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Kann man bei Einhaltung der in der DGUV Information 213-850 "Sicheres Arbeiten in Laboratorien" unter 3.3.3 genannnten "laborüblichen Bedingungen" im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung von einer geringen Gefährdung nach § 6 (13) GefStoffV ausgehen?

Die Antwort lautet NEIN.Denn die Stoffmenge allein ist nicht ausschlaggebend.In §6 (13) Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) heißt es:"Ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung für bestimmte Tätigkeiten auf Grund1.der gefährlichen Eigenschaften des Gefahrstoffs,2.einer geringen verwendeten Stoffmenge,3.einer nach Höhe und Dauer niedrigen Exposition und4.der Arbeitsbedingungeninsgesamt eine nur ...

Stand: 01.10.2024

Dialog: 27180

Muss im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung mit Gefahrstoffen explizit dokumentiert werden, ob eine niedrige, mittlere oder hohe Gefährdung für dermale und inhalative Aufnahme vorliegt?

bei der Dokumentationspflicht gilt jedoch bei Tätigkeiten mit geringer Gefährdung, hierbei kann auf eine detaillierte Dokumentation verzichtet werden (vgl. §6, Abs. (10), GefStoffV). „Es ist zu dokumentieren, dass eine geringe Gefährdung festgestellt wurde. Dies ist zu begründen durch Angabe der geringen Menge, der geringen Häufigkeit, der niedrigen Exposition sowie der Eigenschaften der verwendeten oder freigesetzten ...

Stand: 11.03.2021

Dialog: 43452

Was sind typische Sicherheitsmaßnahmen bei der Verwendung von melamincyanurathaltigen Materialien, um die Exposition der Beschäftigten zu begrenzen?

der im § 6 Absatz 1 GefStoffV genannten Gesichtspunkte zu identifizieren und zu beurteilen.Nach § 6 Absatz 2 Satz 1 GefStoffV hat der Arbeitgeber die notwendigen Informationen beim Lieferanten oder aus anderen, ihm mit zumutbarem Aufwand zugänglichen, Quellen zu beschaffen. Die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 400 beschreibt in der Nummer 5.1 die wichtigsten Informationsquellen ...

Stand: 16.04.2024

Dialog: 43927

Wie stark ist die gesundheitliche Belastung beim Einatmen von Acetondämpfen?

und Sicherheit der Beschäftigten unter folgenden Gesichtspunkten zu beurteilen:"1.gefährliche Eigenschaften der Stoffe oder Gemische, einschließlich ihrer physikalisch-chemischen Wirkungen,2.Informationen des Lieferanten zum Gesundheitsschutz und zur Sicherheit insbesondere im Sicherheitsdatenblatt,3.Art und Ausmaß der Exposition unter Berücksichtigung aller Expositionswege; dabei sind die Ergebnisse ...

Stand: 16.05.2019

Dialog: 4000

Wie gefährlich ist Öldunst, der an Kurvenautomaten beim Drehen von Kleinteilen entsteht?

auftreten können") sowie Art und Gesamtkoloniezahl der Mikroorganismen in wassergemischten KSS. Da die Art des eingesetzten KSS aus der Fragestellung nicht zu entnehmen ist, kann die Frage nur allgemein beantwortet werden.Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass das Ausmaß der Gefährdungen nach § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und § 7 ...

Stand: 17.09.2021

Dialog: 4176

Wie ist die Aspirationsgefahr von Aerosolen und Nebel über den Mund zu beurteilen?

im Mund ansammeln zu können, dass ein Teil davon in die Atemwege eindringen kann, wäre es notwendig, eine größere Menge des Aerosols, z. B. durch einen vom Behälter abgegebenen Strahl, mit dem Mund aufzunehmen, was bei Einhaltung der zur Verwendung von Aerosolen notwendigen Sicherheitsmaßnahmen eher unwahrscheinlich ist.Gemäß § 6 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) zur Informationsermittlung ...

Stand: 02.11.2023

Dialog: 27790

Ist es zulässig, dass Desinfektionen einer Klimaanlage während der Arbeitszeit vorgenommen werden?

Unter Nummer 3.6 Abs. 1 des Anhangs der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) wird das Vorhandensein von ausreichend gesundheitlich zuträglicher Atemluft gefordert. Daher sind Desinfektionen einer Raumlufttechnischen Anlage (Klimaanlage) während der Arbeitszeit, sofern sie zu einer Belastung der Raumluft führen, nicht zulässig.Anforderungen an die Wartung und Reinigung von Klimaanlagen ergeben ...

Stand: 03.09.2020

Dialog: 5181

Ist ein Kühlschmierstoff ungefährlich, solange keine Amine dazukommen?

Beim Umgang mit Kühlschmierstoffen zu beachtende Anforderungen werden in der DGUV Regel 109-003 "Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen" und der DGUV Information 209-022 "Hautschutz an Holz- und Metallarbeitsplätzen" angeführt. Bezüglich nitrosierender Agenzien sind der § 16 (Herstellungs- und Verwendungsbeschränkungen) Abs. 1 und der Anhang II Nummer 4 (Kühlschmierstoffe) der Gefahrstoffverordnung ...

Stand: 08.04.2021

Dialog: 10967

Welche Anforderungen gelten beim Umgang mit wassermischbaren Kühlschmierstoffen?

von KSS liefert die DGUV Regel 109-003 "Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen".Gemäß Kapitel 7.1 der DGUV Regel 109-003 hat der "Unternehmer für die Prüfung des Neuansatzes wassergemischter Kühlschmierstoffe und für die nachfolgenden regelmäßigen Prüfungen einen Prüfplan aufzustellen. Er hat dafür zu sorgen, dass der Prüfplan für einen Soll-Ist-Wert-Vergleich mindestens folgende Angaben enthält: 1 ...

Stand: 15.09.2022

Dialog: 15430

Dürfen Arbeitnehmerinnen mit dem Stoff Triazolderovat umgehen?

" der GefStoffV zu ermitteln. Hierbei unterstützt u. a. das Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG). Der § 10 "Besondere Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverändernden und fruchtbarkeitsgefährdenden Gefahrstoffen" trifft in diesem Falle nicht zu, da dort ausdrücklich nur Stoffe der Kategorie 1 und 2 angesprochen werden. Welche Schutzmaßnahmen explizit zu ergreifen ...

Stand: 22.03.2019

Dialog: 6620

Was ist bei der spanenden Bearbeitung von Zirkonium auf einer Drehbank zu beachten?

kann sich in pulverförmiger Form bei Raumtemperatur an der Luft ohne Energiezufuhr erhitzen und schließlich selbst entzünden. Bei Kontakt mit Wasser oder feuchter Luft bilden sich hochentzündliche Gase in gefährlicher Menge.Folgende Schutzmaßnahmen werden empfohlen:1. Technische Schutzmaßnahmen: Möglichst geschlossene Apparaturen verwenden. Ist das Austreten des Stoffes nicht zu verhindern ...

Stand: 17.08.2019

Dialog: 8778

Wie verhalten sich die folgenden Abschnitte der TRGS 551 zueinander?

Aufgrund der carcinogenen, mutagenen und reproduktionstoxischen (CMR), sowie der akut und chronisch wassergefährdenden Eigenschaften in Kategorie 1 des Bestandteils Benzo[def]chrysene (Benzo[a]pyren / BaP) und der übrigen polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) von insgesamt 16 unterliegen Teeröle gemäß Anhang XVII der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) den Anwendungsverboten ...

Stand: 09.03.2026

Dialog: 44239