Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 561 bis 580 von 607 Treffern

Nach welcher Methode ist die Überwachung von Arbeitsplatzgrenzwerten beim Umgang mit Desinfektionsmitteln vorzunehmen?

Für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen z.B. Desinfektionsmitteln muss in der Gefährdungsbeurteilung genau ermittelt werden, mit welchen Stoffen und wie umgegangen wird. Außerdem ist festzulegen, wie die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen kontrolliert werden soll. Für Arbeitsplatzmessungen nach TRGS 402 gibt es empfohlenen Messverfahren, für Aldehyde: z.B. DFG Luftanalysen, Aldehyde Nr 2, imprägnierte Kart ...

Stand: 29.04.2009

Dialog: 7990

Orientiere ich mich für Kupferstaub jetzt an dem AGW für "Allgemeiner Staubgrenzwert"?

Nein, man kann sich in diesem Fall nicht an dem "Allgemeinen Staubgrenzwert" orientieren, denn der "Allgemeine Staubgrenzwert" beträgt 3mg/m³ für die alveolengängige Fraktion und 10mg/m³ für die einatembare Fraktion (vgl. dazu die Empfehlung der MAK- Kommission mit 0,1mg/m³ gemessen als einatembarer Aerosolanteil). In diesem Fall sind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gemäß § 7 Gefahrstoffveror ...

Stand: 22.04.2009

Dialog: 7338

Dürfen etwa 20 Jahre alte Sicherheitsschränke nach einem Umzug weiter genutzt werden?

Informationen zu den Anforderungen an Sicherheitsschränke sind unter Anhang L der TRbF 20 "Lagereinrichtungen in Arbeitsräumen" aufgeführt. Entsprechend der Übergangsregelung des § 27 Abs. 4 der Betriebssicherheitsverordnung, gelten die technischen Regeln bezüglich ihrer betrieblichen Anforderungen bis zur Überarbeitung durch den Ausschuss für Betriebssicherheit und ihrer Bekanntgabe durch das Bun ...

Stand: 15.04.2009

Dialog: 7224

Welcher Aushang/Betriebsanweisung ist gemäß ChemVerbotV notwendig?

Die Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotV fordert zwar unter § 3 Informations- und Aufzeichnungspflichten bei der Abgabe an Dritte; Aushänge und Betriebsanweisungen werden aber nach der ChemVerbotV nicht gefordert. Entsprechende Anforderungen ergeben sich für einen Arbeitgeber aus dem dritten Abschnitt der Gefahrstoffverordnung, insbesondere § 7 Abs.8 GefStoffV: Der Arbeitgeber hat ein Verzei ...

Stand: 08.04.2009

Dialog: 7235

Wird für einen Wasch- und Reinigungsplatz eine Notdusche benötigt?

Die beim Umgang mit Gefahrstoffen nötigen Schutzmaßnahmen müssen gemäß Gefahrstoffverordnung grundsätzlich im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ermittelt und festgelegt werden. Die Gesichtspunkte, die in die Beurteilung der Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten einzubeziehen sind, sind unter § 7 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung aufgeführt. U.a. sind dort Informationen des He ...

Stand: 04.04.2009

Dialog: 5462

Gibt es ein Gesetz, das die Freigabe von evtl. begasten Containern durch eine sachkundige Person mit Befähigungsschein vorschreibt?

Die Begasung von Bauten, Bauteilen, Containern etc. fällt grundsätzlich unter den Anwendungsbereich der Gefahrstoffverordnung (Anhang III Nr. 5 GefStoffV). Konkretisiert wird dies durch die technische Regel - TRGS 512 "Begasungen". Nach der TRGS 512 Ziffer 5.4.3.2 gilt für das Öffnen potenziell begaster Transporteinheiten: "- Prüfung des Innenraumes der geschlossenen Transporteinheit durch eine fa ...

Stand: 26.03.2009

Dialog: 7599

Gibt es Grenzwerte für Papierstäube, die beim Recycling von Altpapier anfallen?

Ein eigener Grenzwert für Papierstaub ist derzeit nicht bekannt, so dass der allgemeine Staubgrenzwert der TRGS 900 zur Anwendung kommt. Die Angaben der GESTIS-Datenbank schließen die Möglichkeit einer vorhandenen alveolengängigen Staubfraktion nicht grundsätzlich aus. Messungen in der Papierindustrie (Tissuebetriebe) im Rahmen der Entwicklung des allgemeinen Staubgrenzwertes haben ergeben, dass d ...

Stand: 10.02.2009

Dialog: 7067

Dürfen in einem Reinraum der Schutzklasse D Hautschutzmittel vorgehalten werden?

Die Anforderungen an Reinräume sind im wesentlichen (Ausnahme: Operationssaal) technisch begründet und finden sich  in der Norm ISO 14644. Die Aufstellung eines Hautschutzplans ist eine Anforderung aus dem Arbeitsschutz / der Arbeitsmedizin. Inwieweit ein Hautschutzplan erforderlich ist, muss der Arbeitgeber im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung ermitteln. Liegt eine Hautgefährdung vor, ist auch ...

Stand: 26.01.2009

Dialog: 6923

Welche Schutzmaßnahmen sind beim Kontakt mit Ottokraftstoff im Kfz-Bereich zu treffen?

Für den Umgang mit den Kraftstoffsystemen bei Fahrzeugen in Werkstätten muss der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung [§ 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)] durchführen. Dabei soll er auf die Bedienungs- und Reparaturanleitungen der Hersteller sowie die Sicherheitsdatenblätter der Kraftstoffe zurückgreifen. Spezielle Anforderungen an die ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6722

Welcher Konzentrationsgrenzwert von krebserzeugenden Stoffen ist bei der Einstufung und Kennzeichnung von Zubereitungen zu beachten?

Bei Stoffen, die im Anhang I der RL 67/548/EWG (EG-Stoffliste) gelistet sind (sogenannte Listenstoffe) ist die Einstufung und Kennzeichnung gemäß der EG-Stoffliste vorzunehmen (Listenstoff, Listenprinzip, Legaleinstufung). Die Einstufung hinsichtlich der krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fortpflanzungsgefährdenden Wirkungen darf bei Zubereitungen nicht nach dem Ergebnis von Prüfungen, sond ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6777

Gibt es Alternativen zur Begasung von Holzmöbeln, die in Containern aus Fern-Ost importiert werden?

Alternative Lösung zur Begasung ist die Wärmebehandlung oder Kammertrocknung über mindestens 30 Minuten auf eine Mindestkerntemperatur von 56 °C. Alle erforderlichen Hintergrundinformationen finden Sie im Internet des Amtes für Arbeitsschutz Hamburg mit Merkblättern und Links zu weiterführenden Informationen: http://www.hamburg.de/nofl/120338/container-begast.html Stand: September 2008 ...

Stand: 13.10.2008

Dialog: 2759

Wie kann ich feststellen, ob ein Peroxid unter das Sprengstoffrecht fällt?

Die Antwort auf die Frage, ob ein Peroxid unter den Anwendungsbereich des Sprengstoffrechts fällt, ergibt sich aus dem Anwendungsbereich des Sprengstoffgesetzes (§1 SprenG). Hiernach ist zunächst einmal zu prüfen, ob es sich bei dem Peroxid um einen explosionsgefährlichen Stoff handelt. Als explosionsgefährlich gelten nur solche Stoffe, die sich bei Durchführung der Prüfverfahren nach Anhang I Tei ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 5059

Ist die Installation einer Dauerüberwachung für Laborabzüge verpflichtend oder kann darauf verzichtet werden?

In der  BGI 850-0 ist unter der Ziffer 4.11.1 dargelegt, dass die einwandfreie lufttechnische Funktion jedes Abzuges durch eine selbsttätig wirkende Einrichtung überwacht sein muss, d.h. das Vorhandensein des Abluft-/Fortluftstroms wird überwacht. In einem Fehlerfall, z.B. zu geringer Fortluftstrom, kein Luftstrom, erfolgt dann die geforderte optische oder akustische Alarmierung. Hieraus kann der ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 4055

Welche Partikelgröße haben Eichenholzstäube?

Beim Holzstaub wird aufgrund der Partikelgröße zwischen einatembarem, thorakalem und alveolengängigem Staub unterschieden. Der größte Anteil entfällt dabei auf den einatembaren Staub, der in Mund und Nase verbleibt. Die beiden anderen Bestandteile gelangen bis in die unteren Atemwege. Somit sind auch Staubpartikel von weniger als 10 µm vorhanden. Die Anteile und Mengen der Partikelgrößen sind abhä ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 3261

Welche Begasungsmittel verhindern Schimmelbildung bei Importartikeln aus Holz, Leder etc.?

Begasungsmittel werden i.d.R. eingesetzt, um Kleinstlebewesen wie Käfer, Schnecken o.ä. abzutöten. Nicht alle  Begasungsmittel haben eine nachgewiesene Wirkung auf Schimmelpilze. Brommethan sowie Formaldehyd sind zur Verhinderung einer Schimmelpilzbildung geeignet. Vorhandener Schimmel wird am Wachstum gehindert. Formaldehyd hat desinfizierende Wirkung und tötet Schimmelpilze ab. Für die beiden ge ...

Stand: 24.04.2008

Dialog: 3985

Sind auf Sicherheitswerkbänke mit Rückluftführung noch die im BArbBl. 7-8/1998 genannten Anforderungen anzuwenden?

Grundsätzlich müssen Sicherheitswerkbänke beim Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen an eine Fortluftanlage angeschlossen sein. Hierbei wird die abgesaugte Luft nicht in den Arbeitsraum zurück-, sondern weggeführt. Nur bei gleichzeitiger Anwendung eines behördlich und berufsgenossenschaftlich anerkannten Verfahrens gemäß Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist auch die Nutzung des Umluftverfahre ...

Stand: 01.02.2008

Dialog: 6405

Wie ist ein Arbeitsbereich im Sinne des § 11 Absatz 4 der Gefahrstoffverordnung zu definieren?

Der Arbeitsbereich ist der zu beurteilende räumlich oder organisatorisch begrenzte Teil eines Betriebes. Dieser kann einen oder mehrere Arbeitsplätze umfassen. Er beinhaltet i.d.R. die Arbeitsflächen, die Benutzerflächen und alle dem unmittelbaren Fortgang der Arbeit dienenden Lagerflächen. Der Arbeitsbereich ist im Rahmen der durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung festzulegen. Nach § 11 Absatz 4 ...

Stand: 01.02.2008

Dialog: 6421

Welcher Atemschutzfilter ist bei Trennarbeiten mit Schneidbrenner erforderlich?

Beim Trennschneiden mittels Schneidbrenner von alten - mit Rostschutzanstrich (Bleimennige) beschichteten - Hochspannungsmasten, werden Gefahrstoffe freigesetzt. Der Anstrichstoff enthält in der Regel weniger als 60 % Bleioxyd (PbO) und somit rd. 40 % andere Bestandteile, die bei der Bearbeitung thermisch belastet werden und gesundheitsgefährliche Brandgase freisetzen. In Abhängigkeit von der Zusa ...

Stand: 11.12.2007

Dialog: 5866

Gibt es eine Verordnung über die Kennzeichnungspflicht von Lösemittelanteilen in Produkten?

Ja, die Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen ist in der Gefahrstoffverordnung in Verbindung mit den Richtlinien RL 67/548/EWG (Stoffrichtlinie) und der RL 1999/45/EG (Zubereitungsrichtlinie) geregelt. Nähere Informationen dazu bietet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Internet unter http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Einstufung-und-Kennze ...

Stand: 26.11.2007

Dialog: 6086

Welche Anforderungen existieren an eine Lagerhalle für Fahrzeugreifen?

Von Gummireifen ist bekannt, dass deren Ausdünstungen zu einer Raumbelastung mit N-Nitrosaminen führen können und zwar auch noch nach Ende der Lagerung. N-Nitosamine sind krebserzeugende Gefahrstoffe der Kategorie 1 oder 2. Trotz verschiedener Anstrengungen der Gummiindustrie ist die Bildung von N-Nitrosaminen aus Reifen nach bisherigem Stand der Technik nicht vollständig vermeidbar (ausführlich h ...

Stand: 14.11.2007

Dialog: 6022

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