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Fragen zur unterschiedlichen Einstufung eines Stoffes durch zwei Hersteller vor dem Ende der Registrierungsphase

Die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 regelt u. a. die Ermittlung der Gefahreneigenschaften von Stoffen und Gemischen, gibt Entscheidungskriterien für die Einstufung von Stoffen und Gemischen und legt die Kennzeichnungs- und Verpackungsanforderungen fest. Die Anforderungen gelten für das Inverkehrbringen von Stoffen und Gemischen. Adressaten der Verordnung sind hauptsächlich Hersteller, Produzente ...

Stand: 12.10.2011

Dialog: 14729

Muss im Sicherheitsdatenblatt eines Gemisches der M-Faktor eines Stoffes angegeben werden?

In Anhang II (geändert durch VO 453/2010) der REACH-Verordnung ist zum Sicherheitsdatenblatt für die Angaben im Abschnitt 3 des Sicherheitsdatenblatts für Gemische festgelegt:   "Bei einem Gemisch, das die Kriterien für die Einstufung nach der Richtlinie 1999/45/EG erfüllt, sind folgende Stoffe mit ihren jeweiligen Konzentrationen oder Konzentrationsspannen in dem Gemisch anzugeben: a) Stoffe, die ...

Stand: 15.08.2011

Dialog: 14318

Kann man anhand eines vorliegenden Sicherheitsdatenblatttes die Brandklasse eines Stoffes ermitteln?

Als Brandklassen bezeichnet man eine Klassifizierung des Brandgutes nach ihrem brennenden Stoff. Nach der Europäischen Norm DIN EN 2 "Brandklassen" erfolgt die Einteilung der brennbaren Stoffe in die Brandklassen A, B, C, D und F. Die Brandklassen und Beschreibungen sind der Norm DIN EN 2 zu entnehmen. Weitere Ausführungen und Beispiele sind der Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Brandklasse#Brand ...

Stand: 31.05.2011

Dialog: 13824

Ab wann müssen Sicherheitsdatenblätter nach den Vorgaben der REACH-Verordnung erstellt werden? Bleibt die TRGS 220 weiter gültig?

Unmittelbar mit dem Inkrafttreten der REACH-Verordnung zum 01.06.2007 gelten die neuen Vorschriften für Sicherheitsdatenblätter. Die bisherige Sicherheitsdatenblattrichtlinie 91/155/EWG wird aufgehoben und durch die Regelungen von REACH ersetzt. Die TRGS 220 verliert nach Inkrafttreten der REACH-Verordnung am 1.6.2007 ihre rechtliche und technische Basis, Sie wäre durch den AGS zu überarbeiten. Di ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5156

Müssen mit REACH die Sicherheitsdatenblätter strukturell angepasst werden, auch wenn keine inhaltlichen Änderungen vorliegen?

Die Anforderungen an das Sicherheitsdatenblatt (SDB) sind in der REACH-Verordnung in Artikel 31 und Anhang II formuliert. Dabei wurden die bisherigen Anforderungen, die sich schon aus der Richtlinie 91/155 ergeben haben, übernommen und durch neue Angaben ergänzt. Weder in der RL 91/155 noch in der neuen Verordnung ist die Reihenfolge der Angaben verbindlich festgeschrieben. Es hat sich allerdings ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5134

Welche Philosophie steckt hinter der Einordnung von Stoffen als Phase-in Stoffe, die in der EU hergstellt aber mind 15 Jahre nicht auf den Markt kamen?

Das Neustoffmeldeverfahren bezieht sich auf vermarktete Stoffe und REACH bezieht sich auch auf produzierte Stoffe. Es handelt sich bei den angesprochenen Phase-in Stoffen um nicht in EINECS gelistete Stoffe, die in Europa produziert, aber nicht vermarktet wurden. Hierzu gehören z. B. auch Stoffe, die in Europa produziert, aber von dem Unternehmen nur intern verwendet wurden (z. B. als Prozessstoff ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5159

Ist eine Legierung, welche nach dem Schmelzvorgang einer chemischen Reaktion unterworfen wird, immer noch eine `spezielle Zubereitung`?

Der Begriff "spezielle Zubereitung" ist weder in der REACH-Verordnung noch im EINECS definiert. Teilweise wird dieser Begriff für Legierungen verwendet. Gemäß Artikel 3 der REACH-Verordnung bezeichnet der Begriff Legierung metallische Verbindungen aus zwei oder mehr Elementen. Wird diese oxidiert, so handelt es sich nicht mehr um eine Legierung, da die Verbindung dann nicht mehr aus zwei oder mehr ...

Stand: 11.05.2010

Dialog: 5095

Ist für die Einstufung eines Reinigers als reizend oder ätzend neben dem Gehalt an NaOH auch der pH-Wert ausschlaggebend?

Der Hersteller oder Einführer hat Zubereitungen gemäß § 5 Abs. 2 der Gefahrstoffverordnung nach der Richtlinie 1999/45/EG einzustufen. Ätzende oder reizende Zubereitungen können nach Anhang II, Teil B, Nr. 4 dieser Richtlinie nach der konventionellen Methode (Berechnungsverfahren) eingestuft werden. Die Anwendung dieser Methode ist jedoch mit folgendem Hinweis verbunden: „Die Anwendung der konvent ...

Stand: 22.12.2009

Dialog: 9420

Ab wann müssen potentielle SVHCs in Zubereitungen in den neuen Sicherheitsdatenblättern benannt werden?

zu Frage 1: Artikel 31 Absatz 1 der REACH-Verordnung besagt: (1) Der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung stellt dem Abnehmer des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II zur Verfügung, a) wenn der Stoff oder die Zubereitung die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG erfüllt oder b) wenn der Stoff persiste ...

Stand: 23.10.2009

Dialog: 9283

Müssen unter REACH für nicht gefahrstoffmäßig klassifizierte Stoffe, die einen Staubgrenzwert besitzen, Sicherheitsdatenblätter erstellt werden?

Aus Artikel 31 ist keine Pflicht zur Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes ableitbar, soweit es sich um Stoffe handelt, für die lediglich der nationale allgemeine Staubgrenzwert am Arbeitsplatz anzuwenden ist. Hinzuweisen ist aber auf Artikel 32, Nr. 1 d: Artikel 32 Informationspflicht gegenüber den nachgeschalteten Akteuren der Lieferkette bei Stoffen als solchen und in Zubereitungen, für die ...

Stand: 25.09.2009

Dialog: 5377

Benötigen Handelsprodukte unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichen Registriernummern jeweils eigene Sicherheitsdatenblätter?

Im Zeitraum bis zur abgeschlossenen Registrierung wird jedem Registrierungsvorgang nach Artikel 20, Absatz 1 eine Eingangsnummer zugewiesen. Da die Hersteller und Importeure nach Artikel 11 gehalten sind, die Daten gemeinsam einzureichen, wird es nur eine zu zitierende Eingangsnummer geben. Die Angaben für das Sicherheitsdatenblatt müssen stoffbezogen übereinstimmen. Dabei ist es egal, wie der Han ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5493

Müssen Sicherheitsdatenblätter dem Empfänger mitgesendet werden oder reicht es, wenn sie z.B. über eine Internetplattform abgerufen werden können?

Dass Sicherheitsdatenblätter in Papierform versandt werden müssen, ist nicht vorgeschrieben. Wesentlich ist hier, so steht es auch in der TRGS 220, dass die Informationen dem Abnehmer zu übermitteln sind. In welcher Form diese Informationen weitergeleitet werden, bleibt dem Lieferanten überlassen. Im Artikel 31 Abs.8 REACH-Verordnung sind ausdrücklich beide Möglichkeiten genannt. Liegt der Lieferu ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5502

Muss die E-Mail-Adresse der für das Sicherheitsdatenblatt zuständigen Person direkt der sachkundigen Person zugeordnet sein?

Gemäß den Ausführungen im Anhang II Ziffer 1.3 der REACH-Verordnung ist die E-Mail Adresse der sachkundigen Person anzugeben, die für das Sicherheitsdatenblatt verantwortlich ist. Da es keine Vorschrift gibt, dass diese sachkundige Person alleinigen Zugriff auf diese E-Mail-Adresse haben muss, ist grundsätzlich auch eine Gruppenadresse möglich. Es muss allerdings klar sein, wer die sachkundige Per ...

Stand: 22.09.2009

Dialog: 5630

Ist unter REACH ein Sicherheitsdatenblatt für importierte Stoffe unter 1 Tonne/Jahr vorgeschrieben?

Die Antwort zu Ihrer Frage liefert der Artikel 31 der REACH-Verordnung. Der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung stellt dem Abnehmer des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II zur Verfügung, 1. wenn der Stoff oder die Zubereitung die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG erfüllt oder 2. wenn der Stoff p ...

Stand: 16.09.2009

Dialog: 6012

Gibt es eine Liste, in der man die Einstufungen als Gefahrstoff nachschlagen kann?

Sie fragen nach einer Liste, in der Sie die Einstufung von gefährlichen Stoffen nachschlagen können. Sie verweisen hier bereits auf die RL 67/548/EWG. Grundlagenwerk zum Nachschlagen von Einstufungen war bis zum 19. Januar 2009 die sogenannte Stoffliste (Anhang I zur RL 67/548/EWG). Nunmehr können Sie die Einstufung von gefährlichen Stoffen der EG-GHS-Verordnung entnehmen. Stofflisten gemäß den Ta ...

Stand: 16.09.2009

Dialog: 5969

Frage zur Einstufung und Kennzeichnung von Quecksilberdicyanid

Für den von Ihnen beschriebenen Fall ist die Anmerkung A des Anhangs I der RL 67/548 von Bedeutung. Anmerkung A: Der Name des Stoffes muss auf dem Kennzeichnungsschild unter einer der in der Liste des Anhangs I aufgeführten Bezeichnungen angegeben werden (siehe Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe a). In einigen Fällen wird in Anhang I eine allgemeine Bezeichnung wie „Verbindungen des...“ oder „Salze der ...

Stand: 15.09.2009

Dialog: 6092

Gibt es eine Liste, welche Stoffe mit dem Zusatz "Achtung - noch nicht vollständig geprüfter Stoff" enthält?

Neue Stoffe nach altem Chemikalienrecht, die unter Nutzung von Ausnahmeregelungen (z.B. Für Forschung und Entwicklung), oder nach Durchführung von Mitteilungen nach § 16b oder nach Durchführung einer eingeschränkten Anmeldung unter Berücksichtigung der entsprechenden Mengenbegrenzung in Verkehr gebracht wurden, waren mit dem Zusatz "Achtung - noch nicht vollständig geprüfter Stoff" zu kennzeichnen ...

Stand: 14.09.2009

Dialog: 6977

Muss das Sicherheitsdatenblatt auch bei nicht registrierungspflichtigen Stoffen den Verwendungszweck beinhalten?

Dass Sicherheitsdatenblätter den Verwendungszweck enthalten sollen, ist nicht neu. Empfohlen wird, in jedem Sicherheitsdatenblatt den Verwendungszweck, soweit bekannt, anzugeben. Diese Verpflichtung aus der Sicherheitsdatenblattrichtlinie ist mit der REACH-Verordnung übernommen worden. Neu ist, dass für Stoffe, für die ein Stoffsicherheitsbericht vorgeschrieben ist, die sogenannte identifizierte V ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6258

Muss ein Hersteller in den USA den genauen Gewichtsanteil einer krebserzeugenden Komponente offenlegen bzw. ein Sicherheitsdatenblatt zur Verfügung stellen?

Grundsätzlich ist jeder Hersteller oder Importeur nach Artikel 6 der REACH-Verordnung verpflichtet, Stoffe ab einer Tonne pro Jahr zu registrieren. Wenn jedoch der Hersteller nicht bereit ist, seine Rezeptur offen zulegen, kann der Importeur nicht erkennen, ob die von ihm importierten Stoffe (auch in Zubereitungen) bestimmte REACH-relevante Mengenschwellen überschreiten und eine Registrierung erfo ...

Stand: 10.09.2009

Dialog: 6320

Fragen zur Nutzung von vorhandenen Sicherheitsdatenblättern

Als Hersteller von Pumpsystemen sind Sie vermutlich Nachgeschalteter Anwender, soweit Sie Ihre Ausgangsstoffe (Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse) nicht direkt von außerhalb der EU importieren. Insofern können und müssen Sie die zur Erfüllung Ihrer Informationspflichten notwendigen Angaben von Ihren Lieferanten bekommen. Nur soweit Sie Importeur (unter REACH) sind, sind Sie für die aktive Info ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 6572

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