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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 1 bis 8 von 8 Treffern

Wie ist mit einem Suchtproblem der Mitarbeiter umzugehen? Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen kann dies für den Mitarbeiter bedeuten?

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, dass der Betriebs-/Personalrat mit dem Arbeitgeber eine Dienstvereinbarung/Betriebsvereinbarung zur betrieblichen Suchtprävention abschließt. In einer solchen Vereinbarung wird festgelegt, unter welchen Voraussetzungen bzw. bei welchen Verhaltensauffälligkeiten von einer Suchtgefährdung auszugehen ist und wie die betrieblich Verantwortlichen damit umgehen solle ...

Stand: 15.06.2016

Dialog: 5424

Kann jemand, der Methadon unter ärztlicher Kontrolle zu sich nimmt, als Dreher arbeiten (mit CNC-Maschinen oder auch konventionellen/manuellen Maschinen)?

Die Substanz Methadon zählt zu den Narkoanalgetika und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Die Anwendung ist indiziert bei starken Schmerzen, z.B. bei Tumorpatienten oder bei einer Entzugstherapie. Genaue Angaben der konkreten Indikation lassen sich der vorliegenden KomNet-Anfrage leider nicht entnehmen. Ebenso fehlt eine detaillierte Beschreibung des Arbeitsplatzes und Angaben über die Art un ...

Stand: 13.04.2015

Dialog: 227

Wie sollte am besten mit einem alkoholisierten Kollegen umgegangen werden?

Im Umgang mit Suchtkranken oder Suchtgefährdeten werden stets eine Reihe von typischen Fehlhaltungen praktiziert. Im Einzelnen möchten wir diese Fehlhaltungen nur dahin ansprechen, dass sie darauf hinauslaufen, die Existenz der Sucht zu leugnen, zu verharmlosen, oder gar Spott damit zu treiben. Diese im Umgang mit den Suchtkranken praktizierten Verhaltensweisen zeugen von einer Ko-Abhängigkeit, ei ...

Stand: 06.08.2014

Dialog: 13461

Was kann ein Arbeitgeber tun, wenn er einen Auszubildenden hat, der sich im 2. Lehrjahr befindet und scheinbar drogenabhängig ist?

Grundlegend für ein Agieren in solch einer Situation ist der Versuch einer vertrauensvollen Kontaktaufnahme mit dem Auszubildenden. Wenn sich der Verdacht einer Suchterkrankung erhärtet, muss eruiert werden, ob er so einsichtig ist, dass eine Einbeziehung von Fachpersonal einer Drogenberatungsstelle möglich wird. Über diesen Weg kann ein fruchtbarer Prozess eingeleitet werden. Sollte keine ausreic ...

Stand: 21.01.2014

Dialog: 9433

Was kann der Betrieb (Arbeitnehmervertreter, Arbeitgeber) bei einem Arbeitnehmer machen, bei dem die Arbeitsfähigkeit aufgrund von Drogenproblemen angezweifelt wird?

Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG - ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Hierbei hat er mögliche Gefährdungen zu ermitteln, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bzw. Gefahrenminderung festzulegen und diese umzusetzen. Mit der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung hat er u. a. auch das Verhalten und den Gesundheitszustand des drogenabhängigen bzw. auf Drogenentz ...

Stand: 04.12.2013

Dialog: 19957

Muss die Polizei gerufen werden, wenn im Rahmen eines Drogentestes positive Befunde bei Mitarbeitern festgestellt werden?

Aus der Sicht des Arbeitsschutzes sollte es nur um Aspekte der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes gehen. Wenn ein Drogentest positiv war, ist die Arbeitsfähigkeit nicht mehr gegeben und der Mitarbeiter muss für eine ärztliche Betreuung zeitweilig den Arbeitsplatz verlassen, also krankgeschrieben werden. Die Polizei sollte nur da eingeschaltet werden, wo es um Drogenbesitz geht, der even ...

Stand: 01.08.2012

Dialog: 16749

Kann der Konsum von Cannabis am Arbeitsplatz festgestellt werden? Welche Kriterien sind bzgl. Cannabiskonsum und Maschinenbedienung zu beachten?

Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist der Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet, durch eine Gefährdungsbeurteilung die für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen zu ermitteln und die nötigen Arbeitsschutzmaßnahmen festzulegen sowie umzusetzen. Hierbei ist auch ein (gelegentlicher) Drogenkonsum zu berücksichtigen. Der Arbeitgeber muss hier im Einzelfall festlegen, ob und ...

Stand: 08.08.2005

Dialog: 3632

Musterbetriebsanweisung zur Suchtprävention

Eine Betriebsanweisung zur Suchtprävention sollte neben Verboten auch Gebote und Verhaltensregeln für alle Beschäftigte enthalten (z.B. Wie verhalte ich mich als Kollege oder Vorgesetzter), außerdem Hilfestellungen für Suchtkranke sowie Konsequenzen. Eine umfangreiche Sammlung von Betriebs- und Dienstvereinbarungen findet man im Internet unter: http://www.soliserv.de In Bezug auf die Suchtpräventi ...

Dialog: 1799