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Besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Lichtbogenschweißen (UV-Strahlen) und Hautkrebs?

KomNet Dialog 2325

Stand:

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Gesundheitsschutz > Sonstige arbeitsmedizinische Fragen

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Frage:

Ich bin Elektroschweißer und habe ca. 30 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Regelmäßig hatte ich nach der Arbeit einen mittelschweren `Sonnenbrand` im Gesicht. Jetzt bin ich seit 8 Jahren in Rente und habe auf der Stirn mehrere Stellen, an denen sich wohl ein Hautkrebs entwickelt hat. Ist ein ursächlicher Zusammenhang zum Lichtbogenschweißen (UV-Strahlen) wahrscheinlich? Kann der Hautkrebs dann als Berufskrankheit entschädigt werden und wenn ja, an wen muß ich mich wenden?

Antwort:

Es ist nicht auszuschließen, dass Ihre Erkrankung mit Ihrer ehemaligen beruflichen Tätigkeit zusammen hängt. Derzeit ist dazu eine wissenschaftliche Diskussion im Gange. Sie sollten sich daher an die für Sie (bzw. Ihren ehemaligen Betrieb) zuständige Berufsgenossenschaft (gesetzliche Unfallversicherung) wenden, die dann ermitteln wird, ob ein beruflicher Zusammenhang zu Ihrer Erkrankung besteht. Sie können den Kontakt zur Berufgenossenschaft persönlich oder über Ihren behandelnden Arzt aufnehmen, der eine Anzeige über den Verdacht einer Berufskrankheit erstatten kann. Die Berufsgenossenschaften finden Sie im Internet unter http://www.berufsgenossenschaft.de Stand: 30.01.2004