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Komnet-Wissensdatenbank

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Bei einem Schweißvorgang von Polycarbonat entsteht eine geringe Menge an Kunststoffstaub. Ist dabei mit einer Gefährdung zu rechnen?

Zur Beurteilung des Risikos durch die inhalative Exposition beim Ultraschall-Schweißen von Polycarbonat sollte als methodische Hilfestellung die TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition" genutzt werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ableitung der zu treffenden Maßnahmen enthält hierbei das einfache Maßnahmenkonzept Gefahr ...

Stand: 27.08.2013

Dialog: 19270

Wie kann an einer Holzsäge sichergestellt werden, dass alle relevanten Grenzwerte eingehalten werden?

Zur Beantwortung der Anfragen ist der § 7 Grundpflichten Absatz 8 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) relevant:"(8) Der Arbeitgeber stellt sicher, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Er hat die Einhaltung durch Arbeitsplatzmessungen oder durch andere geeignete Methoden zur Ermittlung der Exposition zu überprüfen. (...)" D. h. es besteht keine pauschale gesetzliche Verpflichtung z ...

Stand: 21.08.2013

Dialog: 19243

Wann sind an Schweißarbeitsplätzen Absaugungen einzusetzen?

 Je nach Legierungsanteil unterscheidet man Stähle in: - hochlegierte Stähle mit in der Summe von mindestens 5 Gewichtsprozenten an Legierungselementen wie Chrom und Nickel. Dazu zählen auch die V4A-Stähle. - un- bzw. niedriglegierte Stähle. Solche haben weniger als 5 Gewichtsprozente an Legierungselementen . Beim Schweißen von Stählen werden partikelförmige Stoffe freigesetzt, wobei es sich bei d ...

Stand: 05.07.2013

Dialog: 5543

Können Abriebstäube DACROMET-beschichteter Produkte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen?

Im DACROMET Verfahren werden Oberflächen mit metallischem Zink, Aluminium und Chromoxiden veredelt. Da uns die genauen Inhaltsstoffe nicht bekannt sind, sollte anhand des Sicherheitsdatenblattes oder Rückfragen beim Hersteller geklärt werden, welche Stoffe z. B. beim Schleifen dieser Oberflächen entstehen. Grundsätzlich gilt für alle Stäube, dass mindestens der allgemeine Staubgrenzwert am Arbeits ...

Stand: 22.03.2013

Dialog: 1637

Gefährdungspotenzial beim Mahlen von Eichen- bzw. Buchenblättern?

Das krebserzeugende Potenzial von Holzstäuben bezieht sich nicht mehr allein auf Buchen- und Eichenholzstaub, sondern allgemein auf Hartholzstäube. Da der krebsauslösende Mechnanismus nach wie vor nicht vollständig geklärt ist, können Blattbestandteile nicht von vornherein ausgenommen werden. Explizit sind aber keine Veröffentlichungen bekannt, die sich speziell nur mit den Eigenschaften des Blatt ...

Stand: 01.03.2013

Dialog: 5800

Wie stark muss ein Laserdrucker frequentiert sein, damit er entsprechend der vorhandenen Empfehlungen nicht mehr in einem Büroraum stehen soll?

Die berufsgenossenschaftlichen Informationsschrift BGI 820 "Laserdrucker - sicher betreiben" befasst sich ausführlich mit möglichen Gefährdungen von Laserdruckern und wertet diesbzgl. diverse Untersuchungen und Forschungsprojekte aus. Im Ergebnis kommt die BGI 820 zu dem Schluss, "(...) dass Laserdrucker und Kopiergeräte beim Betrieb nur einen äußerst geringen Staubanteil erzeugen. Diese Staubemis ...

Stand: 26.09.2012

Dialog: 17082

Ist der beim Gravieren von Trinkgläsern entstehende Staub gesundheitsschädlich?

Bei der Bearbeitung von Glas ist davon auszugehen, dass der dabei entstehende Staub gesundheitsschädlich ist. Folgende Maßnahmen sind bei der Berabeitung von Glas zu treffen: Der bei der Berabeitung entstehende Staub ist in geeigneter Weise an der Entstehungsstelle abzusaugen. Desweiteren sollten die Beschäftigten während der Berabeitung Staubmasken benutzen, die mindestens die Klasse FFP2  (Halb- ...

Stand: 22.08.2012

Dialog: 3423

Was ist beim Umgang mit Kohlefasern zu beachten?

Nach Gefahrstoffverordnung - GefStoffV bzw. GHS-Verordnung www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Einstufung-und-Kennzeichnung/Einstufung-und-Kennzeichnung.html ist die in Kohlefasern enthaltene Kohlenstoffmodifikation Graphit nicht als gefährlicher Stoff einzustufen und daher auch nicht kennzeichnungspflichtig. Weitere Informationen sind auch in der Gestis-Stoffdatenbank www.dguv.de/ifa/de/ge ...

Stand: 23.09.2011

Dialog: 14597

Besteht für Beschäftigte in einer Halle mit einem Dach aus Asbestzementplatten eine Gesundheitsgefahr?

Nein, das Asbestzementdach ist allein kein Grund, um an einer Asbestose zu erkranken. Asbestzementplatten enthalten fest gebundene Asbestfasern, die sich nicht einfach aus den Platten lösen. Kritisch wäre es, wenn man die Asbestzementplatten zerstören (zerbrechen, zerschlagen) oder mechanisch bearbeiten (bohren, sägen, schleifen, fräsen, strahlen) würde. Dann können erhebliche Faserkonzentrationen ...

Stand: 16.09.2011

Dialog: 14546

Gibt es zum Umgang mit Laserdruckern in Verbindung mit Tonerstäuben aktuelle Erkenntnisse zu Berufskrankheiten?

"Berufskrankheiten durch Tonerstäube" sind in der Berufskrankheitenliste des Anhangs zur gültigen Berufskrankheiten-verordnung nicht aufgelistet. Die Emission von gesundheitsgefährlichen Stoffen stammen beim Drucken und Kopieren aus vielfältigen Quellen, z.B. die elektrostatische Entladung der Bildrolle oder die Hitzefixierung der Partikel an der Fixierrolle. Bei den Emissionen aus Büromaschinen z ...

Stand: 24.09.2010

Dialog: 12028

Ist für den beschriebenen Dachausbau eine Unterdruckhaltung und eine 4-Kammer-Schleuse notwendig?

Bei einem Kanzerogenitätsindex KI von 11 und dem Vorliegen von WHO-Fasern ( Länge > 5µm, Durchmesser < 3µm und Länge-zu-Durchmesser-Verhältnis von 3 : 1) ist eine Einstufung bezüglich der krebserzeugenden Eigenschaften in die Kategorie 2 gegeben (siehe TRGS 905 Ziffer 2.3 Abs. 2 www.baua.de/trgs ). Nach Tabelle 1a Ziffer 2 TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Miner ...

Stand: 08.07.2010

Dialog: 11408

Welche Staubfilterklasse muss bei der Verbrennung von naturbelassenen Holzhackschnitzeln angewendet werden?

Wenn Industriesauger, zum Reinigen von Oberflächen von Holzstaub eingesetzt werden sollen, müssen staubgeminderte Absaugverfahren mit geprüften Entstaubern (holzstaubgeprüfte Industriesauger) oder Industriestaubsauger der Klasse M angewendet werden. Informationen zu geprüften Absaugeinrichtungen können sie unter http://www.holz-bg.de/pages/service/fa-holz.htm einsehen. Weitere Informationen oder e ...

Stand: 05.02.2010

Dialog: 10205

Wie stark darf der Arbeitsplatz in einer Großbäckerei mit Mehlstaub belastet sein?

Bei Getreidemehlstäuben von Roggen und Weizen ist nach gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis von einer atemwegsensibilisierenden Wirkung auszugehen.  Diese Mehlstäube sind dementsprechend in der TRGS 907 - Verzeichnis sensibilisierender Stoffe, www.baua.de aufgeführt. Bis heute lassen sich weder für die Induktion einer Allergie (Sensibilisierung) noch für die Auslösung einer allergischen Reakt ...

Stand: 03.12.2009

Dialog: 9168

Was ist beim Fräsen und Bohren von Blei sowie beim Umgang und Entsorgen von Bleistaub zu beachten?

Für den Umgang mit bleihaltigen Gefahrstoffen (das sind Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse mit einem Bleigehalt von mindestens 5 Gewichtsprozent) gilt die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 505. Die Maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) für Blei und seine Verbindungen (berechnet als Pb) beträgt 0,1 mg/m3 Luft gemessen als Gesamtstaub. Neben der Einhaltung des Schichtmittelwertes dürfe ...

Stand: 17.08.2009

Dialog: 2647

Ist das Abschleifen eines Holzfußbodens ohne Absaugung zulässig?

Die Bewertung von Holzstaub befindet sich zur Zeit im Umbruch. Die Technische Regel für Gefahrstoffe 553 Holzstaub (TRGS 553) wurde zurückgezogen und befindet sich zur Zeit in der Überarbeitung. Die nicht mehr geltende Fassung der TRGS 553 finden Sie hier: http://www.baua.de/nn_16756/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/pdf/TRGS-553.pdf . Anwendbar bleibt die berufsgenossenschaftliche Vorschrift BG ...

Stand: 12.12.2008

Dialog: 6629

Was ist bei der Innenreinigung von Silofahrzeugen, die u.a. Filterstäube und Salz mit hohen Bleirückständen transportiert haben, zu beachten?

Nach § 7 Abs.1 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) darf der Arbeitgeber eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen (und um die handelt es sich hier) erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden. Von hier aus werden die von Ihnen beschriebenen Tätigkeiten als äußerst gefährlich eingestuft. Zum einen sind die Arbeiten vo ...

Stand: 17.08.2008

Dialog: 2977

Welche Partikelgröße haben Eichenholzstäube?

Beim Holzstaub wird aufgrund der Partikelgröße zwischen einatembarem, thorakalem und alveolengängigem Staub unterschieden. Der größte Anteil entfällt dabei auf den einatembaren Staub, der in Mund und Nase verbleibt. Die beiden anderen Bestandteile gelangen bis in die unteren Atemwege. Somit sind auch Staubpartikel von weniger als 10 µm vorhanden. Die Anteile und Mengen der Partikelgrößen sind abhä ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 3261

Wie giftig ist VA-Schleifstaub?

Schleifstaub von nicht rostenden Stählen kann unterschiedlich zusammengesetzt sein. V2A Stahl besteht zu 18% aus Chrom und 8% aus Nickel, V4A Stahl besteht zu 18% aus Chrom, 10% aus Nickel und 2,5% Molybdän. Grundsätzlich können alle einatembare Stäube auf Dauer die Lungenfunktion beeinträchtigen. Daher muß am Arbeitsplatz 1. der allgemeine Staubgrenzwert und 2. zusätzlich die stoffspezifischen Gr ...

Stand: 15.12.2005

Dialog: 1449

Gesundheitliche Belastungen/Gefährdungen durch Mineralwollfasern im Luftstrom einer Klimaanlage

Arbeitsschutzmaßnahmen durchzuführen sind, wie z.B. Entfernung der Mineralwolle oder ausreichende Abschottung der Mineralwolle zum Arbeitsplatz (verschließen der offenen Holzverkleidung). Eine generelle Verpflichtung zum Austausch der Fasermatten besteht nicht.  Hinweis: Wesentliche Textänderungen Bei den künstlichen Mineralfasern muss man bei einem Einbaudatum in den 70er Jahren davon ausgehen, d ...

Dialog: 1084

Mögliche Luftbelastung durch Dämmmaterial aus Glas- oder Steinwolle

Bei den künstlichen Mineralfasern muss man bei einem Einbaudatum in den 70er Jahren davon ausgehen, dass es sich hierbei (Einstufung zumindest nach deutschem Recht) um krebserzeugende Fasern der Kategorie 2 handelt. Kategorie 2 bedeutet, dass es hinreichende Anhaltspunkte für eine begründete Annahme gibt, dass die Exposition eines Menschen gegenüber den Fasern Krebs erzeugen kann. Die Annahme beru ...

Dialog: 1044

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