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Wann ist eine Vorsorgeuntersuchung beim Tragen von Handschuhen erforderlich?

Nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) sind vom Arbeitgeber arbeitsmedizinische Vorsorgemaßnahmen als Pflichtvorsorge zu veranlassen bzw. als Angebotsvorsorge zu unterbreiten. Pflichtvorsorge bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ist -unabhängig von der Frage, ob persönliche Schutzausrüstung (PSA) getragen wird - durchzuführen, wenn Arbeitsplatzgrenzwerte der aufgelisteten St ...

Stand: 09.12.2016

Dialog: 14743

Welche Anforderungen sind an das Tragen von Arbeitskleidung zum Schutz gegen Gefahrstoffe zu stellen?

Zunächst wollen wir auf die Abgrenzung zwischen persönlicher Schutzausüstung (PSA) und Arbeits- oder Berufskleidung hinweisen: Siehe hierzu den DGUV-FAQ "Was versteht man unter Schutzkleidung im Gegensatz zur Arbeitskleidung, die am Arbeitsplatz verwendet wird?". Laut TRBA 250 "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege" ist die Arbeitskleidung eine Ergänzung oder Er ...

Stand: 25.11.2015

Dialog: 5488

Der Arbeitgeber stellt Hautschutz zur Verfügung, verlangt aber Bezahlung. Ist das rechtens?

Der Unternehmer,der für persönliche Schutzausrüstung von Mitarbeitern Geld entgegennimmt,handelt rechtswidrig,da er verpflichtet ist die entsprechenden Maßnahmen des Arbeitsschutzes unentgeltlich durchzuführen. Das hier geltende Arbeitsschutzgesetz besagt in §3 Abs. 2 und 3:  "(2) Zur Planung und Durchführung der Maßnahmen nach Absatz 1 hat der Arbeitgeber unter Berücksichtigung der Art der Tätigk ...

Stand: 18.08.2015

Dialog: 4

Welche Art von Atemschutz ist anzuwenden beim Umgang mit Gasgemischen (Chlorkohlenwasserstoffe)?

Vinylchlorid (K 1) und 1,2 Dichlorethan  (K 2) sind krebserzeugend und 1,1 Dichlorethan sowie Cis – 1,2 Dichlorethan sind gesundheitsschädlich eingestuft [Die Einstufung von Stoffen kann u. a. dem Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) sowie dem Gefahrstoffinformationssystem der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (GESTIS-Stoffdatenbank) entnomm ...

Stand: 27.02.2013

Dialog: 1055

Gibt es Vorschriften oder Empfehlungen, welche Schutzhandschuhe in Abhängigkeit der Maßnahmenstufe verwendet werden müssen?

Als Konkretisierung und Hilfestellung der Abschnitte 3 und 4 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) wurde u. a. die TRGS 401 „Gefährdung durch Hautkontakt- Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen“ entwickelt. Zunächst wird in der TRGS 401 in Abschnitt 4.1 Absatz 3 das Ausmaß der Hautgefährdung in die Kategorien geringe, mittlere und hohe Gefährdung eingeteilt: "(3) Diese TRGS teilt die Gefährdung in dre ...

Stand: 22.02.2013

Dialog: 4819

Welche PSA sind beim Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz erforderlich?

Der Arbeitgeber hat im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes (§ 5 ArbSchG) unter Berücksichtigung der Gefahrstoffverordnung (§ 7 GefStoffV) die Arbeitsbedingungen und die notwendigen Schutzmaßnahmen der Beschäftigten festzulegen; dazu gehört auch die Bereitstellung geeigneter persönlicher Schutzausrüstung. An dieser Stelle weisen wir auch auf § 7 Abs. 4 GefStoffV hin. Demnach hat der Arbeitgeber die Ge ...

Stand: 05.10.2012

Dialog: 17126

Frage zu Arbeits- und Ruhezeiten bei Tätigkeiten mit Quecksilber unter erschwerten Bedingungen (Vollschutz-PSA)!

Tätigkeiten mit Quecksilber fallen unter den Regelungsbereich der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Der Arbeitgeber ist verpflichtet die relevanten Tätigkeiten zu beurteilen. Hierbei hat er, sofern er nicht selbst fachkundig ist, sich von einer fachkundigen Person beraten zu lassen. Die Gefährdungsbeurteilung muss die Tätigkeiten, Gefahren und die sich daraus abgeleiteten Schutzmaßnahmen beinhalt ...

Stand: 21.08.2012

Dialog: 3283

Ist für die beschriebenen Lackierarbeiten Atemschutz erforderlich?

Grundsätzlich müssen beim Umgang mit Gefahrstoffen die möglichen Gefährdungen und die zu treffenden Schutzmaßnahmen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gemäß § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ermittelt und festgelegt werden. Nach § 6 der Gefahrstoffverordnung i.V.m. Artikel 31 der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) muss für ...

Stand: 20.06.2012

Dialog: 11152

Gibt es Regelungen, ab wann beim Umgang mit Chemikalien Schutzbrillen getragen werden müssen?

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss der Arbeitgeber ermitteln, welche Gefährdungen für die Augen vorliegen. Die Beurteilung ist nach - Art - Umfang, - Dauer und - Wahrscheinlichkeit der Gefährdungen der Augen und des Gesichts durchzuführen. So können beispielsweise chemische Gefährdungen von festen, flüssigen oder gasförmigen Substanzen, z. B. in Form von Dämpfen, Nebeln oder Rauchen, ausgeh ...

Stand: 15.06.2012

Dialog: 12349

Muss der Bediener einer Senkerodiermaschine mit dem Dielektrikum C 100 eine Atemschutzmaske tragen?

Mögliche Gefährdungen und Maßnahmen des Arbeitsschutzes muss der Arbeitgeber auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung ermitteln und treffen. Dabei soll er sich von der Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten und unterstützen lassen [§ 5 "Beurteilung der Arbeitsbedingungen" des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) i.V.m. Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ...

Stand: 28.03.2011

Dialog: 13349

Muss der Betreiber einer Tankstelle PE-Handschuhe zur Betankung von Dieselkraftstoff zur Verfügung stellen?

Der Betreiber einer Tankstelle ist nicht verpflichtet, PE-Handschuhe zur Betankung von Dieselkraftstoff zur Verfügung zu stellen. Zu klären ist aber, ob eine solche Pflicht für die Arbeitgeber der Fahrzeugführer besteht. Wenn z.B. zu erwarten ist, dass beim Betankungsvorgang die Fahrzeugführer mit Dieselkraftstoff in Berührung kommen, z.B. über Tankdeckel, Zapfpistole, muss der Arbeitgeber geeigne ...

Stand: 26.01.2011

Dialog: 12846

Gibt es spezielle Anforderungen an die Bekleidung beim Umgang mit Epoxidharzen oder reichen die oft empfohlenen Einweg-Overalls aus?

Am 1. Dezember 2010 ist die Verordnung zur Neufassung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und zur Änderung sprengstoffrechtlicher Verordnungen in Kraft getreten. Das bisherige Schutzstufenkonzept wurde aufgehoben und auf einen gefährdungsbezogenen Ansatz umgestellt. Weitere Informationen zur Neufassung der GefStoffV sind den Informationen der Seite Gefahrstoffverordnung der BAuA zu entnehmen. Ge ...

Stand: 03.01.2011

Dialog: 12713

Frage zur Hygiene in chemischen Laboratorien, hier speziell zur Hautreinigung und -trocknung.

Zunächst weisen wir darauf hin, dass in arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften nicht alle nötigen Maßnahmen des Arbeitsschutzes im Detail vorgeschrieben sind. Arbeitsschutzrechliche Gesetze und Vorschriften geben vielfach nur Schutzziele vor. Dem Arbeitgeber obliegt es dann, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung geeignete Maßnahmen zu treffen, um die Schutzziele zu erreichen. Berücksichtigt er dabei ...

Stand: 04.11.2010

Dialog: 6151

Sind medizinische Untersuchungshandschuhe (Einweghandschuhe) aus Latex für den Umgang mit Gefahrstoffen (ätzende, sensibilisierende, CRM-Stoffe) zulässig?

Die Frage wird in den FAQ des Fachausschuss Persönliche Schutzausrüstung (PSA) folgendermaßen beantwortet: "Grundsätzlich ist ein "Einwegschutzhandschuh als medizinisches Einwegprodukt" kein Chemikalienschutzhandschuh. Ein Einsatz z. B. im Reinigungsgewerk in Krankenhäusern ist nicht zulässig. Auf dem Markt sind aber Einwegschutzhandschuhe verfügbar, die einen eingeschränkten Chemikalienschutz bie ...

Stand: 11.12.2009

Dialog: 9857

Dürfen in einem Reinraum der Schutzklasse D Hautschutzmittel vorgehalten werden?

Die Anforderungen an Reinräume sind im wesentlichen (Ausnahme: Operationssaal) technisch begründet und finden sich  in der Norm ISO 14644. Die Aufstellung eines Hautschutzplans ist eine Anforderung aus dem Arbeitsschutz / der Arbeitsmedizin. Inwieweit ein Hautschutzplan erforderlich ist, muss der Arbeitgeber im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung ermitteln. Liegt eine Hautgefährdung vor, ist auch ...

Stand: 26.01.2009

Dialog: 6923

Welcher Atemschutzfilter ist bei Trennarbeiten mit Schneidbrenner erforderlich?

Beim Trennschneiden mittels Schneidbrenner von alten - mit Rostschutzanstrich (Bleimennige) beschichteten - Hochspannungsmasten, werden Gefahrstoffe freigesetzt. Der Anstrichstoff enthält in der Regel weniger als 60 % Bleioxyd (PbO) und somit rd. 40 % andere Bestandteile, die bei der Bearbeitung thermisch belastet werden und gesundheitsgefährliche Brandgase freisetzen. In Abhängigkeit von der Zusa ...

Stand: 11.12.2007

Dialog: 5866

Wie ist bei krebserzeugenden Stoffen der Kategorie 1 und 2 in Bezug auf Vorsorgeuntersuchungen zu verfahren?

Die Gefahrstoffverordnung unterscheidet bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge zwischen Angebots- und Pflichtuntersuchungen, welche als Erstuntersuchung, Nachuntersuchung oder Untersuchung aus besonderem Anlass i.S. des § 15 Abs. 2 erfolgen. Nach § 16 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung muss der Unternehmer Pflichtuntersuchungen bei den Beschäftigten veranlassen, wenn bei Tätigkeiten mit in einer im Anhan ...

Stand: 04.09.2007

Dialog: 5915

Sind für Kontaktlinsenträger beim Umgang mit Gefahrstoffen besondere Maßnahmen erforderlich?

Das Tragen von Kontaktlinsen kann beim Umgang mit Gefahrstoffen problematisch sein. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, dass Kunststofflinsen durch Acetondämpfe aufquillen oder anlösen und somit das Auge schädigen. Auch das Lösen von Gefahrstoffen in der Quellflüssigkeit von weichen Linsen ist hier als Beispiel zu nennen. Kontaktlinsen sind meistens medizinisch nicht erforderlich, sondern werd ...

Stand: 15.10.2006

Dialog: 4708