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Ergebnisse 41 bis 60 von 72 Treffern

Ist es bei dem Betrieb einer Röntgenanlage erforderlich, einen sog. `Medizinphysiker` zu bestellen?

Nach der Röntgenverordnung ist die Bestellung eines Medizinphysik-Experten (MPE) in aller Regel nicht erforderlich. Nur wenn es sich um eine Röntgentherapieanlage handelt und dort keine Standardbestrahlungen durchgeführt werden, hat der Betreiber der Röntgeneinrichtung einen MPE zur Bestrahlungsplanung nach § 27 Abs. 1 RöV und bei der ersten Bestrahlung nach § 27 Abs.2 Nr. 1 hinzuzuziehen (siehe a ...

Stand: 04.04.2009

Dialog: 5520

Wer ist verantwortlich für die Einteilung in Kategorie A/B-Personen nach § 31 RöV?

Verantwortlich ist in erster Linie der Strahlenschutzverantwortliche. Dieser kann jedoch sinnvollerweise diese Aufgabe an den Strahlenschutzbeauftragten übertragen. Dies ist auch gängige Praxis. Die Einteilung muss nach Art der Arbeitsplätze erfolgen und kann nicht verallgemeinert werden. Relativ hohe Dosiswerte können z.B. bei folgenden radiologischen Maßnahmen auftreten: Interventionen, Angiogra ...

Stand: 26.03.2009

Dialog: 7299

Muss neben einer Strahlschutzanweisung zusätzlich eine Gefährdungsanalyse in Bezug auf die ionisierende Strahlung erstellt werden?

Für die Verwendung von Prüfstrahlern, deren Aktivität die Freigrenze nach Anlage III, Tabelle 1 StrlSchV überschreitet ist eine Strahlenschutzanweisung gemäß § 34 StrlSchV zu erlassen. Gemäß § 5 Arbeitschutzgesetz - ArbSchG hat der Arbeitgeber in jedem Fall die Gefährdungen zu ermitteln, zu beurteilen und die notwendigen Maßnahmen herauszuarbeiten. § 5 Abs. 3 ArbSchG konkretisiert mögliche Gefährd ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6684

Wie sieht es mit der Präparation von Therapiespritzen?

Bei der Durchführung einer Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, wie der Anwendung der Radiosynoviorthese mit z.B. Y-90, dürfen die Tätigkeiten, die unter den Bereich technische Mitwirkung fallen (siehe § 82 Abs. 2 Strahlenschutzverordnung) von z.B. einer fachkundigen MTA vorgenommen werden. Bei der Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, insbesondere der Therapie mit Beta-Strahlern wie Y- ...

Stand: 04.10.2008

Dialog: 6540

Was ist zu beachten, wenn ein Mitarbeiter einer Fremdfirma Arbeiten im Kontrollbereich durchführt?

Der § 15 "Genehmigungsbedürftige Beschäftigung in fremden Anlagen oder Einrichtungen" der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 20.07.2001 regelt: "Wer in fremden Anlagen oder Einrichtungen unter seiner Aufsicht stehende Personen beschäftigt oder Aufgaben selbst wahrnimmt und dies bei diesen Personen oder bei sich selbst im Kalenderjahr zu einer effektiven Dosis von mehr als 1 Millisievert führe ...

Stand: 01.09.2008

Dialog: 6479

Wie ist das Verfahren hinsichtlich der Ermittlung der Körperdosis bei `helfenden Personen`?

Das Informationsblatt vom Landesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Thüringen (Nr.23/03a/02) kann in NRW entsprechend angewandt werden. Es sind allerdings nicht zwingend Messungen zur Ermittlung der Dosis erforderlich. Liegen belastbare Daten über die Höhe der Strahlenexposition aus anderen Messungen bei einer entsprechenden Anwendung vor, können auch diese Daten verwendet werden. Im Rahme ...

Stand: 16.01.2008

Dialog: 6152

Wie muß ich vorgehen, wenn ich Strahlenschutzbeauftragter bei uns im Institut werden möchte? Fachkunde liegt vor.

Soweit dies für den sicheren Betrieb notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche (Betriebsinhaber, Geschäftsführer) für die Leitung und Beaufsichtigung seines Betriebes Strahlenschutzbeauftragte schriftlich zu bestellen. Die gesetzliche Grundlage ist § 31 Strahlenschutzverordnung und/oder § 13 Röntgenverordnung. Bei der Bestellung sind die Aufgaben, der innerbetriebliche Entscheidungsbere ...

Stand: 04.09.2007

Dialog: 5960

Sind bei Arbeiten mit Isotopen unter der Freigrenze Strahlenschutzbeauftragte zu bestellen und Vorsorgeuntersuchungen zu veranlassen?

Bei genehmigungsfreiem Umgang mit Radionukliden ist die Bestellung eines Strahlenschutzbeauftragten nicht notwendig. Der Umgang mit einem Radionuklid ist gemäß § 8 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) genehmigungsfrei, wenn dessen Aktivität die Freigrenze nach Anlage III Tabelle 1 Spalte 2 und 3 StrlSchV nicht überschreitet. Werden zwei oder mehr Radionuklide verwendet, ist der Umgang nur dann gene ...

Stand: 04.07.2007

Dialog: 5873

Befreiung von der Pflicht zur Deckungsvorsorge gemäß Strahlenschutzverordnung

Zur Frage 1: Die Anwendung der Summenformel ist in den Vorbemerkungen zur Tabelle 1 der Anlage III zur Strahlenschutzverordnung vorgegeben. Dort heißt es: "Bei mehreren Radionukliden ist die Summe der Verhältniszahlen aus der vorhandenen Aktivität (Ai) oder spezifischen Aktivität (Ci) und den jeweiligen Freigrenzen FGi der einzelnen Radionuklide gemäß Spalte 2 oder 3 zu berechnen (Summenformel), w ...

Stand: 04.06.2007

Dialog: 5687

Können arbeitmedizinische Vorsorgeuntersuchung beim Umgang mit Röntgengeräten eingeschränkt werden?

Der zuständige Strahlenschutzbeauftragte legt fest, ob eine beruflich strahlenexponierte Person der Kategorie A oder der Kategorie B zuzuordnen ist. Maßgebend bei der Zuordnung ist die Art der Tätigkeit und die zu erwartende effektive Dosis. Kann die zu erwartende effektive Dosis mehr als 6 mSv im Kalenderjahr betragen, ist die betreffende Person der Kategorie A zuzuordnen und in jährlichen Abstän ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5446

Welche Folgen können Röntgenuntersuchungen haben, bei denen versehentlich kein Gonadenschutz eingesetzt wurde?

Nach der Röntgenverordnung dürfen Arzthelferinnen mit der Anfertigung von Röntgenaufnahmen nur dann beauftragt werden, wenn sie die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz besitzen und diese regelmäßig aktualisieren. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf eine Arzthelferin nur unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines fachkundigen Arztes tätig werden. Die Verantwortung trä ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5409

Wer ist bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher im Sinne der Strahlenschutzverordnung?

Wer bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher ist, hängt vom Einzelfall ab. Beispielsweise ist bei einer Kommune der Bürgermeister (früher der Stadtdirektor) Strahlenschutzverantwortlicher, bei einer Hochschule der Kanzler oder bei einem städtischen Krankenhaus der Verwaltungsleiter (in Auftragsverwaltung). Stand: Februar 2007 ...

Stand: 14.02.2007

Dialog: 86

Gilt die Genehmigung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen eines Unternehmens auch für Drittfirmen auf dem Werksgelände?

Nein, die Umgangsgenehmigung hat für Drittfirmen keine Gültigkeit!  Sie gilt nur für den Betrieb und für den Umgangsort und für die radioaktiven Stoffe, die in der Genehmigung aufgeführt sind. Eine andere Firma, hier Drittfirma, würde dann Tätigkeiten in fremden Anlagen i.S. des § 15 Strahlenschutzverordnung - StrlSchV ausüben und benötigt eine Genehmigung nach § 15 StrlSchV. Genehmigungsbehörde s ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5175

Muss die schriftliche Bestellung des Strahlenschutzbeauftragten vom Strahlenschutzverantwortlichen unterschrieben werden?

Da der Strahlenschutzverantwortliche derjenige ist, der die Strahlenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen hat, ist er grundsätzlich auch derjenige, der das Bestellschreiben unterschreibt. Allerdings kann er auch bestimmte Aufgaben und Pflichten (aber nicht die Verantwortung) anderen Personen übertragen. So gibt es beispielsweise in Universitäten und größeren Unternehmen so genannte Strahlens ...

Stand: 21.12.2006

Dialog: 4904

Muss im Krankenhaus jeder Fachbereich seinen eigenen Strahlenschutzbeauftragten haben?

Die Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen (Röntgenverordnung-RöV) sieht in § 13 Abs. 2 vor, dass der Strahlenschutzverantwortliche die für die Leitung und Beaufsichtigung des Betriebes von Röntgeneinrichtungen erforderliche Anzahl von Strahlenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen hat. Die erforderliche Anzahl ist nicht näher definiert, so dass grundsätzlich die Bestell ...

Stand: 28.09.2006

Dialog: 4589

Welche Genehmigungen nach Strahlenschutzverordnung benötigt eine externe Firma für Wartungsarbeiten an einem Afterloadinggerät?

Eine externe Firma, die Wartungsarbeiten an einem Afterloadinggerät durchführen will, benötigt hierfür eine Genehmigung nach § 7 Strahlenschutzverordnung - StrlSchV. Zusätzlich zur Genehmigung nach § 7 StrlSchV muss die externe Firma von der Herstellerfirma des Afterloadinggerätes zur Durchführung der Wartungsarbeiten schriftlich autorisiert werden. Eine § 15 Genehmigung wäre nur dann ausreichend, ...

Stand: 14.09.2006

Dialog: 1930

Kann eine ausgebildetet MTRA in einem Krankenhaus als Strahlenschutzbeauftragte bestellt werden?

Eine MTRA oder MTA kann zur Strahlenschutzbeauftragten (SSB) bestellt werden, solange ihr keine Aufgaben und Pflichten übertragen werden, die nur von einem Arzt als SSB wahrgenommen werden können. Der Entscheidungsbereich einer MTRA als SSB ist daher sehr eingegrenzt und kann sich nur auf Gebiete erstrecken, die keine medizinischen Aufgaben beinhalten und für die auch kein Budget erforderlich ist. ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 4215

Ist ein Prokurist ein vetretungsberechtigtes Organ, das die Aufgaben des Strahlenschutzverantwortlichen wahrnehmen kann?

Ein Prokurist ist kein vertretungsberechtigtes Organ einer juristischen Person und kann daher nicht Strahlenschutzverantwortlicher sein. Vertretungsberechtigtes Organ ist z.B. der Geschäftsführer einer GmbH oder der Vorstand einer AG. Stand: April 2006 ...

Stand: 08.06.2006

Dialog: 4194

Wer überwacht, ob veraltete Röntgen- und Strahlungsgeräte in Tierhaltungseinrichtungen eine Gefahr für die Tiere darstellen?

Röntgeneinrichtungen sind vor der Inbetriebnahme und anschließend alle 5 Jahre einer Sachverständigenprüfung durch einen behördlich bestimmten Sachverständigen zu unterziehen. Der Betrieb der Röntgeneinrichtung ist nur in dem vom Sachverständigen überprüften und im Prüfbericht aufgeführten Röntgenraum zulässig. Der Umgang mit radioaktiven Stoffen bedarf einer Genehmigung der zuständigen Bezirksreg ...

Stand: 16.02.2006

Dialog: 3931

Richtet sich die örtliche Zuständigkeit der Behörde nach dem Firmensitz oder dem Standort der Röntgenanlage?

Die Genehmigung zum Betrieb einer ortsfesten Röntgeneinrichtung wird von der für den Betriebsort (Standort) der Anlage örtlich zuständige Behörde erteilt. Gleiches gilt für den anzeigepflichtigen Betrieb. Soll eine Röntgeneinrichtung dagegen bundesweit ortsveränderlich betrieben werden, so richtet sich die Zuständigkeit an die für den Firmensitz zuständige Behörde. Stand: Januar 2006 ...

Stand: 07.02.2006

Dialog: 3832

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