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Ergebnisse 21 bis 38 von 38 Treffern

Müssen Müllwerker eine Hepatitis-B-Impfung erhalten?

Die gesetzlichen Vorschriften zur Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen sind in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) geregelt. Im Anhang Teil 2 zur ArbMedVV finden sich die Anlässe zur Pflicht- und Angebotsvorsorge bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen. Impfungen sind Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorge ...

Stand: 17.06.2014

Dialog: 21354

Benötige ich als Reinigungskraft in einem Altenheim eine Impfung gegen Hepatitis A oder B?

Nach Ziffer 9.4 der BGR 250 / TRBA 250 "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege" gilt: "Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten Impfungen anzubieten, wenn -    Tätigkeiten ausgeführt werden, bei denen es regelmäßig und in größerem Umfang zum Kontakt mit infektiösem oder      potenziell infektiösem Material, wie Körperflüssigkeiten, -ausscheidungen oder -gewebe, komm ...

Stand: 15.02.2013

Dialog: 17945

Gibt es für ehrenamtliches Sanitätspersonal einen Rechtsanspruch auf die Hepatitisimpfung?

Maßgeblich für die Einbindung in die betriebsärztliche Betreuung und somit die Impfpflichten des Arbeitgebers ist die Frage, ob es sich um Arbeitnehmer handelt. Als Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) ist anzusehen, wer aufgrund eines Arbeitsverhältnisses beschäftigt wird bzw. wer aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages im Dienste eines anderen zur Leistung fremdbestimmter ...

Stand: 29.06.2012

Dialog: 16507

Benötigen Mitarbeiter im Tiefbau bzw. bei der Kanaluntersuchung Impfungen?

Grundlage für die arbeitsmedizinsche Vorsorge und die notwendigen Impfungen ist die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Die Verordnung nennt Untersuchungsanlässe und beschreibt das organisatorische Verfahren der arbeitsmedizinischen Vorsorge im Betrieb hinsichtlich der Pflichten des Arztes und des Arbeitgebers. Vom Arbeitgeber ist mittels der Gefährdungsbeurteilung (§ 3 ArbMed ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 12757

Muss der Arbeitgeber Beschäftigten in einem Pflegeheim Impfungen anbieten und die Kosten übernehmen?

Entsprechend der BGR 500 Kapitel 2.6 Betreiben von Wäschereien http://publikationen.dguv.de  handelt es sich bei Krankenhauswäsche grundsätzlich um mindestens infektionsverdächtige Wäsche. Demzufolge sind neben den in der im Kapitel 2.6 genannten Anforderungen auch die Vorschriften der Biostoffverordnung - BioStoffV und der entsprechenden technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe - TRBA sow ...

Stand: 15.06.2012

Dialog: 11952

Wie schätzen Sie das Risiko für die Hepatitis-Gefährdung von Lehrern an Integrationsschulen ein (Grundschulen)?

Hepatitis B Das Risiko einer Infektion mit Hep. B besteht – unabhängig vom Migrationshintergrund – nur dann, wenn sich die Kinder bereits im sexuell aktiven Alter befinden. Hep. B. wird in der Bevölkerung in erster Linie durch den sexuellen Kontakt übertragen. Daher ist eher entscheidend, wer die Sexualpartner sind als woher die Eltern kommen. Prinzipiell kann in der Tat Hep. B (auch von den Elter ...

Stand: 28.06.2010

Dialog: 11322

Kann ein Arbeitgeber seine Beschäftigten per Betriebsvereinbarung dazu verpflichten, an einer Grippeimpfung teilzunehmen?

Eine Betriebsvereinbarung (§ 77 Betriebsverfassungsgesetz, http://dejure.org/gesetze/BetrVG/77.html ) ist eine zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat getroffene Vereinbarung. Grundsätzlich können auch in einer Betriebsvereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat für die Beschäftigte verpflichtende Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos getroffen werden, z.B. der Verzicht auf Begrüßung ...

Stand: 22.12.2009

Dialog: 9300

Frage zur eingeschränkten Feuerwehr-Einsatztauglichkeit nach Impfungen?

Bei gesundheitlichen Bedenken, die den Dienst bei der Feuerwehr betreffen, sollten diese durch einen Arbeitsmediziner bewertet werden. Als Entscheidungsgrundlage kann dabei die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbmedVV (http://bundesrecht.juris.de/arbmedvv/) dienen: "§ 8 Maßnahmen bei gesundheitlichen Bedenken (1) Ist dem Arbeitgeber bekannt, dass bei einem oder einer Beschäftigten g ...

Stand: 04.12.2009

Dialog: 9193

Wer übernimmt die Kosten für Landesbedienstete in Fördereinrichtungen (Behinderteneinrichtungen) für die Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Impfung?

Bei den Hepatitis-Impfungen handelt es sich einerseits um Indikatoren bei erhöhter Gefährdung von Personen und Angehörigen von Risikogruppen und andererseits um Reiseimpfungen. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber im Rahmen seiner Arbeitsschutzaufgaben für die Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren verantwortlich. Da es sich bei Hepatitis A und B um eine Gefährd ...

Stand: 15.09.2009

Dialog: 43

Muss der Arbeitgeber den von ihm benannten und ausgebildeten Ersthelfern eine entsprechende Hepatitis-Immunisierung anbieten und diese finanzieren?

Bei der Tätigkeit des Ersthelfer handelt es sich um eine nicht gezielte Tätigkeit nach Biostoffverordnung, da der Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, also beispielsweise mit dem Hepatitis-B-Virus, nicht den eigentlichen Sinn und Zweck der Tätigkeit darstellt, sondern sozusagen beiläufig erfolgt. Die Tätigkeit als betrieblicher Ersthelfer ist in der Regel der Schutzstufe 1 nach Biostoffverordnu ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 4913

Müssen die Kosten der Impfungen von Kindergärtnerinnen vom Arbeitgeber übernommen werden?

Nach Inkrafttreten der Verordnung zur Anpassung der Gefahrstoffverordnung vom 23.12.2004 wurde im Artikel 8 die Biostoffverordnung - BioStoffV novelliert. Die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sind in §§ 15, 15a, 16 BioStoffV und im Anhang IV dieser Verordnung festgelegt. Neu ist, dass die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen bei Erzieherinnen seit dem 01. Januar 2005 Pflichtunter ...

Stand: 28.07.2006

Dialog: 3100

Inwieweit ist ein Arbeitgeber von Kindergärten und Altenpflegeeinrichtungen verpflichtet, Schutzimpfungen anzubieten?

Die Beschäftigung in Kindergärten/Altenpflegeeinrichtungen ist als nicht gezielte Tätigkeit mit biologischen Arbeitsstoffen zu werten (BioStoffV, § 2 Abs. 5 Satz 2), so dass bei dem betroffenen Personenkreis die Biostoffverordnung (BioStoffV) anzuwenden ist.   §§ 5 – 8 der BioStoffV regeln die Bestimmungen bezüglich der Gefährdungsbeurteilung,welche der Arbeitgeber durchzuführen hat. Sie soll vor ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 267

Ist Mitarbeitern in Kindergärten die Impfung gegen Hepatitis A anzubieten?

Eine spezielle auf Hepatitis A ausgerichtete Vorschrift gibt es nicht, es bedarf nach der Rechtslage jedoch auch keiner solchen Vorschrift. Die bestehenden Vorschriften sind hier sehr eindeutig: Nach dem Arbeitsschutzgesetz muß der Arbeitgeber die Gefährdung der Beschäftigten so gering wie möglich (§ 4) halten, durch eine Gefährdungsbeurteilung (§ 5) ermitteln und beurteilen sowie (§ 6) dokumentie ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 579

Dürfen Impfverweigerer oder Personen, die erst am Anfang der Hepatitis Impfung stehen, in der Altenpflege eingesetzt werden?

Auch nicht geimpfte Beschäftigte dürfen in der Altenpflege beschäftigt werden. Der Arbeitgeber ist nach der Biostoffverordnung und im Rahmen der G 42 - Vorsorgeuntersuchung verpflichtet, Impfungen anzubieten. Verzichtet der/die Beschäftigte auf die angebotene Impfung, darf er/sie gleichwohl in der Altenpflege eingesetzt werden. Stand: September 2003 ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 1970

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, für eine Zahntechnikerin die Kosten für eine Hepatitisimpfung zu übernehmen?

Alle Mitarbeiter, die bei der Arbeit Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder -geweben der Patienten haben sind gegen Hepatitis B zu impfen. Die Kosten für die Schutzimpfung trägt der Arbeitgeber (siehe § 4 der Unfallverhütungsvorschrift "Gesundheitsdienst" - BGV C8, früher VBG 103, die kostenlos von der Internetseite des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften, http://www.hvbg.de - Rub ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 1081

Kann bei einer vergangenen Vorerkrankung (Hepatitis B) trotz selektiven Verlustes von anti-Hbs von einer Immunität ausgegangen werden?

Es handelt sich um eine chronische Hepatitis B mit Trägerstatus und geringfügiger Infektiosität. Für im medizinischen Bereich Tätige, die an Hepatitis B erkrankt sind, kann es hingegen wichtig sein, "wie ansteckend" sie sind. Für die Beurteilung der Ansteckungsgefahr ist die Bestimmung von HBV-DNA notwendig. Bekanntlich verliert von 200 HBs-Trägern pro Jahr etwa einer (0.5%) das HBs-Antigen und ze ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3269

Ist eine Zeckenschutzimpfung für eine Tierpflegerin, die Hunde im Freien ausführt, sinnvoll? Muss sie vom Arbeitgeber bezahlt werden?

Das Wort "Zeckenimpfung" ist unpräzise. Eine Impfung kann immer nur erfolgen gegen Erreger, die von Zecken auf den Menschen übertragen werden. Hier ist die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) die einzige impfpräventable Erkrankung. Die wichtige Frage in diesem Zusamenhang lautet: Arbeitet die Betroffene in einem FSME-Risikogebiet? In NRW gibt es keine Risikogebiete. Eine Karte mit Risikogebieten ...

Stand: 15.05.2005

Dialog: 3295

Dürfen die Mitarbeiter auch ohne Impfung die Toiletten reinigen?

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/index.html verpflichtet Arbeitgeber, die Arbeitnehmer mit biologischen Arbeitsstoffen beschäftigen, ein Impfangebot im Rahmen der Pflichtvorsorge nach entsprechender ärztlicher Beratung zu unterbreiten, wenn es sich um biologische Arbeitsstoffe handelt, die in der Tabelle des Anhangs zur ArbMedVV Teil 2 ...

Stand: 04.05.0200

Dialog: 10173

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