Inhaltsbereich

Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 101 bis 108 von 108 Treffern

Müssen wir für unsere Formulierungen, die in unseren Werken weiterverarbeitet werden, Sicherheitsdatenblätter erstellen?

Gemäß Art. 31 der REACH-Verordnung müssen Sicherheitsdatenblätter vom Lieferanten an den jeweiligen Abnehmer kostenlos übermittelt werden. Der Fall Lieferant = Abnehmer wird in der REACH-Verordnung nicht erfasst. Wann ein Sicherheitsdatenblatt erstellt werden muss, erfährt man in der Bekanntmachung 220 Sicherheitsdatenblatt. Sicherheitsdatenblätter sind für Produkte zu erstellen, die gehandelt wer ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 6585

Müssen Metalllegierungen, die in Pulverform oder als Granulat vorliegen, gefahrstoffrechtlich eingestuft und gekennzeichnet werden?

Grundsätzlich gilt: Wenn von den Metallen eine Gefährdung ausgeht, sind diese einzustufen, zu kennzeichnen und mit einem Sicherheitsdatenblatt zu liefern. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn die Metalle besonders reaktiv sind (Natrium) oder in Pulverform (Magnesiumpulver) vorliegen. Die Einstufung und Kennzeichnung für die genannten Beispiele ergibt sich aus Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG bzw. A ...

Stand: 10.07.2009

Dialog: 8112

Welcher Konzentrationsgrenzwert von krebserzeugenden Stoffen ist bei der Einstufung und Kennzeichnung von Zubereitungen zu beachten?

Bei Stoffen, die im Anhang I der RL 67/548/EWG (EG-Stoffliste) gelistet sind (sogenannte Listenstoffe) ist die Einstufung und Kennzeichnung gemäß der EG-Stoffliste vorzunehmen (Listenstoff, Listenprinzip, Legaleinstufung). Die Einstufung hinsichtlich der krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fortpflanzungsgefährdenden Wirkungen darf bei Zubereitungen nicht nach dem Ergebnis von Prüfungen, sond ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6777

Wie kann ich feststellen, ob ein Peroxid unter das Sprengstoffrecht fällt?

Die Antwort auf die Frage, ob ein Peroxid unter den Anwendungsbereich des Sprengstoffrechts fällt, ergibt sich aus dem Anwendungsbereich des Sprengstoffgesetzes (§1 SprenG). Hiernach ist zunächst einmal zu prüfen, ob es sich bei dem Peroxid um einen explosionsgefährlichen Stoff handelt. Als explosionsgefährlich gelten nur solche Stoffe, die sich bei Durchführung der Prüfverfahren nach Anhang I Tei ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 5059

Gibt es eine Verordnung über die Kennzeichnungspflicht von Lösemittelanteilen in Produkten?

Ja, die Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen ist in der Gefahrstoffverordnung in Verbindung mit den Richtlinien RL 67/548/EWG (Stoffrichtlinie) und der RL 1999/45/EG (Zubereitungsrichtlinie) geregelt. Nähere Informationen dazu bietet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Internet unter http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Einstufung-und-Kennze ...

Stand: 26.11.2007

Dialog: 6086

Welche Konsequenzen hat es, wenn Sicherheitsdatenblätter und Kennzeichnungen neuen Erkenntnissen nicht angepasst werden?

1. Einstufung Aufgrund der vorliegenden Angaben ist nicht zu erkennen, ob es sich um einen Listenstoff handelt (Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG) oder ob der Hersteller/Einführer diesen selbst nach Anhang VI der genannten Richtlinie eingestuft hat. Im ersten Fall wäre die Einstufung der Liste verbindlich und die neuen Erkenntnisse der Anmeldestelle mitzuteilen; im zweiten Fall hätte der Herstell ...

Stand: 26.09.2007

Dialog: 5871

Wie ist ein Reiniger mit einem pH-Wert von 12 bei 100g/ l Wasser einzustufen?

Hält der Hersteller eine Kennzeichnung als ätzend oder reizend trotz des hohen pH-Wertes des verdünnten Reinigers nicht für erforderlich, muss dies im Sicherheitsdatenblatt begründet werden. Die zugrunde zu legenden Methoden zur Beurteilung der ätzenden Eigenschaften einer Zubereitung sind unter Nummer 5.2.5 der Technischen Regeln für Gefahrstoffe -TRGS 200 beschrieben. Auf die in der REACH-Wissen ...

Stand: 13.09.2007

Dialog: 5790

Wie ist die Beständigkeit von Gefahrstoffetiketten in den europäischen oder deutschen Vorschriften geregelt?

Die EG Richtlinie RL 67/548/EWG vom 27. Juni 1967 (Abl. Nr.L 196 vom 16.081967 S1) Art. 23 und 24 und die EG Richtlinie 99/45/EG (Zubereitungsrichtlinie; ABl Nr.L 200 vom 30.07.1999) Art. 10 und 11 , die durch die Gefahrstoffverordnung in nationales Recht umgesetzt sind, sagen für die Beständigkeit des Etiketts aus, dass es deutlich lesbar unverwischbar und fest angebracht sein soll. Gefahrgutrech ...

Stand: 28.07.2006

Dialog: 3112

Ergebnisseiten:
«123456