Inhaltsbereich

Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 1 bis 12 von 12 Treffern

Muss in Kraftfahrzeugen bei Überschreitung des zulässigen Lärmpegels 80 dB(A) Gehörschutz getragen werden?

Gehörschutz muss entsprechend der LärmVibrationsArbSchV ab 85 dB eingesetzt werden. Ab 80 dB besteht die Empfehlung Gehörschutz zu verwenden (§ 8 i.V.m. § 6 LärmVibrationsArbSchV). Nur in Ausnahmefällen ist in Fahrzeugen mit Pegeln über 85 dB zu rechnen (Baufahrzeuge). Bei Einsatz von Gehörschützern im öffentlichen Straßenverkehr muss die Hörbarkeit von akustischen Verkehrssignalen beachtet werden ...

Stand: 27.06.2013

Dialog: 6616

Mit welchen Maßnahmen kann man dem Lärm in Schulen und Kindertagesstätten entgegenwirken?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Forschungsbericht Fb 1030 "Lärm in Bildungsstätten" veröffentlicht, in dem pädagogische und gestalterische Empfehlungen zur Lärmminderung gegeben werden. Der Forschungsbericht Fb 1030 kann hier heruntergeladen werden. Relevante Rechtsvorschrift ist die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung:  http://www.gesetze-im-internet ...

Stand: 31.07.2012

Dialog: 2052

Gibt es eine Grenze der Wirtschaftlichkeit für Lärmminderungsmaßnahmen?

Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung der Lärmexposition werden im Abschnitt 3, § 7 der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung  gefordert und beschrieben. Bei Überschreitung der oberen Auslösewerte des Lärms, hat der Arbeitgeber ein Programm mit technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Verringerung der Lärmexposition auszuarbeiten und durchzuführen. Dabei ist insbesondere folgende ...

Stand: 21.05.2012

Dialog: 16247

Ist die Benutzung von Pegelbegrenzern im Headset von Callcenter-Mitarbeitern vorgeschrieben?

Gute akustische Verhältnisse im Call-Center sind eine wichtige Bedingung für die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter. Störende Geräusche sowohl durch interne Quellen (Telefonate, Gespräche) als auch von außen (Verkehrslärm) behindern die Verständigung und führen zu vorzeitiger Ermüdung. Geeignete Headsets mindern die Wahrnehmung störender Geräusche und ermöglichen optimale Verst ...

Stand: 18.11.2011

Dialog: 14951

Gibt es Informationen über Lärmminderungsmaßnahmen an Druckluftblasepistolen?

Das Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz - IFA (früher BIA) hat zum Thema Druckluftdüsen das Projekt „BIA4070 - Stand der Lärmminderungstechnik bei geräuschgeminderten Druckluftdüsen“ im Dezember 1997 durchgeführt. Ziel des Projektes war die Ermittlung des Standes der Lärmminderungstechnik für geräuschgeminderte Druckluftdüsen und die Erarbeitung von Tabellen, die den Unternehmen ...

Stand: 10.08.2010

Dialog: 3983

Ist die Anwendung von adäquatem persönlichem Lärmschutz bei der Jagd Pflicht?

Zu 1) Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) gilt zum Schutz der Beschäftigten vor tatsächlichen oder möglichen Gefährdungen ihrer Gesundheit und Sicherheit durch Lärm oder Vibrationen bei der Arbeit. Die "Allgemeine Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz (VSG 1.1) der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft sowie die BGR/GUV-R 194 "Benutzung von Gehö ...

Stand: 15.12.2009

Dialog: 9832

Muss mein Chef mir bei der Durchführung von tontechnischen Produktionen (Lärmbelastung über 90 dB) spezifischen Gehörschutz bezahlen?

In Ihrem Fall ist Ihr Arbeitsbereich vermutlich ein Lärmbereich. Nach der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) BGV B3 „Lärm“, § 2 „Begriffsbestimmung“ sind Lärmbereiche Bereiche, in denen Lärm auftritt, bei dem der ortsbezogene Beurteilungspegel (LAr) 85 dB(A) oder der Höchstwert des nicht bewerteten Schalldruckpegels 140 dB(A) erreicht oder überschreitet. Wenn der ortsbezogene Beurteilungspegel 90 dB ...

Stand: 04.08.2008

Dialog: 3694

Kann auf Gehörschutz verzichtet werden, wenn nur ein kurzer Aufenthalt in Lärmbereichen erfolgt?

Die unteren Auslösewerte, ab der der Arbeitgeber den Beschäftigten einen geeigneten persönlichen Gehörschutz zur Verfügung zu stellen hat, sind: LEX,8h = 80 dB(A) beziehungsweise LpC,peak = 135 dB(C) (§ 8 Absatz 1 i.V.m. §  6 Satz 1 Nr. 2 der LärmVibrationsArbSchV). Das heißt, werden diese Werte unterschritten, braucht kein persönlicher Gehörschutz zur Verfügung gestellt werden. Hinweis: Die LärmV ...

Stand: 01.01.2008

Dialog: 6485

Informationen bezüglich Lärmschutz für Musiker in Orchestern

Folgende Veröffentlichungen könnten von Interesse sein: - "Krach im Graben" Zeitschriftenaufsatz Fraunhofer Magazin 2002 Heft 3 S. 64-65 Autor Jacob, K.  Internet: http://www.fraunhofer.de/german/publications/df/df2002/mag3-2002-64.pdf - Funk, D.; Kessler, H. und W. Kurz: Orchestermusik = Lärm? Sicherheitsbeauftragter 8, 14-18; 9, 14-18 (1997) Internet: http://haefner-verlag.de - Ising, H.; Sust, ...

Dialog: 1984

Lärmminderung hochfrequenter Schallquellen - Bsp. Schneiden von Alu-Profilen. Was kann man tun?

Bei der Durchführung von Lärmminderungsmaßnahmen kommt es entscheidend auf die Analyse der Geräuschentstehung an. Es muss eindeutig geklärt sein, welche Schallanteile wo entstehen. Ob am Sägeblatt oder ob die Maschinenoberfläche Lärm abstrahlt oder die Profile zu Schwingungen angeregt werden, ist von erheblicher Bedeutung. Für eine effektive Lärmminderung muss immer der lauteste Teilbereich einer ...

Dialog: 2230

Ich suche Informationen zum Thema Lärmschutzverordnung in öffentlichen Schulen.

Grenzwerte für die Lärmbelastung an Arbeitsplätzen sind in der Arbeitsstättenverordnung enthalten. Gehörgefährdender Lärm liegt ab einem Beurteilungspegel von 85 dB(A) vor (siehe auch Unfallverhütungsvorschrift "Lärm" GUV-V B3). Dieser Beurteilungspegel ist allerdings der Mittelwert über ein 8h Arbeitstag und wird nach DIN 45645 Teil 2 ermittelt. Rechnerisch müsste ein Pegel von ca. 92 dB(A) über ...

Dialog: 2446

Wie müssen Lärmarbeitsplätze richtig gekenzeichnet werden?

Gemäß § 7 Abs. 4 Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverodnung (LärmVibrationsArbSchV) sind Arbeitsbereiche als Lärmbereich zu kennzeichnen, wenn der obere Auslösewert für Lärm (§ 6 Nr. 1)  erreicht oder überschritten wird. Falls technisch möglich, sollen die Bereiche abgegrenzt werden. Daraus wird deutlich, dass der Gesetzgeber die Kennzeichnung der Arbeitsplätze (Arbeitsbereiche) gemeint hat. Eine ...

Dialog: 5799