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Wie wird mein Lohn bei einem mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbot berechnet, wenn ich vor Bekanntgabe der Schwangerschaft noch keine 3 Monate beschäftigt war?

KomNet Dialog 23028

Stand: 06.02.2015

Kategorie: Besondere Zielgruppen > Werdende und stillende Mütter > Entgeltzahlung

Dialog
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Frage:

Ich arbeite seit dem 7. Juli in meiner jetztigen Firma. Am 15. September habe ich meinem Arbeitgeber mitgeteilt, dass ich schwanger bin. Nach einer Krankschreibung von vier Wochen gehe ich seit gestern wieder arbeiten. Jetzt hat mein Arbeitgeber mir angeboten, mich von der Arbeit freizustellen. Er muss mir ja dann die 3 letzten Durchschnittsgehälter vor der Bekanntgabe der Schwangerschaft zahlen. Meine Frage ist jetzt, da ich ja vorher keine 3 Monate dort beschäftigt war, wie wird das gerechnet?

Antwort:

Die Lohnfortzahlung im Falle eines mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbotes ist im § 11 Mutterschutzgesetz geregelt. Danach ist der werdenden Mutter bei einem Beschäftigungsverbot "vom Arbeitgeber mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren". Hat das Arbeitsverhältnis kürzer gedauert, "so ist der kürzere Zeitraum der Berechnung zugrunde zu legen. Zeiten, in denen kein Arbeitsentgelt erzielt wurde, bleiben außer Betracht."