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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 261 bis 280 von 310 Treffern

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, jedem exponierten Mitarbeiter eine Röntgenschutzbrille zur Verfügung zu stellen?

Der Betrieb einer Röntgeneinrichtung wird durch die gesetzlichen Vorgaben der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlung [Röntgenverordnung (RöV)] in der Fassung vom 30.04.2003 geregelt. Im Abschnitt 1a wurden die Strahlenschutzgrundsätze aufgeführt, nach denen die Ziele der Verordnung aufgebaut sind. Hierzu zählt auch das Ziel der Vermeidung unnötiger Strahlenexposition und die ...

Stand: 01.09.2008

Dialog: 6493

Muss mein Chef mir bei der Durchführung von tontechnischen Produktionen (Lärmbelastung über 90 dB) spezifischen Gehörschutz bezahlen?

In Ihrem Fall ist Ihr Arbeitsbereich vermutlich ein Lärmbereich. Nach der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) BGV B3 „Lärm“, § 2 „Begriffsbestimmung“ sind Lärmbereiche Bereiche, in denen Lärm auftritt, bei dem der ortsbezogene Beurteilungspegel (LAr) 85 dB(A) oder der Höchstwert des nicht bewerteten Schalldruckpegels 140 dB(A) erreicht oder überschreitet. Wenn der ortsbezogene Beurteilungspegel 90 dB ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 3694

Welche Gefährdungen können beim Umgang mit Ultraschallbädern entstehen?

Die Reinigungswirkung von Ultraschallbädern beruht hauptsächlich auf dem Kavitationseffekt: Die Schallwellen erzeugen an allen Grenzflächen Vakuumblasen, die sofort zusammenbrechen. Da Wasser inkompressibel ist, steigen die Drücke beim Aufeinandertreffen der Wasserfronten extrem an. Schmutz und andere Anhaftungen werden mechanisch gelöst. Die Wirkung von chemischen Lösemitteln und Säuren wird durc ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 3254

Ist die EU-Richtlinie Lärm in Deutschland umgesetzt? Bis wann ist sie im Betrieb umzusetzen? Wo kann man die neuen Grenzwerte einsehen?

Für die fristgerechte Umsetzung der Lärmschutz-Richtlinie 2003/10/EG in nationales Recht ist die Bundesregierung zuständig und verantwortlich. Vorgesehen ist, die Lärmschutz-Richtlinie im Rahmen einer Physikalienverordnung in nationales Recht umzusetzen. Der  für die Umsetzung vorgegebene Termin, der 15.02.2006, konnte aber nicht eingehalten werden.  Bis zur Umsetzung der Lärmschutz-Richtlinie 200 ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 4123

Informationen bezüglich Lärmschutz für Musiker in Orchestern

Folgende Veröffentlichungen könnten von Interesse sein: - "Krach im Graben" Zeitschriftenaufsatz Fraunhofer Magazin 2002 Heft 3 S. 64-65 Autor Jacob, K.  Internet: http://www.fraunhofer.de/german/publications/df/df2002/mag3-2002-64.pdf - Funk, D.; Kessler, H. und W. Kurz: Orchestermusik = Lärm? Sicherheitsbeauftragter 8, 14-18; 9, 14-18 (1997) Internet: http://haefner-verlag.de - Ising, H.; Sust, ...

Stand: 19.02.2008

Dialog: 1984

Wie ist das Verfahren hinsichtlich der Ermittlung der Körperdosis bei `helfenden Personen`?

Das Informationsblatt vom Landesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Thüringen (Nr.23/03a/02) kann in NRW entsprechend angewandt werden. Es sind allerdings nicht zwingend Messungen zur Ermittlung der Dosis erforderlich. Liegen belastbare Daten über die Höhe der Strahlenexposition aus anderen Messungen bei einer entsprechenden Anwendung vor, können auch diese Daten verwendet werden. Im Rahme ...

Stand: 16.01.2008

Dialog: 6152

Können Magnetresonanztomographen Beschäftigte in der Nähe gefährden?

Es handelt sich bei einem Magnetresonanztomograph (mangetische Flussdichte in diesem Fall 3 Tesla) um eine Anlage mit einem hohen statischen Magnetfeld. Um den Schutz der Beschäftigten zu gewährleisten, hat der Bundesverband der Unfallkassen (bzw. die Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik) Regeln (GUV-R B11 (pdf) bzw. BGR B11) für solche Anlagen aufgstellt, mit denen sicheres Ar ...

Stand: 11.12.2007

Dialog: 6298

Welche Berechnungsverfahren gibt es, um den Schalldruck an Nachbararbeitsplätzen (ISO 7770) zu ermitteln?

In der EN ISO 7779 aus 2001 werden unter Punkt 8 Verfahren zur Messung von Emissions-Schalldruckpegeln am Arbeitsplatz und am Nachbararbeitsplatz festgelegt. Der von einer Maschine abgestrahlte Schall wird durch die Geräuschemission beschrieben. Es gibt zwei wichtige Kenngrößen: - der Schallleistungspegel LWA in dB - der Emissions-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz LpA in dB Der Schallleistungspegel ...

Stand: 14.11.2007

Dialog: 6029

Betrifft die neue LärmVibrationsArbSchV auch Mitarbeiter, die durch einen Lärmbereich gehen?

Die unteren Auslösewerte, ab der der Arbeitgeber den Beschäftigten einen geeigneten persönlichen Gehörschutz zur Verfügung zu stellen hat, sind: LEX,8h = 80 dB(A) beziehungsweise LpC,peak = 135 dB(C) (8 Abs. 1 i.V.m. § 6 Satz 1 Nr. 2 LärmVibrationsArbSchV). Das heißt, werden diese Werte unterschritten, braucht kein persönlicher Gehörschutz zur Verfügung gestellt werden. ...

Stand: 04.11.2007

Dialog: 6153

Wie müssen Lärmarbeitsplätze richtig gekenzeichnet werden?

Gemäß § 7 Abs. 4 Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverodnung (LärmVibrationsArbSchV) sind Arbeitsbereiche als Lärmbereich zu kennzeichnen, wenn der obere Auslösewert für Lärm (§ 6 Nr. 1)  erreicht oder überschritten wird. Falls technisch möglich, sollen die Bereiche abgegrenzt werden. Daraus wird deutlich, dass der Gesetzgeber die Kennzeichnung der Arbeitsplätze (Arbeitsbereiche) gemeint hat. Eine ...

Stand: 14.09.2007

Dialog: 5799

Wie muß ich vorgehen, wenn ich Strahlenschutzbeauftragter bei uns im Institut werden möchte? Fachkunde liegt vor.

Soweit dies für den sicheren Betrieb notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche (Betriebsinhaber, Geschäftsführer) für die Leitung und Beaufsichtigung seines Betriebes Strahlenschutzbeauftragte schriftlich zu bestellen. Die gesetzliche Grundlage ist § 31 Strahlenschutzverordnung und/oder § 13 Röntgenverordnung. Bei der Bestellung sind die Aufgaben, der innerbetriebliche Entscheidungsbere ...

Stand: 04.09.2007

Dialog: 5960

Sind bei Arbeiten mit Isotopen unter der Freigrenze Strahlenschutzbeauftragte zu bestellen und Vorsorgeuntersuchungen zu veranlassen?

Bei genehmigungsfreiem Umgang mit Radionukliden ist die Bestellung eines Strahlenschutzbeauftragten nicht notwendig. Der Umgang mit einem Radionuklid ist gemäß § 8 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) genehmigungsfrei, wenn dessen Aktivität die Freigrenze nach Anlage III Tabelle 1 Spalte 2 und 3 StrlSchV nicht überschreitet. Werden zwei oder mehr Radionuklide verwendet, ist der Umgang nur dann gene ...

Stand: 04.07.2007

Dialog: 5873

Befreiung von der Pflicht zur Deckungsvorsorge gemäß Strahlenschutzverordnung

Zur Frage 1: Die Anwendung der Summenformel ist in den Vorbemerkungen zur Tabelle 1 der Anlage III zur Strahlenschutzverordnung vorgegeben. Dort heißt es: "Bei mehreren Radionukliden ist die Summe der Verhältniszahlen aus der vorhandenen Aktivität (Ai) oder spezifischen Aktivität (Ci) und den jeweiligen Freigrenzen FGi der einzelnen Radionuklide gemäß Spalte 2 oder 3 zu berechnen (Summenformel), w ...

Stand: 04.06.2007

Dialog: 5687

Können arbeitmedizinische Vorsorgeuntersuchung beim Umgang mit Röntgengeräten eingeschränkt werden?

Der zuständige Strahlenschutzbeauftragte legt fest, ob eine beruflich strahlenexponierte Person der Kategorie A oder der Kategorie B zuzuordnen ist. Maßgebend bei der Zuordnung ist die Art der Tätigkeit und die zu erwartende effektive Dosis. Kann die zu erwartende effektive Dosis mehr als 6 mSv im Kalenderjahr betragen, ist die betreffende Person der Kategorie A zuzuordnen und in jährlichen Abstän ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5446

Welche Folgen können Röntgenuntersuchungen haben, bei denen versehentlich kein Gonadenschutz eingesetzt wurde?

Nach der Röntgenverordnung dürfen Arzthelferinnen mit der Anfertigung von Röntgenaufnahmen nur dann beauftragt werden, wenn sie die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz besitzen und diese regelmäßig aktualisieren. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf eine Arzthelferin nur unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines fachkundigen Arztes tätig werden. Die Verantwortung trä ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5409

Wer ist bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher im Sinne der Strahlenschutzverordnung?

Wer bei einer Gesellschaft des öffentlichen Rechts Strahlenschutzverantwortlicher ist, hängt vom Einzelfall ab. Beispielsweise ist bei einer Kommune der Bürgermeister (früher der Stadtdirektor) Strahlenschutzverantwortlicher, bei einer Hochschule der Kanzler oder bei einem städtischen Krankenhaus der Verwaltungsleiter (in Auftragsverwaltung). Stand: Februar 2007 ...

Stand: 14.02.2007

Dialog: 86

Müssen die Lärmgrenzwerte, die ja auf 8 Stunden bezogen sind, bei einer längeren Arbeitszeit umgerechnet werden?

Lärm-Grenzwerte: Anforderungen an den zulässigen Schalldruckpegel werden zur Zeit in der Arbeitsstättenverordnung-ArbStättV unter Ziffer 3.7 des Anhangs und in der Unfallverhütungsvorschrift BGV B3 Lärm gestellt. (Lärm- und VibrationsschutzVO) Der Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h wird (wie auch der z.Z. noch maßgebliche Beurteilungspegel Lr,8h) auf eine tägliche achtstündige Einwirkzeit bezogen. ...

Stand: 06.01.2007

Dialog: 3765

Wo finde ich verbindliche Grenzwerte für die Lärmbelastung im Publikumsverkehr der Finanzverwaltung?

Lärm-Grenzwerte sind in der Arbeitsstättenverordnung-ArbStättV unter Ziffer 3.7 des Anhangs genannt: "In Arbeitsstätten ist der Schalldruckpegel so niedrig zu halten, wie es nach der Art des Betriebes möglich ist. Der Beurteilungspegel am Arbeitsplatz in Arbeitsräumen darf auch unter Berücksichtigung der von außen einwirkenden Geräusche höchstens 85 dB (A) betragen; soweit dieser Beurteilungspegel ...

Stand: 06.01.2007

Dialog: 4440

Mögliche Gefährdungen beim Reinigen von Stahlteilen in Ultraschallbädern mit Wasser

Informationen zu einer ähnlichen Fragestellung bietet der Dialog 3254 der KomNet-Datenbank an. ...

Stand: 05.01.2007

Dialog: 2438

Lärmmessung an Maschinen und Lärmminderungsmaßnahmen

Die Lärmbelastung (Geräuschimmission) ist die Summe aller Schalleinwirkungen am betrachteten Arbeitsplatz. Die Höhe der Lärmbelastung hängt ab - von der Höhe der Geräuschabstrahlung (Geräuschemission) der Schallquellen, d.h. der eingesetzten Maschinen und Geräte, Arbeitsverfahren sowie Zusatzausrüstungen, wie z.B. Absauganlagen, - von der Höhe der Schallpegelabnahme von der Quelle zum Arbeitsplatz ...

Stand: 17.10.2006

Dialog: 784

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