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KomNet-Wissensdatenbank

Welche Aufbewahrungsfrist gilt für die Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung für werdende/stillende Mütter?

KomNet Dialog 5587

Stand: 20.08.2009

Kategorie: Besondere Zielgruppen > Werdende und stillende Mütter > Sonstige Mutterschutzfragen

Dialog
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Frage:

Welche Aufbewahrungsfrist gilt für die Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung nach Mutterschutzgesetz (MuSchG) bzw. Mutterschutzrichtlinierverordnung?

Antwort:

Nach § 19 Nr. 2 Mutterschutzgesetz -MuSchG- handelt es sich bei Gefährdungsbeurteilungen für werdende und stillende Mütter aus rechtlicher Sicht um "sonstige Unterlagen", die der Aufsichtsbehörde zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf Verlangen zur Einsichtnahme vorzulegen sind. Für diese Art von Unterlagen gilt somit die in § 19 Abs. 2 MuSchG festgelegte Mindestaufbewahrungsfrist bis zum Ablauf von 2 Jahren nach dem letzten Eintrag.
Die Dokumentationspflicht gemäß § 6 Arbeitsschutzgesetz für die Gefährdungsbeurteilung bleibt davon unberührt (siehe auch die Dialoge der KomNet-Datenbank).