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Müssen Beschäftigte an Telearbeitsplätzen arbeitsmedizinisch untersucht werden?

Für Arbeiten an Bildschirmgeräten ist die Nummer 6 des Anhang der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) heranzuziehen. Das wesentliche Kriterium hierbei ist die Belastung bei der Arbeit am Bildschirmgerät, die sich aus Intensität und Dauer dieser Arbeit ergibt. Die vorhandene Arbeitsbelastung muss sich aus der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Verbindung m ...

Stand: 28.03.2017

Dialog: 18976

Wie ist Telearbeit am heimischen Arbeitsplatz nur mit Laptop und ohne Monitor zu bewerten?

Die Arbeitsschutzvorschriften gelten für alle Arbeitnehmer, unabhängig davon, ob sie Telearbeit leisten oder nicht. Somit gilt der Anhang 6 der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) auch für alternierende häusliche Telearbeitsplätze. Laptops und Notebooks erfüllen nicht die ergonomischen Voraussetzungen an Bildschirmgeräte, wie sie in klassischen Büroräumen verlangt werden. Die Tätigkeit an derarti ...

Stand: 28.03.2017

Dialog: 2637

Wer ist für die Prüfung von privaten elektrischen Betriebsmitteln, die bei der Teleheimarbeit eingesetzt werden, zuständig?

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Verbindung mit der Nummer des Anhang der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) ist für Telearbeitsplätze anzuwenden. Es ist auch dort Arbeitgeberpflicht für geeignete und sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Hierzu muss in der Regel ein Zutrittsrecht des Arbeitgebers und ggf. beauftragter Personen (Betriebsarzt, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Datenschutzbeaf ...

Stand: 28.03.2017

Dialog: 4332

Müssen die Arbeitszeiten von Mitarbeitern mit Heimarbeitsplatz erfasst werden? Gibt es einen Unterschied zwischen reinen Heimarbeitsplätzen und Außendienstmitarbeitern?

In dem für die Gestaltung und Erfassung der täglichen Arbeitszeit maßgeblichen Arbeitszeitgesetz – ArbZG ist vorgeschrieben, dass der Arbeitgeber die über die werktägliche Arbeitszeit des § 3 Satz 1 ArbZG hinausgehende Arbeitszeit (8 Stunden werktäglich) der Arbeitnehmer aufzuzeichnen und ein Verzeichnis der Arbeitnehmer zu führen hat, die in eine Verlängerung der Arbeitszeit gemäß § 7 Abs. 7 eing ...

Stand: 27.03.2017

Dialog: 11159

Ist das Arbeitsschutzgesetz auch für Homeoffice und Telearbeit anzuwenden?

Die im § 2 Abs.2 Nr.3 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) genannte Ausnahme bezüglich Heimarbeit betrifft in Heimarbeit Beschäftigte im Sinne des Heimarbeitgesetzes (HAG) . Auch wenn manchmal im Zusammenhang mit Homeoffice- oder Telearbeitsplätzen eher umgangssprachlich der Begriff der Heimarbeit verwendet wird, handelt es sich bei diesen Arbeitsplätzen in der Regel nicht um Heimarbeit im Sinne de ...

Stand: 27.03.2017

Dialog: 15172

Inwieweit ist ein Arbeitgeber für Arbeitsunfälle haftbar, wenn ein Teleheimarbeiter ihm keinen Zutritt zum Teleheimarbeitsplatz gewährt?

In der Publikation "Telearbeit - Gesundheit, Gestaltung, Recht" der gesetzlichen Unfallversicherung wird auf die haftungsrechtlichen Besonderheiten dieser Arbeitsform eingegangen und empfohlen, die haftungsrechtlichen Problemstellungen durch individuelle Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten zu klären. In Bezug auf das Zutrittsrecht zum Telearbeitsplatz wird in dieser Broschüre aus ...

Stand: 27.03.2017

Dialog: 4267

Ist es Arbeitszeit, wenn alternierende Telearbeitende zwischen ihrem häuslichen und dienstlichen Arbeitsplatz an einem Arbeitstag wechseln?

Die Zeiten, die der Arbeitnehmer aufwendet, um von seiner Wohnung zum Betrieb und zurück zu gelangen, sind in der Regel keine Arbeitszeiten im Sinne des Arbeitszeitgesetzes; sie sind der privaten Lebensführung zuzurechnen. Sollte der Arbeitsplatzwechsel aber aus betrieblichem Anlass unternommen werden, kann dies auch anders vereinbart werden. Hier spielen unter Umständen tarifliche oder arbeitsver ...

Stand: 27.03.2017

Dialog: 9220

Muss der Arbeitgeber die Telearbeitsplätze seiner Mitarbeiter auf seine Kosten mit entsprechendem Mobiliar ausstatten?

Mit der aktuellen Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) wurden die Inhalte der bisherigen Bildschirmarbeitsverordnung in die ArbStättV integriert. Ihre Frage bezieht sich auf die Definition für Telearbeitsplätze im § 2 Abs.7 ArbStättV: "Telearbeitsplätze sind vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten, für die der Arbeitgeber eine mit den Beschäfti ...

Stand: 10.03.2017

Dialog: 28775

Muss der Arbeitgeber Homeoffice-Arbeitnehmern einen Feuerlöscher und einen Verbandskasten zur Verfügung stellen?

Nein, der Arbeitgeber muss für Telearbeitsplätze nach der neuen Arbeitsstättenverordnung -ArbStättV- keine Feuerlöscher und Verbandskästen zur Verfügung stellen. Im Anwendungsbereich der ArbStättV heißt es: "(3) Für Telearbeitsplätze gelten nur 1. § 3 bei der erstmaligen Beurteilung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsplatzes, 2. § 6 und der Anhang Nummer 6, soweit der Arbeitsplatz von dem im Be ...

Stand: 22.02.2017

Dialog: 28379

Müssen auch die Bürogeräte der Außendienstmitarbeiter im Home-Office regelmäßig durch einen Sachkundigen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand hin geprüft werden?

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) gilt für die Verwendung von Arbeitsmitteln (§ 1 BetrSichV). Die genannten Bürogeräte sind gemäß § 2 Abs.1 BetrSichV Arbeitsmittel. Somit gelten für diese Geräte die Anforderungen der BetrSichV und sie unterliegen den entsprechenden (Prüf-)Vorschriften (§ 14 BetrSichV). Der Arbeitgeber hat Art und Umfang der erforderlichen Prüfungen sowie die Fristen de ...

Stand: 21.02.2017

Dialog: 28630

Muss sich der Arbeitgeber bei der Einrichtung eines Telearbeitsplatzes vor Ort davon überzeugen, dass die Elektroinstallation im häuslichen Umfeld unbedenklich ist?

Die gesetzliche Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gilt prinzipiell auch für ausgelagerte Telearbeitsplätze im Privatbereich der Mitarbeiter. Mit der neuen Arbeitsstättenverordnung hat der Gesetzgeber aber auch berücksichtigt, dass der Arbeitgeber nur begrenzte Rechte und Möglichkeiten hat, die Arbeitsumgebung im Privatbereich zu beeinflussen. In der amtlichen Begründung zur neuen Arbeitsstättenvero ...

Stand: 14.02.2017

Dialog: 28335

Muss der Arbeitgeber bei Telearbeit eine Gefährdungsbeurteilung vor Ort durchführen?

In der Begründung der Bundesrat Drucksache (Auszüge befinden sich ab Seite 46 ff. in der Broschüre des BMAS) zur neuen ArbStättV ist u. a. folgendes nachzulesen: "...Es gelten künftig für Telearbeitsplätze daher nur die Anforderungen des § 3 (Gefährdungsbeurteilung) bei der erstmaligen Beurteilung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsplatzes, der § 6 (Unterweisung) und die Nummer 6 des Anhangs de ...

Stand: 08.02.2017

Dialog: 28278

Wie ist es, wenn im `Homeoffice` Unfälle passieren? Wer trägt die Darlegungslast?

Bei der Arbeit im Homeoffice spricht man in der Regel von Telearbeit. Außer Homeoffice werden teils auch die Begriffe Teleworking oder e-work benutzt. Nach einer Definition des Bundeswirtschaftsministeriums ist Telearbeit "jede auf Informations- und Kommunikationstechniken gestützte Tätigkeit, die ausschließlich oder alternierend an einem außerhalb des Betriebs liegenden Arbeitsplatz verrichtet wi ...

Stand: 10.08.2015

Dialog: 4251