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Müssen auch die bei einem Prozess entstehenden Gefahrstoffe (z.B. Schweißrauch, Dieselmotoremissionen, Eichenholzstaub) in das Gefahrstoffverzechnis aufgenommen werden?

KomNet Dialog 17835

Stand: 21.07.2015

Kategorie: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Allgemeine Fragen zum Gefahrstoffrecht > Allgemeine Informationen

Dialog
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Frage:

Wo findet man die Rechtsgrundlage dafür, dass auch die bei einem Prozess entstehende Gefahrstoffe (z.B. Schweißrauch, Dieselmotoremissionen, Eichenholzstaub) im Gefahrstoffverzechnis aufgenommen werden müssen?

Antwort:

In den Begriffsbestimmungen der Gefahrstoffverordnung - GefStoffV - § 2 Abs. 1 Nr. 3 wird beschrieben, dass Gefahrstoffe im Sinne der Verordnung auch Stoffe sind, aus denen bei der Herstellung und Verwendung Gefahrstoffe entstehen oder freigesetzt werden.

Die Rechtsgrundlage für das Gefahrstoffverzeichnis ist § 6 Abs. 12 der Gefahrstoffverordnung.

Informationen zum Gefahrstoffverzeichnis gibt es auch in der TRGS 400 - Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und in der TRGS 600 - Substitution.

In der Praxis werden die genannten Gefahrstoffe, wie z.B. Schweißrauch, Dieselmotoremissionen und Eichenholzstaub, im Gefahrstoffverzeichnis genannt.