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Müssen Arztbesuche während der Schwangerschaft nachgearbeitet werden?

Die Freistellung für Untersuchungen, die bei Schwangerschaft und Mutterschaft erforderlich ist, wird in § 7 Mutterschutzgesetz/MuSchG geregelt. Der zeitliche Abstand und der Umfang von Untersuchungen ist in den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen festgelegt. Für diese Untersuchungen muss der Arbeitgeber einer werdenden Mutter grundsätzlich bezahlte Freizeit gewähren. Für ...

Stand: 28.09.2018

Dialog: 4471

Darf während einer Schwangerschaft mehr als 8 Stunden am Tag gearbeitet werden - evtl .auf freiwilliger Basis oder in Bereitschaft?

Die beschriebenen Arbeitszeiten sind für eine werdende Mutter verboten, auch wenn sie sich freiwillig dazu bereit erklärt.Begründung:Die zulässigen Arbeitszeiten einer werdenden Mutter sind im § 4 Mutterschutzgesetz (MuSchG) geregelt. Danach darf der Arbeitgeber "eine schwangere oder stillende Frau, die 18 Jahre oder älter ist, nicht mit einer Arbeit beschäftigen, die die Frau über achteinhalb Stu ...

Stand: 19.09.2018

Dialog: 42451

Kann ein Arbeitgeber die Freistellung zum Stillen so gewähren, dass sie zu Beginn und Ende der täglichen Arbeit liegt?

Die Stillzeiten können in Absprache mit dem Arbeitgeber an den Beginn oder das Ende der täglichen Arbeitszeit gelegt werden. Mutterschutzrechtlich könnte eine stillende Mutter solche Stillzeiten auch zu Hause nehmen, einen Anspruch darauf hat sie aber nicht.Begründung:Die Regelung des § 7 Mutterschutzgesetz (MuSchG) dient dazu, der Mutter das Stillen des Kindes während der Arbeitszeit zu ermöglich ...

Stand: 14.09.2018

Dialog: 42450

Wie gehe ich als Schwangere mit einem Nebenjob um, wenn ich im Hauptjob bereits 40 Stunden arbeite?

Wird eine nicht schwangere Arbeitnehmerin von zwei Arbeitgebern beschäftigt, dann dürfen die Arbeitszeiten beider Arbeitgeber zusammen die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes nicht überschreiten (§ 2 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz - ArbZG). Das bedeutet, dass sich in einem solchen Fall beide Arbeitgeber miteinander abstimmen müssen, um sicherzustellen, dass die max. zulässige Arbeitszeit nicht überschritten ...

Stand: 11.09.2018

Dialog: 21460

Darf eine Schwangere zu Rufbereitschaft in der Zeit von 18.00 bis 9.00 Uhr eingesetzt werden?

Das Verbot der Mehrarbeit findet sich im § 4 des Mutterschutzgesetzes (MuSchG): "Der Arbeitgeber darf eine schwangere oder stillende Frau, die 18 Jahre oder älter ist, nicht mit einer Arbeit beschäftigen, die die Frau über achteinhalb Stunden täglich oder über 90 Stunden in der Doppelwoche hinaus zu leisten hat. Eine schwangere oder stillende Frau unter 18 Jahren darf der Arbeitgeber nicht mit ein ...

Stand: 08.06.2018

Dialog: 6416

Darf ich als werdende Mutter in einem Wohnheim Sonn- und Feiertagsdienste machen?

Nach § 6 Mutterschutzgesetz (MuSchG) darf ein Arbeitgeber eine schwangere oder stillende Frau an Sonn- und Feiertagen nur beschäftigen, wennsie sich dazu ausdrücklich bereit erklärt (diese Erklärung kann jederzeit widerrufen werden),eine Ausnahme vom allgemeinen Verbot der Arbeit an Sonn- und Feiertagen nach § 10 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) zugelassen ist,der Frau in jeder Woche im Anschluss a ...

Stand: 12.04.2018

Dialog: 23384

Gilt die Ausnahmeregelung im Mutterschutz für Sonn- und Feiertagsarbeitsverbote grundsätzlich für alle Fachabteilungen in einem Krankenhaus?

Die Ausnahmeregelung für das mutterschutzrechtliche Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit steht im  § 6 Abs.1 Mutterschutzgesetz. Danach darf der Arbeitgeber schwangere oder stillende Frausen an Sonn- und Feiertagen nur beschäftigen, wennsich die Frau dazu ausdrücklich bereit erklärt,eine Ausnahme vom allgemeinen Verbot der Arbeit an Sonn- und Feiertagen nach § 10 des Arbeitszeitgesetzes zugelassen ...

Stand: 19.01.2018

Dialog: 1392

Darf ich als Schwangere mehr Pausen machen?

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) enthält keine speziellen Ruhepausenregelungen.Die gesetzlichen Ruhepausen sind für alle Arbeitnehmer in § 4 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) geregelt. Danach hat der Arbeitgeber bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 6 bis zu 9 Std. eine Ruhepause von mind. 30 Minuten Dauer zu gewähren. Bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 9 Std. muss die Ruhepause mind ...

Stand: 17.01.2018

Dialog: 526

Kann man eine Ausnahme vom Nachtarbeitsverbot für Schwangere erhalten?

Die Beschäftigungsverbote für schwangere Arbeitnehmerinnen ergeben sich aus dem zweiten Abschnitt des Mutterschutzgesetzes - MuSchG und der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz - MuSchArbV. Hierbei wird zwischen generellen (gilt für alle werdende und stillende Mütter) und individuellen (per ärztlichem Attest) Beschäftigungsverboten unterschieden. Die generellen Beschäftigungsverbote s ...

Stand: 20.05.2016

Dialog: 20514

Fällt eine Bäckerei mit angegliedertem Café unter die Ausnahmen vom Verbot der Sonn- und Feiertagsbeschäftigung nach dem Mutterschutzgesetz?

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) nennt Ausnahmen vom Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit (§ 8 MuSchG). In Gast- und Schankwirtschaften, zu denen Cafés zählen, darf eine werdende Mutter an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden, wenn ihr in jeder Woche eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 24 Stunden im Anschluss an eine Nachtruhe gewährt wird. Bäckereien fallen nicht unter die Ausnahmen  d ...

Stand: 29.04.2016

Dialog: 26506

Ist für eine schwangere Erzieherin in einem Kinderheim Sonntagsarbeit und Arbeit nach 20.00 Uhr erlaubt?

Die Beschäftigung werdender Mütter an Sonn- und Feiertagen und nach 20.00 Uhr ist abweichend von den arbeitszeitlichen Beschränkungen des § 8 Abs. 1 Mutterschutzgesetz -MuSchG- möglich, wenn der Einsatz in einem Bereich erfolgt, der dem "übrigen" Beherbergungswesen zuzurechnen ist. Unter die Begriffsbestimmung fallen nach gängiger Rechtsauffassung unter anderem alle Arten von Heim- und Wohneinrich ...

Stand: 19.04.2016

Dialog: 1896

Ist die Dienstreise einer Schwangeren, bei der die zulässige Arbeitszeit überschritten wird, genehmigungsfähig?

Nach § 8 Abs. 6 Mutterschutzgesetz ist eine Ausnahmebewilligung vom Verbot der Nachtarbeit und Mehrarbeit möglich. Dazu ist durch den Arbeitgeber bei der zuständigen Behörde ein formloser Antrag zu stellen. Diesem Antrag ist eine Einverständniserklärung der werdenen Mutter sowie ein Attest eines Arztes beizufügen aus dem hervorgeht, dass aus ärztlicher Sicht keine Bedenken gegen die Mehrarbeit bzw ...

Stand: 18.04.2016

Dialog: 26409

Darf eine schwangere Assistenzärztin 7 Tage hintereinander arbeiten?

Die Beschäftigung werdender Mütter an Sonn- und Feiertagen gem. § 8 Abs. 4 Mutterschutzgesetz -MuschG- ist in Krankenhäusern nur unter der Voraussetzung zulässig, dass für diese Tage in jeder Woche Ersatzruhezeit von mindestens 24 Stunden (ein freier Tag) gewährt wird. Was bedeutet diese Regelung nun in der täglichen Praxis? Laut einer Empfehlung des Deutschen Instituts für Normung beginnt die Woc ...

Stand: 03.11.2015

Dialog: 4831

Ist es möglich, aus persönlichen Gründen während der Schwangerschaft bis 23 Uhr zu arbeiten?

Gemäß § 8 Mutterschutzgesetz (MuSchG) dürfen Schwangere grundsätzlich nicht mit Mehrarbeit beschäftigt werden. Auf Antrag des Arbeitgebers kann die zuständige Behörde im begründeten Einzelfall eine Ausnahme nach § 8 Abs. 6 MuSchG unter folgenden Voraussetzungen erteilen: Erklärung der werdenden Mutter, dass ein persönliches Interesse an der beantragten Beschäftigung nach 20.00 Uhr besteht.­ Ärztli ...

Stand: 01.10.2015

Dialog: 687

Dürfen Kurzpausen, die ich wegen meiner Schwangerschaftsdiabetes einlegen muss, zu Lasten meiner Mittagspause gehen?

Die Ruhepausen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern allgemein ist in § 4 Arbeitszeitgesetz geregelt. Danach ist die Arbeit von mehr als 6 bis 9 Stunden durch im voraus feststehende Ruhezeiten für mindestens 30 Minuten zu unterbrechen. Da die Pausenzeiten aber mindestens 15 Minuten betragen müssen, können die vom Arbeitgeber vorgeschlagenen Arbeitszeitunterbrechungen von 6 x 5 Minuten nicht als ...

Stand: 25.09.2015

Dialog: 2515

Bezieht sich das Verbot von Überstunden im Mutterschutzgesetz auch auf Teilzeitbeschäftigungen?

Im § 8 Mutterschutzgesetz - MuSchG ist geregelt, dass werdende Mütter nicht mit "Mehrarbeit" beschäftigt werden dürfen. Mehrarbeit wird dabei definiert als "jede Arbeit, die 1. von Frauen unter 18 Jahren über 8 Stunden täglich oder 80 Stunden in der Doppelwoche, 2. von sonstigen Frauen über 8 1/2 Stunden täglich oder 90 Stunden in der Doppelwoche hinaus geleistet wird. In die Doppelwoche werden di ...

Stand: 25.03.2014

Dialog: 20722

Fällt eine Schwangere, die morgens etwa 1 1/4 Stunden Zeitungszustellerin arbeitet, unter das Nachtarbeitsverbot?

Im § 8 Abs.1 Mutterschutzgesetz - MuschG steht, dass werdende und stillende Mütter nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 Uhr und 6 Uhr und nicht an Sonn-und Feiertagen beschäftigt werden dürfen. Dies gilt unabhängig von der Länge der Arbeitszeit. Daher also auch für Zeitungszustellerinen. Der werdenden Mutter muss (vom Arbeitgeber) ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden. Bei ...

Stand: 12.03.2014

Dialog: 20616

Was ist bei der Beschäftigung einer schwangeren Hebamme in einem Krankenhaus zu beachten?

Bei einer Beschäftigung einer werdenden Mutter muss der Arbeitgeber von sich aus die Vorschriften des Mutterschutzgesetzes - MuSchG und der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz - MuSchArbV einhalten und die erforderlichen Maßnahmen treffen. Die konkrete Antwort auf Ihre Frage, ob Frühdienste verrichtet werden dürfen,  findet sich im § 8 Abs.1 MuSchG, wonach werdende und stillende Mütt ...

Stand: 10.01.2014

Dialog: 20141

Bereitschaftsdienste während der Schwangerschaft in einer Apotheke

Unter Arbeitszeit ist die Zeit zu verstehen, in der die Frau tatsächlich arbeitet oder dem Arbeitgeber auf dessen Weisung im Betrieb oder auf einer anderen Arbeitsstätte zur Arbeitsleistung zur Verfügung steht. Zur Arbeitszeit gehören auch die "Arbeitsbereitschaft" und der "Bereitschaftsdienst" im Betrieb oder einer anderen Arbeitsstätte. Bereitschaftsdienste für werdende oder stillende Mütter sin ...

Stand: 04.05.2005

Dialog: 517