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Wie muss eine Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung aussehen?

Nach § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) hat der Arbeitgeber die Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren. Im Falle geringer Gefährdung nach § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" Absatz 11 der GefStoffV ist keine detaillierte Dokumentation erforderlich; bei nachvollziehbarer Begründung auch in anderen Fällen nicht. Weder zu ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 3894

Kann es sein, dass ein Kleber mit zwei giftigen Inhaltsstoffen insgesamt nicht als giftig eingestuft wird und auch keine Grenzwerte im Sicherheitsdatenblatt genannt sind?

In dem Sicherheitsdatenblatt eines UV härtenden Klebstoffs sind als Inhaltsstoffe fünf Gefahrstoffe angegeben. Zwei davon sind als giftig eingestuft. Im Punkt "Zusammensetzung/ Angaben zu den Bestandteilen" im Sicherheitsdatenblatt sind auch die ungefähren Anteile der einzelnen Gefahrstoffe im Produkt [Gemisch; (Zubereitung)] in Prozent aufgelistet. Abhängig von den Anteilen der einzelnen Gefahrst ...

Stand: 01.03.2013

Dialog: 8067

Muss das abgestufte Maßnahmenkonzept vom Hersteller mit in die Sicherheitsdatenblätter aufgenommen werden?

Der Artikel 31 in Verbindung mit Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) enthält keine Forderung zur Angabe des abgestuften Maßnahmenkonzeptes im Sicherheitsdatenblatt (SDB). Dies macht in der Regel auch keinen Sinn, da die anzuwendene Maßnahmenstufe nicht nur von den Eigenschaften des Stoffes, sondern auch von der jeweiligen Tätigkeit und dem Arbeitsplatz im Betrieb abhängi ...

Stand: 22.02.2013

Dialog: 3101

Fragen zu Schutzmaßnahmen nach dem abgestuften Maßnahmenkonzept der Gefahrstoffverordnung 2010 beim Umgang mit Erdöl

Zu Frage 1: Grundsätzlich ist bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen mit R-Satz R45 "Kann Krebs erzeugen" (H350 "Kann Krebs erzeugen") der § 10 "Besondere Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverändernden und fruchtbarkeitsgefährdenden Gefahrstoffen" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) anzuwenden, da der dortige Absatz 1 zutrifft: "(1) Bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, erbg ...

Stand: 20.02.2013

Dialog: 3001

Müssen vorhandene Gefährdungsbeurteilungen an die Maßnahmenstufen der neuen GefStoffV, 2010 angepasst werden?

In § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" Absatz 8 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) wird folgendes ausgeführt: "Die Gefährdungsbeurteilung ist regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Sie ist umgehend zu aktualisieren, wenn maßgebliche Veränderungen oder neue Informationen dies erfordern oder wenn sich eine Aktualisierung auf Grund der Ergebnisse arbeitsmediz ...

Stand: 08.02.2013

Dialog: 2996

Gibt es eine Zuordnung von Gefahrstoffen zu den Gruppen A bis E oder muß man anhand des Sicherheitsdatenblattes den jeweiligen Gefahrstoff selbst der entspr. Gruppe zuordnen?

Die von Ihnen angeführten Gruppen A bis E stammen nicht aus dem Gefahrstoffrecht, sondern werden in Mustern für Gruppenbetriebsanweisungen verwendet: Gruppe A: Hochentzündliche und leichtentzündliche Gefahrstoffe Gruppe B: Giftige Gefahrstoffe Gruppe C: Gesundheitsschädliche Gefahrstoffe Gruppe D: Ätzende Gefahrstoffe Gruppe E: Reizende Gefahrstoffe Gruppen- oder Sammelbetriebsanweisungen werden i ...

Stand: 12.11.2012

Dialog: 17339

Muss eine Beschränkung nach Chemikalienverbotsverordnung im Kapitel 15 des SDB unter "Nationale Vorschriften" genannt werden oder nicht?

Beschränkungen im Umgang mit einen Stoff oder einem Gemisch müssen im "Abschnitt 15: Rechtsvorschriften" eines Sicherheitsdatenblatts angegeben werden. In diesem Abschnitt sind die im Sicherheitsdatenblatt noch nicht enthaltenen, rechtlich relevanten Angaben für den Stoff oder das Gemisch aufzunehmen; unabhängig davon, ob es sich um Gemeinschafts-Vorschriften oder Nationale Vorschriften handelt. A ...

Stand: 23.02.2012

Dialog: 14980

In wie weit muss im Sicherheitsdatenblatt die Nachvollziehbarkeit der Einstufung eines Gemisches gewährleistet sein?

Im Sicherheitsdatenblatt muss nicht die genaue Konzentration des gefährlichen Stoffes genannt werden. Es ist im Gegenteil gängige Praxis aus Gründen des Rezepturschutzes Konzentrationsbereiche anzugeben. Die Konzentrationsbereiche müssen also so gewählt werden, dass diese mit der Einstufung überein stimmt. Ein einfaches Beispiel: Lösung von Borsäure in Wasser. Wässrige Lösungen von Borsäure sind a ...

Stand: 11.12.2011

Dialog: 14913

Fragen zur unterschiedlichen Einstufung eines Stoffes durch zwei Hersteller vor dem Ende der Registrierungsphase

Die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 regelt u. a. die Ermittlung der Gefahreneigenschaften von Stoffen und Gemischen, gibt Entscheidungskriterien für die Einstufung von Stoffen und Gemischen und legt die Kennzeichnungs- und Verpackungsanforderungen fest. Die Anforderungen gelten für das Inverkehrbringen von Stoffen und Gemischen. Adressaten der Verordnung sind hauptsächlich Hersteller, Produzente ...

Stand: 12.10.2011

Dialog: 14729

Muss im Sicherheitsdatenblatt eines Gemisches der M-Faktor eines Stoffes angegeben werden?

In Anhang II (geändert durch VO 453/2010) der REACH-Verordnung ist zum Sicherheitsdatenblatt für die Angaben im Abschnitt 3 des Sicherheitsdatenblatts für Gemische festgelegt:   "Bei einem Gemisch, das die Kriterien für die Einstufung nach der Richtlinie 1999/45/EG erfüllt, sind folgende Stoffe mit ihren jeweiligen Konzentrationen oder Konzentrationsspannen in dem Gemisch anzugeben: a) Stoffe, die ...

Stand: 15.08.2011

Dialog: 14318

Kann man anhand eines vorliegenden Sicherheitsdatenblatttes die Brandklasse eines Stoffes ermitteln?

Als Brandklassen bezeichnet man eine Klassifizierung des Brandgutes nach ihrem brennenden Stoff. Nach der Europäischen Norm DIN EN 2 "Brandklassen" erfolgt die Einteilung der brennbaren Stoffe in die Brandklassen A, B, C, D und F. Die Brandklassen und Beschreibungen sind der Norm DIN EN 2 zu entnehmen. Weitere Ausführungen und Beispiele sind der Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Brandklasse#Brand ...

Stand: 31.05.2011

Dialog: 13824

Ab wann müssen Sicherheitsdatenblätter nach den Vorgaben der REACH-Verordnung erstellt werden? Bleibt die TRGS 220 weiter gültig?

Unmittelbar mit dem Inkrafttreten der REACH-Verordnung zum 01.06.2007 gelten die neuen Vorschriften für Sicherheitsdatenblätter. Die bisherige Sicherheitsdatenblattrichtlinie 91/155/EWG wird aufgehoben und durch die Regelungen von REACH ersetzt. Die TRGS 220 verliert nach Inkrafttreten der REACH-Verordnung am 1.6.2007 ihre rechtliche und technische Basis, Sie wäre durch den AGS zu überarbeiten. Di ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5156

Müssen mit REACH die Sicherheitsdatenblätter strukturell angepasst werden, auch wenn keine inhaltlichen Änderungen vorliegen?

Die Anforderungen an das Sicherheitsdatenblatt (SDB) sind in der REACH-Verordnung in Artikel 31 und Anhang II formuliert. Dabei wurden die bisherigen Anforderungen, die sich schon aus der Richtlinie 91/155 ergeben haben, übernommen und durch neue Angaben ergänzt. Weder in der RL 91/155 noch in der neuen Verordnung ist die Reihenfolge der Angaben verbindlich festgeschrieben. Es hat sich allerdings ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5134

Welche Philosophie steckt hinter der Einordnung von Stoffen als Phase-in Stoffe, die in der EU hergstellt aber mind 15 Jahre nicht auf den Markt kamen?

Das Neustoffmeldeverfahren bezieht sich auf vermarktete Stoffe und REACH bezieht sich auch auf produzierte Stoffe. Es handelt sich bei den angesprochenen Phase-in Stoffen um nicht in EINECS gelistete Stoffe, die in Europa produziert, aber nicht vermarktet wurden. Hierzu gehören z. B. auch Stoffe, die in Europa produziert, aber von dem Unternehmen nur intern verwendet wurden (z. B. als Prozessstoff ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5159

Ist eine Legierung, welche nach dem Schmelzvorgang einer chemischen Reaktion unterworfen wird, immer noch eine `spezielle Zubereitung`?

Der Begriff "spezielle Zubereitung" ist weder in der REACH-Verordnung noch im EINECS definiert. Teilweise wird dieser Begriff für Legierungen verwendet. Gemäß Artikel 3 der REACH-Verordnung bezeichnet der Begriff Legierung metallische Verbindungen aus zwei oder mehr Elementen. Wird diese oxidiert, so handelt es sich nicht mehr um eine Legierung, da die Verbindung dann nicht mehr aus zwei oder mehr ...

Stand: 11.05.2010

Dialog: 5095

Ist für die Einstufung eines Reinigers als reizend oder ätzend neben dem Gehalt an NaOH auch der pH-Wert ausschlaggebend?

Der Hersteller oder Einführer hat Zubereitungen gemäß § 5 Abs. 2 der Gefahrstoffverordnung nach der Richtlinie 1999/45/EG einzustufen. Ätzende oder reizende Zubereitungen können nach Anhang II, Teil B, Nr. 4 dieser Richtlinie nach der konventionellen Methode (Berechnungsverfahren) eingestuft werden. Die Anwendung dieser Methode ist jedoch mit folgendem Hinweis verbunden: „Die Anwendung der konvent ...

Stand: 22.12.2009

Dialog: 9420

Ab wann müssen potentielle SVHCs in Zubereitungen in den neuen Sicherheitsdatenblättern benannt werden?

zu Frage 1: Artikel 31 Absatz 1 der REACH-Verordnung besagt: (1) Der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung stellt dem Abnehmer des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II zur Verfügung, a) wenn der Stoff oder die Zubereitung die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG erfüllt oder b) wenn der Stoff persiste ...

Stand: 23.10.2009

Dialog: 9283

Müssen unter REACH für nicht gefahrstoffmäßig klassifizierte Stoffe, die einen Staubgrenzwert besitzen, Sicherheitsdatenblätter erstellt werden?

Aus Artikel 31 ist keine Pflicht zur Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes ableitbar, soweit es sich um Stoffe handelt, für die lediglich der nationale allgemeine Staubgrenzwert am Arbeitsplatz anzuwenden ist. Hinzuweisen ist aber auf Artikel 32, Nr. 1 d: Artikel 32 Informationspflicht gegenüber den nachgeschalteten Akteuren der Lieferkette bei Stoffen als solchen und in Zubereitungen, für die ...

Stand: 25.09.2009

Dialog: 5377

Benötigen Handelsprodukte unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichen Registriernummern jeweils eigene Sicherheitsdatenblätter?

Im Zeitraum bis zur abgeschlossenen Registrierung wird jedem Registrierungsvorgang nach Artikel 20, Absatz 1 eine Eingangsnummer zugewiesen. Da die Hersteller und Importeure nach Artikel 11 gehalten sind, die Daten gemeinsam einzureichen, wird es nur eine zu zitierende Eingangsnummer geben. Die Angaben für das Sicherheitsdatenblatt müssen stoffbezogen übereinstimmen. Dabei ist es egal, wie der Han ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5493

Müssen Sicherheitsdatenblätter dem Empfänger mitgesendet werden oder reicht es, wenn sie z.B. über eine Internetplattform abgerufen werden können?

Dass Sicherheitsdatenblätter in Papierform versandt werden müssen, ist nicht vorgeschrieben. Wesentlich ist hier, so steht es auch in der TRGS 220, dass die Informationen dem Abnehmer zu übermitteln sind. In welcher Form diese Informationen weitergeleitet werden, bleibt dem Lieferanten überlassen. Im Artikel 31 Abs.8 REACH-Verordnung sind ausdrücklich beide Möglichkeiten genannt. Liegt der Lieferu ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5502

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