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Ergebnisse 41 bis 60 von 73 Treffern

Wird die Strahlenschutzverordnung auch bei Sammlern von radioaktiven Mineralien angewendet?

Der Begriff sammeln taucht in der Strahlenschutzverodnung - StrlSchV nicht auf. Es wird unterstellt, dass die Mineralien nicht deshalb "gesammelt" werden, weil sie radioaktiv sind. Es wird weiter unterstellt, dass die Mineralien nicht aufgesucht bzw. abgebaut und dann gesammelt werden (Bergrecht). Mineralien, die Radionuklide natürlichen Ursprungs enthalten (z.B. Pechblende) sind Material i.S.d. § ...

Stand: 10.11.2010

Dialog: 12369

Wie oft müssen die Filme für die Personendosimetrie (amtliche Dosimeter) in der Freiwilligen Feuerwehr ausgetauscht werden?

Feuerwehrangehörige sind keine beruflich strahlenexponierten Personen im Sinne der Strahlenschutzverordnung - StrlSchV (siehe § 3 Abs. 2 Nr. 24 StrlSchV). Für die Feuerwehrangehörigen gelten gesonderte Dienstvorschriften, hier die Feuerwehr-Dienstvorschrift "Einheiten im ABC-Einsatz". Danach sind für Einsätze mit ionisierender Strahlung für mindestens 6 Einsatzkräfte amtliche Filmdosimeter vorzuha ...

Stand: 08.11.2010

Dialog: 2960

Gibt es Vorlagen, um als Strahlenschutzverantwortlicher (Schulträger) einen Schulleiter als Strahlenschutzbevollmächtigten zu bestellen?

Der Strahlenschutzverantwortliche der Schule (z.B. Landrat, Bürgermeister, Vorsitzender des Trägervereins) muss dem strahlenschutzbevollmächtigtem Schulleiter die Aufgaben schriftlich übertragen. Die Aufgaben, die die bevollmächtigte Schulleitung ausführen sollte, sind speziell für Schulen in der "Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen" unter dem Abschnitt -Umgang mi ...

Stand: 22.10.2009

Dialog: 9043

Ist es rechtlich möglich, dass MTRAs der Praxis A auch in Praxis B nach Bedarf und Absprache tätig werden können?

1) Eine Beschäftigung in zwei voneinander unabhängigen Praxen ist möglich. 2) Die einfachste Lösung ist die mit zwei Beschäftigungsverhältnissen. Der mit dem hinzukommenden Beschäftigungsverhältnis zusammenhängende Verwaltungsaufwand ist vergleichsweise gering und vor allem für die damit Beauftragten Routinesache. 3) Die § 15 - Lösung wirkt auf den ersten Blick einfacher, führt aber zu erheblichem ...

Stand: 13.07.2009

Dialog: 8132

Wie kann in der Praxis zwischen beruflich strahlenexponierten Personen der Kategorie A und B unterschieden werden?

Für die Einstufung von beruflich strahlenexponierten Personen in die Kategorie A oder B gemäß § 31 der Röntgenverordnung wird die Einschaltzeit zugrunde gelegt. Beim Betrieb von Chirurgischen Bildverstärkern (z. B. in der Herzkatheter- und Kardangiographie) ist davon auszugehen, dass der Wert von 240.000 mAs pro Woche (siehe DIN 6812, Tabelle 5) grundsätzlich erreicht wird. Dies ist ein Orientieru ...

Stand: 22.04.2009

Dialog: 7681

Fragen zum Strahlenschutz in einem Biotech-Unternehmen

1. Ist das Arbeiten unterhalb der Freigrenze anzeigepflichtig, auch wenn es nicht genehmigungspflichtig ist? Die Strahlenschutzverordnung kennt in dem Sinne keine Anzeigepflicht. Entweder ist der Umgang mit radioaktiven Stoffen nach Anlage 1 StrlSchV genehmigungsfrei oder der Umgang ist genehmigungspflichtig nach § 7 StrlSchV. Für Tätigkeiten mit radioaktiven Stoffen unterhalb der Freigrenze ist k ...

Stand: 16.04.2009

Dialog: 7832

Ist es bei dem Betrieb einer Röntgenanlage erforderlich, einen sog. `Medizinphysiker` zu bestellen?

Nach der Röntgenverordnung ist die Bestellung eines Medizinphysik-Experten (MPE) in aller Regel nicht erforderlich. Nur wenn es sich um eine Röntgentherapieanlage handelt und dort keine Standardbestrahlungen durchgeführt werden, hat der Betreiber der Röntgeneinrichtung einen MPE zur Bestrahlungsplanung nach § 27 Abs. 1 RöV und bei der ersten Bestrahlung nach § 27 Abs.2 Nr. 1 hinzuzuziehen (siehe a ...

Stand: 04.04.2009

Dialog: 5520

Wer ist verantwortlich für die Einteilung in Kategorie A/B-Personen nach § 31 RöV?

Verantwortlich ist in erster Linie der Strahlenschutzverantwortliche. Dieser kann jedoch sinnvollerweise diese Aufgabe an den Strahlenschutzbeauftragten übertragen. Dies ist auch gängige Praxis. Die Einteilung muss nach Art der Arbeitsplätze erfolgen und kann nicht verallgemeinert werden. Relativ hohe Dosiswerte können z.B. bei folgenden radiologischen Maßnahmen auftreten: Interventionen, Angiogra ...

Stand: 26.03.2009

Dialog: 7299

Muss neben einer Strahlschutzanweisung zusätzlich eine Gefährdungsanalyse in Bezug auf die ionisierende Strahlung erstellt werden?

Für die Verwendung von Prüfstrahlern, deren Aktivität die Freigrenze nach Anlage III, Tabelle 1 StrlSchV überschreitet ist eine Strahlenschutzanweisung gemäß § 34 StrlSchV zu erlassen. Gemäß § 5 Arbeitschutzgesetz - ArbSchG hat der Arbeitgeber in jedem Fall die Gefährdungen zu ermitteln, zu beurteilen und die notwendigen Maßnahmen herauszuarbeiten. § 5 Abs. 3 ArbSchG konkretisiert mögliche Gefährd ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6684

Wie sieht es mit der Präparation von Therapiespritzen?

Bei der Durchführung einer Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, wie der Anwendung der Radiosynoviorthese mit z.B. Y-90, dürfen die Tätigkeiten, die unter den Bereich technische Mitwirkung fallen (siehe § 82 Abs. 2 Strahlenschutzverordnung) von z.B. einer fachkundigen MTA vorgenommen werden. Bei der Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen, insbesondere der Therapie mit Beta-Strahlern wie Y- ...

Stand: 04.10.2008

Dialog: 6540

Was ist zu beachten, wenn ein Mitarbeiter einer Fremdfirma Arbeiten im Kontrollbereich durchführt?

Der § 15 "Genehmigungsbedürftige Beschäftigung in fremden Anlagen oder Einrichtungen" der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 20.07.2001 regelt: "Wer in fremden Anlagen oder Einrichtungen unter seiner Aufsicht stehende Personen beschäftigt oder Aufgaben selbst wahrnimmt und dies bei diesen Personen oder bei sich selbst im Kalenderjahr zu einer effektiven Dosis von mehr als 1 Millisievert führe ...

Stand: 01.09.2008

Dialog: 6479

Wie ist das Verfahren hinsichtlich der Ermittlung der Körperdosis bei `helfenden Personen`?

Das Informationsblatt vom Landesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Thüringen (Nr.23/03a/02) kann in NRW entsprechend angewandt werden. Es sind allerdings nicht zwingend Messungen zur Ermittlung der Dosis erforderlich. Liegen belastbare Daten über die Höhe der Strahlenexposition aus anderen Messungen bei einer entsprechenden Anwendung vor, können auch diese Daten verwendet werden. Im Rahme ...

Stand: 16.01.2008

Dialog: 6152

Wie muß ich vorgehen, wenn ich Strahlenschutzbeauftragter bei uns im Institut werden möchte? Fachkunde liegt vor.

Soweit dies für den sicheren Betrieb notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche (Betriebsinhaber, Geschäftsführer) für die Leitung und Beaufsichtigung seines Betriebes Strahlenschutzbeauftragte schriftlich zu bestellen. Die gesetzliche Grundlage ist § 31 Strahlenschutzverordnung und/oder § 13 Röntgenverordnung. Bei der Bestellung sind die Aufgaben, der innerbetriebliche Entscheidungsbere ...

Stand: 04.09.2007

Dialog: 5960

Sind bei Arbeiten mit Isotopen unter der Freigrenze Strahlenschutzbeauftragte zu bestellen und Vorsorgeuntersuchungen zu veranlassen?

Bei genehmigungsfreiem Umgang mit Radionukliden ist die Bestellung eines Strahlenschutzbeauftragten nicht notwendig. Der Umgang mit einem Radionuklid ist gemäß § 8 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) genehmigungsfrei, wenn dessen Aktivität die Freigrenze nach Anlage III Tabelle 1 Spalte 2 und 3 StrlSchV nicht überschreitet. Werden zwei oder mehr Radionuklide verwendet, ist der Umgang nur dann gene ...

Stand: 04.07.2007

Dialog: 5873

Befreiung von der Pflicht zur Deckungsvorsorge gemäß Strahlenschutzverordnung

Zur Frage 1: Die Anwendung der Summenformel ist in den Vorbemerkungen zur Tabelle 1 der Anlage III zur Strahlenschutzverordnung vorgegeben. Dort heißt es: "Bei mehreren Radionukliden ist die Summe der Verhältniszahlen aus der vorhandenen Aktivität (Ai) oder spezifischen Aktivität (Ci) und den jeweiligen Freigrenzen FGi der einzelnen Radionuklide gemäß Spalte 2 oder 3 zu berechnen (Summenformel), w ...

Stand: 04.06.2007

Dialog: 5687

Können arbeitmedizinische Vorsorgeuntersuchung beim Umgang mit Röntgengeräten eingeschränkt werden?

Der zuständige Strahlenschutzbeauftragte legt fest, ob eine beruflich strahlenexponierte Person der Kategorie A oder der Kategorie B zuzuordnen ist. Maßgebend bei der Zuordnung ist die Art der Tätigkeit und die zu erwartende effektive Dosis. Kann die zu erwartende effektive Dosis mehr als 6 mSv im Kalenderjahr betragen, ist die betreffende Person der Kategorie A zuzuordnen und in jährlichen Abstän ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5446

Welche Folgen können Röntgenuntersuchungen haben, bei denen versehentlich kein Gonadenschutz eingesetzt wurde?

Nach der Röntgenverordnung dürfen Arzthelferinnen mit der Anfertigung von Röntgenaufnahmen nur dann beauftragt werden, wenn sie die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz besitzen und diese regelmäßig aktualisieren. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf eine Arzthelferin nur unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines fachkundigen Arztes tätig werden. Die Verantwortung trä ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5409

Wer ist bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher im Sinne der Strahlenschutzverordnung?

Wer bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher ist, hängt vom Einzelfall ab. Beispielsweise ist bei einer Kommune der Bürgermeister (früher der Stadtdirektor) Strahlenschutzverantwortlicher, bei einer Hochschule der Kanzler oder bei einem städtischen Krankenhaus der Verwaltungsleiter (in Auftragsverwaltung). Stand: Februar 2007 ...

Stand: 14.02.2007

Dialog: 86

Gilt die Genehmigung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen eines Unternehmens auch für Drittfirmen auf dem Werksgelände?

Nein, die Umgangsgenehmigung hat für Drittfirmen keine Gültigkeit!  Sie gilt nur für den Betrieb und für den Umgangsort und für die radioaktiven Stoffe, die in der Genehmigung aufgeführt sind. Eine andere Firma, hier Drittfirma, würde dann Tätigkeiten in fremden Anlagen i.S. des § 15 Strahlenschutzverordnung - StrlSchV ausüben und benötigt eine Genehmigung nach § 15 StrlSchV. Genehmigungsbehörde s ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5175

Muss die schriftliche Bestellung des Strahlenschutzbeauftragten vom Strahlenschutzverantwortlichen unterschrieben werden?

Da der Strahlenschutzverantwortliche derjenige ist, der die Strahlenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen hat, ist er grundsätzlich auch derjenige, der das Bestellschreiben unterschreibt. Allerdings kann er auch bestimmte Aufgaben und Pflichten (aber nicht die Verantwortung) anderen Personen übertragen. So gibt es beispielsweise in Universitäten und größeren Unternehmen so genannte Strahlens ...

Stand: 21.12.2006

Dialog: 4904

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