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Ab wann müssen Sicherheitsdatenblätter nach den Vorgaben der REACH-Verordnung erstellt werden? Bleibt die TRGS 220 weiter gültig?

Unmittelbar mit dem Inkrafttreten der REACH-Verordnung zum 01.06.2007 gelten die neuen Vorschriften für Sicherheitsdatenblätter. Die bisherige Sicherheitsdatenblattrichtlinie 91/155/EWG wird aufgehoben und durch die Regelungen von REACH ersetzt. Die TRGS 220 verliert nach Inkrafttreten der REACH-Verordnung am 1.6.2007 ihre rechtliche und technische Basis, Sie wäre durch den AGS zu überarbeiten. Di ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5156

Ab wann müssen potentielle SVHCs in Zubereitungen in den neuen Sicherheitsdatenblättern benannt werden?

zu Frage 1: Artikel 31 Absatz 1 der REACH-Verordnung besagt: (1) Der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung stellt dem Abnehmer des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II zur Verfügung, a) wenn der Stoff oder die Zubereitung die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG erfüllt oder b) wenn der Stoff persiste ...

Stand: 23.10.2009

Dialog: 9283

Müssen unter REACH für nicht gefahrstoffmäßig klassifizierte Stoffe, die einen Staubgrenzwert besitzen, Sicherheitsdatenblätter erstellt werden?

Aus Artikel 31 ist keine Pflicht zur Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes ableitbar, soweit es sich um Stoffe handelt, für die lediglich der nationale allgemeine Staubgrenzwert am Arbeitsplatz anzuwenden ist. Hinzuweisen ist aber auf Artikel 32, Nr. 1 d: Artikel 32 Informationspflicht gegenüber den nachgeschalteten Akteuren der Lieferkette bei Stoffen als solchen und in Zubereitungen, für die ...

Stand: 25.09.2009

Dialog: 5377

Benötigen Handelsprodukte unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichen Registriernummern jeweils eigene Sicherheitsdatenblätter?

Im Zeitraum bis zur abgeschlossenen Registrierung wird jedem Registrierungsvorgang nach Artikel 20, Absatz 1 eine Eingangsnummer zugewiesen. Da die Hersteller und Importeure nach Artikel 11 gehalten sind, die Daten gemeinsam einzureichen, wird es nur eine zu zitierende Eingangsnummer geben. Die Angaben für das Sicherheitsdatenblatt müssen stoffbezogen übereinstimmen. Dabei ist es egal, wie der Han ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5493

Müssen Sicherheitsdatenblätter dem Empfänger mitgesendet werden oder reicht es, wenn sie z.B. über eine Internetplattform abgerufen werden können?

Dass Sicherheitsdatenblätter in Papierform versandt werden müssen, ist nicht vorgeschrieben. Wesentlich ist hier, so steht es auch in der TRGS 220, dass die Informationen dem Abnehmer zu übermitteln sind. In welcher Form diese Informationen weitergeleitet werden, bleibt dem Lieferanten überlassen. Im Artikel 31 Abs.8 REACH-Verordnung sind ausdrücklich beide Möglichkeiten genannt. Liegt der Lieferu ...

Stand: 24.09.2009

Dialog: 5502

Muss die E-Mail-Adresse der für das Sicherheitsdatenblatt zuständigen Person direkt der sachkundigen Person zugeordnet sein?

Gemäß den Ausführungen im Anhang II Ziffer 1.3 der REACH-Verordnung ist die E-Mail Adresse der sachkundigen Person anzugeben, die für das Sicherheitsdatenblatt verantwortlich ist. Da es keine Vorschrift gibt, dass diese sachkundige Person alleinigen Zugriff auf diese E-Mail-Adresse haben muss, ist grundsätzlich auch eine Gruppenadresse möglich. Es muss allerdings klar sein, wer die sachkundige Per ...

Stand: 22.09.2009

Dialog: 5630

Ist unter REACH ein Sicherheitsdatenblatt für importierte Stoffe unter 1 Tonne/Jahr vorgeschrieben?

Die Antwort zu Ihrer Frage liefert der Artikel 31 der REACH-Verordnung. Der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung stellt dem Abnehmer des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang II zur Verfügung, 1. wenn der Stoff oder die Zubereitung die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG erfüllt oder 2. wenn der Stoff p ...

Stand: 16.09.2009

Dialog: 6012

Muss das Sicherheitsdatenblatt auch bei nicht registrierungspflichtigen Stoffen den Verwendungszweck beinhalten?

Dass Sicherheitsdatenblätter den Verwendungszweck enthalten sollen, ist nicht neu. Empfohlen wird, in jedem Sicherheitsdatenblatt den Verwendungszweck, soweit bekannt, anzugeben. Diese Verpflichtung aus der Sicherheitsdatenblattrichtlinie ist mit der REACH-Verordnung übernommen worden. Neu ist, dass für Stoffe, für die ein Stoffsicherheitsbericht vorgeschrieben ist, die sogenannte identifizierte V ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6258

Muss ein Hersteller in den USA den genauen Gewichtsanteil einer krebserzeugenden Komponente offenlegen bzw. ein Sicherheitsdatenblatt zur Verfügung stellen?

Grundsätzlich ist jeder Hersteller oder Importeur nach Artikel 6 der REACH-Verordnung verpflichtet, Stoffe ab einer Tonne pro Jahr zu registrieren. Wenn jedoch der Hersteller nicht bereit ist, seine Rezeptur offen zulegen, kann der Importeur nicht erkennen, ob die von ihm importierten Stoffe (auch in Zubereitungen) bestimmte REACH-relevante Mengenschwellen überschreiten und eine Registrierung erfo ...

Stand: 10.09.2009

Dialog: 6320

Fragen zur Nutzung von vorhandenen Sicherheitsdatenblättern

Als Hersteller von Pumpsystemen sind Sie vermutlich Nachgeschalteter Anwender, soweit Sie Ihre Ausgangsstoffe (Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse) nicht direkt von außerhalb der EU importieren. Insofern können und müssen Sie die zur Erfüllung Ihrer Informationspflichten notwendigen Angaben von Ihren Lieferanten bekommen. Nur soweit Sie Importeur (unter REACH) sind, sind Sie für die aktive Info ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 6572

Müssen wir für unsere Formulierungen, die in unseren Werken weiterverarbeitet werden, Sicherheitsdatenblätter erstellen?

Gemäß Art. 31 der REACH-Verordnung müssen Sicherheitsdatenblätter vom Lieferanten an den jeweiligen Abnehmer kostenlos übermittelt werden. Der Fall Lieferant = Abnehmer wird in der REACH-Verordnung nicht erfasst. Wann ein Sicherheitsdatenblatt erstellt werden muss, erfährt man in der Bekanntmachung 220 Sicherheitsdatenblatt. Sicherheitsdatenblätter sind für Produkte zu erstellen, die gehandelt wer ...

Stand: 09.09.2009

Dialog: 6585

Welche Konsequenzen hat es, wenn Sicherheitsdatenblätter und Kennzeichnungen neuen Erkenntnissen nicht angepasst werden?

1. Einstufung Aufgrund der vorliegenden Angaben ist nicht zu erkennen, ob es sich um einen Listenstoff handelt (Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG) oder ob der Hersteller/Einführer diesen selbst nach Anhang VI der genannten Richtlinie eingestuft hat. Im ersten Fall wäre die Einstufung der Liste verbindlich und die neuen Erkenntnisse der Anmeldestelle mitzuteilen; im zweiten Fall hätte der Herstell ...

Stand: 26.09.2007

Dialog: 5871

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