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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 1 bis 17 von 17 Treffern

Betreffen die Verkaufseinschränkungen für hochentzündliche Zubereitungen auch die "alltäglich" verwendeten Aerosole wie z.B. Haarspray, Scheibenenteiser, etc.?

Die Abgabe von hochentzündlichen Stoffen und Gemischen an private Erwerber darf im Internethandel nur durch eine sachkundige Person erfolgen. Es wird empfohlen, das Vorhandensein der Sachkunde auf der Homepage zu deklarieren. Der Verkäufer hat sich generell glaubhaft bestätigen zu lassen, dass der Erwerber mindestens 18 Jahre alt ist, die Stoffe und Zubereitungen nur in erlaubter Weise verwendet w ...

Stand: 26.03.2015

Dialog: 23431

Ist der Einsatz von bleihaltigem Lot bei der Fertigung von elektronischen Messgeräten grundsätzlich verboten?

Mit der Richtlinie 2002/95/EG vom 27. Januar 2003 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) sind ab 1. Juli 2006 für neu in Verkehr gebrachte Elektro- und Elektronikgeräte Stoffverbote zu Blei, Cadmium, Chrom (VI), Quecksilber und bromierten Flammschutzmitteln in Kraft getreten. Damit verbunden ist auch das grundsätzliche Verbot des Ver ...

Stand: 26.07.2014

Dialog: 11786

Dürfen Risse in KMF-haltigen Deckenplatten mit Acryl und Farbe saniert werden?

Für die Behandlung der KMF gilt die TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle". Es wird unterschieden in "alte" Mineralwolle (anwendbar bis 2010) und "neue" Mineralwolle (Anwendung ab ca. 1996). Wenn das Material nicht zugeordnet werden kann, ist unbedingt eine Einstufung als "alte" Mineralwolle vorgegeben. Für "alte" Mineralwolle besteht kein Gebot des Ent ...

Stand: 30.10.2013

Dialog: 19674

Welche Funktion hat die sachkundige Person nach ChemVerbotV im Unternehmen?

Die Sachkunde nach § 5 Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotsV müssen alle Personen nachweisen, die Stoffe oder Zubereitungen an private Endverbraucher verkaufen (unmittelbar abgeben), die mit den Gefahrensymbolen T+ (sehr giftig) oder T (giftig) oder O (brandfördernd) oder F+ (hochentzündlich) oder mit den R-Sätzen R 40, R 62, R 63 oder R 68 zu kennzeichnen sind. Wer gewerbsmäßig Stoffe oder ...

Stand: 21.03.2013

Dialog: 11024

Wie sind die Arbeitsbereiche für Tätigkeiten der Expositionskategorie 2 nach TRGS 521 abzugrenzen bzw. zu kennzeichnen?

Gemäß § 6 "Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung" der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)  ist vom Arbeitgeber eine Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Anschließend sind nach dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung die Schutzmaßnahmen nach dem abgestuften Maßnahmenkonzept zu treffen. Werden Arbeiten im Geltungsbereich der TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und I ...

Stand: 22.02.2013

Dialog: 3720

Darf 1,2,4-Trichlorbenzol für analytische Zwecke ab dem 15.06.2007 in chemischen Laboratorien weiterhin verwendet werden?

Nach § 16 der Gefahrstoffverordnung bestehen nach Maßgabe der REACH-Verordnung, Anhang XVII, Nr. 49 (Seite 46) Herstellungs- und Verwendungsverbote für bestimmte Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, die insbesondere krebserzeugende oder erbgutverändernde Eigenschaften haben, sehr giftig oder giftig sind oder die Umwelt schädigen können. Soweit in Anhang IV nicht etwas anderes bestimmt ist, gelte ...

Stand: 26.07.2012

Dialog: 5478

Nach welchen Kriterien gilt ein Handwerker noch als "berufsmäßiger Verwender" gemäß Chemikalienverbotsverordnung?

Entgegen Ihrer Annahme sieht § 5 Chemikalienverbotsverordnung - ChemVerbotsV keine Ausnahme vom Sachkundenachweis vor. Unter § 5 ChemVerbotsV werden Bedingungen beschrieben, unter denen die Sachkunde als nachgewiesen gilt.  Von der unter § 2 ChemVerbotsV geforderten Erlaubnispflicht sind Hersteller, Einführer und Händler befreit, die Stoffe und Zubereitungen nur an Wiederverkäufer, berufsmäßige Ve ...

Stand: 12.06.2012

Dialog: 14199

Dürfen eingebaute Holzmasten einer Freileitungsanlage zum Zwecke der Instandhaltung mit Karbolineum gestrichen werden?

Karbolineum ist eine aus Steinkohlenteer gewonnene braunrote, wasserunlösliche, teerartig riechende Flüssigkeit. Sie enthält u.a. Phenole, cyclische Stickstoffverbindungen, Anthrazen, Phenanthren und Naphthalin. Wegen seiner fäulnishemmenden und desinfizierenden Wirkung wird Karbolineum zur Konservierung von Eisenbahnschwellen, Telegrafenmasten, Pfählen, Mauern usw. verwendet (http://de.wikipedia. ...

Stand: 04.11.2011

Dialog: 6165

Muss der Einsatz von Holzspänen als Bindemittel untersagt werden, da Buchen- und Eichenstäube als krebsverdächtig eingestuft sind?

Nicht die Hölzer von Eiche und Buche sind als krebserzeugend eingestuft, sondern Stäube von Eiche und Buche haben ein krebserzeugendes Potential. Für weitere Informationen dazu kann die TRGS 553 Holzstaub herangezogen werden. Die TRGS 553 befindet sich zur Zeit in der Überarbeitung und wurde daher zurückgezogen. Als Erkenntnisquelle für grundsätzliche Informationen kann sie aber weiter genutzt wer ...

Stand: 12.12.2008

Dialog: 6636

Gilt das Verwendungsverbot von Quarzsand als Strahlmittel auch für geschlossene Strahlkabinen mit einer zugelassenen Absaugeinrichtung?

Ja! Die Beschränkungen in der BGR 500 in Kapitel 2.24 Nr. 3.2 auf maximal 2% freie kristalline Kieselsäure gilt unabhängig von den getroffenen Schutzmaßnahmen.  Weitere Informationen zu Mineralischem Staub siehe auch BGI 5047 . ...

Stand: 11.12.2008

Dialog: 5919

Darf das beim Freistrahlen bleihaltiger Beschichtungen genutzte Strahlmittel wieder verwendet werden?

Das Inverkehrbringungsverbot der Chemikalienverbotsverordnung für bestimmte Bleiverbindungen (vgl. Abschnitt 8 ChemVerbotsV) und analog REACH Verordnung Anhang XVII (Seite 12) bezieht sich ausschließlich auf die Verwendung als oder in Zubereitungen für Farben. Das Recycling bleihaltiger Strahlmittel und ihre Wiederverwendung zum Zwecke des Freistrahlens bleihaltiger Beschichtungen sind von daher p ...

Stand: 04.12.2008

Dialog: 6749

Bestehen Bedenken zum Einsatz von Zinkwälzschlacke aus der Sicht des Arbeitnehmerschutzes?

Zu Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Anhang IV der Gefahrstoffverordnung befasst sich mit Herstellungs- und Verwendungsverboten. Die Stoffe Arsen, Quecksilber und Cadmium sind dort direkt angesprochen. Herstellungs- oder Verwendungsverbote im Zusammenhang mit dem Einsatz als Bauzusatzstoff im Straßenbau sind dort nicht aufgeführt. Gleiches gilt für die Chemikalienverbotsverordnung. Grundsätzlich ist ...

Stand: 04.11.2008

Dialog: 6619

Welche Maßnahmen müssen bei erhöhtem PCB-Gehalt der Isolierflüssigkeit in Transformatoren (Bj. 1974) vorgenommen werden?

Auf den beschriebenen Sachverhalt findet das Verwendungsverbot der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) Anwendung. Maßgeblich sind hier die Verwendungsverbote des § 18 in Verbindung mit den Maßgaben des Anhangs IV Nr. 14. Danach dürfen folgende Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nicht ... verwendet werden:  polychlorierte (das heißt tri- und höherchlorierte) Biphenyle (PCB), polychlorierte Terphen ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5400

Wann muss beim Umgang mit `alter` Mineralwolle eine Meldung an das Gewerbeaufsichtsamt erfolgen?

Unter "alten" Mineralwolldämmstoffen werden Produkte zusammengefasst, die als krebserzeugend (Kategorie 2) oder krebsverdächtig (Kategorie 3) gelten. In der neuen Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die ab dem 01.01.2005 gilt, ist keine Anzeigeverpflichtung für Tätigkeiten mit alter Mineralwolle vorgesehen. Eine Anzeigepflicht besteht weiterhin für den Umgang mit asbesthaltigen Gefahrstoffen gemäß ...

Dialog: 2901

Kann man einem deutschen Standort sicher sein, dass bei heutigen Bauvorhaben nur `neue` Mineralwolle verwendet wird, oder muss dies explizit spezifiziert werden?

Unter `alten` Mineralwolldämmstoffen werden Produkte zusammengefasst, die nicht die Kriterien des Anhangs IV Nr.22 Abs.2 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) erfüllen und als krebserzeugend (Kategorie 2) oder krebsverdächtig (Kategorie 3) gelten. `Neue` Mineralwolldämmstoffe erfüllen hingegen die Kriterien des Anhangs IV Nr.22 Abs.2 der GefStoffV und gelten als nicht krebserzeugend (Kategorie 2) ...

Dialog: 2904

Gibt es für bestimmte Tätigkeiten die Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen vom Verwendungsverbot nach Anhang IV der GefStoffV?

Herstellungs- und Verwendungsverbote sind im fünften Abschnitt § 18 der Gefahrstoffverordnung geregelt. Nach Maßgabe des Anhangs IV bestehen danach für bestimmte Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse Herstellungs- und Verwendungsverbote. Soweit im Anhang IV nichts anderes bestimmt ist, gelten diese Verbote u.a. nicht für Forschungs-, Analyse- und wissenschaftliche Lehrzwecke in den dafür erforderl ...

Dialog: 3067

Verwendung von Nickel - Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen

zu 2.: Nach den Vorgaben der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist metallisches Nickel als Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung (Carc. Cat. 3; R 40) und als sensibilisierend durch Hautkontakt (R 43) eingestuft. Im Gegensatz zu Nickelmonoxid, Nickeldioxid, Nickelsulfid und Dinickeltrisulfid, die als eindeutig beim Menschen krebserzeugende und durch Hautkontakt sensibiliserende Stoffe eing ...

Dialog: 1067