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Rechercheergebnisse

Ergebnisse 1 bis 17 von 17 Treffern

Wäre die Einnahme von Antidepressiva ein Ausschlusskriterium im Rahmen der G 25 Untersuchung, das eine Fahr- und Steuertätigkeit verbietet?

Bei der Feststellung einer gesundheitlichen Eignung im Rahmen von Eignungsuntersuchungen, welche nach dem DGUV-Grundsatz G 25 "Fahr- Steuer- und Überwachungstätigkeiten" (BGI/GUV-I 504-25), durchgeführt werden, gibt es für den durchführenden Arzt keine eindeutigen Beurteilungsvorgaben im Hinblick auf die Einnahme von Antidepressiva durch die zu untersuchende Person. Die Einnahme von Antidepressiva ...

Stand: 27.08.2015

Dialog: 24619

Wie kann ein Arbeitgeber nach der neuen ArbMedVV sicher sein, dass er einen geeigneten Beschäftigten einstellt und dass keine gesundheitlichen Bedenken bestehen?

In der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV  vom 23. Oktober 2013, in Kraft getreten am 31. Oktober 2013, wird dargelegt: Arbeitsmedizinische Vorsorge und Untersuchungen zum Nachweis der gesundheitlichen Eignung für berufliche Anforderungen dürfen nicht verwechselt werden und sollen grundsätzlich getrennt voneinander durchgeführt werden.Arbeitsmedizinische Vorsorge findet im ges ...

Stand: 13.04.2015

Dialog: 19765

Macht eine Rot-Grün-Schwäche der Augen eine Tätigkeit als Mechatroniker unmöglich?

Viele Firmen führen Einstellungsuntersuchungen durch, bei denen sie prüfen, ob der Bewerber bzw. die Bewerberin für die Tätigkeit gesundheitlich geeignet ist. Sofern diese Einstellungsuntersuchungen nicht eine spezielle Rechtsgrundlage haben, wie z.B. nach § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz - JArbSchG, ist die Zulässigkeit und der Umgang mit den bei einer Einstellungsuntersuchung erworbenen Kenntnisse ...

Stand: 07.07.2014

Dialog: 21494

Darf ich im Rahmen einer G37-Untersuchung trotz gutem Sehtestergebnis eine Bildschirmbrille verordnen, da der Beschäftigte mit seiner Brille Halswirbelsäulenbeschwerden hat?

Zunächst ist festzuhalten, dass die G37 durch staatliches Recht überholt ist. Betriebsärztinnen und Betriebsärzte führen nach der Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) § 6 eine "Untersuchung der Augen und des Sehvermögens" durch:"Für die Untersuchung der Augen und des Sehvermögens einschließlich des Zurverfügungstellens von speziellen Sehhilfen gilt die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vors ...

Stand: 27.06.2014

Dialog: 21430

Wie kann ich als Unternehmer nach der Änderung der ArbMedVV erfahren, ob ein Mitarbeiter für die Tätigkeit unter Atemschutz geeignet ist?

Im Oktober 2013 ist die Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV - in Kraft getreten. Hierin wird klargestellt, dass es bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge nicht um den Nachweis der gesundheitlichen Eignung für berufliche Anforderungen geht und das es keinen Untersuchungszwang gibt. Bei Tätigkeiten, die das Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppen ...

Stand: 17.01.2014

Dialog: 20172

Kann es begründete Fälle geben, einem Nicht-Brillenträger, der visuelle Probleme am Bildschirm hat, direkt eine Bildschirmbrille zu verordnen?

Nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), die im Anhang Teil 4 einen Anlass für Angebotsuntersuchungen enthält, gilt: "Den Beschäftigten sind im erforderlichen Umfang spezielle Sehhilfen für ihre Arbeit an Bildschirmgeräten zur Verfügung zu stellen, wenn Untersuchungsergebnis ist, dass spezielle Sehhilfen notwendig und normale Sehhilfen nicht geeignet sind."D.h. Beschäftigt ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 12782

Darf ein Mitarbeiter entgegen einem ärztlichem Attest auf eigenen Wunsch an seinem staubbelasteten Arbeitsplatz weiterarbeiten?

Je nach Tätigkeit und Gefährdung muss der Arbeitgeber den Beschäftigten Vorsorgeuntersuchungen anbieten oder diese verpflichtend veranlassen. Darüber hinaus gibt es Untersuchungen auf Wunsch der Beschäftigten. Der Betriebsarzt hat spezifische Kenntnisse über die Arbeitsplätze, deshalb sollte der bestellte Betriebsarzt mit der Durchführung der Untersuchung und Beratung beauftragt werden. Arbeitsmed ...

Stand: 21.06.2011

Dialog: 13944

Wie muss sich ein Personalverantwortlicher verhalten, wenn der Betriebsmediziner mitteilt, dass ein Arbeitnehmer für die Tätigkeit als Rettungsassistent gesundheitlich nicht geeignet ist?

Die Grundlage für die arbeitsmedizinsche Vorsorge ist seit dem 24.12.2008 die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Dort sind Regelungen im staatlichen Recht und in den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften vereinheitlicht und zusammengeführt worden. Die Verordnung nennt Untersuchungsanlässe und beschreibt das organisatorische Verfahren der arbeitsmedizinischen ...

Stand: 18.06.2010

Dialog: 11263

Welche Folgen hat das Ergebnis `gesundheitliche Bedenken` einer Vorsorgeuntersuchung für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber?

Die Auswahlkriterien für die spezielle arbeitsmedizinische Vorsorge (G-Untersuchungen) werden in der berufsgenossenschaftlichen Information BGI 504 aufgeführt. Grundsätzliches ist in der BGI 504-0 erläutert. Auf die Frage ob ein Arbeitnehmer trotz gesundheitlicher Bedenken seitens des Betriebsarztes in seinem Bereich weiterbeschäftigt werden kann muss zuerst der Rahmen der Vorschrift näher beleuch ...

Stand: 17.08.2009

Dialog: 3308

Welche Massnahmen muss ein Arbeitgeber ergreifen, wenn der Arbeitsmediziner dem Mitarbeiter bescheinigt, dass er für die auszuführende Tätigkeit zur Zeit gesundheitlich nicht geeignet ist?

Durch Inkrafttreten der neuen Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) werden Regelungen im staatlichen Recht und in Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften vereinheitlicht und zusammengeführt. So regelt die neue ArbMedVV Pflichten von Arbeitgebern und Ärzten und soll zu mehr Transparenz bei Pflicht- und Angebotsuntersuchungen führen. http://www.vdbw.de/de/aktuelles/ ...

Stand: 14.05.2009

Dialog: 7418

Was ist bei Feststellung einer Sehschwäche bei einem Fahrer eines Gabelstaplers zu tun?

Die Unfallverhütungsvorschrift "Flurförderzeuge" (BGV D27) macht konkrete Aussagen über Personen, die als Gabelstaplerfahrer eingesetzt werden dürfen: Gabelstaplerfahrer müssen · mindestens 18 Jahre alt sein, · geistig und körperlich geeignet sein, · theoretisch und praktisch ausgebildet sein, · eine Fahrprüfung erfolgreich abgelegt haben und · vom Unternehmer mit der Führung des Staplers schriftl ...

Stand: 04.02.2009

Dialog: 1777

Wie ist bei gegensätzlichen Aussagen von Betriebsarzt und Hausarzt zu verfahren?

Entsprechend der Biostoffverordnung - BioStoffV (§ 15 Abs 3) hat der Arbeitgeber die Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen durch Beauftragung eines Arztes sicherzustellen. Er darf nur Ärzte beauftragen, die Fachärzte für Arbeitsmedizin sind, oder die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin führen. Der Hausarzt der Beschäftigten ist nicht vom Arbeitgeber im Sinne der BioStoffV oder ...

Stand: 04.05.2007

Dialog: 5615

Welche konkreten Farbsinnstörungen schließen eine Ausbildung zum Elektriker, Elektrotechniker, Fernmeldetechniker aus?

Farbsinnstörungen können mit Hilfe eines Anomaloskops näher untersucht werden. Im Ergebnis wird der sog. Anomaliequotient bestimmt. Nur im Rahmen des Berufsgenossenschaftlichen Grundsatzes 25 (Fahr- Steuer- und Überwachungstätigkeiten) gibt es eine nähere Festlegung für die Anforderungsstufen 1 u. 2. Danach ist ein "ausreichender Farbensinn" gefordert. Bei Mängeln soll eine Präzisierung an Anomalo ...

Dialog: 1013

Ist eine Farbsinnstörung ein Ausschlusskriterium für eine Ausbildung von IT-System-Elektronikern und IT-System-Kaufleuten?

Es gibt unterschiedliche Farbsinnstörungen: Bei Männern (seltener bei Frauen) tritt am häufigsten eine Rot-Grün-Störung auf (seltener sind Blaustörungen). Es gibt allerdings auch andere funktionale Störungen, die möglicherweise auch zur Farbsinnstörung beitragen, z.B. Sehnervstörungen, Retinopathie, Makuladegeneration, Trübungen von Augenmedien. Wenn man von einer Rot-Grün-Störung ausgeht, können ...

Dialog: 252

Inwieweit ist ein ärztliches Attest verpflichtend, das für einen Staplerfahrer einen Spezialsitz verlangt? Wie sieht so ein Sitz aus?

Ein Attest des Hausarztes ist für die Firma nicht direkt verpflichtend, einen derartigen Spezialsitz zu installieren. Vielmehr sollt zuerst das Votum des Betriebsarztes einbezogen werden. Dieser kann sich darüber hinaus von dem behandelnden Orthopäden bzw. Neurologen kompetent beraten lassen und ggf. ein entsprechendes Kurzgutachten in Auftrag geben. Die Anforderungen an einen derartigen Spezialsi ...

Dialog: 2581

Was ist beim Einsatz eines diabeteskranken Mitarbeiters (durch Spritzen eingestellt) zu beachten?

Beim Einsatz eines an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankten Menschen, der auf Behandlung durch Insulin-Spritzen angewiesen ist, ist in der Regel eine auf den einzelnen betroffenen Patienten bezogene ärztliche Stellungnahme erforderlich. Es ist immer  notwendig, ihm zu ermöglichen, unter hygienischen Bedingungen bei Bedarf die Spritzenbehandlung durchzuführen und ggf. auch zu sonst nicht ü ...

Dialog: 4293

Welche Konsequenzen hat es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wenn ein Arbeitsmediziner zusätzliche Untersuchungen empfiehlt?

Entsprechend § 11  Arbeitsschutzgesetz muss der Arbeitgeber den Beschäftigten auf ihren Wunsch unbeschadet der Pflichten aus anderen Rechtvorschriften ermöglichen, sich je nach den Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit regelmäßig arbeitsmedizinisch untersuchen zu lassen, es sei denn, aufgrund der Beurteilung der Arbeitsbedingungen und der getroffenen Schutzmaßnahmen ist nicht ...

Dialog: 4339