Einstufungen als Gefahrstoff nachschlagen kann?

Sie fragen nach einer Liste, in der Sie die Einstufung von gefährlichen Stoffen nachschlagen können. Sie verweisen hier bereits auf die RL 67/548/EWG. Grundlagenwerk zum Nachschlagen von Einstufungen war bis zum 19. Januar 2009 die sogenannte Stoffliste (Anhang I zur RL 67/548/EWG). Nunmehr können Sie die Einstufung von gefährlichen Stoffen der EG-GHS-Verordnung entnehmen. Stofflisten gemäß den Ta ...

Stand: 16.09.2009

Dialog: 5969

Frage zur Einstufung und Kennzeichnung von Quecksilberdicyanid

Für den von Ihnen beschriebenen Fall ist die Anmerkung A des Anhangs I der RL 67/548 von Bedeutung. Anmerkung A: Der Name des Stoffes muss auf dem Kennzeichnungsschild unter einer der in der Liste des Anhangs I aufgeführten Bezeichnungen angegeben werden (siehe Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe a). In einigen Fällen wird in Anhang I eine allgemeine Bezeichnung wie „Verbindungen des...“ oder „Salze der ...

Stand: 15.09.2009

Dialog: 6092

Gibt es eine Liste, welche Stoffe mit dem Zusatz "Achtung - noch nicht vollständig geprüfter Stoff" enthält?

Neue Stoffe nach altem Chemikalienrecht, die unter Nutzung von Ausnahmeregelungen (z.B. Für Forschung und Entwicklung), oder nach Durchführung von Mitteilungen nach § 16b oder nach Durchführung einer eingeschränkten Anmeldung unter Berücksichtigung der entsprechenden Mengenbegrenzung in Verkehr gebracht wurden, waren mit dem Zusatz "Achtung - noch nicht vollständig geprüfter Stoff" zu kennzeichnen ...

Stand: 14.09.2009

Dialog: 6977

Muss das Sicherheitsdatenblatt auch bei nicht registrierungspflichtigen Stoffen den Verwendungszweck beinhalten?

Dass Sicherheitsdatenblätter den Verwendungszweck enthalten sollen, ist nicht neu. Empfohlen wird, in jedem Sicherheitsdatenblatt den Verwendungszweck, soweit bekannt, anzugeben. Diese Verpflichtung aus der Sicherheitsdatenblattrichtlinie ist mit der REACH-Verordnung übernommen worden. Neu ist, dass für Stoffe, für die ein Stoffsicherheitsbericht vorgeschrieben ist, die sogenannte identifizierte V ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6258

Muss ein Hersteller in den USA den genauen Gewichtsanteil einer krebserzeugenden Komponente offenlegen bzw. ein Sicherheitsdatenblatt zur Verfügung stellen?

Grundsätzlich ist jeder Hersteller oder Importeur nach Artikel 6 der REACH-Verordnung verpflichtet, Stoffe ab einer Tonne pro Jahr zu registrieren. Wenn jedoch der Hersteller nicht bereit ist, seine Rezeptur offen zulegen, kann der Importeur nicht erkennen, ob die von ihm importierten Stoffe (auch in Zubereitungen) bestimmte REACH-relevante Mengenschwellen überschreiten und eine Registrierung erfo ...

Stand: 10.09.2009

Dialog: 6320

Fragen zur Nutzung von vorhandenen Sicherheitsdatenblättern

Als Hersteller von Pumpsystemen sind Sie vermutlich Nachgeschalteter Anwender, soweit Sie Ihre Ausgangsstoffe (Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse) nicht direkt von außerhalb der EU importieren. Insofern können und müssen Sie die zur Erfüllung Ihrer Informationspflichten notwendigen Angaben von Ihren Lieferanten bekommen. Nur soweit Sie Importeur (unter REACH) sind, sind Sie für die aktive Info ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 6572

Müssen wir für unsere Formulierungen, die in unseren Werken weiterverarbeitet werden, Sicherheitsdatenblätter erstellen?

Gemäß Art. 31 der REACH-Verordnung müssen Sicherheitsdatenblätter vom Lieferanten an den jeweiligen Abnehmer kostenlos übermittelt werden. Der Fall Lieferant = Abnehmer wird in der REACH-Verordnung nicht erfasst. Wann ein Sicherheitsdatenblatt erstellt werden muss, erfährt man in der Bekanntmachung 220 Sicherheitsdatenblatt. Sicherheitsdatenblätter sind für Produkte zu erstellen, die gehandelt wer ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 6585

Was ist bei der spanenden Bearbeitung von Zirkonium auf einer Drehbank zu beachten?

Zirconium ist ein silbrig-glänzendes Schwermetall, es ähnelt äußerlich Stahl. Wegen der dichten Oxidschicht ist kompaktes Zirconium nicht brennbar. In Pulverform kann es dagegen beim Erhitzen an der Luft anfangen zu brennen. Der Werkstoff lässt sich gut mechanisch bearbeiten, es ist jedoch darauf zu achten, dass feine Späne und Stäube leicht entflammbar sind. Zirconiumbrände sind sehr gefährlich, ...

Stand: 17.08.2009

Dialog: 8778

Gelten die Vorschriften der ChemVerbotsV - z.B. § 3 Informations- und Aufzeichnungspflichten bei der Abgabe an Dritte- auch für Arzneimittel?

Die Chemikalienverbotsverordnung (ChemVerbotsV) wurde aufgrund von § 17 des Chemikaliengesetzes erlassen. Für Arzneimittel gelten die Vorschriften des Dritten Abschnitts, die §§ 16e, 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b und § 23 Abs. 2 nicht. Der § 17 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a und b behandelt Anforderungen, die einen Anzeige- bzw. Erlaubnisvorbehalt betreffen, den die Bundesregierung nach Anhörung der ...

Stand: 14.08.2009

Dialog: 8557

Sind neue Bahnschwellen mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet?

Früher wurden Bahnschwellen mit hochbelasteten Holzschutzmitteln wie Teerölen imprägniert. Das dabei verwendete Benzo(a)pyren ist ein als krebserzeugend eingestufter Stoff, wobei eine Gefährdung bei Hautkontakt möglich ist. Der Verordnungsgeber hat mit der bundesweit geltenden Chemikalienverbotsverordnung die zulässige Belastung von neuen Bahnschwellen mit Teerölen (Benzo(a)pyren) begrenzt. Auch d ...

Stand: 13.08.2009

Dialog: 4568

Welcher Behörde muss der Umgang mit einem giftigen Stoff angezeigt werden?

Gummi Gutti wird vom Harz des Gambogebaumes vorwiegend im asiatischen Raum gewonnen und fand früher insbesondere als Aquarellfarbe Verwendung (siehe auch http://www.kremer-pigmente.de/37050.htm  ). Gummi Gutti muss beim Inverkehrbringen vom Hersteller oder Inverkehrbringer gemäß den chemikalienrechtlichen Vorschriften (Chemikaliengesetz, Gefahrstoffverordnung) eingestuft und gekennzeichnet werden. ...

Stand: 13.08.2009

Dialog: 4620

Mit welchem Verfahren/Methode sind die Expositionen an Formaldehyd und Glutaraldehyd am Arbeitsplatz z.B. in Räumen zu überprüfen?

Gemäß § 7 der Gefahrstoffverordnung hat der Arbeitgeber die Pflicht, Ausmaß, Art und Dauer der inhalativen Exposition zu ermitteln und zu beurteilen. Entsprechend der TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" ist die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" bei der Ermittlung und Beurteilung der inhalati ...

Stand: 24.07.2009

Dialog: 8411

Ist die Aussage richtig, dass es derzeit keinen gültigen AGW für Kühlschmierstoffe gibt?

Kühlschmierstoffe sind komplexe kohlenwasserstoffhaltige Gemische. Für diese Gemische existieren keine Arbeitsplatzgrenzwerte, vielmehr muss 1. der Arbeitsplatzgrenzwert für A-Staub von 3 mg/m³, 2. der Arbeitsplatzgrenzwert für E-Staub von 10 mg/m³ (siehe auch TRGS 900, Allgemeiner Staubgrenzwert) eingehalten werden und es sind 3. die Arbeitsplatzgrenzwerte von Kühlschmierstoff-Komponenten, die in ...

Stand: 14.07.2009

Dialog: 8284

Ist es ausreichend, wenn der "Arbeitsplatzgrenzwert" für Blei von 0,15 mg/m³ gemäß Anhang 1 Richtlinie 98/24/EG eingehalten wird?

Bis zum Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) im Jahre 2005 war für Blei und seine Verbindungen, außer für Bleiarsenat, Bleichromat und Alkylbleiverbindungen, in der alten TRGS 900 ein gesetzlich verbindlicher Grenzwert von 0,1 mg/m³ im einatembaren Staub (E) als Maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) festgelegt. Dieser MAK-Wert ist seitdem ausgesetzt, und ein neuer gesetzlic ...

Stand: 09.06.2009

Dialog: 7715

Müssen Auto-Werkstätten, die Lacke oder Reiniger o.ä. mit den Gefahrensymbolen O, F oder F+ verkaufen, den Sachkundenachweis nach ChemVerbotsV erbringen?

Die Chemikalien-Verbotsverordnung setzt mit ihren inhaltlichen Regelungen Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse auf der Basis verschiedener EU-Vorschriften auf nationaler Ebene um. Die Sachkunde nach § 5 Chemikalien-Verbotsverordnung ist im Rahmen des Erlaubnisverfahrens nach § 2 Chemikalien-Verbotsverordnung durch den Antragsteller nac ...

Stand: 04.06.2009

Dialog: 6509

Sehr geehrte Damen und Herren, da ich mithilfe der BGI 739 `Holzstaub` meine Frage nicht eindeutig klären kann, bitte ich um Ihre Einschätzung. Muss - wie ich meine - eine elektrische Dekupiersäge, die - zur Zeit - in einer Beschäftigungst

In der Technischen Regel für Gefahrstoffe - TRGS 906 „Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 Gefahrstoffverordnung" ist in der Anlage 1 „Verzeichnis einiger Hartholzarten nach Anhang I Nr. 5 der Richtlinie 2004/37/EG u. a. Birke aufgeführt. Grundsätzlich sind Stäube an ihrer Austritts- oder Entstehungsstelle möglichst vollständig zu erfassen und gefahrlos zu ...

Stand: 27.05.2009

Dialog: 8232

Dürfen Dieselabgase auch mit kurzen Schläuchen ohne Anschluss an eine Absauganlage direkt ins Freie geführt werden?

Beim Umgang mit Gefahrstoffen gilt grundsätzlich das Minimierungsgebot der Gefahrstoffverordnung. Dazu fordert § 9 GeffStoffV, dass der Arbeitgeber bei unvermeidbarer Verwendung eines Gefahrstoffes (keine Substitution möglich) durch Gestaltung geeigneter Verfahren und technischer Steuerungseinrichtungen sowie Verwendung geeigneter Arbeitsmittel und Materialien nach dem Stand der Technik, eine Gefä ...

Stand: 14.05.2009

Dialog: 7364

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