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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 201 bis 212 von 212 Treffern

Ab wann muss mein Lkw als Gefahrguttransporter mit den Gefahrgutschildern im Werkverkehr gekennzeichnet werden?

Die Gewichtsklasse eines Fahrzeuges spielt bei der Anwendung der nationalen und internationalen Vorschriften zur Befördetrung gefährlicher Güter keine Rolle. Freistellungen in Zusammenhang mit Gefahrgutmengen je Beförderungseinheit (Fahrzeug) ergeben sich aus einer Auflistung nach dem Unterabschnitt 1.1.3.6.2 des ADR. Für die genannten Gefahrklassen 4.1 und 4.2 ergeben sich im Straßenverkehr folge ...

Stand: 23.01.2008

Dialog: 6221

Gilt die Verantwortung des Fahrers für die Ladungssicherung auch dann, wenn die Ladung in der Wechselbrücke verplombt ist?

Grundsätzlich ist der Fahrzeugführer mit für die Ladungssicherung verantwortlich. Dies ergibt sich u. a. aus  § 22 "Ladung" der Straßenverkehrsordnung -StVO-. §22 (1) StVO: "Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrol ...

Stand: 01.12.2007

Dialog: 6244

Wie muss der Gefahrzettel (Label) nach ADR farblich korrekt gestaltet sein?

Gemäß des Abschnittes 5.2.2.2.1 ADR müssen die Gefahrzettel hinsichtlich der Farbe, der Symbole und der allgemeinen Form den Gefahrzettelmustern in Absatz 5.2.2.2.2 ADR entsprechen. Abweichungen bzw. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind nicht bekannt. Siehe auch http://www.gefahrgut-wiki.de/Gefahrzettelmuster. Konkret zum Gefahrzettel Nr. 9 nach ADR: Symbol (sieben senkrechte Streifen in der oberen ...

Stand: 12.09.2007

Dialog: 5779

Müssen Schlüssel für Firmenfahrzeuge unter Verschluss gehalten werden (ähnlich denen für Gabelstapler)?

Eine ähnliche Regelung wie unter § 15 der Unfallverhütungsvorschrift BGV D 27 Flurförderzeuge ist in der Unfallverhütungsvorschrift Fahrzeuge aufgeführt. Gemäß § 55 Abs. 2 BGV D 29 -Anhalten und Abstellen von Fahrzeugen- muss der Fahrzeugführer beim Verlassen eines maschinell angetriebenen Fahrzeuges dieses gegen unbefugte Benutzung sichern. Unbefugtes Benutzen wird durch Stillsetzen des Antriebes ...

Stand: 07.03.2007

Dialog: 2200

Muss bei der Beförderung gefährlicher Güter nach der Kleinmengenregelung der Fahrer im Besitz eines Gefahrgutführerscheins sein?

Bei der Beförderung von Gefahrgütern in kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen besteht eine grundsätzliche Schulungspflicht für die Fahrzeugführer. Die Fahrzeugführer für Stückguttransporte sind von der Schulungspflicht befreit, sofern • Freistellungen nach Abschnitt 1.1.3 ADR zutreffen, • die mit einer Beförderungseinheit beförderten Mengen gefährlicher Güter nach der Tabelle in Absatz 1.1.3.6.3 AD ...

Stand: 23.02.2007

Dialog: 5195

Welche Mengen Benzin bzw. Diesel dürfen von einer Tankstelle für den innerbetrieblichen Werksverkehr in einem PKW in Kanistern transportiert werden?

Bei Benzin handelt es sich um ein Gefahrgut der Gefahrklasse 3 ADR, Verpackungsgruppe II,UN 1203.Bei Diesel handelt es sich um ein Gefahrgut der Gefahrklasse 3 ADR, Verpackungsgruppe III,UN 1202.Zu 1)Der beschriebene Transport wird als gewerblicher Transport gemäß ADR eingeordnet, bei dem Benzin bzw. Diesel von einer Tankstelle für den innerbetrieblichen Werksverkehr befördert werden soll, um die ...

Stand: 23.12.2006

Dialog: 2830

Müssen alle Staplerfahrer den Beckengurt ständig benutzen?

Gabelstapler müssen mit Fahrerrückhaltesystemen ausgerüstet sein. In der KomNet-Datenbank sind dazu unter dem Suchwort "Fahrerrückhaltesysteme" entsprechende Dialoge enthalten. Bei Gabelstaplerfahrern in Metallbetrieben ist es oft üblich, dass sie in kurzen Zeitabständen das Fahrzeug verlassen und dann gleich wieder aufsteigen müssen. Dieses führt des öfteren zu den beschriebenen Akzeptanzprobleme ...

Stand: 15.08.2006

Dialog: 1941

Ich bitte um Informationen über die Erlaubnis zum gewerblichen Transport von Gütern der Gefahr-Klassen 1 und 7.

Diese Frage berührt drei Gesetzesbereiche und zwar die internationalen Transportvorschriften in Form des ADR und im nationalen Bereich das Sprengstoffgesetz – SprengG und die Strahlenschutzverordnung - StrlSchV. Abhängig von dem Transportfahrzeug benötigt der Fahrer nach dem Kapitel 8.2.1 ADR bei einem zul. Gesamtgewicht des Fahrzeuges von >3,5 t eine ADR-Ausbildung mit sog. Aufbaukurse für die Ge ...

Stand: 28.06.2006

Dialog: 2788

Darf der Hausmeister einer Schule die Schulchemikalien in seinem privaten PKW zum Entsorger transportieren?

Grundsätzlich dürfen in privaten Fahrzeugen Gefahrgüter befördert werden. Jedoch sollte vorab bei der privaten Kfz-Versicherung nachgefragt werden, ob die Ortsveränderung von kennzeichnungspflichtigen Gefahrgütern nicht durch die eigenen Versicherungsbedingungen ausgeschlossen wird. Bei Entsorgung von Schulchemikalien sind bei der Vorbereitung und Ortsveränderung folgende Rechtsgrundlagen zu berüc ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 2554

Was ist bei Rangierarbeiten mit Flurförderzeugen zu beachten?

Eine Aufnahme von Rangierarbeiten mit Flurförderzeugen ist nur zulässig, wenn einige grundsätzliche Voraussetzungen gegeben sind!  Herstellerangaben Die Vorgaben des Herstellers für den Einsatz eines Flurförderzeuges sind zu beachten. In der Bedienungsanleitung sind wichtige Angaben zum Verwendungszweck und die erforderlichen Bedingungen, bzw. gerätespezifischen Grenzwerte enthalten. Die genaue Ke ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 3739

Wie lange darf ein Kraftstoffreservekanister aus Kunststoff verwendet werden und welches Datum zeigt der Stempel an?

Fässer oder Kanister aus Kunststoff dürfen höchstens 5 Jahre lang als Verpackung für Gefahrgüter genutzt werden; dementsprechend muss das Herstellungsdatum auf diesen Verpackungen angegeben sein. Stand: September 2003 ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 1990

Welche Rechtssicherheit gibt es für Verlader von LKW`s bei der Übergabe des beladenen Fahrzeugs an den Fahrer?

Der Umfang der Verantwortung für die Ladungssicherung hängt von der Vertragsgestaltung und dem jeweiligen Einzelfall ab. Die Übernahmebestätigung mit der Aussage, dass die Ladung ordnungsgemäß verladen wurde (mit Unterschrift des Fahrzeugführers) ist nicht geeignet den Verlader von seiner öffentlich-rechtlichen Verantwortung freizustellen. Der Verlader muss das Verladen des Ladegutes zumindest sti ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 2582

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