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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 61 bis 71 von 71 Treffern

Gelten die Ausnahmen für nicht-isolierte Zwischenprodukte, wenn Ansätze aus Reaktionsbehältern zusammengeführt werden?

Die verschiedenen Arten von Zwischenprodukten unter REACH sind in Art. 3 Nr. 15 definiert. Die entscheidenden Kriterien für nicht-isolierte Zwischenprodukte sind demnach (Nr. 15 a): -Das Zwischenprodukt verbleibt während des gesamten Produktionsprozesses vollständig innerhalb der (geschlossenen) Syntheseanlage; der Produktionsprozess selbst kann kontinuierlich oder diskontinuierlich ablaufen. -Das ...

Stand: 14.09.2009

Dialog: 6121

Welche Anforderungen gelten für nachgeschaltete Anwender bzw. Hersteller, die expandierbares Polystyrol im Lost-Foam-Metallguss-Verfahren einsetzen?

Nach Stoffdefinition der REACH-Verordnung Artikel 3.1 sind die zur Wahrung der Stabilität eines Stoffes eventuell notwendigen Zusatzstoffe, wie Stabilisatoren, Lichtschutzmittel und/oder Antioxidantien (hier für das Polystyrol) von der Registrierungspflicht ausgenommen, weil sie dann zum Stoff gehören, wenn dieser ohne diese Zusätze nicht lagerstabil bzw. transportfähig ist. Wir haben die Frage ab ...

Stand: 14.09.2009

Dialog: 6118

Muss man erst dann auf Mehrkomponentenstoffe prüfen, wenn man es mit Doppelsalzen wie z.B. Magnesiumhydroxidcarbonat zu tun hat?

Ja, ihre Aussage ist richtig. Die Ionen eines Salzes sind keine separaten ‚Komponenten’. Unseres Erachtens sind auch Doppelsalze als Einkomponentenstoff zu sehen. ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6303

Welche REACH-Verpflichtungen hat ein chinesischer Wohnmöbelhändler, der seine Waren in die Europäische Union exportiert?

Wenn Sie diese Möbel von China aus nach Europa exportieren wollen, so sind Sie nur indirekt von REACH betroffen, vorausgesetzt der Importeur ist keine Niederlassung oder Tochter Ihrer chinesischen Firma. Wer ist verantwortlich? REACH greift, sobald die Möbel in die EU eingeführt, also physisch in das Zollgebiet der Gemeinschaft (EU) verbracht werden (Artikel 3 Absatz 10 der REACH-Verordnung). Vera ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6144

Welche Rolle kommt einem Unternehmen zu, welches aus importierten Stoffen und Zubereitungen thermochromatische Pigmente herstellt?

Wenn es sich um eine reine Verkapselung von Stoffen handelt und nicht um die Herstellung von Pigmenten aus anderen Stoffen und Zubereitungen, dann sind Sie im Sinne von REACH ein nachgeschalteter Anwender. Wichtig ist, dass die dazu benötigten Stoffe bzw. die Stoffe in den Zubereitungen von Lieferanten bezogen werden, die diese Stoffe entsprechend den Fristen vorregistriert haben und registrieren ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6293

Welche Pflichten ergeben sich beim Lackieren von bedruckten Papieren mit Lacken auf Formaldehydbasis?

Unter der Voraussetzung, dass Sie die Bestandteile des Lackes nicht selbst produzieren oder in die EU importieren, sind Sie nur nachgeschaltete Anwender und haben keine Registrierpflichten. Die evt. Freisetzung des Formaldehydes aus den Papieren ist für eine Registrierung gemäß Art. 7 Abs. 1 REACH nicht relevant. Sie müssen die im Titel V der REACH-Verordnung angegebenen Pflichten nachgeschalteter ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6300

Handelt es sich beim Transport von Stoffen zu einem Lohnhersteller um ein `Inverkehrbringen`?

Inverkehrbringen ist in Art.3, Absatz 12 als "entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe an Dritte" definiert. Daher fällt auch die Lieferung an einen Lohnhersteller unter Inverkehrbringen. Registrierpflichtig ist der Hersteller oder Importeur eines Stoffes (Art. 6). Die Kriterien für Phase-in-Stoffe sind in Art.3, Absatz 20 aufgeführt. ...

Stand: 11.09.2009

Dialog: 6126

Gibt es formale Anforderungen an die Bestellung eines Alleinvertreters?

Es ist sinnvoll, die Rolle des Alleinvertreters vertraglich zu regeln; z. B. genaue Aufgaben und Pflichten des Alleinvertreters und des Auftraggebers wie Informationsaustausch, Zusammenarbeit, ggf. Zustimmungsvorbehalte, Budget, Vergütung, Vertraulichkeit, Geheimhaltung, Rechte an Daten, wettbewerbsrechtliches Verhalten, Haftung/Gewährleistung und Beendigung des Vertrages. Der Verband der Chemisch ...

Stand: 10.09.2009

Dialog: 6518

Wie sind die radioaktiven Stoffe definiert, die gemäß Artikel 2 von REACh ausgenommen sind?

Die Anforderungen der Richtlinie 96/29/Euratom sind in nationale Rechtsvorschriften wie z.B. das Atomgesetz und die Strahlenschutzverordnung eingearbeitet worden. Ob ein radioaktiver Stoff in den Geltungsbereich der strahlenschutzrechtlichen Vorschriften fällt, regelt sich nach § 2 Abs. 2 Atomgesetz. Bei der Betrachtung, ob die Aktivität oder spezifische Aktivität eines Stoffes gemäß dem Atomgeset ...

Stand: 11.01.2008

Dialog: 6141

Wie unterscheiden sich der Anhang II der Altstoffverordnung (793/93/EWG) und Anhang IV der REACH-Verordnung, in denen Ausnahmen für chemische Altstoffe formuliert sind?

In Verordnung 793/93/EWG heißt es in einem der Beweggründe: "Über bestimmte Stoffe, von denen aufgrund ihrer Eigenschaften Risiken ausgehen, die allgemein nur als minimal eingestuft werden, brauchen keine Angaben verlangt zu werden". Dies ist das Kriterium, das der Liste zugrunde liegt. Die Kommission hatte 1995 in Erwägung gezogen, Anhang II der Verordnung 793/93/EWG zu ändern, aber nach einer Pr ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4984

Wie sind Stoffe in Zubereitungen zu behandeln, die z. B. durch Neutralisation zweier Rohstoffe entstehen?

Wenn beim Mischen von Chemikalien eine Reaktion stattfindet, so gilt die entstehende Mischung nicht als Zubereitung. Die gebildeten Stoffe sind registrierungspflichtig. Ausnahmen sind in Anhang V Absatz 4 der REACH Verordnung geregelt. Dies sind Stoffe, die entstehen, um ausschließlich bestimmte physikalisch-chemische Eigenschaften zu erzielen. ...

Stand: 09.01.2007

Dialog: 4936

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